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Rezension zu
Der Tänzer der Klingen

Die Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

Der Tänzer der Klingen, vorsicht Spoiler

Von: Splashbooks
28.08.2016

Zurück in Veldaren Aaron lebt seit einige Zeit zum Großteil auf den Dächern der Stadt und hat den Kampf gegen die Diebesgilden zu seinem privaten Feldzug gemacht. Mittlerweile fürchten sich alle Diebesgilden vor dem Wächter und er lässt geschickt alle gegenseitig glauben, er käme aus ihren Reihen. Auf der anderen Seite ist auch Alyssa Gemcroft wieder mit dabei. Die junge Adlige hat sich notgedrungen zu einer willensstarken mächtigen Frau mit ebenso mächtigen Verbündeten entwickelt. Auf Grund einer gemeinen Intrige richtet sie nun ihre nicht unbeträchtlichen Kräfte darauf den Wächter um jeden Preis zu vernichten. Wenn dafür Veldaren endgültig vor die Hunde geht, dann soll das eben so sein. Mehr denn je ist Aaron der Diebesgilden kennt und ein mächtiger Kämpfer geworden ist gezwungen gefährliche Bündnisse einzugehen um seine Stadt zu retten. Neben den beiden Protagonisten auf unterschiedlichen Seiten sind auch alte Bekannte wie eine der mysteriösen Gesichtslosen Frauen und Aaron alter Lehrer mit dabei. Aber auch neue Akteure mit faszinierenden Fähigkeiten betreten die Bildfläche. Die Welt wird etwas größer Im Gegensatz zum Vorgänger expandiert die gesamte Geschichte ein wenig. Aaron ist auf Grund seiner Nachforschungen nicht mehr nur in den Grenzen Veldaren aktiv, das bringt neue Spielarten bei den Kämpfen aufs Tableau. Auch was die Charaktere angeht, sind neue interessante Figuren dabei. Und der Hauch Magie, der auch im Vorgänger schon für das gewisse etwas in den Kämpfen gesorgt hat wird weiter ausgebaut. Wer noch schneller als der Wächter ist oder zumindest eine Chance gegen ihn haben möchte, der muss eben mit besonderen Kräften aufwarten. Die Erweiterung der Schauplätze und Charaktere tut dem Setting gut und macht Lust darauf mehr zu entdecken, auch wenn die Schilderungen der Stadt und des Umlandes im Gegensatz zu den Kampfszenen etwas blass bleiben. Selbst mit der Karte im Buchdeckel fällt es manchmal etwas schwer sich Neldar bildlich vorzustellen. Gut geschildert sind hingegen die verschiedenen Religionen die auch wieder keine kleine Rolle spielen. Karnak als rachsüchtiger, blutgieriger Gott und Ashur als leuchtender, liebender Gegenspieler prägen die verschiedenen Anhänger in ihrem Handeln. Und so manche Fähigkeit ist auch nur durch übernatürliche Kräfte zu erklären. Feinste Action Was der Autor hingegen toll beherrscht sind die Schilderungen der Kämpfe. Rauschende bunte und graue Umhänge, mit wirbelnden Klingen in beiden Händen kämpfende Schwertmeister. Dunkle Gassen und meisterhafte Meuchelmörder. Aaron wird vor deutlich größere kämpferische Herausforderungen als im Vorgänger gestellt, so viel sei verraten.

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