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Rezension zu
Jägermond 2 - Im Auftrag der Katzenkönigin

Die Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

Ein weiterer Besuch in Trefélin

Von: Monika Stutzke aus Berlin
04.08.2013

In Trefélin gehen eigenartige Dinge vor sich. Es sterben Katzen, woran, weiß man erstmal nicht. Dann sieht sich die Katzenkönigin gezwungen, Abgesandte in die Menschenwelt zu schicken, um neue Kopftücher, die die höhergestellten Katzen tragen, zu besorgen. Sie schickt zwei Hofdamen, die in Menschengestalt agieren sollen und Che-Nupet soll sie begleiten, als Hauskatze. Diese versucht sich zwar dagegen zu wehren, freut sich aber letztendlich doch auf die Reise. Bei den Menschen angekommen, nimmt Che-Nupet Kontakt zu Feli auf. Diese möchte später Tierärztin werden und macht momentan ein Praktikum in einer Praxis. Che-Nupet bleibt die 4 Wochen bis zur Rückkehr bei Feli und freundet sich auch mit deren Kater Pu-Chen an. Auch ihre Freundschaft mit Finn erneuert sie, der sich inzwischen ebenfalls eine Katze zugelegt hat, Chipolata. Er studiert Forstwirtschaft und ist der beste Freund von Feli. Aber nicht alle sind der Katzenwelt wohlgesonnen. Es passiert ein Attentat auf die Katzen, eine stirbt und eine andere verliert dabei ein Bein. Sie wollen zurück nach Trefélin und mit Finns Hilfe gelingt es ihnen, die kranke Katze, die in Menschengestalt aus dem Krankenhaus zu holen und sie zum Übergangsort, dem Dolmen zu bringen. Feli wird sie begleiten. Che-Nupet, die besondere Fähigkeiten hat, ermöglicht es Feli, in Trefélin als Katze aufzutreten, die das Angebot sehr gern annimmt. Nefer, der den Auftrag hat, herauszufinden, was das für seltsame Todesfälle sind, an denen die Katzen gestorben sind, findet heraus, dass es sich um Schlangenbisse handelt. Aber wie kann das sein? Alle Zugänge zu den Schlangen sind versiegelt, es gibt keine Schlangen in Trefélin. Hat jemand die Versiegelung geöffnet und wenn ja, warum? Welche Gefahren lauern noch im Katzenland Trefélin? ... Endlich ist der 2. Teil veröffentlicht und man kann wieder in die Welt von Trefélin, in die Katzenwelt, eintauchen. Viele alte Bekannte trifft man wieder, sowohl in der Menschen- wie auch in der Katzenwelt. Die Geschichte spielt wieder an zwei Handlungsorten, bei den Menschen und in Trefélin. Im Auftrag der Katzenkönigin kommt Che-Nupet, die Katze mit der drolligen Sprache mit Begleitung zu den Menschen. Sie sollen Kopftücher kaufen, was sich eigentlich als harmloser Auftrag anhört. Dass sie jedoch auf das Böse treffen, Verluste bedauern müssen und mit einer Verletzten zurückkehren, war nicht einmal ansatzweise zu vermuten. Feli hat die Möglichkeit, wieder nach Trefélin zu reisen und nimmt die Gelegenheit war. Dieses Mal wird sie, wie im Vorgängerband Finn, als Riesenkatze dort auftreten. Schmunzelnd habe ich die Verwandlung von Feli zur Katze gelesen. Wie sie sich umstellen musste, auf 4 Pfoten gehen zu lernen, sich ihr Fressen in Form von Fischen selbst zu erjagen und sich zu putzen, hat die Autorin sehr nachvollziehbar beschrieben. Dass die Autorin Katzen liebt, ist inzwischen bekannt. Das Leben mit ihren eigenen Katzen hat sie zur Kennerin gemacht. Sie scheint eine gute Beobachtungsgabe zu haben, denn ihre Katzenprotagonisten wirken echt mit all ihren Eigenarten und Macken. Sie sind wieder liebenswerte Geschöpfe, die man knuddeln möchte und doch sind sie Persönlichkeiten, die man respektieren muss. Mein absoluter Liebling ist die ein wenig komisch wirkende Che-Nupet. Schon im Vorgängerband habe ich sie ins Herz geschlossen, mit ihrer drolligen Sprache und dem Herzen aus Gold. Sie wirkt geheimnisvoll, an mancher Stelle sogar ängstlich. Vieles wird in diesem Band gerade zu Che-Nupet offengelegt, wer oder was sie ist. Dieses ist zwar der 3. Band, der sich um Trefélin dreht, aber der 2. aus der Reihe Jägermond. Die Autorin knüpft an den Vorgängerband an. Man kann dieses Teil ohne Vorkenntnisse lesen, denn zur besseren Verständigung bringt sie immer kleine Zusammenfassungen an, so dass keine Fragen auftauchen. Schöner ist es jedoch, wenn man zumindest den 1. Jägermond-Teil gelesen hat, schon um die Eigenarten der einzelnen Katzen kennenzulernen und auch die Geschichte, wie Feli und Finn in die Geschichte passen. Die Gestaltung des Covers ist wieder sehr gelungen, sowohl in der Farbgebung wie auch die Gestaltung. Innen ist, wie schon im Vorgängerband, das Land Trefélin in Katzenform abgebildet, was allein schon sehenswert ist. Glücklicherweise sind ein paar Fragen offen geblieben, so dass ich auf einen weiteren Band hoffen kann. Ich habe mich mit diesem Buch wieder sehr gut unterhalten und empfehle es nicht nur Katzenfreunden sehr gern weiter.

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