Sie haben sich erfolgreich zum "Mein Buchentdecker"-Bereich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.

Rezension zu
Windfire

Die Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

Insgesamt wäre dieses Buch wohl ein guter Auftakt für eine Reihe, doch als Stand-Alone nur befriedigend.

Von: Sophia´s Bookplanet
06.03.2016

Der Klappentext: Las Vegas – inmitten der glitzernden Stadt der Glücksspieler schlägt Jessie sich gerade so durch. Immer knapp bei Kasse, versetzt sie ein kostbares Erbstück. Doch kaum hat der Schmuck den Besitzer gewechselt, poltert ein unberechenbarer Fremder in Jessies Leben: Shane. Und er verlangt genau dieses Amulett von ihr. Die Begegnung der beiden entfacht ungeahnte Leidenschaft: Feuer trifft auf Wind, Halb-Djinn auf Hexe. Wie echte Gegensätze ziehen sich Jessie und Shane an, stoßen sich ab, und Magie bricht sich Bahn. Schnell wird klar, dass sie gemeinsame Feinde haben. Halb auf der Flucht, halb auf der Suche reisen sie zusammen in die Wüstenstadt Petra, um dort Antworten zu finden – Antworten, die weiter führen als je gedacht. Q Die Autorin: Lynn Raven lebte in Neuengland, USA, ehe es sie trotz ihrer Liebe zur wildromantischen Felsenküste Maines nach Deutschland verschlug. Nachdem sie zwischenzeitlich in die USA zurückgekehrt war, springt sie derzeit nicht nur zwischen der High- und der Dark-Fantasy hin und her, sondern auch zwischen den Kontinenten. Q Meine Meinung zu diesem Fantasy - Roman: Von diesem Buch hatte ich dank seines sehr interessanten Covers und auch seinem ansprechenden Klappentext sehr viel erwartet. Die Geschichte an sich ist auch wirklich unglaublich interessant und originell, jedoch konnte mich die Umsetzung nicht immer ganz überzeugen. Es gibt Djinns (Feuer), Faye (Wasser), Erdmagier und Windhexen, letztere beinhalten ihre Elemente ja bereits im Namen. Diese vier Arten von übernatürlichen Wesen, auch Elementare genannt, werden in diesem Buch vorgestellt, zumindest namentlich. Faye selber treten nämlich nie auf. Zu Beginn ist das Buch meiner Meinung nach noch recht verworren, da man sich erst einmal in die Welt dieser neuen Wesen hineinstricken muss, bevor man ihre Verhältnisse zueinander realisieren kann. Jedoch war ich bereits, seitdem das erste Mal das Wort Djinn gefallen ist, total im Fieber. Unsere beiden Protagonisten Jessie (Jessica) und Shane lernen sich auf recht unangenehme Weise aufgrund einer recht unangenehmen Situation kennen, sodass es mich nicht sehr verwundert, jedoch trotzdem etwas (positiv) überrascht hat, dass sie sich so gar nicht leiden können. Ihre "Beziehung" wurde wirklich äußerst interessant und unterhaltsam gestaltet. Außerdem gefällt mir ihre Chemie sehr. Jessie jedoch hat keine Ahnung von den Elementaren in unserer Welt, sodass ich mich die ganze Zeit frage, wann Shane sie denn über das alles aufklären wird. Wobei er jedoch eine ganze eile glaubt, dass sie Bescheid weiß, sich aber nur dumm stellt. Doch auch über Jessies Leben an sich ist nicht allzu viel bekannt, auch wenn man im Verlauf der Geschichte immer ein paar neue Informationen erhält. Es gibt auch einige Nebencharaktere, die durchaus erwähnenswert sind. Zum Beispiel Luther, ein... nun ja... Freund von Shane, oder besser wohl ein Freund von seinem Bruder. Er hatte eine wirklich schräge aber auch wirklich coole Art an sich und konnte Shane und Jessie einige Male dank seiner Stellung bei der Security und seinen Beziehungen zu anderen Security- Unternehmen helfen. Jedoch mag ich vor allem die Szenen, in denen er sich mit Shane unterhält und ihn dabei immer als recht dumm dastehen lässt. Aber auch als Jessie dazukommt, wird die Szene nicht weniger unterhaltsam. Weitere Nebencharaktere, die man vielleicht erwähnen sollte, sind Shanes Bruder, von denen ich gerne noch mehr gelesen und erfahren hätte, und auch Melissa und Peter, bei denen wohl das gleiche gilt. Dabei kann ich mir nämlich nur die Frage stellen: Wer zur Hölle ist Peter überhaupt? Das Buch wird aus der Ich- Perspektive aus Jessies Sicht und aus der Er- oder Sie- Perspektive aus Shanes, Peters und Melissas Sicht geschrieben, sodass ich den beiden Letztgenannten schon eine gewisse Bedeutung zurechne. Doch dass sie beide schlussendlich eigentlich keine Rolle hatten, finde ich dann ziemlich enttäuschend. Weiterhin muss ich sagen, dass die wohl wichtigste Szene in dem ganzen Buch recht verwirrend beschrieben wurde. Ich persönlich empfinde sie einfach etwas übertrieben und irritierend, was echt sehr schade ist, da sie den großen Showdown bildet. Jedoch ist dieses 39. Kapitel auch das einzige, dass ich nicht mag. Jedoch saß ich auch bei keiner Szene da und habe geheult oder einfach mal gedacht, "Wow, das ist gut!". Trotzdem habe ich dieses Buch recht schnell, wirklich sehr interessiert und auch gerne gelesen. Fazit: Mit viel Spannung durch coole Verfolgungsjagden und auch durch interessante Dialoge konnte ich dieses Buch beinahe in einem Rutsch lesen. Ein schönes Ende rundet das Ganze noch ab, wobei man wohl versucht, die vielen Ecken und Kanten zu verstecken. Insgesamt wäre dieses Buch wohl ein guter Auftakt für eine Reihe, doch als Stand-Alone gab es am Ende noch zu viele ungeklärte Fragen und ungenutzte Möglichkeiten, was einige Charaktere und auch die Handlung an sich betrifft.

Wir stellen nicht sicher, dass Rezensent*innen, welche unsere Produkte auf dieser Website bewerten, unsere Produkte auch tatsächlich gekauft/gelesen haben.