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Rezension zu
Altherrensommer

Die Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

Aus dem Leben gegriffen

Von: Brigitte aus ---
18.09.2012

Das Buch "Altherrensommer" von Andreas Malessa ist sehr interessant, weil ein Mann sich mit den Fakten, Gefühlen und "Weh-Wehchen" bei Männern um die 50 auseinandersetzt. Auch das Wort „Altherren“ anstatt „Altweibersommer“ ist originell. Ich kann dem Autor beipflichten, die meisten Männer wollen nicht wahrhaben, wenn bei ihnen gesundheitlich etwas nicht stimmt und sie warten meist sehr lange bis sie zum Arzt gehen. Wenn überhaupt, in der Regel muss die Partnerin ihn "hinschleppen". Im Kapitel „Warum ertragen Männer das?“ fand ich den Begriff der „Gemüts-Oase“ für das Berufsleben sehr treffend. Allerdings kann ich nicht so recht zustimmen, dass dies nur Partnerin, Kinder bzw. Enkel sein sollen. Es gibt in meinem Bekanntenkreis einige Männer, die sich schon vor der Frühpensionierung oder Rente damit beschäftigt haben, wie ihr Alltag nach dem Berufsleben aussehen soll. Manche engagieren sich ehrenamtlich und fühlen sich dabei wohl. Sie können ihren Ruhestand genießen und ihr Selbstwertgefühl bleibt bestehen. Ansonsten kann ich sagen, dass der Autor seine Beobachtungen in den verschiedenen Kapiteln sehr präzise benennt. Er beschreibt unterschiedliche Charaktere, auch die Frauen kommen dabei nicht zu kurz. Für sie ist der Ruhestand ihres Mannes ebenfalls eine große Veränderung bzw. Umstellung, doch viele Frauen sind psychologisch sehr geschickt und kriegen ihre Ehe auch dann gut gemanagt.

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