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Rezension zu
Ich und Earl und das sterbende Mädchen

Die Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

Rezension: Ich und Earl und das Mädchen von Jesse Andrew

Von: Lisa
17.12.2015

Fakten Taschenbuch: 302 Seiten Originaltitel: Me and Earl and the Dying Girl Verlag: Heyne Verlag Sprache: Deutsch Genre: Roman Klappentext Wie kann man an einem Ort existieren, der dermassen nervt wie die Highschool? Der 17-jährige Greg hat für das neue Schuljahr den genialen Überlebensplan ausgetüftelt: Er hält sich einfach aus allem raus. Stattdessen dreht er mit seinem verpeilten Kumpel Earl verrückte Versionen von Filmklassikern. Der Plan funktioniert genau acht Stunden lang. Dann zwingt ihn seine Mutter, Zeit mit der unheilbar kranken Rachel zu verbringen. Und plötzlich ist nichts mehr, wie es war... Meine Meinung Die Geschichte Dieses Buch habe ich schon unzählige Male bei anderen Bookstagrammern entdeckt. Und eigentlich war es immer das gleiche: Entweder waren sie total begeistert, oder total enttäuscht. Da mich aber gerade diese Meinungsverschiedenheiten sehr neugierig gemacht haben, wollte ich das Buch unbedingt mal lesen. Und ja, ihr fragt euch jetzt bestimmt, zur welcher Kategorie ich denn gehöre. Leider, leider muss ich sagen, dass mich das Buch überhaupt nicht überzeugen konnte. Ich hatte sehr hohe Erwartungen, schließlich hat das Buch schon so gut wie jeder gelesen, da muss doch bestimmt was dran sein, hab ich mir gedacht. Anfangs fand ich die Geschichte auch echt noch in Ordnung. Greg, der Protagonist, führt einem in sein Leben ein und erzählt über seine Schule, Freunde und Familie. Eine gelungene 'Einleitung', wenn ich das mal so nennen darf. Umso weiter ich jedoch kam, desto mehr stellte ich mir die Frage: Was soll dieses Buch eigentlich? Es war für mich weniger eine Geschichte, eher eine Erzählung eines, naja nicht normalen, aber langweiligen Leben. Es hat sich einfach unendlich in die Länge gezogen. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich mir den Film wirklich anschauen sollte. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass bei diesem ganzen vulgären Gerede ein sinnvoller Film entstanden ist. Naja, vielleicht werde ich ja auch überrascht. Die Charaktere Greg als Protagonist war sehr speziell. Ich bin mir nicht sicher, ob ich ihn lustig oder eher abstoßend finde. Ich denke er hat einfach seine ganz eigene Art mit Dingen umzugehen. Er ist nicht sonderlich selbstbewusst und ist nicht fähig Komplimente anzunehmen, ohne sie vorher abzustreiten. Eigentlich möchte er überhaupt nicht mit etwas konfrontiert werden, sondern einfach 'unsichtbar' sein. Ich denke er hätte viel mehr aus seinem Leben machen können. Sein Freund Earl unterstützt ihn bei so manchen Tätigkeiten. Er ist zwar viel selbstbewusster, allerdings war er mir durch seine Ausdrucksweise und seine unsinnigen Ideen ebenfalls nicht sehr sympathisch. Der Schreibstil Das Buch war durch die vielen Dialogen und kurzen Kapitel sehr schnell zu lesen. Auch gegen einen vulgären Schreibstil habe ich nichts auszusetzen. Ich denke wie das Buch geschrieben wurde, würde es mir mit einer etwas unterhaltsameren Geschichte super gut gefallen. Der Titel Der Titel könnte das Buch nicht besser beschreiben. Allerdings finde ich es etwas spannunghemmend, wenn der Titel Me and Earl and the Dying Girl bzw. Ich und Earl und das sterbende Mädchen (Hardcover Ausgabe) heisst. Ich nehme dazu gerne den Vergleich mit Das Schicksal ist ein mieser Verräter, ich meine dieser (gewisse) Plottwist hat doch dieses Buch erst richtig zum Leben erweckt, oder nicht? Das Cover Es ist mein absolutes erstes Filmcover und mir gefällt es richtig gut. Auch wenn Earl nicht unbedingt so aussieht, wie im Buch beschrieben. Fazit Ich kann mir leider nicht erklären, woher dieser Hype des Buches kommt. Ich fand es weder witzig, noch spannend zu lesen, oder berührend. Eigentlich hat es überhaupt keine Emotionen in mir geweckt. Schade. Bewertung 2 von 5 Sternen.

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