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Rezension zu
Amy & Matthew - Was ist schon normal?

Die Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

Amy & Matthew - Was ist schon normal?, Cammie Mc Govern

Von: Mia Mykt
22.10.2015

Amy und Matthew - Was ist schon normal? Titel: Amy und Matthew - Was ist schon normal? Autor/-in: Cammie McGovern Originaltitel: Say what you will Übersetzung aus dem Englischen von: Beate Brammertz Genre: Roman Erschienen: 30. März 2015 Verlag: Heyne fliegt ISBN: 978-3-453-26916-3 Seitenanzahl: 360 Seiten Preis: € 14,99 [D] | € 15,50 [A] Quelle Inhaltsangabe: Die 17-jährige Amy ist ein besonderes Mädchen. Sie kann nicht sprechen und nicht ohne Hilfe laufen. Aber sie ist unglaublich klug und wahnsinnig hübsch – zumindest in den Augen ihres Klassenkameraden Matthew, der auch nicht so ist wie die anderen. Vor allem mit Nähe hat Matthew ein Problem. Doch genau die sucht Amy, die genug davon hat, wie ein rohes Ei behandelt zu werden. Im letzten Jahr der Highschool beschließt sie, dass das Leben jetzt beginnen muss. Und sie verliebt sich in den sensiblen Matthew. Dann aber begeht sie auf dem Abschlussball einen verhängnisvollen Fehler und verletzt Matthew zutiefst. Wird er ihr verzeihen? Die Autorin: Cammie McGovern hat bereits Kurzgeschichten und drei Romane für Erwachsene geschrieben, die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. AMY UND MATTHEW ist ihr erstes Jugendbuch. Die Autorin ist Mitbegründerin von WHOLE CHILDREN, eine Organisation, die Kinder mit einer Behinderung im Alltag unterstützt. Cammie McGovern lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in Amherst, Massachusetts.  Cover: Das Cover von diesem Buch hat mir leider nicht besonders gefallen. Das Vordergrund Motiv sticht nicht wirklich ins Auge und der Hintergrund ist in einem schlichten einfallslosen Blauton gehalten. Etwas schade finde ich es auch, das man die Gesichter der beiden Personen nicht sehen kann. Ich finde dass, das Cover nichts mit dem Inhalt des Buches zutun hat. Meine Meinung: "Amy & Matthew - Was ist schon normal?" war mein erstes Buch über Zerebralparese. Ich fand die Thematik sehr interessant und war gespannt was mich erwarten würde, da ich mir unter dieser Krankheit nicht so ganz etwas vorstellen konnte. Am Anfang des Buches war ich wirklich begeistert. Die Autorin weiß definitiv, wie man Spannung und Emotionen aufbaut. Der Schreibstil war intensiv und leicht zu lesen, sodass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Leider wird die Geschichte nach und nach etwas langweilig und zäh. Wir begleiten Amy und Matthew in ihrem unspektakulären und lustlosen Alltag. Amy mochte ich anfangs des Buches sehr, doch im laufe des Buches gab es Handlungen wo sie ziemlich kindisch und egoistisch war. Gerade von jemanden wie ihr, die so viel durchstehen muss und so viele Hürden überwinden musste, hätte ich mir viel mehr Tiefgründigkeit und Verantwortungsbewusstsein gewünscht. Matthew war mir um einiges sympathischer. Er hat sich im laufe des Buches toll entwickelt, so ist er zu beginn des Buches ein Außenseiter, da er eine krankhafte Angst vor keimen hat die ihn von der Welt abschirmt. Doch mit Amy kann er diese Angst mehr oder weniger überwinden und fängt an die Angst auszublenden und zu kontrollieren. Von der Liebesgeschichte hatte ich mir einiges mehr erhofft, doch leider wurde ich auch da etwas enttäuscht. Der Rest der Story hat sich sehr gezogen und war langweilig. Das Buch nahm eine komische Richtung und hat den Leser verloren stehen lassen. Außerdem fand ich es sehr schade dass man ihm Buch kaum etwas über Zerebralparese erfährt. Ich hätte mir gewünscht das man mehr über die Krankheit erfährt und sich damit auseinandersetzten kann. Fazit: Ich hatte so hohe Erwartungen an dieses Buch und bin sehr enttäuscht, wie sich das Buch entwickelt hat. Ein Thema mit unglaublich viel Potenzial, mit dem die Autorin aber scheinbar nicht klargekommen ist.  Ich gebe dem Buch 2 von 5 Sternen !