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Rezension zu
Schattenliebe

Die Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

Abschluss der Trilogie

Von: Monika Stutzke
12.10.2015

Aus Liebe zu John bleibt Pierce in der Unterwelt. Sie hilft ihm dabei, die verstorbenen Seelen in die richtigen Boote zu bringen. Durch die Rettungsaktion für Alex ist in der Unterwelt alles etwas ins Stocken geraten, so dass ein recht großer Andrang besteht. Die Furien, die sich Johns Seele aneignen wollen, machen das Chaos in der Unterwelt komplett, sie bemächtigen sich seiner, so dass Pierce plötzlich allein dasteht. Mit ihrem Cousin Alex und ihrer Freundin Kayla, die sie zum Schutz mit in die Unterwelt genommen haben, machen sie sich auf den Weg in die reale Welt und suchen nach John. Es wird ihnen einiges abverlangt, aber werden sie ihr Ziel erreichen? ... Mit diesem dritten Teil geht die Reihe um Pierce und John dem Ende entgegen. Ein letztes Mal lässt die Autorin Meg Cabot den Leser teilhaben an einer Liebe, die auch der Tod nicht schrecken kann. John und Pierce haben nach wie vor ihre Probleme und Differenzen, aber sie sind bereit, aufeinander zuzugehen. Pierce hilft John bei der Abfertigung der Toten auf die richtigen Schiffe und John ist bereit, Pierce zuzuhören und auch den ein oder anderen Rat aufzunehmen. Sie haben beide an sich gearbeitet, ihre Liebe zueinander ist gewachsen. Ihre Gruppe ist um Alex und Pierces Freundin Kayla angewachsen. Es war ihnen nicht gelungen, Alex zu retten. Um Alex und Kayla zu schützen, haben sie sie mit in die Unterwelt genommen. Alex sinnt auf Rache, begreift des Öfteren nicht den Ernst der Lage und kommt sehr großkotzig daher. Für mich gehört er nicht zu den Sympathieträgern des Buches. John hingegen hat sich zu einem fast netten jungen Mann gemausert. Er versucht, Situationen etwas aufzulockern, indem er seinen nicht vorhandenen Humor anbringen will. Diese offensichtlich Versuche, sich für Pierce ein wenig zu ändern, machen ihn sympathisch. Er wäre aber nicht John, wenn er nicht auch ein wenig grantig und ungehobelt daher kommen würde. Das alles macht ihn menschlich und man muss ihn einfach mögen. Pierce ist in diesem letzten Band regelrecht gefordert. Sie zeigt, was in ihr steckt. Sie organisiert und zeigt Führungsqualitäten, die zeigen, dass man mit ihr rechnen muss. Nach diesem dritten und letzten Band der Abandon-Trilogie heißt es nun Abschied nehmen von liebgewordenen Protagonisten, die mit Mächten zu kämpfen hatten, die glücklicherweise nur der Fantasy zuzuordnen sind. Ich habe sie durch alle drei Bände begleitet und erlebt, wie Pierce und John zueinander gefunden, sich aber auch verloren haben, wie sie um ihre Liebe gekämpft haben und das Gefühl hatten, gegen Windmühlen zu kämpfen. Zwei Wesen, die unterschiedlicher nicht sein konnten und doch verband sie etwas, die Liebe. Meg Cabot hat es verstanden, den Leser mitzunehmen in eine Welt, die ihm fremd ist und doch hatte man nicht das Gefühl, dort verloren zu sein. Als Leser sah man die Welt, wie Pierce sie erlebte. Ich habe Pierce und John sehr gern begleitet, habe mit ihnen gekämpft, gelebt, geliebt und gelitten. Eins ist auch gewiss, Meg Cabot kann nicht nur Chick lit und Liebesromane schreiben, sondern sie kann auch Fantasy-Romane schreiben. Ich bin gespannt, was es als nächstes von ihr zu lesen geben wird.

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