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Rezension zu
Ich habe einen schönen Specht gesehen

Authentisch

Von: diebecca
24.02.2022

​ Das Buch Ich habe einen schönen Specht gesehen von Michal Steibinski ist ein über 80 Jahre altes, autentisches Tagebuch eines achtjährigen, polnischen Jungen. In den Sommerferien 1939 schrieb Michal jeden Tag einen kurzen, einfachen Satz in sein Heft. Doch am 1. September begann nicht die Schule, sondern der Weltkrieg brach aus - und nichts war wie zuvor. Das Cover hat tolle Farben, beim Titel habe ich mich nach der Bedeutung gefragt. In dem Buch ist auf jeder Seite ein Satz geschrieben, dazu gibt es tolle, passende Illustrationen. Dazwischen gibt es Seiten, auf denen die Originalsätze in polnisch geschrieben sind, man sieht die kindliche Handschrift. Das macht das Buch noch etwas authentischer. Michal schreibt, was er an diesem Tag erlebt oder unternommen hat. Man bekommt so einen ganz guten Eindruck, was Kinder zu dieser Zeit in den Ferien gemacht haben. Man spürt mit Beginn des Krieges eine deutliche Veränderung, sowohl bei den Sätzen, als auch bei den Illustrationen. Es herrscht auf einmal eine ganz andere Stimmung. Ein authentisches Buch, mit dem Kinder die Möglichkeit haben, zu erfahren, was Krieg bedeutet. Da dieses Thema ja jetzt leider wieder sehr aktuell ist.

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