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Rezension zu
Was der Fluss erzählt

märchenhaft und düster

Von: xbuchmagiex
24.04.2021

Diese Geschichte wurde von der Hörbuchsprecherin Simone Kabst erzählt. Eine echt großartige Sprecherin und genau passend für diese märchenhafte und düstere Erzählung. Hier hat mich der Klappentext sehr angesprochen. Diese märchenhafte Erzählweise hat mich echt beeindruckt. Ich habe mich sofort in das 19. Jahrhundert hineinversetzt gefüllt. Im länglichen England treffen sich die Einwohner von Radcot gerne im Wirtshaus und erzählen sich alte Geschichte, Legenden und Sagen. Auch Menschen aus anderen Gegenden trifft man hier an, die aus verschiedensten Gründen ins Gasthof gekommen sind. Das Rätsel um das wiedererwachte Mädchen liefert natürlich neues Gesprächsstoff... Wir lernen hier mehrere Personen und Familien kennen, die sich mit dem unbekannten Kind verbunden fühlen und wir erfahren hier über die einzelnen Schicksale der Erzählenden. Es stehlt sich hier die Fragen, zu wem das Mädchen gehört, die ja nicht spricht und so wird man im Laufe der Erzählung neugierig, was es mit dem Mädchen auf sich hat. Ist sie die entführte Tochter? Ist sie die totgeglaubte Schwester oder die Enkeltochter, die man nie kennengelernt hat? Ich habe ständig mitgerätselt und ich lag sowas von daneben. Erst ganz am Schluss ergibt alles ein Sinn und die Fragen werden alle beantwortet. Eine echt schöne Erzählung, bei der man miträtseln kann. Hier und da wurde es ein wenig in die längen gezogen, was aber der Geschichte nicht geschadet hat. Von mir gibt es eine Leseempfehlung bzw. Hörempfehlung und absolut verdiente 4 Sterne.