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Rezension zu
Das Ende der Zeit

Die Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

Wunderschöner Abschluss der Zeitreise-Trilogie

Von: Myrcella
16.05.2015

Persönliche Meinung Zum Cover: Das Buchgestaltung ist wie immer wunderschön und passend zu den Vorgängern. Zu sehen ist darauf ein Mädchen mit geöffneten Händen, die ein Luftküsschen verteilt in Richtung wunderschöner tanzender Schmetterlinge. Im Hintergrund ist ganz leicht eine große Uhr zu erkennen. Der Titel zeichnet sich ab durch eine Ausbuchtung, so dass man ihn erfühlen kann, wenn man darüber streicht. Die Farben harmonisieren und sind in ähnlichen zarten Blautönen gehalten wie bei Teil 1 und 2. Zur Story: Eins noch vorab: Ich liebe Zeitreisegeschichten einfach und komme immer ganz ins Schwärmen von Büchern, in denen man andere Zeitepochen besuchen kann. “Das Ende der Zeit“ ist der dritte und somit auch abschließende Teil dieser Zeitreisen-Trilogie. Bereits die Vorgänger “Die Stunde der Zeitreisenden“ und “Die Versuchung der Zeit“ konnten mich vollends überzeugen und hatten es geschafft, mich komplett zu verzaubern.Dem entsprechend hoch waren auch die Erwartungen an den finalen Teil und ich muss sagen, sie wurden vollends erfüllt. Der Protagonist Dune macht sich auf die Suche nach dem sogenannten Infinityglass. Denn nur so können die Risse im Zeitkontinuum wieder verschlossen und Besuche von Gegnern aus anderen Jahrhunderten verhindert werden. Jedoch ist das Infinityglass kein Gegenstand sondern ein Mensch, Hallie. Sie ist außerdem sehr verführerisch und Dune soll sie beschützen. Dune verfällt dem Charme der schönen Hallie und kann sich deren Charme kaum entziehen, so dass er Gefahr läuft, sein eigentliches Ziel aus den Augen zu verlieren. Die Geschichte wird aus zweierlei Perspektiven erzählt, einmal von Dune und einmal von Hallie. Man erfährt hier wieder etwas Neues aus dem Hourglass-Universum und gerät wieder tiefer hinein. Dies liegt aber auch an der Tatsache, dass die Welt in Gefahr ist. Durch diese Bedrohung wird es spannend. Manchmal flachte die Spannung etwas ab, das wird jedoch durch die unterschiedlichen Perspektiven und Sichtwechsel rasch wieder ausgeglichen. Die Charaktere müssen wachsen und sich Gefahren stellen. Die schwebende Bedrohung, überraschende Wendungen und den typischen Hourglass-Stil haben mich regelrecht an dieses Buch gefesselt und mich dazu gebracht, es nicht mehr aus der Hand zu legen. Auch die Schauplätze (ins Besondere New Orleans) wurden hier einfach schön und anschaulich beschrieben. Wie zuvor auch schon im zweiten Band rücken die alten Charaktere wieder in den Hintergrund. Sie bleiben jedoch ein wichtiger Bestandteil der Geschichte. Die neuen Charaktere wurden gut eingeführt und sorgen für den Kick und den Reiz des Buches. Was mich besonders gefreut hatte, es gibt ein wenn auch relativ kurzes Wiedersehen mit Emmerson Cole, der Protagonistin aus dem ersten Teil. Die Charaktere: Hallie ist 17 Jahre alt und führt ein zurückgezogenes Leben. Ihr Vater lässt sie kaum aus dem Haus, was ich persönlich ganz schrecklich fand. Sie besitzt das sogenannte “Transmutationsgen“. Hallie konnte durch ihre besondere Art bei mir punkten, die stellenweise aber auch recht zickig und arrogant rüberkam. Anfangs gibt sie sich wie ein furchtbar verwöhntes Mädchen, das es gewohnt ist, sofort immer alles zu bekommen. Jedoch tat dies ihren Sympathiepunkten bei mir keinen Abbruch, im Gegenteil, ich mochte sie und fand sie als Hauptprotagonistin sehr interessant. Der Protagonist Dune besitzt die Gabe, Wasser zu kontrollieren, was ich persönlich auch recht interessant sowie manches mal auch amüsant fand. Diese Gabe kann nämlich auch zu Konflikten und Katastrophen führen, was anhand eines Beispiels aus seiner Vergangenheit sehr deutlich wird. Im Vergleich zu Hallie kam er mir jedoch etwas zu farblos rüber, das lag aber vor allem an seiner doch recht zurückhaltenden Art. Fazit: Der Autorin Myra McEntrie ist es gelungen, mich auch mit ihrem Finalband zu überzeugen. Zwar flachte die Spannung manchmal doch etwas ab und es fehlte auch irgendwie der Kick aus dem ersten Teil, jedoch ist das nur ein winzig kleiner Kritikpunkt. Ich finde es schade, dass die Geschichte um die Hourglass-Oragnistation nun zu Ende ist. Story: spannend und auch romantisch Lesefluss: gut Spannung: von Anfang an sehr gut aufgebaut Schreibstil: flüssig und leicht zu lesen Zielgruppe: für junge Leser/innen, so ab 12 Jahren aufwärts Kategorie: Jugendbuch; Zeitreise; Fantasy Ich vergebe hier die volle Punktezahl, denn ich fand das Buch als Finale echt gelungen. Das Buch verdient meines Erachtens 5 von 5 möglichen Büchersternchen.