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Rezension zu
Scherben der Dunkelheit

Die Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

Ein magischer Zirkus, dunkle Geheimnisse und ein Fluch der gebrochen werden muss.

Von: Hopes Universe
24.08.2020

Die sechzehnjährige Anouk verbringt die Ferien in einem kleinen Dorf in der Bretagne. Kurz nach ihrer Ankunft gastiert der Dark Circus in der Nähe: ein geheimnisvoller Zirkus, der im Dorf für seine düsteren und besonderen Vorstellungen bekannt ist. Auch Anouk gerät schnell in seinen Bann und damit in einen Kosmos, den sie kaum für möglich hielt: Eine magische Welt öffnet sich vor ihr, in der sie den mysteriösen Zauberer Rhasgar kennenlernt. Doch der Dark Circus birgt mehr, als Anouk ahnt. Bald schon schwebt sie in tödlicher Gefahr und weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Denn es gibt keine Regeln im Dark Circus bis auf eine: Nichts ist, wie es scheint … Meine Meinung Lange bin ich um das Buch herumgeschlichen. Unsicher ob ich es lesen sollte. Der Klappentext hatte mich sehr angesprochen. Doch beim ersten Versuch es zu lesen, fühlte es sich einfach nicht richtig an. Ich kam nicht voran und hatte keine Lust. Das war nun ganz anders. Es war damals einfach nicht der richtige Zeitpunkt dafür. Die Autorin hat mich nun von der ersten Seite an gefesselt und mich mit ihrem wunderbar melodischen, sehr poetischen Schreibstil für sich gewonnen. Schöner Einstieg und sympathische Charaktere Aber erstmal von Anfang an. Der Einstieg ins Buch gelang mir sehr gut. Auf den ersten Seiten wird einem die Protagonistin vorgestellt und man bekommt schonmal einen guten Einblick in ihre Vergangenheit, in ihr denken und ihren Charakter. Anouk war mir von der ersten Seite an sehr sympathisch, da ich mich einfach gut mit ihr identifizieren konnte. Vor allem durch das Zeichnen. […] Sie war eine Träumerin, eine Wanderin, eine entfesselte Fackel in der Finsternis. Sie war die Königin der Farben. – Seite 226 Die ersten Einblicke in den Zirkus verschafften mir schon eine Gänsehaut. Ich bin kein Fan von Grusel Sachen, da war mir der Eingang zum Zirkus schon zu creepy. Doch davon abgesehen hat die Autorin den Zirkus wirklich schön dargestellt und beschrieben. Durch ihren Schreibstil hab ich mich direkt in die Geschichte hineinversetzt gefühlt. Daher war ich auch mega gebannt, als Anouk in der Manage auf Rhasgar traf. Ich habe den Moment so lebhaft vor Augen, als wäre ich an Anouks Stelle gewesen. Rhasgar war, ebenso wie Anouk, ein mega interessanter und von der ersten Seite an sympathischer Protagonist. Der Zauberer war anfangs sehr abweisend und kalt. Doch mit jeder Seite zeigte er eine weitere Facette von sich. „[…] In mir sind Abgründe, von denen du keine Vorstellung hast, und sie rufen nach mir, in jder Sekunde meines Lebens! Aus eigener Kraft halte ich der dunklen Macht nicht stand! Ist es das, was du wissen wolltest? Dann sieh genau hin! In mir ist nichts als Finsternis! „ – Seite 226 Auch wenn Anouk die eigentliche Protagonistin ist, so ist Rhasgar wohl der wichtigste und vermutlich auch vielschichtigste Charakter von allen. Mit jeder Seite die man liest, erkennt man wie viel sich Gesa Schwartz bei ihm gedacht hat. Wenn man denkt, man hat ihn endlich durchschaut, wird schon wieder etwas aufgedeckt. Etwas das man nicht hat kommen sehen und ihn wieder in ein ganz anderes Licht stellt. Das hat mir mega gut gefallen. Rhasgar war nicht durchschaubar. Aber dennoch so interessant, das man einfach weiterlesen musste! Eine zauberhafte Atmosphäre Zu Beginn, nachdem Anouk vom Zirkus gerufen wurde, war es doch schon sehr bizarr und gruselig. Danach jedoch war die Atmosphäre einfach nur magisch. Der Zirkus an sich, so düster die Macht dahinter auch ist, ist ein Ort voller Magie und Wunder. Wie es in dem Buch so oft heißt: Nichts ist, wie es scheint… Das ist und bleibt die einzige Regel im Zirkus der Schatten. Und auch wenn ich dachte, ich hätte diese verinnerlicht, so überraschte die Autorin mich im laufe der Geschichte immer und immer wieder mit einigen Wendungen. Etwas sprachlos Ich muss ehrlich gestehen, dass ich nicht wirklich in Worte fassen kann, wie gut mir das Buch gefallen hat. Ungefähr jede zweite Seite musste ich markieren, weil mir eine Stelle gut gefallen hat. Mehrmals musste ich das Buch aus der Hand legen, einfach um nochmal darüber nachzudenken was ich grade gelesen hatte. Ich kann nur ganz klar eines sagen: Das Buch war einfach der hammer und es lohnt sich es zu lesen. Allein wegen des wahnsinnig poetischen und tiefgründigen Schreibstils.

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