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Rezension zu
Rückkehr nach Old Buckram

Rückkehr nach Old Buckram

Von: Literaturblogsaarland
04.12.2019

Inhalt : Ein großartiger Roman über die Bande, die eine Familie zusammenhalten, die Gespenster, die wir nicht loswerden, und die Geschichten, die uns prägen. Henry Astor wird in Old Buckram geboren, einer Kleinstadt in den Blauen Bergen von North Carolina. Eine Bahnlinie führt hierher, aber Züge kommen lange schon nicht mehr durch. Es ist ein Ort, in dem die Zeit stillsteht, an dem abends weiße Nebelschwaden in den Tälern aufsteigen und die grünen Berge in der Ferne zu Blautönen verblassen. Kaum dass Henry die Schule abgeschlossen hat, verlässt er Old Buckram. Erst Jahre später kehrt er zurück. Er will verstehen, was einst mit seinem Vater geschah, der eines Tages ohne ein Wort aus dem Leben der Familie verschwand und nie mehr wiederkehrte. Der Bücher über alles liebte, aber mit niemandem wirklich reden konnte. Ein großartiger Roman über die Zerbrechlichkeit unserer Existenz, die Liebe eines Sohnes und die Leidenschaft für die Literatur. Vita : Phillip Lewis ist in den Bergen von North Carolina geboren und aufgewachsen. Er studierte Jura und arbeitet als Anwalt in Charlotte, NC. »Rückkehr nach Old Buckram« ist sein Erzähldebüt. Es wird in mehrere Sprachen übersetzt und von der New York Times als »Werk eines überragenden Talents« gefeiert. Meine Meinung : Unser Protagonist Henry Astor kehrt nach vielen Jahren in sein Heimatdorf Old Buckram in North Carolina zurück. Dieses hatte er zwecks Studium und Ausbildung verlassen. Auch will er verstehen, warum sein Vater vor Jahren einfach verschwand und seine Familie zurückließ. Hanrys Vater ist ein sehr stiller und in sich gekehrter Mann mit einer Leidenschaft für die Literatur. Man kann als Leser förmlich das Klappern der Schreibmaschinentastatur hören. Der Vater ist kein Mann vieler Worte und dementsprechend fast " unsichtbar" verhält sich der junge Henry, um den Vater nicht zu stören. Hier erkennt man auch die tiefe Liebe und Verbundenheit des Sohnes zu seinem Vater. Die Rückkehr nach Old Buckram führt auch dazu, dass viele verdrängte Wahrheiten und Geschehnisse sich ihren Weg bahnen und sich Henry diesen Tatsachen stellen muss. Dies ist teilweise ein sehr schmerzhafter Prozess. Der gewählte Schauplatz, die abgeschiedenen und einsamen Berge North Carolinas hat der Autor passend zu den Protagonisten gewählt, was ich sehr gelungen fand. Die Auflösung des Dramas bekommt der Leser auch erst gegen Ende des Buches, was genau richtig war. So war die Lesefreude bis zum Schluß ungetrübt. Das Buch ist angefüllt mit Literatur und tollen Schriftstellern, was für mich natürlich ein echter Hochgenuss war. Leider ist meiner Meinung das Cover etwas altbacken geraten, was viele Leser vielleicht vom Kauf abhält. Dies wäre aber sehr schade, da dieses Buch ein echter Schatz in jeder gut bestückten Bibliothek ist. Dieses Buch ist auf jeden Fall eines meiner Lesehighlights des Jahres 2019. Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung. Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

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