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Rezension zu
Altern. Sterben. Tod.

Leben bis zum Tod

Von: Christian Jacob Querdenkpionier
12.04.2019

Oliver Müllers Herangehensweise an das Tabuthema "Sterben" ist logisch und wissenschaftlich, dennoch hat sie mich überrascht. Zunächst erläutert er, ganz entgegen den Erwartungen, die der Titel hervorruft, was "Leben" eigentlich ist, wie der Mensch entsteht und über-lebt. Sodann befasst er sich mit dem Thema Altern im biologischen Sinne und stellt den Tod als logische Konsequenz ausbleibender Regenerationsprozesse dar. Müller beschreibt vier Krankheiten, die überwiegend im Alter auftreten, von denen aber nur eine den Tod erheblich näherrücken lässt. In einem neuen Kapitel befasst er sich mit der Erkenntnis der Sterblichkeit und der Angst vor dem Sterben. Etwa dreißig Seiten des Buchs sind Statistiken gewidmet, in denen es um Leben und Tod geht, darauf folgt eine ausführliche Erläuterung des Sterbeprozesses des Menschen. Über das Thema "Nahtoderfahrungen" gelangt Müller zu der unausweichlichen Frage, ob es ein Leben nach dem Tod gibt, geben kann. Auch hier findet er neben religiösen wieder fundierte wissenschaftliche Ansätze. Als unter-fünfzig-jähriger Nichtmediziner und Nichtkriminologe hatte ich bisher nur wenige Momente darauf verwendet, über die eigene Endlichkeit des Seins nachzudenken. Lediglich Todesfälle innerhalb der Familie hatten mich diesbezüglich berührt. Tatsächlich war das Buch viel interessanter als ich zunächst erwartet hatte, und ich bin sehr froh, es gelesen zu haben.

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