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Nimko Ali

Worüber wir nicht sprechen sollen - es jetzt aber trotzdem tun

Ein Manifest über den weiblichen Körper

(1)
Paperback
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Wie fühlt sich eine Vagina nach der Geburt an? Woher weiß ich, dass ich wirklich einen Orgasmus hatte? Wie lerne ich meinen Körper nach einem Missbrauch wieder lieben? Die britische Frauenrechtsaktivistin Nimko Ali spricht aus, worüber immer noch schamerfüllt geschwiegen wird. Denn bei allem Fortschritt in Sachen Feminismus und Emanzipation ist es erschreckend, mit welcher Unwissenheit und Verachtung die weibliche Anatomie immer noch betrachtet wird, sofern sie nicht straff, ordentlich bedeckt, verschönert und enthaart ist. Ali hat hierzu mit vielen Frauen von Äthiopien bis London gesprochen und vereint deren Stimmen in einem Buch. Ihre Sammlung intimer und unzensierter Lebensgeschichten räumt auf mit den Mythen rund um den weiblichen Körper und ist ein Aufruf, Erfahrungen zu teilen und die gesellschaftlichen Tabus zu brechen, die Frauen zur Passivität und zum Schweigen verurteilen. Bewegend, kraftvoll und direkt: ein Manifest über die großartige Vielfalt weiblicher Sexualität, über Unwissenheit, Diskriminierung und die Notwendigkeit über all das zu sprechen.


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Kristin Lohmann
Originaltitel: What we're told not to talk about (but what we're doing anyway): Women's voices from London to Ethiopia
Originalverlag: Penguin RH UK/Viking
Paperback , Klappenbroschur, 304 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-442-31604-5
Erschienen am  30. August 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Worüber wir nicht sprechen sollen...

Von: Feinstebuecher

12.04.2022

Wie der Titel schon sagt, es werden hier Dinge thematisiert, die man sonst eher gar nicht, oder maximal hinter vorgehaltener Hand bespricht. Dinge, die den weiblichen Körper betreffen und die zum Teil nicht nur für die Männerwelt, sondern tatsächlich für die Frauen selbst ein Mysterium sind. Die vier großen Themen Menstruation, der weibliche Orgasmus, Schwangerschaft und Menopause werden anhand von Erfahrungsberichten verschiedenster Frauen besprochen. So erfahren wir zum Beispiel, wie eine Obdachlose sich Binden bastelt, wie eine Frau ihren Kinderwunsch nicht leben kann, da ihr Partner früh verstirbt, oder wie eine andere auf Grund einer Schockdiagnose viel zu früh von heute auf morgen mit den Wechseljahren konfrontiert wird. Sehr spannend für alle Frauen (und natürlich auch Männer), die die Tabuthemen gerne eben doch mal thematisieren. In kurzen Geschichten wird Einblick in die verschiedensten Lebenssituationen gegeben und wie sich diese auf den weiblichen Organismus auswirken können. Einziger kleiner Kritikpunkt: die Autorin hat ihre Wurzeln in Somalia, sodass viele Frauen und deren Berichte eben diesem Kulturkreis entstammen, ich hätte mich über etwas mehr Diversität diesbezüglich gefreut. So standen zum Beispiel viele Geschichten in Zusammenhang mit Religiosität. Spannend war es trotzdem, vor allem weil man durch die kurzen Kapitel auch zeischendurch immer mal wieder gut reinlesen konnte.

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Vita

Nimko Ali ist eine britische Feministin, Frauenrechtsaktivistin, Rednerin und Mitbegründerin von »The Five Foundation«, einer weltweiten Organisation, die sich gegen weibliche Genitalverstümmelung (FGM) einsetzt. 2019 wurde sie für ihr Engagement mit dem UN-Frauenrechtspreis ausgezeichnet.

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