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Wild Flower - Die Gesetzlose

Roman

Paperback
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»Westworld« meets »Der Report der Magd«: ein umwerfendes Fantasyabenteuer mit starken farbigen Frauen in den Hauptrollen.

Umgeben von einer unheimlichen Wildnis liegt der Ort Green Creek. Dort leben die Schwestern Aster und Clementine unter dem Schutz der zwielichtigen Madame Fleur. Diese brandmarkt junge Frauen mit einem magischen Blumentattoo und verkauft sie Nacht für Nacht an Männer – willenlos gemacht durch die Droge Süßdistel. Aster ist anders als die anderen Mädchen. Sie hat sich ihren freien Willen bewahrt und muss ihre kleine Schwester um jeden Preis beschützen. Aber als diese versehentlich einen Freier umbringt, ist dies das Todesurteil für Clem. Aster kennt nur einen Ausweg: mit Clem in die Wildnis zu flüchten und zu einer Gesetzlosen zu werden. Doch es sind nicht nur die lebenden Männer, die sich an ihre Fersen geheftet haben, sondern auch die toten …



Ein feministisches Fantasydebüt, der Leserinnen jeden Alters fesselt: wild, abenteuerlich, stark.

»Ich konnte ›Wild Flower – Die Gesetzlose‹ einfach nicht aus der Hand legen. Selten hat mich ein Buch so sehr fasziniert. «

phantastik-couch.de (06. January 2021)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Frauke Meier
Originaltitel: The Good Luck Girls (Book 1)
Originalverlag: Tor Teen, 2019
Paperback , Klappenbroschur, 432 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-7341-6257-2
Erschienen am  13. July 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

The Good Luck Girls

Rezensionen

Gute Plotidee, beeindruckende Charaktere

Von: BiblioJess

16.02.2021

Aster und Clementine leben im Welcome House von Green Creek. Von Madame Fleur mit magischen Blumentattoos gebrandmarkt, werden die Mädchen jede Nacht an Männer verkauft, ohne Aussicht auf Freiheit. Als Clementine aus Versehen einen der Männer umbringt, wissen die Schwestern, dass sie die Nacht nicht überleben werden, wenn sie nicht abhauen. Eine atemlose Flucht durch die unberechenbare Wildnis beginnt ... --- Wild Flower hat einen ernsten Hintergrund, ist allerdings nicht zu bedrückend, sodass es sich gut lesen lässt. Aster, Clementine, Mallow, Tansy sind Staubblütige - Menschen ohne Schatten. Sie sind „minderwertige“ Menschen, ihr Schicksal liegt in den Händen der sogenannten Hellblütigen. Damit werden Parallelen zur Ungleichheit zwischen Schwarzen und Weißen gezogen, denn obwohl die Protagonist*innen fast alle dunkelhäutig sind, spielt die Hautfarbe in Wild Flower keine Rolle – der fehlende Schatten hat diesen Platz eingenommen. Das finde ich überhaupt erstmal eine äußerst spannende und außergewöhnliche Herangehensweise. Charlotte Nicole Davis wollte nämlich kein Buch über Rassismus schreiben, aber ihrer Heimat, dem „Wilden Westen“, mehr von sich selbst – einem queeren, schwarzen Mädchen (so nennt sie sich in der Buchklappe) – geben. Und das ist ihr definitiv gelungen. Was mir herausragend gut gefällt, ist die Charakterzeichnung. So unterschiedlich die Figuren auch sind, so vereint sie doch ihr Trauma, obwohl jede anders damit umgeht. Im Welcome House, und meist auch in ihrem Leben davor, haben sie Schreckliches erlebt. Doch Davis zeichnet keine Opfer, was ich besonders gut fand! Die Mädchen sind gebrochen, ihr Charakter authentisch vor dem Hintergrund ihrer traumatischen Erfahrungen entworfen, und doch sind sie vor allem eins: Stark. Sie haben sich ihren Willen für ein besseres Leben behalten und kämpfen aktiv dafür. Das fand ich unglaublich beeindruckend, und so hab ich sie alle auf die ein oder andere Weise ins Herz geschlossen. Den Fantasyaspekt mit reinzubringen ist eine spannende Entscheidung, das Buch hätte meiner Meinung nach aber auch fast ohne funktioniert (für die Problematik mit den Tattoos war sie nötig). Manchmal habe ich vergessen, dass es auch fantastische Elemente gibt, da es sich stellenweise wie ein „normaler“ Roman anfühlte, sodass ich manchmal kurz gestutzt habe, wenn ein übernatürliches Wesen o.ä. vorkam. Das war aber kein Problem für den Lesefluss, und die Fantasyelemente schaden dem Buch auch nicht. Der Schreibstil ist genau passend für die Handlung. In keiner Weise umgangssprachlich oder flapsig, sondern ernster, atmosphärisch, wortgewandt und sehr angenehm zu lesen. Die Handlung selbst, die größtenteils aus der Flucht besteht, ist spannend und die Szenen, die Abwechslung in das reine ‚Flüchten’ reinbringen, haben Variation reingebracht. Ich habe den Weg der Mädchen von vorne bis hinten mit Interesse verfolgt. Dennoch hat mir irgendwie ein bisschen was gefehlt, was ich nicht so ganz benennen kann. Der letzte Funke kam nicht. Das Buch hat mich nicht vollends gepackt, ich konnte es auch gut mal zur Seite legen. Dadurch, dass diese letzte Begeisterung leider ausgeblieben ist, ist es kein Highlight für mich geworden. Vielleicht hätte doch noch ein wenig mehr passieren können, als „nur“ die Flucht mit verschiedenen Stationen. An den Charakteren habe ich nämlich nichts auszusetzen. Trotzdem ist Wild Flower auf jeden Fall eine Leseempfehlung von mir und bekommt gute 4 Sterne. Es ist ein besonderes Buch und es lohnt sich.

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Kreatives und unterhaltsames Buch voller Wendungen

Von: 3lesendemaedels

01.02.2021

Die Schwestern Aster und Clementine leben seit sie Kinder waren in einem Welcome House. Dort müssen sie hart arbeiten, bis sie sich nach ihrem 16. Geburtstag Männern willig hingeben müssen. Auch Clementine soll dieses Schicksal erwarten, doch in ihrer sogenannten Glücksnacht bringt sie ihren Freier um. Danach müssen Aster, Clementine und drei weitere Mädchen, die sich ihnen freiwillig anschließen, fliehen. Aber das wird nicht einfach, denn sie werden natürlich überall gesucht und verfolgt. Außerdem werden alle Mädchen in Welcome Houses mit einem magischen Tattoo gezeichnet, das man nicht so einfach loswird. Die jungen Frauen begeben sich auf eine gefährliche Reise, immer mit dem Tod im Nacken. Ein wirklich sehr kreatives, unterhaltsames Buch voller Wendungen, sodass es nie langweilig wird. Jedoch hab ich nicht immer verstanden, was es mit den verschiedenen Fantasieelementen, also z. B. Theomit, Süßdistel oder den Geistern auf sich hat.

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Vita

Charlotte Nicole Davis

Charlotte Nicole Davis wuchs im Herzen des alten Westens, nahe Kansas City auf, und ist Absolventin des The New School’s Writing for Children-Programms. Sie liebt Comic-Adaptionen für die Leinwand und Bücher, in die eine Karte gedruckt ist. Aktuell lebt sie in Brooklyn und arbeitet an ihrem nächsten Roman.

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Pressestimmen

»Dieses dystopische Debüt greift tiefschürfende Themen unserer heutigen Gesellschaft auf. Davis' Leser werden die Bedeutung dieses Romans feiern.«

Booklist (12. August 2019)

»Davis' erfindungsreiches Debüt stellt tiefschürfende Fragen: Nach der Kluft zwischen Moral und Gesetz, zwischen sozialen Vor- und Nachteilen und zwischen kontrollwütigen Männern und gefesselten Frauen. Ein echter Gewinn.«

Kirkus Reviews (18. September 2019)

»Dieses Fantasyabenteuer ist perfekte Lektüre für die Fans von Leigh Bardugos ›Das Lied der Krähen‹ und Margaret Atwoods ›Der Report der Magd‹. Es spielt in einer phantastischen Western-Welt mit starken weiblichen Figuren unterschiedlicher Hautfarben.«

School Library Journal (18. September 2019)

»Wie ein blutgetränktes Märchen, in dem der Preis für die Freiheit hoch ist, aber sich das Kämpfen lohnt.«

Dhonielle Clayton, Autorin von »The Belles. Schönheit regiert« (06. June 2019)