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Wächter der Drachen

Roman

(3)
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Sie versprachen, die Drachen zu schützen – doch sie brachen ihr Wort!
Unverzichtbar für echte Fantasy-Fans: das berühmte Spin-off der Weitseher-Saga!

Die große Drachin Tintaglia rettete einst die Händler von Bingstadt. Dafür schworen ihr diese, ihre Brut zu beschützen. Doch die Dankbarkeit der Menschen währte nur so lange, wie sie sich davon einen Vorteil erhofften. Und als sich die Drachenbrut als missgestaltet und schwach erwies, zogen die Händler ihren Schutz zurück. Nun benötigen die jungen Drachen eine neue Heimat. Ihre verbliebenen menschlichen Freunde sehen nur eine Möglichkeit: Kelsingra, die verlorene Stadt der Drachen inmitten der Regenwildnis. Doch der Weg dorthin ist mühsam. Niemand weiß, ob alle Drachen die Reise überstehen werden – und ob Kelsingra überhaupt noch existiert.

Die Regenwildnis-Saga von Robin Hobb ist unabhängig von der Weitseher-Saga lesbar und erscheint komplett bei Penhaligon:
1. Wächter der Drachen
2. Stadt der Drachen
3. Kampf der Drachen
4. Blut der Drachen

Dieser Roman ist bereits unter dem Titel »Drachenhüter« auf Deutsch erschienen. Er wurde für diese Ausgabe komplett überarbeitet.


Aus dem Amerikanischen von Simon Weinert
Originaltitel: Dragon Keeper (Rain Wilds Chronicles Book 1)
Originalverlag: Spectra, New York 2010
Paperback , Klappenbroschur, 608 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-7645-3256-7
Erschienen am  30. August 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Die Regenwildnis-Chroniken

Rezensionen

Ich liebe diese Buchreihe jetzt schon

Von: Seitenzauberin

20.09.2021

Vorneweg. Die Regenwildnis-Chroniken sind zeitlich in etwa zwischen der zweiten und dritten Weitseher Chronik angesiedelt und nehmen dadurch öfter mal Bezug darauf. Weswegen man die Reihen im besten Fall schon vorher gelesen haben sollte. Um was geht es in diesem Buch? Vorallem um die stolzen Dachen um Tintaglia, die mit ihren Drachen einen Packt mit den Menschen geschlossen hatte. Die Menschen helfen und versogen die Drachenbrut während die Drachen Bingstadt beschützten. Nun aber passiert etwas mit dem niemand gerechnet hat. Die Drachen die schlüpfen sind zum Teil verkrüppelt und kaum selber lebensfähig. Das bedeutet für die Menschen zwei Dinge: sie leben fortan in der Gefahr Drachenfutter zu werden und auch das sie bald selbst keine Nahrung mehr haben, da die Drachen viel verschlingen. Schnell ist man sich einig- die Drachen müssen weg und da diese ohnehin auf der Suche nach Kelsingra sind. Helfen die Menschen ihnen diese Reise zu bestreiten, allerdings nicht ganz uneigennützig. Zu Buchbeginn lernen wir die Drachen kennen, allen vorran Tintaglia und einer Drachin, mit der es das Schicksal nicht so gut gemeint hat: Sintara. Diese ist jedoch mit einem eisernen Wilen gesegnet und möchte trotz aller Umstände die neue Drachenkönigin werden. Was ich hier schön fand ist wie geschickt die Autorin den einzelnen Drachen eine Persönlichkeit verliehen hat. So schlägt man sich beim Lesen schnell auf die eine oder andere Seite der Drachen und stellt fest, das sie uns gar nicht so unähnlich sind. Auch bei ihnen gibt es untschiedliche Charaktere die für Reibungen und Spannungen im sogenannten Kneul sorgen. Noch interessanter fand ich persönlich aber Thymara, die mit Klauen an den Händen geboren ist und von ihrer Mutter nur geduldet aber nicht geliebt wird. Dabei sorg Thymara zusammen mit ihrem Vater dafür, das die kleine Familie das nötigste zum Leben hat. Aber ihre Andersartigkeit ist ihrer Mutter immer wieder ein Dorn im Auge und ich hab mir beim Lesen die ganze Zeit gewünscht, das ihre Mutter erkennt was für ein wunderbares Mädchen ihre Tochter doch ist. Trotz dessen ist Thymara ein liebenswerter und starker Charakter. Sie ist mutig, hilfsbereit und stellt sich Herausforderungen. Als sie eine Aufgabe angeboten bekommt die sie das Leben kosten kann, greift sie zu. Ebenso fand ich Alice sehr interessant. sie ist mit ihren einundzwanzig noch immer unverheiratet weil sie nicht übermäßig schön ist und noch dazu als verschroben gilt, da sie es liebt alles Wissen wüber Drachen zusammenzusammeln. Als sie eine Scheinehe mit dem attraktiven Hest eingeht, scheinen sich all ihre Wünsche zu erfüllen. Denn so hat sie die Möglichkeit an seltene und teuere Rollen zukommen und auch an einer Expedition zu den Drachen teilzunehmen. Dafür nimmt sie alles in Kauf, ordnet sich unter und hält mutig an ihren Träumen fest. Zunächst ist Alice eher scheu und etwas zurückhaltend, doch auf ihrer Reise blüh sie regelrecht auf. Hest ist das Paradabeispiel des reichen Schnösels der sich nimmt was er glaubt verdient zu haben und wenn es nicht mit Charame geht, dann kauft er es. Er ist nicht so grausam wie es zunächst scheint, aber auch nicht unbedingt ein Herzchen. Trotzdem bin ich neugierig wie er sich in den nächsten Bänden entwickeln wird. Ich denke er hat einen Denkzettel verdient und möglicherweise bekommt er diesen genau von Sedric, den er bis dahin als Sekretär eingestellt hat und ihn schikaniert. Sedric ist zu beginn auch eher charmant, nett und höflich. Er hat aber auch eine andere Seite die sich immer mehr zeigt. Dabei ist diese nicht böse, sondern meiner Meinung nach eine Folge daraus wie Hest ihn behandelt. Nun will Sedric zeigen das noch mehr in ihm steckt und dazu geht er auch Risiken ein. Man kann es schon anhand der Charaktere sehen, das es in dieser Erzählung genug Stoff für Komplikationen und spannenden Geschehnissen gibt. So möchten die Drachen zum Beispiel unbedingt nach Kelsingra um nicht länger von den Menschen abhängig zu sein, die Menschen wiederrum wollen die Schätze plündern die sie dort vermuten und sie haben erkannt das Drachen nicht nur lebend viel Geld bringen können. Dazu ist Alice dabei sich von Hest abzunabeln, Sedric ebenfalls und Thymara sucht auch ihr Glück. Und das alles in einem tollen Setting das zwischen den Menschlichen Siedlungen und dem aufenthalt der Drachen hin und her switcht. Dazu kommt noch der leicht leserliche und sehr bildhafte Schreibstil von Frau Hobb, die das Ganze für mich persönlich echt klasse abrunden. Ich liebe Robbin Hoobs Bücher einfach. Immer bekommt man tolle Figuren die man ins Herz schliessen kann, die nicht immer so typisch sind wie man möchte. Oft haben sie Eigenheiten oder Mäkel was sie nur noch menschlicher wirken lässt. Dazu die interessante Handlung die neugierig auf mehr macht. Wie wird es mit den Drachen weitergehen? Werden sie geopfert? Verzehren gar sie die Menschen die ihnen eigentlich dienen sollten? Wie wird es alice und Thymara ergehen? Das und noch viele andere Fragen nehme ich als Leserin mit und warte gespannt auf den nächsten Teil. Liest auch du gerne Fantasyromane, wirf doch mal einen Blick in die Reihe.Es lohnt sich

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Wächter der Drachen

Von: gosureviews

19.09.2021

Das Buch beginnt mit einer Gruppe von Seeschlangen, die flussaufwärts reisen, um sich in einen Kokon zu hüllen, damit sie zu Drachen schlüpfen können. Sie werden von Tintaglia, der letzten bekannten Drachin, beaufsichtigt. Sie hofft, dass sie mit Hilfe der Menschen im Rat der Regenwildnis ihre Art in der Welt wieder einführen können. Dann werden uns unsere Hauptfiguren vorgestellt: Thymara, ein junges Mädchen, das durch einen Geburtsfehler gezeichnet ist, der ihr Schuppen und Krallen an den Fingern verleiht; Leftrin, Kapitän eines Schiffes namens Teermann; Alise Kincarrion, eine Frau, die einen erfolgreichen lokalen Händler namens Hest Finbok in einer Vernunftehe heiratet; und Sintara, ein Drache, der aus einem der am Anfang des Buches erwähnten Kokons geschlüpft ist. Ihre Geschichten kommen alle zusammen, als eine Gruppe menschlicher Wächter sich auf die Suche nach der legendären Stadt Kelsingra machen muss, um eine Gruppe von Drachen zu eskortieren. Ich muss ehrlich sagen, dass ich die erste Hälfte des Buches sehr langsam fand, und es dauerte eine Weile, bis ich herausfand, warum. Am Ende habe ich festgestellt, dass es an den Charakteren lag. Obwohl jeder von ihnen einen faszinierenden Hintergrund und einzigartige Lebensumstände hat, konnte ich kein großes Interesse für ihre Persönlichkeiten aufbringen. Thymara zum Beispiel wirkte auf mich eher fade. Normalerweise wären Regenwildbabys mit Geburtsfehlern wie dem ihren sofort nach der Geburt dem Tod überlassen worden, aber sie wurde von ihrem weichherzigen Vater vor diesem Schicksal gerettet. Deshalb sehen die meisten Menschen sie als einen Fehler an, der nie hätte passieren dürfen. Während diese kleinen Details über Thymara mir einen Einblick in ihren Charakter verschafften und ich es sicherlich mochte, über sie zu lesen, war das Problem, dass ich wenig anderes fand, was sie von den meisten jungen Ausgestoßenen in vielen anderen Fantasy-Büchern, die ich gelesen habe, unterschied. Ähnlich ging es mir mit Alise. Ihre Geschichte war für mich jedoch viel interessanter. Ihre Beziehung zu Hest ist ziemlich traurig, denn er ist ein kaltes und emotional missbrauchendes Arschloch. Für Hest ist ihre Ehe nur ein weiterer Geschäftsvertrag; Alise ist für ihn nur nützlich, weil sie ihm einen Erben gebären kann, und im Gegenzug hat er ihr sein beträchtliches Vermögen angeboten, damit sie ihre Drachenforschung finanzieren kann. Wie sich herausstellt, gibt es noch weitere Gründe, warum er nicht in der Lage ist, Alises Versuche der Zuneigung zu erwidern, was mir sehr leid tat. Und doch war ihre Persönlichkeit so untypisch, dass es mir schwer fiel, mit ihr zu sympathisieren. Ich glaube, das liegt zum Teil an den Dialogen. In dem Buch gibt es zum Beispiel eine Nebenfigur namens Greft, einen jungen Drachenpfleger, der sehr schnell und effizient die anderen um sich herum beeinflusst, um sich zum Anführer ihrer Mannschaft zu machen. Bei seinen Manipulationen sagt er oft Dinge wie: "Ihr müsst doch sehen, dass dies der richtige Weg ist..." oder "Ich bin sicher, ihr könnt das verstehen...". Ich meine, fallen die Leute wirklich auf so ein herablassendes Geschwätz herein? Das klingt alles so gezwungen und übertrieben. Ich weiß, das ist nur ein kleiner Kritikpunkt, aber ich mochte es nicht, dass die Autorin oft auf solche Dialoge zurückgreift, anstatt der Figur eine charismatische Persönlichkeit zu geben. Nun zu den Drachen, auf der anderen Seite. Das sind keine prächtigen und edlen Geschöpfe. Robin Hobbs Drachen in den Regenwild-Chroniken sind schwach, missgebildet und nicht in der Lage, für sich selbst zu sorgen, sie sind auf Menschen angewiesen, die für sie jagen und sie reinigen. Nach dem, was ich von ihnen gelesen habe, schienen sie auch klein und schwabbelig zu sein, und Sintara nervte mich mit ihrer Arroganz und ihrem Gehabe bis ins Mark. Trotzdem waren die Drachen hier für mich neu und anders, und das hat mir sehr gut gefallen. Der Anfang kam zwar nur langsam in Gang, aber die gute Nachricht ist, dass das Buch immer besser wurde, sobald sich die Charaktere etabliert hatten und das Abenteuer in Gang kam. Tatsächlich war ich ziemlich verärgert, als es endete, als die Dinge gerade am interessantesten waren. Das war wirklich ziemlich abrupt. Ich muss sagen, dass ich im Allgemeinen nichts gegen Cliffhanger habe, nicht wenn sie geschickt und mit Schwung ausgeführt werden. Leider kann ich nicht behaupten, dass dies ein solches Ende war. Es gab keinen wirklichen Schluss, keine Abkühlung, nicht einmal einen wirklichen Versuch, die Dinge schön zu Ende zu bringen. Ohne jede Vorwarnung kommt alles einfach zum Stillstand. Allerdings muss man dem Buch zugute halten, dass das Ende trotzdem sehr effektiv war. Ich bin gespannt auf den nächsten Teil.

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Vita

Robin Hobb wurde in Kalifornien geboren, zog jedoch mit neun Jahren nach Alaska. Nach ihrer Hochzeit ließ sie sich mit ihrem Mann auf Kodiak nieder, einer kleinen Insel an der Küste Alaskas. Im selben Jahr veröffentlichte sie ihre erste Kurzgeschichte. Seither war sie mit ihren Storys an zahlreichen preisgekrönten Anthologien beteiligt. Mit »Die Gabe der Könige«, dem Auftakt ihrer Serie um Fitz Chivalric Weitseher, gelang ihr der Durchbruch auf dem internationalen Fantasy-Markt. Ihre Bücher wurden seither millionenfach verkauft und sind Dauergäste auf der New-York-Times-Bestsellerliste. Im November 2021 wird ihr der renommierte World Fantasy Award für ihr Lebenswerk verliehen werden. Robin Hobb hat vier Kinder und lebt heute in Tacoma, Washington.

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