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"V" - Alles über das weibliche Geschlecht

Bodyshaming, weiblicher Orgasmus, Selbstbefriedigung, Menstruation, Verhütung u.v.m.
Alles über Vagina und Vulva

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Viva la Vulva!

Leider ist für viele das weibliche Geschlechtsorgan immer noch ein schambehaftetes Areal, dessen Existenz am liebsten im Verborgenen gehalten werden sollte und dem die passive Rolle beim Sex zugeschrieben ist. Die Vulva wurde viel herumgeschubst und ihr wurden im Laufe der Zeit mehr gegensätzliche Eigenschaften und Fähigkeiten nachgesagt, als sie Nervenenden besitzt. Das muss sich ändern! Die Autorinnen Britz/Schmitt kämpfen in diesem Buch für mehr Akzeptanz und weniger Scham, wenn es um Vulva und Vagina geht. Sie wollen ein positives Bewusstsein für das weibliche Geschlechtsteil schaffen und endlich mit alten, meist von Männern geschaffenen Vorurteilen aufräumen. Wie kam es geschichtlich dazu, dass die Vulva mit so viel Scham behaftet ist? Wie "funktioniert" die Vulva? Was hat der Vibrator mit Hysterie zu tun? Wieso ist weibliche Sexualität im gesellschaftlichen Bewusstsein ein zweischneidiges Schwert, das nur zwischen Schlampentum und Frigidität unterscheidet – oder bestenfalls einfach gar nicht zur Sprache kommt? Und schließlich die angesichts all der Penis-Kritzeleien auf öffentlichen Toiletten längst überfällige Anleitung wie man eine Vulva kritzelt. Mit viel Witz, Charme und gnadenloser Offenheit zeigen Britz/Schmitt hier, welch wunderbares Körperorgan jede Frau besitzt. Humorvolle, erfrischende Illustrationen, Interviews, Meinungsumfragen, Zitate und Fakten begleiten die Leser*in bei der Lektüre.


Paperback , Klappenbroschur, 256 Seiten, 16,2 x 21,5 cm
mit 105 farbigen Illustrationen
ISBN: 978-3-517-09975-0
Erschienen am  08. März 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Großartig!

Von: annasbookplanet

20.03.2021

Klappentext Leider ist für viele das weibliche Geschlechtsorgan immer noch ein schambehaftetes Areal, dessen Existenz am liebsten im Verborgenen gehalten werden sollte und dem die passive Rolle beim Sex zugeschrieben ist. Die Vulva wurde viel herumgeschubst und ihr wurden im Laufe der Zeit mehr gegensätzliche Eigenschaften und Fähigkeiten nachgesagt, als sie Nervenenden besitzt. Das muss sich ändern! Die Autorinnen Britz/Schmitt kämpfen in diesem Buch für mehr Akzeptanz und weniger Scham, wenn es um Vulva und Vagina geht. Sie wollen ein positives Bewusstsein für das weibliche Geschlechtsteil schaffen und endlich mit alten, meist von Männern geschaffenen Vorurteilen aufräumen. Wie kam es geschichtlich dazu, dass die Vulva mit so viel Scham behaftet ist? Wie "funktioniert" die Vulva? Was hat der Vibrator mit Hysterie zu tun? Wieso ist weibliche Sexualität im gesellschaftlichen Bewusstsein ein zweischneidiges Schwert, das nur zwischen Schlampentum und Frigidität unterscheidet – oder bestenfalls einfach gar nicht zur Sprache kommt? Und schließlich die angesichts all der Penis-Kritzeleien auf öffentlichen Toiletten längst überfällige Anleitung wie man eine Vulva kritzelt. Mit viel Witz, Charme und gnadenloser Offenheit zeigen Britz/Schmitt hier, welch wunderbares Körperorgan jede Frau besitzt. Humorvolle, erfrischende Illustrationen, Interviews, Meinungsumfragen, Zitate und Fakten begleiten die Leser*in bei der Lektüre. Meine Meinung Die Aufmachung des Buches ist wirklich sehr gelungen. Das Cover lässt sofort das Thema erkennen! Wunderschön und gelungen sind auch die Illustrationen im Buch. Sie veranschaulichen nicht nur die Inhalte, sondern stehen auch für Vielfalt und Selbstliebe! Josefine Britz und Iris Schmitt haben hier ein wirklich gelungenes, unverzichtbares Buch geschaffen. Es steht für einen offenen und zeitgemäßen Umgang mit dem weiblichen Geschlecht und räumt endlich mit Vorurteilen, Mythen und veralteten Sichtweisen auf. Im Jahr 2021 sollte sich keine Frau mehr für ihren Körper und ihr Geschlecht schämen. Stattdessen sollten Vielfalt und Selbstliebe auf dem Plan stehen. Hierzu tragen die Autorinnen durch ihren offenen Umgang, der Enttabuisierung und der Vielfalt innerhalb der Illustrationen erheblich bei. Josefine Britz und Iris Schmitt sprechen in diesem Buch unter anderem über die Anatomie der Vulva, die Periode, Selbstbefriedigung, Sex, Verhütung und weibliche Orgasmen. Zudem geht es natürlich um Bodyshaming und die Übersexualisierung des weiblichen Körpers. Im Verlauf des Buches finden sich immer wieder Aussagen von Frauenärzten und Umfrageergebnisse. Besonders die Umfrageergebnisse fand ich großartig integriert. Sie ermöglichen die Identifikation mit anderen Frauen und helfen z.B. beim Thema Verhütung eine Entscheidung für sich selbst zu treffen. Der Schreibstil von Britz und Schmitt ist sehr angenehm. Sie wirken beim Lesen sehr sympathisch, gehen offen mit einem ewigen Tabuthema um und auch der Humor kommt nicht zu kurz. Fazit „"V" - Alles über das weibliche Geschlecht“ ist ein unverzichtbares Buch über das weibliche Geschlecht, das für einen offenen und zeitgemäßen Umgang mit einem ewigen Tabuthema steht. Dieses Buch sollte in jedem Haushalt stehen. Große Leseempfehlung!

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Viva la vulva! Ein tolles, wichtiges Buch - leider mit ein paar Kritikpunkten

Von: Luna von Lebensbetrunken

12.03.2021

Worum geht es? Wie der Name schon sagt: Es geht um wirklich alles, was das weibliche Geschlecht betrifft. Erstmal um grundlegende Anatomie, um den richtigen Namen (Vulva!), um die Menstruation und Masturbation, um Sex und Verhütung, um Schönheitsideale, Mythen, Scham und Neid. Begleitet wird der Text von jeder Menge Umfragen und Illustrationen. Wie ist es? Grundsätzlich ist dieses Buch mehr als wundervoll! Es ist super informativ und lehrreich und hat tatsächlich auch für mich noch einiges Neues enthalten. Es ist zwar ein Sachbuch und die Wissensvermittlung steht im Vordergrund, doch dabei kommt keinesfalls die Unterhaltung zu kurz! Das Buch wird von einem sehr erfrischenden, leichten Schreibstil beherrscht inklusive Ironie und kleiner Witze. Ich musste beim Lesen wirklich mehrere Male schmunzeln. Neben den wertvollen Informationen bietet das Buch auch so so wunderschöne Zeichnungen! Am liebsten würde ich jede abfotografieren und mir in die Wohnung hängen! Ebenfalls toll finde ich, dass die vielen Quellenangaben gleichzeitig auch weitere Empfehlungen sind (so beziehen sich die Autorinnen auf Liv Strömquist, Roxane Gay oder Rupauls Drag Race!). Und ein absolutes Highlight für mich: Im Buch ist eine Anleitung, wie man sich selbst Stoffbinden näht (und eine Anleitung, wie man easy eine Vulva malt)! Das werde ich definitiv beides ausprobieren! Nun leider zu den Teilen, die mich gestört haben: Allen voran hätte ich mir manchmal eine Triggerwarnung gewünscht (gerade, wenn es plötzlich um sexualisierte Gewalt geht). Auch konnte ich nicht immer einen roten Faden erkennen (aber das war nicht so schlimm!). Problematisch finde ich, dass das Buch sehr binär und heteronormativ aufgebaut ist. Es wird nicht einmal wirklich erwähnt, dass es auch andere Geschlechter gibt, oder dass nicht nur Frauen eine Vulva haben oder menstruieren und dass es nicht nur heterosexuellen Sex/Partnerschaften gibt. Das geht gar nicht und finde ich so schade! (Vor allem weil es unterschwellig schon Bestandteil des Buches oder in Zeichnungen zu finden ist – aber eben nie richtig thematisiert wird!) Auch leider ein Riesenminus: Das Buch wimmelt nur so von Harry Potter Bezügen, Zeichnungen und Anekdoten. Ich weiß, dass der Umgang mit dem Thema schwierig ist – aber trotzdem muss man dafür eine Lösung finden! Einfach nur ein Hinweis wäre ja schon schön gewesen! Aber da das Buch diese Woche erschien, wäre doch wirklich genug Zeit sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und gegebenenfalls alle HP-Bezüge zu streichen! Ich weiß, das ist ärgerlich und kann viel Mühe kosten, aber trotzdem! Und ein letzter (großer) Kritikpunkt von mir: Es gibt eine Seite im Buch mit den „Worst/Weirdest Sex Stories“, wo „ganz besonders lustige“ Sexgeschichten geteilt werden – diese finde ich teilweise allerdings gar nicht lustig, sondern teilweise übergriffig und grenzüberschreitend! Gerade bei jungen Leser*innen kann das glaube ich zu ganz falschen Annahmen (nach dem Motto „das ist also normal und ich sollte drüber lachen“) führen. Mein Fazit Keine Frage, das Buch ist superwichtig und ich wünschte ich hätte es schon vor vielen Jahren gelesen. Im Idealfall wäre es einfach Pflichtlektüre an jeder Schule. Es war wirklich sehr angenehm zu lesen (gerade auch weil es so unterhaltsam war), daher würde ich es besonders für jüngere Menschen empfehlen, die ihren Körper oder Körper an sich vielleicht gerade erst kennenlernen. Es tut mir selbst leid, aber aufgrund all meiner Kritikpunkte kann ich das Buch leider nicht uneingeschränkt empfehlen. Es ist leider wirklich nicht besonders inklusiv und dadurch an manchen Stellen zu oberflächlich oder problematisch. Dennoch muss ich sagen, dass ich mich von Herzen freue, dass es dieses Buch gibt!

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Vita

Josefine Britz und Iris Schmitt haben sich im Masterstudiengang Design- und Kommunikationsstrategie an der Hochschule Augsburg kennengelernt. Eher zufällig haben sie festgestellt, dass sie beide nicht nur unangenehme Erinnerungen an den Sexualkundeunterricht teilen, sondern eine gleiche Eigenschaft besitzen – offen und ehrlich über vermeintlich „Unangenehmes“ reden zu können. Diese Stärke und der persönliche Drang nach einem schamlosen Umgang mit Themen rund um die Vielfältigkeit des weiblichen Geschlechts haben die beiden dazu inspiriert, das Konzept und die Ausarbeitung von „V“ mit vereinten Kräften als gemeinsame Masterarbeit zu schaffen. „V“ ist für beide eine echte Herzensangelegenheit – nämlich mit Humor und Ehrlichkeit das weibliche*diverse Selbstbewusstsein in vielerlei Hinsicht zu stärken.

© Jörg Kappus
Josefine Britz
© Jörg Kappus
Iris Schmitt

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