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Schwarzer Sand

Giovanna Guarrasi ermittelt in Sizilien

Paperback
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Ein grausames Verbrechen tief im heißen Sizilien und eine eigenwillige Ermittlerin, die sich nicht den Schneid abkaufen lässt ...

Während ein kleines Dorf am Fuße des Ätna von einem Aschenebel eingehüllt wird, macht Alfio Burrano in einer altehrwürdigen Villa einen grausigen Fund: In einem Speiseaufzug krümmt sich der mumifizierte Körper einer Frau, an deren Schädel noch die Reste eines Seidentuchs hängen. Ihr Kopf ist im Neunzig-Grad-Winkel verrenkt und ruht auf einem Pelzmantel. Ihr teures Kostüm, die Perlenketten und das Schminkköfferchen sehen aus, als stammten sie aus einem längst vergangenen Jahrzehnt. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Giovanna Guarrasi, 39 Jahre alt, tough, gefahrenerprobt und gerade aus Palermo zum mobilen Einsatzkommando versetzt, wird mit dem Fall betraut. Da es sich als unerwartet schwierig erweist, die Identität der Leiche zu ermitteln, ruft sie einen Kommissar im Ruhestand zu Hilfe. Ihre Nachforschungen enthüllen den beiden eine Geschichte voller Abgründe, Neid und Habsucht, die sie immer tiefer in eine verschworene Gemeinschaft hineinführt …

»Leichte Sommerlektüre mit hohem Sizilien-Faktor […].«

Berliner Morgenpost (01. August 2021)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Italienischen von Christiane Winkler
Originaltitel: Sabbia Nera
Originalverlag: Einaudi, Torino 2018
Paperback , Klappenbroschur, 432 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-8090-2719-5
Erschienen am  14. June 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Sizilien, Italien

Ein Giovanna-Guarrasi-Krimi

Rezensionen

Italienischer Flair mit Mord

Von: Annithrill

07.09.2021

Die Story gefiel mir insgesamt ganz gut - eine mumifizierte Leiche wird entdeckt und die sympathische Giovanna begibt sich in die Vergangenheit um das Rätsel dieser Person und den Mord auf die Spur zu kommen. Nach und nach kommen Wahrheiten raus, die einige lieber im Verborgenen gelassen hätten. Leider gab es zwischendurch einige Längen; die die langen Kapitel etwas mühselig lesen ließen. Hinzu kamen die vielen Personen, die immer wieder anders angesprochen wurden (mal mit Vor- oder Nachname; italienischer Abkürzung - Spitzname). Dies erforderte mir doch einige Konzentration 🙃 Die Protagonisten waren jedoch so detailgetreu und liebevoll beschrieben, dass es das komplette für mich rettete. Egal ob engagierte; nette Polizistin, der italienische ältere Kauz oder die alte, verbitterte Tante. Jeder hatte das gewisse Etwas. Die Eigenarten der Italiener wurden dazu sehr authentisch beschrieben, sodass ich bei dem ein oder anderen Moment wirklich herrlich schmunzeln musste (und ich kenne einige Italiener☺️) Alles in allem vom Fall und den Personen her ein gutes Buch, dass ich allerdings wegen den oben genannten Punkten nicht uneingeschränkt empfehlen kann.

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eine mumifizierte Leiche, eine toughe Ermittlerin und viel italienisches Lebensgefühl

Von: Sylvia Hertel / cybergirl

28.08.2021

In einer Villa, in einem kleinen Dorf am Fuße des Ätna wird in einem Speiseaufzug eine Leiche gefunden. Der Körper der toten Frau ist mumifiziert, die Kleidung die sie trägt stammt aus einer anderen Zeit. Vicequestore Giovanna Guarrasi, die mit ihrem Team in dem Fall die Ermittlungen aufnimmt, geht davon aus, dass die Leiche seit mehreren Jahrzehnten in diesem Aufzug liegt. Um so schwieriger wird es sein die Identität der Toten festzustellen. Vor über 50 Jahren ist in der Villa schon einmal ein Mord geschehen. Der Täter wurde damals verurteilt und hat seine Haftstrafe abgesessen. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den zwei Morden. Vicequestore Giovanna Guarrasi holt den damaligen ermittelnden Kommissar Patané, der längst seinen Ruhestand genießt zur Hilfe. Die Ermittlungen führen zurück in die Vergangenheit und lassen die Ermittler in tiefe Abgründe blicken. „Schwarzer Sand“ von Cristina Cassar Scalia führt die Leser*innen nach Italien, genauer nach Sizilien. Die Autorin beschreibt die Orte und das italienische Lebensgefühl sehr realistisch. Man fühlt sich beim Lesen in Sizilien angekommen. Der Fall ist verzwickt, die spannende und düstere Atmosphäre wird durch den ständigen Ascheregen, dem schwarzen Sand der vom Ausbruch des Ätna herrührt noch verstärkt. Die Ermittlerin Vicequestore Giovanna Guarrasi ist eine toughe Frau, die ihr Team mit harter Hand führt. Mit ihr hatte ich zu Beginn etwas Schwierigkeiten. Sie war mir oft zu dominant und ihr Team wirkte manchmal fast ängstlich ihr gegenüber. Der pensionierte Kommissar Panté, der zu den Ermittlungen hinzugezogen wurde war mir hingegen gleich sympathisch. Er war froh mal wieder bei Ermittlungen mitmischen zu können. Der Fall gebärdet sich auch recht schwierig. Schon die Identität er toten Frau bleibt länger ein Rätsel. Die Ermittlungen führen das Team dann auch um über 50 Jahre in die Vergangenheit zurück. Cristina Cassar Scalia spannt den Spannungsbogen gekonnt über die gesamte Geschichte. Lange waren mir die Zusammenhänge ein Rätsel. Der Schreibstil ist flüssig. Nur mit den vielen italienischen Namen und Bezeichnungen hatte ich etwas Schwierigkeiten, dass hat sich aber nach einiger Zeit gegeben. „Schwarzer Sand“ ist ein gekonnt erzählter Kriminalroman, der den Leser nach Sizilien entführt. Natürlich, wie kann es anders sein bei dem Handlungsort Italien, kommen auch die kulinarischen Köstlichkeiten nicht zu kurz.

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Vita

Cristina Cassar Scalia stammt aus dem spätbarocken Noto und hat sich schon immer gewünscht, Sizilien zum Schauplatz eines Romans zu machen. Wenn sie ihre Leser durch die Lektüre dazu inspirieren kann, ihrer Heimat einen Besuch abzustatten, so sagt sie, hat sie ihren Job gut gemacht. Wenn sie nicht gerade schreibt, arbeitet sie als Augenärztin in Catania. »Schwarzer Sand« ist ihr erster Roman im Blanvalet Verlag. Weitere Bände der Reihe sind in Planung.

Zur Autor*innenseite

Pressestimmen

»Eine starke Ermittlerin, die in eine grauenhafte Geschichte aus Habgier und Neid eintauchen muss, um einen alten Mordfall zu lösen - sehr gut!«

Mainhattan Kurier (13. July 2021)

»Cristina Cassar Scalia […] schickt mit Giovanna Guarrasi eine neue, sehr sympathische und mit allen Wassern gewaschene Ermittlerin ins Feld.«

Radio Steiermark (01. August 2021)