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Max Barry

Providence

Roman

(3)
Paperback
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Vier Astronauten gegen ihr eigenes Raumschiff – und einen schier übermächtigen Feind, der die Erde bedroht

Das Video veränderte alles. Vorher konnten wir noch glauben, dass wir sicher waren. Auserwählt. Etwas Besonderes. Wir dachten, das Universum sei ein glitzernder Ozean voller Möglichkeiten, der nur darauf wartet, von uns erobert zu werden. Danach wussten wir es besser.

Sieben Jahre nach dem fatalen Erstkontakt startet die Providence Five. Es ist das größte und modernste Kampfschiff und soll die Menschheit vor ihrem bisher schlimmsten Feind schützen: Aliens, die sich so grundlegend von uns unterscheiden, dass keine Kommunikation mit ihnen möglich ist. Die Besatzung der Providence besteht nur aus vier Personen, deren Aufgabe es ist, das Schiff zu überwachen und durch Videos in den Sozialen Netzwerken den Menschen auf der Erde von ihren vermeintlich heroischen Taten zu berichten. Doch die Schiffs-KI hat andere Pläne: Sie fliegt einen Bereich an, der so weit von der Erde entfernt ist, dass der Kontakt zur Flotte abbricht. Hier befindet sich die Hauptbasis der Außerirdischen. Für Gilly, Talia, Anders und Jackson wird der Kampf im All plötzlich sehr, sehr real ...


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Bernhard Kempen
Originaltitel: Providence
Originalverlag: G.P. Putnam's Sons
Paperback , Broschur, 400 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-42470-8
Erschienen am  14. June 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Providence

Von: gosureviews

28.08.2021

Dies ist das erste Buch von Max Barry, das ich gelesen habe. Das Konzept dieses Buches hat mir auf Anhieb gefallen. Durch die Linse der militärischen Science-Fiction hat das Genre viele gelungene Ansätze zum Thema Krieg geliefert. Dieser Roman hat viel zu sagen, und ich kann ihm sicher nicht vorwerfen, dass er sich zu weit aus dem Fenster lehnt. Der Roman hat mir nicht wirklich zugesagt, aber nach einer superstarken Lektüre fühlte ich mich etwas "unterwältigt". Die Konzepte sind einfallsreich und die Prosa ist solide genug. In diesem Roman geht es um fabrizierte Kriegsführung durch die Sicht eines KI-Schlachtschiffs und die menschlichen Drohnen, die das Schiff bemannen, obwohl sie nutzlos sind. Sie sind ein Symbol des menschlichen Widerstands, obwohl die KI den Krieg auch ohne sie führen kann. Ich verstehe, dass Barry die Drohnenkriegsführung und die Zukunft des Krieges durch die Augen dieser Besatzung kommentiert. Hier liegt aber mein Problem mit dem Buch. Ich will nicht sagen, dass ich alles verstehen muss, aber es wird keinerlei Mühe auf den Aufbau der Welt auf der Erde verwendet. Welche Regierungen oder Systeme den "Service" leiten. Ich sage nicht, dass es so übertrieben sein muss wie bei Starship Troopers, aber gib uns etwas! Ich fand auch, dass es faul war, den außerirdischen Salamandern den Namen eines irdischen Tieres zu geben. Ich sage nicht, dass sie diesen Spitznamen nicht von den Soldaten bekommen könnten, aber jemand sollte ihnen einen wissenschaftlicheren Namen geben. Die Charaktere hingegen waren besser ausgearbeitet, ich hatte das Gefühl, sie und ihre Rolle in der Geschichte zu verstehen. Sie reagieren auf die Isolation des Weltraumkriegs auf eine Art und Weise, die die Geschichte vorantreibt, nachdem sie zu der Erkenntnis gelangt sind, dass sie nicht mal Kriegswerkzeuge sind, nimmt das Buch die erste von ein paar Wendungen. Barry spielt auf interessante Weise mit der Zeit und dem Setting. Die letzte Wendung, die mit dem Setting zu tun hat, war super effektiv und ein cooler Moment. Diese Wendung trug wirklich dazu bei, dass ich dem Buch doch noch etwas positives abgewinnen konnte. Das Buch ist nicht schlecht, es gibt ein paar Elemente, die mir wirklich gefallen, aber bei all der tollen Science-Fiction, die es gibt, kann ich es nicht ganz oben auf meine Liste setzen. Ich denke, dass Liebhaber von Military-Science-Fiction das Buch auf jeden Fall lesen sollten. Military Sci-Fi über die absurde Natur des Krieges ist nie etwas Schlechtes, ich wünschte nur, man hätte sich mehr Mühe mit dem Aufbau der Welt gegeben.

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Spannender und flüssiger SF-Roman, der sich wie ein Klassiker liest.

Von: Wolfgang Brunner für Buchwelten

08.07.2021

Die Menschheit befindet sich im Krieg gegen eine außerirdische Rasse. Mit durch Künstliche Intelligenzen angetriebenen und gesteuerten Schiffen ziehen vier Astronauten ins All, um sich den Feinden zu stellen. Doch dann bringt sie die KI an einen Ort, der außerhalb des bekannten Universums liegt und an dem sich die Basis der Außerirdischen befindet. Die Astronauten erhalten eine Erkenntnis, die weit über ihre Vorstellungskraft hinausgeht. . Max Barrys Ausflug ins Science-Fiction-Genre wirkt an manchen Stellen wie ein Klassiker aus der goldenen Ära des Zukunftsromans der 1950er- und 1960er-Jahre. Es dauerte zwar eine Weile, bis ich in die Geschichte eintauchen konnte, aber dann … dann ließ mich dieses Abenteuer nicht mehr los. Gerade die absolut faszinierende Auseinandersetzung zwischen der Menschheit und einer außerirdischen Spezies, verbunden mit der Thematik Künstliche Intelligenz konnte mich in jeder Hinsicht überzeugen. Max Barry besitzt zudem einen sehr flüssig zu lesenden Schreibstil, der ein übriges dazu tut, dass man das Buch -einmal angefangen- recht schwer wieder zur Seite legen kann. Die Geschichte, die Protagonisten und auch die Schauplätze sind sehr bildhaft beschrieben, sodass man unmittelbar an der Handlung teilnimmt. Barry hat einen Roman geschrieben, der einem noch lange im Gedächtnis bleibt, auch wenn der ein oder andere vielleicht meint, er wäre zu langweilig und langweilig. Für mich war „Providence“ das genaue Gegenteil, weil eben nicht unentwegt auf Action aus ist, sondern auch einmal etwas mehr auf die Beweggründe und Handlungsweisen der Personen eingeht: Manch einer wird jetzt behaupten, dass der Roman nur so vor Logiklöchern strotzt, vor allem, was die Außerirdischen angeht, die sich ohne jegliche Hilfsmittel und Schutzmaßnahmen im Weltraum bewegen können. Okay, das mag zwar nicht alles Hand und Fuß haben, aber, hey, wichtig ist doch, ob die Geschichte funktioniert und unterhält. Für mich zumindest stellten diese Dinge absolut kein Manko dar, weil ich mich einfach darauf eingelassen habe, ohne alles zu hinterfragen. Lesen soll ja auch Spaß machen, zumindest in bestimmten Fällen. Dieses Buch ist für mich genau so ein Fall. Barry wollte doch gar keinen Hard-SF-Roman schreiben, in dem man mit wissenschaftlichen Begriffen bombardiert wird, die vielleicht einen logischen Sinn ergeben, die aber die meisten Leser eh nicht verstehen. Da ist es mir dann schon einmal recht, wenn ich nur einfach einmal eine spannende Geschichte mit interessanten Ideen lesen kann. „Providence“ schafft es dann vor allem auch noch ab der Mitte, dass die Handlung so richtig in Fahrt kommt und auch mit ein paar Überraschungen aufwarten kann. Die Sprache der Aliens beispielsweise klang anfangs noch irgendwie witzig und kindisch, dennoch nutzt Barry letztendlich diesen Aspekt für eine gruselige Entwicklung, die mir absolut gefallen hat. Überhaupt hat mir die Auflösung / das Ende sehr gut gefallen und ich fand alles in sich stimmig (bis auf die Logiklöcher natürlich 😉 ). Insgesamt kann ich „Providence“ von Max Barry uneingeschränkt für Fans guter und klassisch angehauchter Science-Fiction-Abenteuer empfehlen. Man sollte sich lediglich darauf einlassen können, um mit einem spannenden Plot und guter Weltraum-Unterhaltung belohnt zu werden. . Fazit: Spannend und flüssiger SF-Roman, der sich wie ein Klassiker liest. ©2021 Wolfgang Brunner für Buchwelten

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Vita

Max Barry, geboren am 18. März 1973, lebt mit seiner Frau und zwei Töchtern in Melbourne, Australien. Seine besten Jahre verbrachte er bei Hewlett-Packard, bevor er seine Festanstellung gegen das Schreiben von Romanen eintauschte. Mit »Logoland«, einer beißenden Satire über eine von Großkonzernen beherrschte Zukunft, feierte er seinen ersten großen internationalen Erfolg. Darüber hinaus entwickelte er das Onlinespiel »NationStates« und arbeitete an unterschiedlichen Software-Projekten mit.

www.maxbarry.com

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