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William Lindsay Gresham

Nightmare Alley

Die Romanvorlage zum Kinofilm von Guillermo del Toro

(6)
Paperback
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Willkommen in der Welt der Jahrmärkte und Freakshows. Der junge Schausteller Stanton Carlisle lernt dort die schmutzigen Tricks und wird zum skrupellosen Gauner. Er gibt sich als spiritueller Guru aus, um die Reichen und Schwachen auszunehmen. Es beginnt ein Psychoduell aus Täuschung und Verrat, bei dem nicht länger nur die Zuschauer, sondern alle Beteiligten zu Verlierern werden. Doch sein Spiel der Lügen treibt ihn geradewegs in die Albtraumgasse … Mit effektiver Atmosphäre und außergewöhnlicher Prosa geschrieben, ist Nightmare Alley mehr als ein großes Drama: Stantons entschlossener Aufstieg und der unvermeidliche Sturz ins Verderben ist die röntgenscharfe Durchleuchtung des »american dream«.


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Originaltitel: Nightmare Alley
Originalverlag: Festa Verlag
Paperback , Klappenbroschur, 512 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-67736-4
Erschienen am  22. November 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Ein atmosphärischer Roman, der irgendwann schräg wurde.

Von: Janine

25.01.2022

Dieses Buch zu rezensieren fällt mir in der Tat schwer. Ich weiß noch, dass mir Frank Festa auf der LBM 2019 von dem Buch abriet, da es weit aus aufregender klinge als es sei. Er sagte, dass es sehr düster und ruhig sei. Was soll ich sagen, er auf jeden Fall recht damit und ich habe es geliebt. Teilweise konnte ich mich direkt in die Welt versetzten, die Dialoge hören, alles nach empfinden. Besonders Stantons Werdegang habe ich sehr gefeiert. Es fühlte sich einfach alles richtig an - selbstverständlich oftmals moralisch fragwürdig, aber das ist ja eine andere Baustelle. Da man ja weiß wie die Geschichte endet, wartet man regelrecht auf diesen Punkt, ab der ersten Seite. Und was soll ich sagen,... der Kerl ist irgendwann so unglaublich abgedreht, dass es einfach gar nicht anders kommen konnte. Genau das war dann auch der Punkt, an dem ich es nicht mehr geliebt habe, denn es wirkte einfach zu übertrieben. Mögen die Leute früher(?) vielleicht etwas leichtgläubig gewesen sein, so kann mir trotzdem keiner erzählen, dass man ihm diesen Mist abgekauft hat. Vielleicht liegt es auch daran, dass einem beim Lesen das Visuelle fehlt und ich es mir dadurch nur schlechter vorstellen konnte. Durchaus möglich. Zudem fand ich, dass diese Phase in seinem Leben zu viel Platz einnahm. Vieles, das aus meiner Sicht, weitaus interessanter war, wurde recht zügig abgehandelt, aber hier verweilte man ewig - oder es kam mir nur so vor, weil ich es so doof fand - sorry, für die primitive Wortwahl, aber die trifft es einfach am besten. Den Stil fand ich stellenweise etwas gewöhnungsbedürftig, aber als ich mal drin war, ging es dann richtig gut voran. Ich bin auf jeden Fall schon unfassbar gespannt auf die Verfilmung, denn ich kann mir dieses Buch gut verfilmt vorstellen - besonders unter der Regie von Guillermo del Toro. Das Buch selbst hätte ein Highlight werden können, aber irgendwann fühlte sich vieles einfach nur noch falsch an - unglaubwürdig-, sodass es einfach nur gute Unterhaltung bleibt. Wer aber nach grandioser Atmosphäre sucht und sich von meinem Geschwätz nicht abschrecken lässt, sollte einen Blick zwischen die Seiten wagen. Fazit: Ein atmosphärischer Roman, der authentisch anfing und dann irgendwann schräg wurde.

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Durch seine düstere und altertümliche Atmosphäse einfach nur fesselnd

Von: Anni Silber

25.01.2022

Worum geht? Stanton Carlisle ist Schausteller und arbeitet auf einem Jahrmarkt. Dort lernt er die schmutzigen Tricks und wird zum skrupellosen Gauner. Er hat es sich in den Kopf gesetzt ganz groß rauszukommen und gibt sich als spiritueller Guru aus, um die Reichen und Schwachen auszunehmen. Es beginnt ein Psychoduell aus Täuschung und Verrat, bei dem nicht länger nur die Zuschauer, sondern alle Beteiligten zu Verlierern werden. Doch sein Spiel der Lügen treibt ihn geradewegs in die Albtraumgasse … Meine Meinung: Schon als ich zum ersten Mal den Klappentext des Buches gelesen habe wusste ich dass es ein Buch ganz nach meinem Geschmack ist. Freakshow, Wanderzirkusse und düstere Geschichten sind Themen genau nach meinem Geschmack. Und die Geschickte rund um Stanton Carlisle klang nach genauso einer Geschichte. Das Buch ist bereits im Jahre 1940 erschienen und das Besondere an diesem Buch ist dass man das auch spürt. Der Schreibstil ist sehr hochgestochen und altertümlich geschrieben was die Geschichte aber noch spannender macht. Man fühlt sich direkt in dieses Jahrhundert zurückversetzt und die Atmosphäre in diesem Buch ist von Anfang an sehr düster was mir auch sehr zugesagt hat. Auch der Aufbau der Kapitel ist auch sehr gut durchdacht und gestaltet da dieses wie Tarotkarten aufgebaut ist und sehr gut zum Buch passt. Fazit: Nightmare Alley ist ein Buch was ganz nach meinem Geschmack ist. Es ist sehr spannend, düster und altertümlich geschrieben was wirklich durch sein Alter aus der Menge heraussticht. Ich habe mich gefreut zu erfahren dass das ganze nun erneut verfilmt ist und kann mir vorstellen dass dies auch seine Zuschauer begeistern wird. Ich persönlich war begeistert von der Geschichte rund um Stanton Carlisle und kann es jedem Leser empfehlen der sich für solche Geschichten begeistern kann. Bewertung: 4/5 Sterne

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Vita

William Lindsay Gresham

William Lindsay Gresham wurde am 20. August 1909 in Baltimore geboren. Gresham war ein von tiefen Ängsten heimgesuchter Mann, dessen Leben regelrecht in dämonischer Finsternis verlief. 1946 schrieb er den Roman Nightmare Alley, der als Klassiker der amerikanischen Literatur gilt und mit Tyrone Power und Joan Blondell in Hollywood verfilmt wurde (dt. Der Scharlatan). Berichten zufolge fand Gresham die Inspiration für den Roman, als ihn ein Trinkkumpan die bizarre Geschichte eines heruntergekommenen Alkoholikers erzählte, der auf einem Jahrmarkt lebenden Hühnern die Köpfe abbiss. Gresham sagte, die Geschichte habe ihn derart verfolgt, dass er durch das Schreiben diese Erinnerung loswerden wollte. Nightmare Alley brachte Gresham kurzzeitig Ruhm und Reichtum, bis er doch wieder alles verlor. Am 14. September 1962 setzte er seinem Leben selbst ein Ende.

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