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Mama, nicht schreien!

Liebevoll bleiben bei Stress, Wut und starken Gefühlen.
Mit zahlreichen Übungen & Notfallhilfe

Paperback
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Mit Wut und Impulsivität in der Erziehung gekonnt umgehen

»Jetzt reicht’s mir aber!!« Kaum jemand macht Eltern so wütend wie die eigenen Kinder. Denn häufig bestimmen übermäßige Angst, Kränkbarkeit und andere Stressreaktionen den Familienalltag. Diese Emotionen führen schnell dazu, dass Eltern ganz anders reagieren, als sie es sich eigentlich wünschen.

Dieses Buch mit seinen vielen Reflexionsimpulsen hilft Eltern zu unterscheiden, wann sie erwachsen denken und wann sie mit ihrem Verhalten in automatische Muster fallen. So wird es möglich, den Kindern auf Augenhöhe zu begegnen, mit ihnen in Beziehung zu treten und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, die für alle Beteiligten in Ordnung sind.


Paperback , Klappenbroschur, 224 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 12 farbige Abbildungen
6. Aufl. 2020
ISBN: 978-3-466-31113-2
Erschienen am  27. Mai 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Wir haben einiges aus dem Buch mitgenommen!

Von: Katrin

25.01.2021

Ein Thema das uns alle angeht – aktuell mehr denn je! Die harten Zeiten erfordern gute Organisation. Und gute Nerven! Mehrbelastung durch Homeoffice, Schule zuhause und Sorgen um die Zukunft belasten uns zusätzlich. Schnell kommt Stress auf. Darauf folgt Frust. Und Frust muss leider raus. Manchmal an den falschen Stellen. Aber wir alle sind nur Menschen. Schreien ist nicht schön! Das wissen wir selbst. Jedoch passiert es leider hin und wieder das wir die Fassung verlieren. In folgenden Buch fand ich allerdings tolle Ansätze um mir bewusst zu machen – „Was bedeutet schreien? Wie kommt es bei meinem Gegenüber an? Und warum schreit man überhaupt?“ Der Ratgeber von Jeannine Nik und Sandra Teml-Jetter ist zugegebener Weise keine leichte Kost. Man kann es nicht einfach zwischen Tür und Angel lesen. Aber wenn man sich bewusst darauf einlässt zeigt es auf jeden Fall Wirkung. Wenn man laut wird sollte man sich folgenden bewusst werden: Wieso? Ist es wirklich die aktuelle Situation oder einfach der „Tropfen der das Fass zum überlaufen bringt?“ Meist wurde mir klar das es in dem Moment gar nicht die Kinder waren die meinen plötzlichen Ausbruch an Frust maßgeblich verursacht hatten. Oft war es angestauter Stress. Aufgaben die noch nicht erledigt waren und mich belasteten oder ein voran gegangenes blödes Gespräch mit ganz anderen Personen. Ausserdem erkannte ich was passiert wenn wir die Stimme erheben. Meine Kinder waren erschrocken. Auch in der Sicherheit das ihre Mama Ihnen nie weh tun würde erschreckten sie sich vor dem plötzlichen Gefühlsausbruch. Ich für meinen Teil würde behaupten meist eine sehr liebevolle Mama zu sein. Kuscheln, schmusen, spielen und lachen – das sind die Hauptbestandteile unseres gemeinsamen Lebens. Wenn Mamas sonst friedliches Wesen sich von 0 auf 100 dann plötzlich ändert wissen Kinder schnell überhaupt nicht mehr was los ist. Ich persönliche habe viel aus dem Buch gelernt. So atme ich meistens mehrmals durch. Überlege mir dann was der Auslöser ist. Und dann ob die Situation es überhaupt wert ist sich aufzuregen. Wenn alle Stricke reissen wissen meine Jungs auch folgendes: „Mama will nicht schreien!“ Sollte es passieren dann bitte ich Sie mich bewusst darauf hin zu weisen. „Mama? Du wolltest du nicht mehr schreien!“ Und zack – die Situation ist entschärft. Ich habe dann sofort wieder im Kopf um was es wirklich geht. Ich fokussiere mich auf eine Lösung und bin mir nicht zu schade mich bei den Kindern zu entschuldigen und ihnen Recht zu geben. Ja – das Buch hat mich und unser Familienleben nachhaltig verändert! Und die Richtung ist definitiv die richtige!

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Es gibt noch viel, was ich ändern möchte

Von: Wunschkind - Herzkind - Nervkind

31.05.2020

Der Lockdown war streckenweise eine harte Zeit für mich! Wenn ich zuvor glaubte, ich habe vieles im Griff und kann mit Wutausbrüchen, Streitigkeiten unter Geschwistern oder den unterschiedlichen Meinungen und Abweisungen gut umgehen, hat mich der Lockdown wieder knallhart auf den Boden gebracht! . Durch die Nähe, die vielen neuen und teilweise stressigen Umstände, für alle (!!!) in der Familie, brechen ungelöste Themen hoch! . Es gibt viele eigene Auslöser, die uns zum Meckern und Schimpfen bringen, auch wenn wir das überhaupt nicht wollten! Ich tappe da richtig schnell rein, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme und das pure Leben auf mich einprasselt! Ich komme in einen Stressmodus und sicher sind da noch ein paar Glaubenssätze, die mich nicht Ausruhen lassen und Ruhen kommt nicht in Frage, ich will Ordnung und Struktur und stresse mich dadurch zusätzlich! . Es gibt noch viel, was ich ändern möchte und das bedeutet, was ich an MEINEN Sicht- und Handlungsweisen ändern möchte! Nicht die Kinder! Und genau dafür liebe ich Bücher! Tolle Bücher, wie die “Schimpfdiät” von @diekleinebotin und @lindasyllaba oder “Erziehen ohne Schimpfen” von @artgerechtprojekt und auch das Buch “Mama, nicht schreien!” von @miniand.me und @wertschaetzungszone . “Wie schaffe ich es, dass meine Kinder sich mitfühlend und empathisch entwickeln? Diese Frage habe ich mir schon vor einigen Jahren immer wieder gestellt und die Antwort, die ich mit selbst darauf geben würde, ist: Durch mein Vorbild!” @diekleinebotin . Sichtweisen ändern! “Wie kann ich von einem Kind verlangen, dass es nicht versucht, sie auszutesten, zu erforschen und zu verstehen?” @artgerechtprojekt . Wenn wir Eltern werden, ist es an der Zeit - womöglich erstmalig in unserem Leben - zu lernen, mit unseren Emotionen wirklich umzugehen.“ @miniand.me . Wie geht es auch seit dem Lockdown? Gab es viele Situationen in welchen ihr gerne anders reagiert hättet? Was bringt euch so richtig schnell in die Wut und habt ihr schon gute Methoden, euch selbst wieder zu regulieren und achtsam in der Situation zu sein? Was hilft euch? Schreibt sie hier auf

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Vita

Jeannine Mik ist als Mentorin und diplomierte Kommunikationstrainerin in der Erwachsenenbildung tätig und Gründerin des »Zentrums für bewusste Elternschaft« in Wien. Sie bloggt seit 2014 auf Mini and Me, einem der erfolgreichsten Eltern-Blogs in Deutschland und Österreich.

Sandra Teml-Jetter ist Einzel- und Paarcoach sowie Eltern- und Familienberaterin. Sie arbeitet in ihrer eigenen Beratungspraxis, der »Wertschätzungszone«, und tritt nachhaltig für den emotionalen Klimawandel in Familien ein.

© Julia Spicker Photography
Jeannine Mik
© Andrea Sojka
Sandra Teml-Jetter

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