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Toby Muse

Kilo

Der tödliche Weg des Kokains aus dem Dschungel in die Großstadt

(1)
Paperback
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Kokain ist nach Marihuana die beliebteste Droge der Welt. Es steckt voller verführerischer Verheißungen, verspricht Glamour, Sex, Entfesselung – und bringt doch Gewalt und Tod mit sich. Koks ist eine Ware, die gut funktionierende Vertriebswege braucht und als Quelle unermesslichen Reichtums um jeden Preis beschützt werden muss. Die Pflückerin, der Koch im Labor, die Auftragskiller der Kartelle, die Schmugglerin, die Drogenbarone und ihre Liebhaberinnen: Sie alle sind Teil eines gewaltigen und erbarmungslosen Systems. Der amerikanische Kriegsreporter und Investigativjournalist Toby Muse war 15 Jahre lang in dieser Unterwelt unterwegs und erhielt seltene Einblicke in ihre Mechanismen. In seinem Buch vollzieht er den Weg eines Kilos Koks von seinem Anbau im kolumbianischen Dschungel bis in die Nachtclubs dieser Welt nach und enthüllt dabei eindringlich die Schicksale, die an dieser tödlichen Reise beteiligt sind. KILO ist das hochbrisante und fesselnde Porträt eines Landes und seiner Bewohner im Würgegriff des Kokains – eine unvergessliche Geschichte, die uns direkt ins dunkle Herz der »weißen Göttin« führt.

»In den fünfzehn Jahren, in denen ich über Kolumbien berichtet habe, ist dies das beste Buch, das ich jemals über den Kokainhandel gelesen habe.«

Matthew Bristow, ehemaliger Chef des kolumbianischen Büros, Bloomberg News (25. November 2020)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Originaltitel: KILO. Life and Death Inside the Columbian Cocaine Cartels
Originalverlag: Harper Collins
Paperback , Klappenbroschur, 448 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
Fotografien
ISBN: 978-3-442-31582-6
Erschienen am  14. June 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Rezension zu "Kilo"

Von: Zsadista

23.08.2021

„Kilo“ ist ein Buch aus der Feder des Autors Toby Muse. Kurz bevor ich das Buch erhalten habe, habe ich die Dokumentation „Schwarzmarkt“ im Fernsehen gesehen. Daher hatte ich noch recht frische Bilder zum Text im Kopf. Das Buch fängt wirklich am Anfang an. Die politische Situation in Kolumbien ist genauso schlecht wie der Arbeitsmarkt für die Leute dort. Es lohnt sich kaum, normale Felder zu bestellen. Den Bauern geht es besser, wenn sie Koka-Pflanzen anbauen. Und so nimmt das Übel im kleinsten Kreis schon seinen Anfang. Kolumbien ist zerteilt in Milizen die untereinander um die Koka Felder kämpfen. Es ist ein schmutziges und leidvolles Geschäft, gerade für die Bauern und Pflücker. Herr Muse hat sich lange auf seine Recherche nach Kolumbien begeben. Er spricht mit allen Stufen in der „Produktion“. Mit Bauen, Pflückern, Prostituierten, Vertreibern und etlichen anderen Personen über den Weg des Kokains. Er zeigt auf, was für ein schmutziges Geschäft das ist. Die Umweltverschmutzung durch in Flüsse gekippte Chemie, das Abholzen von Wäldern für neue Koka Felder, der Dreck und das Elend. Auch Mord und Korruption gibt es an jeder Ecke. Und alles nur um die Gier nach Geld anzufeuern. Eigentlich sollten sich die Umweltaktivisten einmal auf den Weg dorthin machen und dort vor Ort für die Umwelt demonstrieren. Da hätten sie mal richtig was zu tun, anstatt hier im Sicheren ihre Plakate hoch zu heben und andere zu kritisieren. Dazu kommt dann noch, was für ein Dreck dieses Kokain eigentlich ist. Ich frage mich wirklich, wie man sich so etwas in den eigenen Körper stopfen kann. Die Koka Pflanze an sich ist ja nicht das schlimmste, sondern diese ganze Chemie und das Benzin mit dem diese Paste angerührt wird. Wiegt so ein Dreck wirklich den Rausch auf, den man dann bekommt? Ich weiß es nicht und ich will es gar nicht wissen. Da kippe ich mir lieber eine Flasche Schnaps rein, bevor ich zu Drogen greife. Vor allen Dingen ist es unglaublich, wie der Wert dieser Droge von Station zu Station steigt. Die eigentlichen Bauern und Pflücker werden ja nur mit Cent-Beträgen abgespeist, was später tausende Dollar kostet. „Kilo“ ist ein unglaublich interessantes Buch. Trotz allem recht locker geschrieben, damit es gut verständlich bleibt. Die Kapitel lassen sich gut lesen und umfassen immer einen Abschnitt der Recherche. In der Mitte des Buches sind noch einige Seiten mit Bildern der Reise. Es gibt an dem Werk für mich nichts auszusetzen. Ich fand das Buch im gesamten richtig gut und informativ.

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Orell Füssli Thalia AG

Von: Sandra Eisenring aus Winterthur

04.08.2021

Danke für das Leseexemplar von Tobi Muse. Es war harte Kost, aber spannend und Augen öffnend.

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Vita

Toby Muse ist ein britisch-amerikanischer Journalist, Kriegsreporter und Dokumentarfilmer, der aus Kolumbien, Irak und Syrien berichtet hat. Er war 15 Jahre lang in den zentralen Schaltstellen der kolumbianischen Drogenkartelle unterwegs und hat für sein erstes Buch KILO mit Pflückerinnen, Kurieren, U-Boot-Piloten, Auftragskillern und Drogenbaronen gesprochen.

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Pressestimmen

»Muses detail- und kenntnisreicher Streifzug durch die kolumbianische Narco-Welt brennt sich unwiderruflich ins Gedächtnis eines jeden Lesers ein.”

Jon Lee Anderson, The New Yorker und Autor von »Che - Die Biographie« (05. August 2020)

»Muses Debut entführt uns in die Tiefen des kolumbianischen Drogenhandels und wird lange im Gedächtnis der Leser nachhallen.«

Publisher’s Weekly (Starred Review) (04. June 2020)

»Packend, aufwühlend und erschreckend«