Jesus total

Die wahre Geschichte

(4)
Paperback
14,99 [D] inkl. MwSt.
15,50 [A] | CHF 21,90 * (* empf. VK-Preis)

In der Buchhandlung oder hier bestellen

Der Klassiker der blasphemischen Literatur

Nun kommt zusammen, was zusammengehört! Walter Moers’ preisgekrönte, heiß umstrittene und unerreicht komische »wahre Geschichte« über den Erlöser ist erstmals 1992 (»Es ist ein …, Maria«) erschienen, gefolgt von »Es ist ein …, mein Sohn« (1995). Jetzt erscheint diese abgründige und zum Brüllen komische Parodie auf das Neue Testament erstmals in einem Band. 88 Seiten ketzern auf höchstem Niveau!

„So blasphemisch-vergnüglich war zuletzt Monty Pythons ‚Leben des Brian‘.“

SüdhessenWoche (15. Mai 2013)

Paperback , Klappenbroschur, 84 Seiten, 21,0 x 21,0 cm
durchgehend vierfarbig
ISBN: 978-3-8135-0531-3
Erschienen am  25. Februar 2013
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Walter Moers - Jesus Total - Die Wahre Geschichte

Von: SocMag Society Magazine Book Corner

24.11.2020

Walter Moers ist für seine spezielle Art von Comic bekannt und das obwohl er mitunter auch als Schöpfer der Kindergeschichten von Käpt’n Blaubär gilt. Moers widmet sich mit seinen Comics unter anderem gerne auch Themen, an welche sich so manch anderer sich nicht einmal heranzutasten wagt wie etwa die offene Erzählung über das sexuelle Leben (Das Kleine Arschloch), die etwas andere Darstellung eines deutschen Führers (Adolf) oder eben auch über das religiöse Dasein, das er unter anderem mit seinem Buch „Jesus Total – Die Wahre Geschichte“ auf die Schippe nimmt. Dieses ist vor einigen Jahren durch den Albrecht Knaus Verlag neu aufgelegt worden und liefert alte Klassiker in welchem einem die Jesus-Geschichte in Form der Charaktere die man bereits aus den Büchern sowie den Filmen von Das Kleine Arschloch kennt, erzählt wird. Vor kurzem haben auch wir ein Exemplar dieses insgesamt vierundachtzig seitigen Comic-Buchs erhalten, sodass wir uns auch hier sehr gerne wieder für euch durchgeblättert haben, um auch euch nun kurz zu schildern, was euch hierbei in etwa erwartet. Selbst wenn dieses Buch bereits auf dem Cover bunte Zeichnungen aufweist, die mitunter auch kleinen Kindern gefallen könnten, so ist zu erwähnen, dass diese Comics alles andere als Jugendfreundlich sind. Wer Walter Moers bereits kennt, der weiß hier bereits worauf er sich einlässt. Bedenklich sind hier nicht nur so manche Zeichnung, sondern mitunter auch die Dialoge zwischen den einzelnen Charakteren, da hier unter anderem auch etwas derbere Wörter fallen. Da es sich hierbei sozusagen um eine Neuauflage alter, bereits vergriffener Geschichten handelt, findet man in diesem Buch unter anderem die beiden Comics „Es ist ein Arschloch, Maria! (1992)“ und „Du bist ein Arschloch, mein Sohn! (1995)“ hierin vor, zu welchen die Comics hier nun zeitgemäß auch bunt eingefärbt wurden, um sie für die Leser noch ansprechender zu gestalten. Beide könnte man als blasphemische Literatur bezeichnen, sodass man hier als Kirchenangehöriger doch eine große Portion an Humor mitbringen sollte oder die Sache im Grunde nicht so genau nehmen sollte, denn letztendlich wurde dieses Buch ja auch nur zu einem Zweck veröffentlicht – es soll seine Leser unterhalten. Wer damit nicht zurechtkommt, der muss es ja nicht kaufen. Wie bereits erwähnt bekommt man hierin als langjähriger Moers-Leser altbekannte Charaktere zu sehen, die die Jesus-Geschichte auf ganz eigene Art und Weise darstellen als es in der Bibel der Fall ist. Ordinär, detailreich und aus kirchlicher Sicht absolut unkorrekt. Vorweg zu sagen ist, dass auch wir unserem glauben nachgehen und die Geschichte unvoreingenommen und absolut locker gelesen haben, sodass uns diese auch hervorragend unterhalten hat. Sicherlich wird es in der Kirche Gläubige geben, die dieses Comic-Buch als Skandalös einstufen, doch das ist vermutlich genau jene Generation, die auch gegen gleichgeschlechtliche Ehe, die Ehe von Priestern, die Empfängnis-Verhütung und sonstigen Themen ebenso etwas einzuwenden haben. Walter Moers ist ein grandioser Zeichner und brachte auch hier wieder seine Figuren mit langer Nase, die einen enormen Wiedererkennungswert haben gekonnt zu Papier. Optisch sowie auch inhaltlich hat und „Jesus Total – Die Wahre Geschichte“ sehr gut gefallen und uns des Öfteren auch Schmunzeln lassen. Wer schwarzen Humor liebt und auch mit der Kombination von Comics damit etwas anfangen kann, der sollte hier auf jeden Fall zugreifen, denn dieses Buch ist alles andere als das was man bisher über die klassische Jesus Geschichte zu lesen bekam. Völlig anders und völlig abgedreht. So vergeben wir hierfür in unserer Gesamtwertung sehr gerne siebeneinhalb unserer möglichen zehn Bewertungspunkte, sodass wir auch nicht davon abgeneigt sind, dieses auch weiterzuempfehlen. Comic-Liebhaber sowie Moers-Fans kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten.

Lesen Sie weiter

sehr amüsant

Von: Yanthara

24.09.2017

Der Comic umfasst die beiden kürzeren Comics "Es ist ein ..., Maria" und "Es ist ein ..., mein Sohn." Die Illustrationen im Comic sind im gewohnten Stil von Walter Moers, der Witz ist auch ähnlich angelegt wir beim kleinen Arschloch. Und man muss den Witz definitiv mögen und es mit der Religion nicht ganz so ernst nehmen, da einige Witze schon sehr grenzwertig sind und das Christentum arg auf die Schippe genommen wird. Beispielsweise sind die Heiligen drei Könige nur zwei Personen, einer der heiligen Könige hat eine multiple Persönlichkeit. Unterhaltungswert hat die Neuinterpretation des neuen Testamentes auf jeden Fall. Mir hat gefallen, dass wenn Gott spricht eine andere Textart verwendet wird. Das Einzige was mich etwas stört, ist das Format, das hätte ruhig etwas handlicher sein können.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Walter Moers ist der Schöpfer des „Käpt´n Blaubär“ und anderer großer Charaktere wie „Das kleine Arschloch“, „Der alte Sack“, „Der Fönig“, „Adolf“ sowie der kongeniale Übersetzer und Illustrator von Zamoniens größtem Schriftsteller Hildegunst von Mythenmetz. Zuletzt erschien seine Übersetzung von Mythenmetz` „Das Labyrinth der Träumenden Bücher“.

Zur Autor*innenseite

Pressestimmen

"Die Figuren sind komisch und herrlich abgründig"

SZENE Hamburg, April-Heft (27. März 2013)