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Die bedeutendsten Stimmen der zeitgenössischen Lyrik

Seit nunmehr 35 Jahren gibt das »Jahrbuch der Lyrik« regelmäßig Einblick in die aktuelle deutschsprachige Lyriklandschaft. In diesem Jahr hat Christoph Buchwald die vielfach preisgekrönte Lyrikerin Nora Gomringer als Mitherausgeberin gewinnen können und mit ihr aus über tausend Einsendungen die besten und überraschendsten Gedichte ausgewählt.

Welchen Stellenwert hat die Lyrik in der Gegenwartsliteratur? In welchem Maße ist sie Echo und Spiegel unserer Zeit? Wie tief sitzt das Misstrauen gegen politische Ideologien und Rezepte? Offensichtlich ist: Die Sicht auf Geschichte und Gesellschaft ist nur mit subjektivem Blick glaubwürdig zu artikulieren. So wird die Lektüre des aktuellen Bandes zur spannenden und immer wieder überraschenden Reise in die gegenwärtigen poetischen Sprachwelten.
Mit Gedichten von u.a. Mirko Bonné, Heinrich Detering, Ulrike Draesner, Elke Erb, Norbert Hummelt, Michael Lentz, Herta Müller, Marion Poschmann, Ulrike Almut Sandig, Silke Scheuermann, Kathrin Schmidt, Ulf Stolterfoth, Uljana Wolf sowie vielen beeindruckenden neuen Stimmen.

»In regelmäßigen Abständen ist die Rede von einer neuen Blüte der deutschsprachigen Lyrik. Mit dem neuen ›Jahrbuch der Lyrik< sieht es einmal mehr ganz nach einer solchen aus.«

Schweizer Literaturzeitschrift

Paperback , Klappenbroschur, 224 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-421-04612-3
Erschienen am  23. February 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Eine schöne Sammlung

Von: Stines Lesereise

30.01.2022

Vor nicht ganz einem Jahr bin ich wieder auf das Thema Lyrik gestoßen. In der Schulzeit nicht so geliebt und wenig verstanden, habe ich mittlerweile ein wenig meine Liebe zu Gedichten entdeckt. Gerade weil ich aber nicht wirklich Ahnung von dem Genre habe, finde ich die Jahrbücher der Lyrik eine tolle Sache. Darüber hinaus finde ich, bekommen ältere Bücher oft nicht mehr den Rahmen und auch die Aufmerksamkeit, die sie verdienen. Daher kann ich diese schon etwas „in die Jahre gekommene“ Lyriksammlung sehr empfehlen. Es eignet sich wunderbar zum Spazierenlesen, ein Begriff, den ich auf Bookstagram aufgeschnappt habe und der treffend meinen liebevollen Umgang mit Lyrik beschreibt. Im vorliegenden Band kann man in 7 verschiedenen Kapiteln spazieren lesen. Besonders gut gefallen hat mir das letzte Kapitel „Break on through to the other side Lyriker über setzen.

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Ein Blick auf die zeitgenössische Lyrik

Von: Sandra Matteotti

25.09.2017

Im Jahr 2015 war es bereits das 35. Jahr, in welchem das Jahrbuch der Lyrik herausgekommen ist. Ziel der jeweiligen Ausgaben ist es, Gedichte aus der aktuellen Zeit zu vereinen und so dem Leser einen Eindruck zu geben vom zeitgenössischen Dichten und Denken der Lyriker. Es finden sich im vorliegenden Band Gedichte, die sich mit der Zeit und den Menschen, mit den politischen Verhältnissen und dem Leiden unter ihnen auseinander setzen. Es finden sich aber auch Gedichte, welche den Mensch an sich thematisieren mit seinem Leiden, seinem Denken, seinem Sein in dieser Welt. Aus über 1000 Einsendungen haben Christoph Buchwald und Nora Gomringer einen interessanten Ausschnitt ausgesucht und präsentieren damit eine grosse Bandbreite an Zeitgenössischer Lyrik – thematisch, formal und sprachlich. Fazit: Ein breiter Ausschnitt zeitgenössischen Dichtens. Sehr empfehlenswert für jeden Lyrik-Interessierten.

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Vita

Christoph Buchwald, geboren 1951 in Tübingen, ist seit 1979 ständiger Herausgeber des Jahrbuchs der Lyrik. Nach seinem Studium der Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft und experimentellen Komposition war er als Lektor tätig und hat dabei zahlreiche Lyriker begleitet. Heute ist er Verleger des literarischen Verlags Cossee in Amsterdam.

Nora Gomringer, Jahrgang 1980, ist Schweizerin und Deutsche, schreibt Lyrik und für Radio und Feuilleton. Seit 2000 hat sie sechs Lyrikbände und eine Essay-Sammlung bei Voland & Quist veröffentlicht. Sie rezitiert, schreibt und liest preisgekrönt vor. Zuletzt wurden ihr der Joachim-Ringelnatz-Preis (2012) und der August-von-Platen-Preis (2013) zugesprochen. Sie hatte die Poetikdozenturen in Landau, Sheffield und in Kiel inne und lebt in Bamberg, wo sie seit 2010 das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia leitet.

© Annette Walter
Christoph Buchwald
© Jürgen Bauer
Nora Gomringer

Links

Pressestimmen

»Eine Entdeckungsreise durch poetische Sprachwelten.«

Neues Deutschland, 08.10.2013: In der Literatur-Beilage zur Frankfurter Buchmesse

»Wertvoll, aufschlussreich [...] sehr interessant und in jedem Fall lyrisch weiterführend.«

WDR5, Sdg. Bücher, 06.06.2015

»Eine wunderbare Anthologie. Nehmt sie und lest!«

literaturkritik.de, Michael Braun, 09/15

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