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Gisa Pauly

Fräulein Wunder

Sylt-Saga 1
Roman

Bestseller Platz 10
Spiegel Paperback Belletristik

Paperback NEU
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Ein Panorama deutscher Geschichte, eine Liebeserklärung an Sylt und eine große Liebesgeschichte - die Sylt-Saga von Bestseller-Autorin Gisa Pauly!

1959. Die sechzehnjährige Brit kann es nicht erwarten, das kleine Kaff Riekenbüren endlich hinter sich zu lassen und die große weite Welt zu erkunden. Erster Stopp: Sylt! Dort verliebt sie sich Hals über Kopf in den Hotelpagen Arne - und verbringt sogar eine Nacht mit ihm. Dass diese Nacht nicht folgenlos bleibt, erfährt Brit erst, als sie zurück in Riekenbüren ist. Die Eltern wollen sie zur Adoption zwingen, Arne hingegen verspricht, Brit zu heiraten und das Kind gemeinsam großzuziehen. Doch dann verschwindet er spurlos. Brit kehrt zurück auf die Insel, auf der die Luft nach Freiheit riecht und das Meer nach Neuanfang klingt - und begibt sich auf die Suche nach dem Vater ihrer Tochter und der Liebe ihres Lebens ...

Der fulminante Auftakt der Sylt-Saga von SPIEGEL-Bestseller-Autorin Gisa Pauly

»Charmant!«

HÖRZU (18. March 2022)

ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 480 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-42577-4
Erschienen am  08. March 2022
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
Die Sylt-Saga von Gisa Pauly

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Dieses Buch spielt in: Sylt, Deutschland

Rezensionen

Wunder gibt es immer wieder

Von: Stillesen

24.05.2022

Inhalt Im Jahr 1959 fährt das 16-jährige Dorfmädchen Brit Heflik auf Klassenfahrt nach Sylt. Diese bringt ihr zwar die ersehnte Freiheit, bleibt aber nicht ganz ohne Folgen… Sie verliebt sich in den Hotelpagen Arne und kehrt schwanger nach Hause zurück - ein absoluter Skandal! Wie geht es jetzt mit Brit weiter? Ob sie Arne, den Hotelpagen, wohl je wiedersehen wird? Meinung Das Buch spielt in den Jahren 1959 bis 1964 zur Zeit des Wirtschaftswunders. Die besondere Atmosphäre, die damals herrschte, war gut für mich spürbar. Die Geschichte handelt zum einen von der freiheitsliebenden Brit, die darunter leidet, dass ihre Eltern bereits einen genauen Plan für das Leben ihrer Tochter haben. Dann ist da zum anderen noch Arne, der als angehender Hotelerbe unter enormem Druck seines dominanten Vaters steht. Arnes Vater beeinflusst durch sein Verhalten die Schicksale aller Beteiligten, was wieder mal zeigt, dass man mit Geld viel Macht ausüben kann. Gisa Pauly beschreibt mit fesselndem und flüssigem Schreibstil eindrucksvoll die Moralvorstellungen der damaligen Zeit: Uneheliche Kinder sind undenkbar - sollten Mädchen oder Frauen dennoch schwanger werden, sind sie sogenannte „gefallene Mädchen“ und die Schwangerschaft sollte am besten geheim gehalten werden. Aber auch junge Frauen und Männer sollten standesgemäß heiraten und wurden ansonsten von der Familie ausgeschlossen. Von der ersten Seite an war ich von der Geschichte gefesselt und fasziniert und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Damals war das Leben härter und die Menschen irgendwie auch. Jedenfalls nach außen hin, der Schein musste gewahrt werden. Ich finde es erschreckend, wie wenig Rechte Minderjährige und gerade Mädchen und Frauen vor gerade mal 60 Jahren hatten und bin dankbar, in der heutigen Zeit zu leben. Die Figuren in dem Roman haben alle Ecken und Kanten und sind gut ausgearbeitet. Gerade Romy, Olaf und das Ehepaar Beering haben sich durch ihre selbstlose Hilfsbereitschaft in mein Herz geschlichen. Dagegen bekomme ich immer noch Gänsehaut, wenn ich an Schwester Hermine denke! Frau Pauly hat es wunderbar geschafft, die Personen in meinem Kopf zum Leben zu erwecken. Neben all’ den ungeschönten Umständen hat die Autorin mit der Beschreibung der Weihnachtsfeste im Hause Heflik viel Humor bewiesen. Großartig, ich habe beim Lesen laut gelacht. Weniger gefallen hat mir der „Zufall“, wie nachher alle Personen miteinander verbunden waren. Für mich wirkte es eher unrealistisch. Aber da es dennoch schön zu lesen war, fast wie in einem Märchen, drücke ich ein Auge zu und gönne den Figuren ihr Happy End (und meinem Herzen, hach). Ich habe „Fräulein Wunder“ sehr gerne gelesen und kann es jedem ans Herz lesen, der gerne historische Frauenromane liest und sich für die Emanzipation der Frau interessiert. Ich freue mich schon auf die Fortsetzungen der Sylt-Saga, die im September und März erscheinen.

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Großartige Geschichte, die in einem Rutsch gelesen werden will

Von: Kathrin N.

24.05.2022

Mit Sylt-Krimis rund um Mamma Carlotta eroberte Gisa Pauly die Herzen vieler Leser*Innen. Nun hat sie ihre packende Familiensaga auf diese besondere Insel Sylt verlegt und damit meiner Meinung nach einen Volltreffer gelandet! Die Geschichte rund um die sehr behütet aufwachsende Brit, die irgendwann ausbricht, sich verliebt, ungewollt schwanger und dann von ihrer Familie in ein abgeschiedenes Heim zur Entbindung geschickt wird, hat mich von Anfang an gefangen genommen. Das liegt einerseits am bildlichen Schreibstil der Autorin, aber auch am geschickten Aufbau ihrer Geschichte. So manches erinnert mich an die Erzählungen meiner Eltern bzw. an meine Jugend – wer war nicht auch schon mal auf der Klassenfahrt in einen Jungen der anderen Schule verschossen ;) Die Story wirkt nicht erfunden, sondern baut sich logisch auf, so daß man glaubt, der Ausflug nach Sylt und alles danach könnte tatsächlich so passiert sein. Die Zeit in dem Enbindungsheim für ledige Mütter hat mich stark an den Roman „Die Libellenschwestern“von Lisa Wingate, wobei deren Geschichte in den USA spielt – es aber thematisch einige Parallelen gibt... Ja, geschickt wird in „Fräulein Wunder“ Fiktion und Realität miteinander verbunden, klasse! Man merkt Gisa Pauly auch ihr Faible für Krimis an, denn der erste Band ihrer Familiensaga ist spannend und hat kriminalistische Züge, die einen kaum das Buch aus der Hand legen lassen. Gut, daß die Hoffnung und damit auch die positive Seite des Lebens nicht zu kurz kommt: Brit bekommt Hilfe von einer Freundin, die manche nicht als Freundin haben wollen... und sie schafft es mit Beharrlichkeit, sich ein neues Leben aufzubauen. Ja, die Protagonistin ist der Autorin hervorragend gelungen und selbst wenn man sich nicht mit ihr identifizieren kann, so nimmt sie einen doch glaubhaft mit in ihre Welt – das ist Schriftstellerkunst. Ich freue mich sehr auf den zweiten Band „Cafe Hoffnung“, der im Herbst 2022 erscheinen wird. Auch ein dritter Band mit dem Titel „Hotel Freiheit“ ist angekündigt. Beide Fortsetzungen stehen auf meiner Leseliste, denn auch wenn „Fräulein Wunder“ an sich eine abgeschlossene Geschichte ist, bin ich doch sehr gespannt, wie es mit Brit und ihrer Familie weiter geht. Ein Wort noch zu dem Buchcover: ich finde es stimmig zur Geschichte und der besondere Stil - schwarz/weiß, Color und gezeichnete Elemente - wird auch auf den Folgebänden aufgegriffen. Wer also aktuell ein 9-Euro-Ticket ergattert hat und mit dem Gedanken spielt, Sylt damit zu besuchen, sollte „Fräulein Wunder“ mitnehmen :-) Viel Freude beim Lesen!

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Vita

Gisa Pauly hat zwanzig Jahre lang als Berufsschullehrerin gearbeitet, ehe sie das Unterrichten an den Nagel hängte und sich ganz dem Schreiben widmete. 1994 erschien ihr erstes Buch "Mir langt's - eine Lehrerin steigt aus!", darauf folgten zahlreiche Drehbücher und Romane. Mit den Sylt-Krimis rund um Mamma Carlotta erobert sie Jahr um Jahr die Bestsellerlisten und die Herzen der Leserinnen und Leser. Gisa Pauly zählt heute zu den erfolgreichsten Autorinnen im deutschsprachigen Raum.

Zur Autor*innenseite

Pressestimmen

»Fulminanter Auftakt der Familiengeschichte und eine Zeitreise von den 1950er Jahren bis in die Gegenwart.«

Westfälische Nachrichten (09. March 2022)

»Die spannende Geschichte wurde von der Autorin mit viel Gefühl, Nostalgie sowie Leidenschaft zu Papier gebracht und hält einige Überraschungen bereit, die durch den fesselnden Schreibstil ins Herz gehen.«

SYLT life (23. March 2022)

»Ein vielversprechender Auftakt der Saga, die zeigt, dass Gisa Pauly nicht nur Mamma-Carlotta-Krimis kann. Nicht nur für Sylt-Fans.«

Ruhr Nachrichten (23. April 2022)

»Bestseller-Autorin Gisa Pauly hat einen Pageturner geschrieben, bei dessen Lesen man sich gleich in die Sanddünen von Sylt versetzt fühlt.«

Ludwigsburger Wochenblatt (24. March 2022)

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