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Wiebke Busch

Familie ist, wenn man trotzdem lacht

Roman

Paperback
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Steffi hat genug und renoviert kurzerhand ihr Leben

»Drei Zimmer, drei Personen. Passt doch.«, sagt Arno Ruttmann, als er und seine Frau Steffi ihr erstes Kind bekommen. Steffi ist sich da nicht so sicher – könnte eng werden. Als Kind Nummer zwei kommt, ist es zu spät: Die Hamburger Mieten sind in astronomische Höhen gestiegen. Was tun? Seine Seele verkaufen? Oder den Erstgeborenen? Nach zahllosen Besichtigungen und Maklern aus der Hölle kommt die Lösung so unerwartet wie simpel daher: Eine Mehrgenerationen-WG! Flora Blum wohnt seit 49 Jahren in einer idyllischen Stadtvilla mit Garten. Der Deal: Familie Ruttmann kauft einen Teil des Hauses, hilft bei der Renovierung – und darf bei ihr einziehen. Dafür gibt’s jede Menge Platz, Kinderbetreuung und Flora als neues Familienmitglied. Die hütet wiederum das eine oder andere aufregende Geheimnis, das es zu lüften gilt.

»Wiebke Busch liefert keine bissige Satire auf die Wohnungsnot, sondern einen humorvollen, anrührenden Roman.«

Hamburger Morgenpost (12. August 2021)

ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 320 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-42472-2
Erschienen am  12. July 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Hamburg, Deutschland

Rezensionen

Schöne Geschichte über eine Familienzusammenführung der besonderen Art

Von: Julia's Bücherreisen

22.01.2022

Steffi's 4 köpfige Familie sucht dringend eine größere Wohnung. Dies ist allerdings in all den Jahren nicht mehr so günstig. Gleichzeitig sitzt Flora in einer großen Villa, die renovierungsbedürftig ist, was sie sich eigentlich nicht mehr leisten kann. Aber ausziehen und das Haus verkaufen kommt für sie auch nicht in Frage. Steffi's beste Freundin steht beiden zur Seite und entdeckt dabei einige Geheimnisse. Das Cover des Buches hat schon was anziehendes und vor allem freundliches. Das Buch lässt sich angenehm lesen, die Story ist super schön. Es ist so herrlich mit zu lesen, wie sich die Anwesenden im Buch nach und nach zum Guten verändern und zusammen wachsen. Das Ende kam dabei beinahe unerwartet. Das Buch hat mir ganz oft ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Ich hab mich zwar eine ganze Weile gefragt, warum es jetzt auf einmal so viel um Steffi's beste Freundin ging aber auch das Puzzlestück löste sich später. Ich konnte es irgendwie nur schwer glauben, wie da eines zum anderen kam. Aber es war genau richtig und hat das Buch nur zusätzlich abgerundet. Als trauriges Ende würde ich es nicht bezeichnen. Dankbar. Ich war froh, das ich die Familien kennen lernen durfte.

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Authentische, lebendige und humorvolle Geschichte über den "Wohnsinn", gespickt mit emotionaleren Themen wie Freundschaft, der Einsamkeit im Alter und den unterschiedlichen Formen von Familie.

Von: schnäppchenjägerin

07.01.2022

Steffi Ruttmann wohnt mit ihrem Ehemann und den beiden gemeinsamen Kindern in einer 3-Zimmerwohnung in Hamburg. Ihr, die Haushalt und Kinder managt, während der Alleinverdiener nur zum Schlafen nach Hause kommt, ist die Wohnung inzwischen zu klein geworden, weshalb sie auf einen Umzug drängt. Bezahlbahre Alternativen gibt es im städtischen Ballungsraum kaum und nachdem sie von einem betrügerischen Makler fast um ihr Geld gebracht wurde, beschließt ihre beste Freundin Helen Winter, die freie Journalistin ist, einen Artikel über den "Wohnsinn" in Hamburg zu veröffentlichen. Dieser trifft den Nerv der Leser, weshalb es viele Zuschriften von Leidgeplagten gibt. Die ältere Dame Flora Blum ist eine von ihnen, die in einer Villa in Hamburg wohnt, sich diese aufgrund der anstehenden Renovierungen aber nicht mehr leisten kann. Helen bringt die beiden zusammen und schnell einigen sich die Frauen auf ein Mehrgenerationenhaus als perfekte Lösung für alle. Jetzt gilt es nur noch Steffis Ehemann Arno zu überzeugen. Helen recherchiert weiter über den "Wohnsinn", gelangt dabei zurück auf die Hausbesetzerszene der 1980er-Jahre in Hamburg und stößt auf Ungereimtheiten in Floras Leben, die sie neugierig machen. Der Klappentext deckt nur einen Teil der Geschichte ab und weckt damit vielleicht etwas falsche Erwartungen auf ein Zusammenleben in einem Mehrgenerationenhaus. Der Roman ist hingegen abwechselnd aus der Perspektive von Steffi und Helen geschrieben, wobei Helen mehr in den Fokus rückt und aufgrund ihrer eigenwilligen Art und ihrer Tätigkeit als investigative Journalistin die interessante Figur ist. Steffi wird damit als ordnungsliebende Hausfrau und Mutter, die von ihrem Mann im Alltag allein gelassen wird, zurückgedrängt. Der Roman wirkt aus dem Leben gegriffen, denn er greift ein Thema auf, das viele Menschen angeht, die aktuell oder in den letzten Jahren nach Wohnungen oder Häusern, sei es zum Kauf oder zur Miete gesucht haben und noch weiter suchen. Die Geschichte ist zwar überwiegend humorvoll geschrieben, hat aber einen ernsten Unterton, denn die so amüsant geschilderten Erfahrungen mit Maklern sind nicht aus der Luft gegriffen, sondern entsprechen durchaus den Tatsachen. Auch durch die lebendige Schilderung der Charaktere kann man sich in der Rolle der getrennt erziehenden Mutter oder der Ehefrau, die von ihrem Ehemann auf das Hausfrauendasein reduziert wird und um seine Aufmerksamkeit buhlen muss, sehr gut hineinversetzen. Die Geschichte handelt von der Wohnungsnot in Ballungsräumen, von überteuerten Preisen für Mieten, frechen Maklern, aber auch von der Einsamkeit im Alter, von Freundschaft und den unterschiedlichen Formen von Familie. Der Roman erzählt bittere Wahrheiten, bleibt aber durchgehend unterhaltsam und humorvoll. Die Lösung der geschilderten Probleme gelingt jedoch zu leicht und übereilt, so dass die Geschichte am Ende etwas seicht wird. Ich hätte mir eine längere Kennenlern- und Annäherungsphase zwischen Flora und Steffi sowie ausführlichere Erklärungen zum Vertrag zwischen Flora und den Buttmanns gewünscht und auch Helens Umdenken in Bezug auf ihr Beziehungsleben empfand ich als zu abrupt und willkürlich.

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Vita

Wiebke Busch war für ihre Familie selbst jahrelang auf dem Wohnungsmarkt in Hamburg unterwegs und hat dort so ziemlich alles erlebt. Wenn sie keine Bücher schreibt, verfasst sie Werbetexte oder sie dichtet Einkaufszettel. In ihrem Brigitte Mom Blog hat sie einer beachtlichen Leserschaft regelmäßig über ihr Leben als Ehefrau und Mutter zweier Kinder berichtet.

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Pressestimmen

»Familienspaß!«

SUPERillu (08. July 2021)

»Achtung – es wird lustig!«

Ratgeber Frau und Familie (15. July 2021)

»Mitreißend, komisch und gefühlvoll – dieses Buch geht ans Herz.«

OK! (29. September 2021)

»Schön und lustig.«

Anke Gappel, bella (09. September 2021)