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Du bist die Antwort auf deine Fragen

Mit Ahnenarbeit zu deiner kraftvollen Lebensvision
Mit Übungen und Zeremonien

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Wissen, woher man kommt – wissen, wohin man geht.

Wie kann ich meine weibliche Kraft und Vision erkennen und leben? Was bedeutet es wirklich Frau zu sein? Solange wir wider unserer Natur leben, frauenspezifische Rhythmen ignorieren und die Power unserer Ahnen vergessen, bleibt unser weibliches Potenzial ungenutzt, erklärt die spirituelle Lehrerin Kaja Andrea Otto. Denn nur wenn wir wissen, woher wir kommen, können wir bestimmen, wohin wir gehen. Mithilfe einer kraftvollen Mischung aus Zeremonien und Übungen zu Ahnenheilung, Energiearbeit und Mindset-Change begleitet sie uns auf eine transformierende Reise. Das weibliche Potenzial in uns erwacht und ebnet den Weg. Und plötzlich wird es ganz leicht, uns mit der Kraft unserer ureigenen Lebensvision zu verbinden.


ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 256 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-442-34266-2
Erschienen am  15. März 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Ahnenarbeit

Von: Cordula Gartmann

08.04.2021

Da ich mich schon länger mit Schamanismus beschäftige und auch schon Familienaufstellungen gemacht habe, hat dieses Buch von Kaya Andrea Otto gleich mein Interesse geweckt. Es geht um Ahnenarbeit und wie wir uns mit unseren Vorfahren verbinden können. Worum es geht In ihrem Buch beschreibt die Autorin, wie wir Kontakt mit unseren weiblichen und männlichen Ahnen aufnehmen können, durch die Verbindung mit ihnen Blockaden lösen und unser Potential besser nutzen können. Gerade für uns Frauen in einer patriarchalen Welt ein heilsamer Weg, uns aus alten Mustern zu befreien, Blockaden zu überwinden und ein besseres Leben zu führen, in dem wir ganz authentisch sein können. Kaya Andrea beschreibt in verschiedenen Zeremonien und Übungen, wie wir vorgehen können, um mit unseren Ahnen und Ahninnen Kontakt aufzunehmen und welche Erfahrungen sie gemacht hat. Außerdem gibt es in dem Buch einen Download-Link für alle, die gern angeleitete Zeremonien möchten. Im zweiten Teil des Buches geht es darum, den eigenen Wünschen und Visionen auf die Spur zu kommen. Fazit 2019 habe ich meinen Roman "Vom Flüchten" veröffentlicht, in dem es um die Geschichte meiner Mutter und Großmütter ging. Ich hatte das Gefühl, dass gerade die Lebensleistung meiner Großmütter nie richtig gewürdigt wurde. Das war meine Motivation. Erstaunlicherweise hatte ich beim Schreiben oft das Gefühl, als würden meine Ahninnen mir zeigen, was in den Jahren des Krieges und der Flucht passiert ist, so als betrachte ich einen Film. Damals zeigte sich für mich eine Verbindung zu meinen Ahninnen, die mir jetzt durch das Lesen des Buches von Kaya Andrea Otto noch einmal sehr bewusst wurde. Vielleicht geht es euch auch so, dass da eine Verbindung besteht, die ihr nur „aktivieren“ müsst. Dabei kann euch dieses Buch helfen. Das Buch hat mir so gut gefallen, dass ich mir auch gleich auf der Website den Podcast angehört und den Newsletter abonniert habe. Egal, ob man sich mit dem Thema schon beschäftigt hat oder sich zum ersten Mal damit auseinander setzt, ein tolles Buch, das man immer wieder zur Hand nehmen kann. · Herausgeber : Arkana; Originalausgabe Edition (15. März 2021) · Broschiert : 256 Seiten · ISBN-10 : 344234266X · ISBN-13 : 978-3442342662 Hier noch ein kurzes Interview mit der Autorin Kaya Andrea Otto. 1.Du pendelst zwischen Arizona, Hamburg und den Kanarischen Inseln. Wie kam es dazu? Der Ruf an alle Ort kommt und kam bei mir immer über die Ahnen. Nach Arizona bin ich über die Maya-Priesterin Flordemayo gekommen. Die Geschichte teile ich auch in dem Buch. Denn durch Flordemayo kam ich nach South Daktota und dort lernte ich die Frauen kennen, die ich heute meine Schwestern nenne und in deren Haus “mein Zimmer” in Arizona ist. Beide sind Diné bzw. Diné-Zuni und durch sie durfte ich einen tiefen Einblick in die Kultur der Native Americans erhalten. Die Kanarischen Inseln haben mich schon seit dem ersten Besuch als Kind im Urlaub berührt, schon damals hatte ich das Gefühl jemand ruft mich. Meine regelmäßigen Aufenthalte dort haben ebenfalls mit der indigenen Kultur dort zu tun. Auch in dem Fall war es eine interessante Begegnung, die ich im Buch ebenfalls näher beschreibe. Kurz: als ich meinen Freund Paco kennenlernte fragte mich dieser ziemlich schnell, ob ich ihm mit seinen Ahnen helfen könnte - dabei ging es um den Schmerz der Kolonialisierung durch Columbus. Ich tat es und lernte so die Insel noch einmal ganz neu kennen - und kehre seitdem immer wieder zurück. Aktuelle pendele ich zwischen dem Teutoburger Wald und Hamburg - auch dort sind es meine Ahnen, die mich einladen. Denn im Teutoburger Wald stehen die Externsteine - ein uralter heiliger Kraftort. Und dort kämpften die Menschen gegen die brutale Christianisierung durch Karl den Großen. Es sind also für mich immer wieder die Stimmen und Geschichten der Ahnen, die mich einladen. 2. Du sprichst in deinem Buch von Kinderfreiheit. Ich finde diesen Begriff sehr gut, denn "kinderlos" fand ich schon immer unpassend, weil es einen Mangel impliziert. Wie sind die Reaktionen darauf. Gab es auch negative? Das Wort Kinderfreiheit ist eines, welches bisher durchweg auf positive Resonanz stößt. Es ist fast sogar so, als ob es eine Erleichterung für viele Frauen bringt, denn es erlaubt uns eine Wahl. Es ermächtigt uns zu entscheiden. Und es bewertet nicht, wenn sich eine Frau für Kinder entscheidet. Denn jeder Weg ist absolut okay, wenn er aus der Frau heraus entsteht. Worte haben so viel Macht, denn sie haben einfach eine bestimmte Vibration und Assoziation. Ich finde es so wichtig und Worte zurückzuerobern oder sie neu zusammenzusetzen, um damit auch mentale und kulturelle Gegebenheiten in Frage zu stellen oder Dinge überhaupt erst denkbar zu machen. 3. Wie siehst du die Corona-Pandemie aus spiritueller Sicht? Es ist eine Einladung zur Demut. Die Zunahme an Zoonosen ist darauf zurückzuführen, dass wir immer weiter den Lebensraum anderer Arten beschränken und in ihn vordringen. Dabei haben wir als Menschen oft nur unseren unmittelbaren Vorteil im Kopf - und gefährden damit das Gleichgewicht des Großen Ganzen. Das ist in meinen Augen unheimlich hochmütig und arrogant. Wenn wir endlich diese Wahnvorstellung davon, dass wir die Spitze der Evolution sind, gehen lassen können und erkennen, dass wir alle hier gemeinsam auf dieser Erde leben und alle Lebewesen wichtig sind, dann können wir die neue Welt, von der immer gesprochen wird aktiv gestalten. Dazu gehört allerdings Demut. Und zwar ganz schön viel davon. Demut praktizieren bedeutet eben auch Respekt zu haben - vor anderen Lebewesen und den nächsten Generationen. Es bedeutet sich wie eine gute Ahnin zu verhalten und zu erkennen, dass wir eben nicht die Herrscher der Erde sind, sondern die Verwalter. Vielen Dank!

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Stellenweise sehr interessant

Von: Janine Napirca

28.03.2021

Du bist die Antwort auf deine Fragen - Mit Ahnenarbeit zu deiner kraftvollen Lebensvision von Kaja Andrea Otto ist eine Mischung aus Ratgeber, informativem Sach- aber auch praktischem Mitmachbuch, das sehr auf die historischen Ereignisse in Deutschland ausgerichtet ist und sich explizit nur an Frauen richtet und absichtlich andere Geschlechter ausgrenzt mit der Begründung des immer noch vorherrschenden Patriarchats. Zu Beginn steht die Aufforderung über seine eigenen Vorfahr*innen zu recherchieren und dies eventuell als Stammbaum festzuhalten und mit Fotos, Interessen, Macken etc der jeweiligen Personen zu unterfüttern. Zudem kann man auch nach nicht-verwandten, inspirierenden Vorbildern suchen. Die immer wiederkehrenden Impulse lassen die Leser*innen nach der Informationsdichte der Kapitel kurz innehalten und sich selbst mit den gestellten Fragen auseinandersetzen. Als Unterstützung für die Zeremonien findet man im Anhang den Link zu unterstützenden Audiodateien. Hat man eine*n Ahnen-Guide und eine*n Ahnen-Mentor*in ausgemacht, kann man diese als Kraftquelle nutzen und die von Generation zu Generation weitergegebenen kollektiven, historischen und persönlichen Traumata wie beispielsweise Sklaverei, Genozid, Hexenverfolgung aufarbeiten. Zum Inhalt kann ich nicht sonderlich viel sagen, da ich mich bislang noch überhaupt nicht mit diesem Feld beschäftigt habe. In sich klingt die Argumentation schlüssig, auch wenn mir persönlich einiges „zu abgespacet“ war, also vor allem die Kapitel, in denen es um die Ahn*innenarbeit ging. Die zweite Hälfte des Buches war mir viel leichter zugänglich und ich fand es auch sehr interessant, Einblicke in das persönliche Leben der Autorin zu bekommen. Die Selbsttests sind sehr gut, um sich vieles einfach einmal selbst bewusst zu machen, außerdem schaffen die Hilfestellung und Aufforderung zur Veränderung um die Welt zu verbessern, beispielsweise durch Tierschutz, wie auch die Vorbereitungen auf den eigenen Tod (Stichwort Patient*innenverfügung, Testament, Organspende, Bestattung) Anreize. An einigen Stellen spricht die Autorin die Missstände der Geschlechtergleichberechtigung an, was ich wichtig und gut finde, ich möchte aber betonen, dass das Patriarchat nicht nur für Frauen, sondern für alle Menschen die falsche Gesellschaftsform ist und dass ich es nicht richtig finde, anstelle des Patriarchats den Mann an sich als Feindbild zu betrachten.

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Vita

Kaja Andrea Otto bezeichnet sich selbst als Spiritual Feminist und gehört zu einer neuen Generation von spirituellen Lehrerinnen: Sie setzt auf fundiertes weibliches Empowerment, das alte indigene Weisheit mit modernem Wissen kombiniert. Ihre Fans erreicht sie mit dem eigenen »SoulWaveRadio«-Podcast, in Vorträgen, Seminaren und Gatherings wie bei ihrem neuesten Sisterhood-Projekt »The GrandDaughters«. 2018 war Kaja Andrea Otto Top-10-Nominierte in der Kategorie »Frau der Stunde« des EMOTION-Awards. Sie pendelt zwischen Arizona, den Kanarischen Inseln und Hamburg.

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