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Die Schweigende

Der neue große Roman der Bestsellerautorin

Paperback
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Manche Erinnerungen hinterlassen tiefe Narben auf der Seele ...

München, 2019. Im Garten der Familie Remy verdorren langsam die Rosenbüsche, die zur Geburt der drei Töchter gepflanzt wurden. Imke, Angelika und Anne sind längst erwachsen und gehen ihrer Wege – bis zu dem Tag, an dem ihr Vater beigesetzt wird. Denn auf dem Sterbebett nimmt er Imke ein Versprechen ab, das schnell eine zerstörerische Kraft entfaltet – und das sie alles hinterfragen lässt, was sie über ihre Mutter zu wissen glaubt.

1956. Im Nachkriegsdeutschland wächst eine neue Generation heran. Die lebenslustige Karin spart für ihre erste Jeans, träumt von Elvis Presley und davon, später Ärztin zu werden. Sie ahnt nicht, dass die Schatten der Vergangenheit lang und mächtig sind – und welch verheerenden Folgen eine spontane Entscheidung haben wird. Nicht nur für sie.

Nach dem großen Erfolg von »Das Erbe« der neue Roman der Bestsellerautorin Ellen Sandberg.

»Ellen Sandberg schafft es aufzuarbeiten, wie wir mit Heimkindern nach dem zweiten Weltkrieg umgegangen sind. Das ist sehr berührend und ein tolles Buch. Unbedingte Leseempfehlung.«

Sebastian Fitzek, Sat.1 Frühstücksfernsehen (17. Dezember 2020)

ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 544 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-328-10485-8
Erschienen am  26. Oktober 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: München, Deutschland

Rezensionen

Schockierendes aber absoult lesenswertes Buch

Von: emmasbuecherecke

10.04.2021

„Die Schweigende“ von Ellen Sandberg - Ohne große Erwartungen begann ich das Buch zu lesen und konnte es kaum noch aus den Händen legen. Im Klappentext heißt es, es gehe um drei Schwestern und ihre Mutter Karin, deren Vater, bzw. Mann kürzlich verstorben ist und der einen letzten Wunsch hatte. Doch, dass der Schatten der Vergangenheit mit der Fürsorgeerziehung in deutschen Kinderheimen zu tun hat, ahnte ich nicht und um ehrlich zu sein, war mir dieser Teil der deutschen Nachkriegsgeschichte nicht wirklich bekannt. Der letzte Wunsch des Vaters ist es einen Peter zu finden. Imke, eine der Töchter möchte diesem Wunsch nachgehen und stößt damit wieder einmal bei ihrer kalten und meist emotionslosen Mutter auf Unverständnis. Diese möchte die Vergangenheit ruhen lassen und nur in die Zukunft schauen. Doch Imke lässt sich davon nicht abhalten und stellt Nachforschungen an. Bald schon stößt sie auf erschreckende Informationen. Viel möchte ich dazu gar nicht sagen, außer dass es um die oben genannte Heimerziehung geht. Hier ist wohl auch eine TW angebracht, da es um körperliche, psychische und sexuelle Gewalt geht. Erzählt wird Karins Geschichte durch kurze Kapitel, aus ihrer Sicht von früher und heute, sowie von ihren Töchtern Imke, Geli und Anne. Dies bringt die gewisse Spannung und Abwechslung ins Buch. Alle haben sehr unterschiedliche Charaktere, sind aber doch von der Erziehung ihrer Mutter gekennzeichnet. Bis zum Ende des Buches ist unklar, was damals wirklich in diesem Kinderheim passiert ist. Während des Lesens war ich teilweise wirklich schockiert. Das Thema ist auf jeden Fall keine leichte Kost. Nichtsdestotrotz hat mir der Erzählstil sehr gut gefallen und ich kann das Buch nur weiter empfehlen. Die Geschichte der Heimkinder und die Erziehungsmaßnahmen der Kirche und des Staats sollten meiner Meinung nach noch viel öfter erzählt werden. Tolles Buch !

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Ein Roman der im Kopf bleibt

Von: EmilyGrace

05.04.2021

Karin und Jens Remy leben in einem Haus in München. Geli, Imke und Anne sind die 3 erwachsenen Töchter der beiden. Als Imke ihren sterbenden Vater besucht, nimmt er ihr ein Versprechen ab. Sie soll Peter suchen. Aber wer ist Peter? Ihre Mutter schweigt und will davon nichts hören. Imke fängt mit der suche an und findet ziemlich bald heraus das in der Vergangenheit ihrer Mutter schlimmes passiert sein muss. Der Schreibstil unbeschreiblich schön. So voller Gefühle und flüssig zu lesen. Die Charaktere waren alle sehr authentisch. Ich konnte mich in deren Gedanken und Emotionen hineinversetzen und mitfühlen. Anne war die einzige von der Familie Remy für die ich kein Verständnis aufbringen konnte und die ich auch absolut nicht mochte. Sie ließ mich oft mit dem Kopf schütteln. Die Kapitel sind jeweils aus den Perspektiven von Karin und ihren jeweiligen Töchtern geschrieben. Karins Kapitel sind sowohl aus der Gegenwart als auch aus der Vergangenheit im Nachkriegsdeutschland. Besonders Karins Kapitel aus der Vergangenheit haben mich in ein Wechselbad der Gefühle gestürzt. Von Zorn, Wut, Sprachlosigkeit und Mitleid war alles dabei. Ich war so Schockiert das ich nach diesen Kapiteln eine kurze Pause einlegen musste, um es erstmal sacken zu lassen. Alle Kapitel sind so aufgebaut, dass man immer weiterlesen will. In diesem Buch gab es keine einzige Seite die nicht interessant und spannend ist Dieser Roman ist in meinen Augen einfach grandios. Die Schweigende war für mich der erste Roman von Ellen Sandberg. Definitiv werde ich noch ihre anderen Romane lesen.

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Vita

Ellen Sandberg ist eine erfolgreiche Münchner Autorin. Ihre groß angelegten Spannungs- und Familienromane stehen regelmäßig in den Top Ten der SPIEGEL-Bestsellerliste. Sie arbeitete zunächst in der Werbebranche, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Mit ihren Romanen »Die Vergessenen«, »Der Verrat« und »Das Erbe« bewegte und begeisterte sie ihre Leserinnen und Leser. Unter ihrem bürgerlichen Namen Inge Löhnig veröffentlicht sie eine erfolgreiche Krimireihe.

Zur Autor*innenseite

Pressestimmen

»Ein Familienroman voller psychologischer Abgründe um Ereignisse aus der Vergangenheit.«

BILD der FRAU (13. November 2020)

»Was das Aufwachsen in einem solchen Umfeld mit Heimkindern gemacht hat, zeigt Ellen Sandberg in ihrem Roman. Der überfällige öffentliche Blick in dieses Tabu-Thema.«

Ruhr Nachrichten (06. Januar 2021)

»Urteil: ein Pageturner, absolut lesenswert!«

»Es ist Spannungsliteratur vom Feinsten.«

Lübecker Nachrichten (04. Dezember 2020)

»Perspektivwechsel und die Nähe zur deutschen Geschichte machen dieses Buch so lebendig, als wäre man ein Teil davon. Unbedingt lesenswert.«

Kieler Magazin (10. November 2020)

»Meisterhafte Erzählkunst verbindet sich bei dieser Autorin mit psychologischer Spannung.«

Süddeutsche Zeitung

»Drei Schwestern, ein Mord und jede Menge Lügen. Die fein gezeichneten Figuren machen es schwer, das Buch aus der Hand zu legen.«

stern über »Der Verrat«

»Schuld, Rache oder Vergebung? Psychologisch tiefgründig, absolut lesenswert!«

Hamburger Morgenpost über »Der Verrat«

»Eine unglaubliche Geschichte von Schuld, Hass und einer unvorstellbaren Lebenslüge. Das Ganze ist absolut lesenswert. Die Idee ist einzigartig.«

hr1 buchtipp über »Der Verrat«

»Ein Buch, das Geschichte auf geradezu erschreckend spannende Weise lebendig werden lässt. Ein absolutes Muss.«

WDR5 über »Die Vergessenen«

»Mit ihrem fesselnden Roman schafft es Sandberg, dem Vergessen entgegen zu wirken. 500 Seiten, die berühren, überraschen und aufwühlen.«

Bayern 2 über »Die Vergessenen«

»Dieser super recherchierte München-Krimi erzählt leise und eindringlich von Recht und Gerechtigkeit. Packend, feinfühlig und sehr engagiert geschrieben.«

Für Sie über »Die Vergessenen«

»Die Autorin hat sich keinen leichten Stoff vorgenommen, daraus jedoch einen spannenden Roman gemacht, der eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte beleuchtet.«

Bücher Magazin über »Das Erbe«

»Sandberg erzählt meisterhaft, wie Naziverbrechen nachwirken und wie Gier die Moral zerstört.«

Gong/Hörzu über »Das Erbe«

Weitere Bücher der Autorin