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Der Kastanienmann

Thriller

Paperback
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Der Nr.1-Bestseller aus Dänemark – vom Macher der Erfolgsserie THE KILLING (Kommissarin Lund).

Es ist ein stürmischer Tag in Kopenhagen, als die Polizei an einen grauenvollen Tatort gerufen wird. Auf einem Spielplatz liegt die entstellte Leiche einer jungen Frau. Und der Täter hat eine unheimliche Botschaft hinterlassen: Über dem leblosen Körper schwingt eine kleine Puppe aus Kastanien im Wind. Kommissarin Naia Thulin und ihr Partner Mark Hess stehen vor einem Rätsel. Denn die Figur trägt den Fingerabdruck eines Mädchens, das ein Jahr zuvor ermordet wurde – die Tochter der Politikerin Rosa Hartung. Und dann taucht ein zweites Kastanienmännchen auf …

»Meisterhaft, dicht, dramatisch.«

FÜR SIE (07. Oktober 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Dänischen von Susanne Dahmann
Originaltitel: Kastanjemanden
Originalverlag: Politikens Forlag
Paperback , Klappenbroschur, 608 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-442-31522-2
Erschienen am  26. August 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Rezensionen

Blutiger Psychothriller, der ohne Effekthascherei auskommt und mit akribischer, authentischer Kriminalarbeit überzeugt

Von: schnäppchenjägerin

16.10.2020

Eine Frauenleiche wird grausam verstümmelt auf einem Spielplatz in Kopenhagen aufgefunden. Über ihr baumelt ein gebasteltes Kastanienmännchen. Motiv und Hintergrund für das Verbrechen an der Mutter eines achtjährigen Jungen sind unklar. Rätsel wirft vor allem das Kastanienmännchen auf, an dem der Fingerabdruck von Kristine Hartung gefunden wird. Das sechsjährige Mädchen ist die Tochter der Sozialministerin Rosa Hartung und war vor einem Jahr spurlos verschwunden. Der Fall gilt als aufgeklärt, da ein psychisch kranker Mann aufgrund von Indizien gefasst wurde und gestanden hatte, das Mädchen ermordet zu haben. Mit dem aktuellen Mordfall sind die beiden Kriminalkommissare Naia Thulin und Mark Hess betraut, wobei insbesondere Hess, der bei seiner Verwendung bei Europol negativ aufgefallen und gerade zurück nach Kopenhagen geschickt worden ist, drängt, dass es eine Verbindung zwischen dem aktuellen Mord und der Entführung der kleinen Hartung geben musss. Dann passiert ein weiterer Mord. Wieder ist es eine junge Mutter und wieder wird ein Kastanienmännchen mit einem Fingerabdruck von Kristine Hartung gefunden. Nach einem Prolog im Jahr 1989 setzt die Handlung im Oktober der Gegenwart ein und erstreckt sich über einen Monat. Der Psychothriller schockiert zunächst durch die Grausamkeit des Mörders und ist zudem so facettenreich und dynamisch erzählt, dass man als Leser durchgehend von der Handlung gefesselt ist. Die stetigen Perspektivwechsel sorgen für einen allumfassenden Überblick über die Geschehnisse ohne zu viel zu verraten. Es herrscht eine unbehagliche Stimmung, da aufgrund der Symbolik des Kastanienmanns und der verstümmelten Frauenleiche mit weiteren Opfern zu rechnen ist. Dies gilt es für Thulin und Hess zu verhindern und dem Täter zuvorzukommen. Die Ermittlungen gestalten sich jedoch schwierig, da der Täter der Polizei stets einen Schritt voraus zu sein scheint und innerhalb der Polizeistrukturen in Kopenhagen kein Interesse besteht, den spektakulär aufgeklärten Mord an der Politikertochter Hartung wieder aufzurollen. Thulin und Hess - beide starke und nur bedingt teamfähige Charaktere - haben dabei eine ganz unterschiedliche Herangehensweise und sorgen für kurzweilige und spannende Ermittlungsansätze, die zum miträtseln anregen. Immer dann wenn man denkt, kurz vor der Aufklärung des Falls zu sein, schafft es der Autor durch wohl dosierte Plottwists zu überraschen und der Handlung eine neue Richtung zu geben. "Der Kastanienmann" ist ein komplexer, aber wohl durchdachter, schlüssiger Fall, der durch zwei interessante und eigenwillige Ermittler bearbeitet wird und auf den über 600 Seiten niemals langweilig wird. Es ist ein blutiger Psychothriller und wendungsreicher Pageturner, der niemals langweilig wird, ohne Effekthascherei auskommt und mit akribischer, authentischer Kriminalarbeit überzeugt.

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Verstörend und grauenhaft geht der Kastanienmann seinen Weg

Von: Mary Graupner aus Rösrath

31.08.2020

Der Thriller "Der Kastanienmann" gelang nicht etwa auf meine Bücherwunschliste weil der Autor nicht nur in seinem Heimatland als Drehbuchautor und bei uns als Macher von Komissarin Lund (Verfilmung) bereits sehr erfolgreich und bekannt ist. Neben dem ansprechenden Cover war dies vor allem der Tatsache geschuldet, dass die Handlung in Kopenhagen und somit meinem Lieblingsland Dänemark spielt. Auch der Klappentext klang vielversprechend , so dass ich mich voller Vorfreude an diesen Thriller begab. In seinem Debüt als Thrillerautor schafft Sveistrup eine düstere und unheilvolle Stimmung , die er in eine wirklich komplexe und detaillierte Handlung einbettet. Die verschiedenen Handlungsstränge sind gut durchdacht und bilden jede für sich schon eine eigene kleine Story. Zusammengefügt ergeben sie dann ein verstörendes und grauenhaftes Gesamtbild, welches nicht für schwache Nerven gedacht ist. Der Autor schafft es in bildhaften Szenen einen wirklich grausamen Plot zu entwickeln, der den Leser nicht mehr loslässt. Hier merkt man dem Autor die Erfahrung als Drehbuchautor an . Die Charaktere, vor allem die der beiden Ermittler Thulin und Hess , bleiben zunächst recht oberflächlich. Auch von einer wirklichen Zusammenarbeit kann nicht die Rede sein, was aber vor allem an Hess` Vorgeschichte (hier möchte ich nicht spoilern) liegt. Ich denke aber , dass dies vor allem der Tatsache geschuldet ist, dass es sich hier um Ihren ersten Fall handelt und da definitiv noch Platz zum vertiefen ist und dies bei einer möglichen Fortsetzung der Ermittlerreihe von statten gehen wird. Der Schreibstil ist flüssig , was bei der Länge des Buches von Vorteil und angenehm ist. Dennoch hatte ich gerade zu Beginn ein wenig Schwierigkeiten in die Handlung hineinzukommen. Ein wenig Kürze hätte hier vermutlich nicht geschadet. Dennoch muss man sagen , dass das Buch von Seite zu Seite an Fahrt aufnimmt und den Leser in seinen Bann schlägt. Zum Schluß überrascht dann vor allem die Auflösung um den Täter, mit dem ich definitiv nicht gerechnet hätte. Und auch die beiden Ermittler tappen lange Zeit im dunkeln. Dabei ist Eile geboten, denn im Laufe der Ermittlungen wird klar, dass es weitere Opfer geben wird und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, der nach und nach auch den Leser wie elektrisiert. Man fiebert regelrecht mit und hofft, dass der Kastanienmann so schnell wie möglich gefasst wird.   Mein Fazit Ein spannender und gut durchdachter Thriller, der den Leser mitnimmt in die grauenhafte Welt des Kastanienmannes. Genau der richtige Lesestoff, nicht nur für den Herbst.

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Vita

Søren Sveistrup ist ein dänischer Drehbuchautor. Bekannt wurde er durch die Serie ›Nikolaj und Julie‹ und den mehrteiligen TV-Thriller ›Kommissarin Lund: Das Verbrechen‹, der unter dem Namen ›The Killing‹ für den US-Markt adaptiert wurde und zahlreiche Preise gewann.

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Susanne Dahmann studierte Geschichte, Skandinavistik und Philosophie an den Universitäten Kiel und Freiburg im Breisgau. Nach dem Magisterexamen war sie in einem Stuttgarter Sachbuchverlag tätig. Seit 1993 übersetzt sie Bücher, hauptsächlich aus dem Schwedischen, aber auch aus dem Dänischen. Ihr Arbeitsbereich umfasst sowohl Belletristik als auch Sachbuch. Sie übersetzte unter anderem Henrik Berggrens Bücher über Olof Palme und Dag Hammarskjöld, sowie Lena Einhorns »Ninas Reise« und für das Fritz Bauer Institut in Frankfurt die schwedischen und dänischen Texte von Fritz Bauer. Susanne Dahmann lebt in Marbach am Neckar, wo sie zusammen mit anderen Kolleginnen ein Literaturbüro für Lektorat, Übersetzung und Kulturprojekte betreibt.

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Pressestimmen

»›Der Kastanienmann‹ hat alles, was einen hervorragenden Thriller ausmacht. Ein bis zum Schluss hochspannender, komplexer und schlüssiger Plot.«

B5 aktuell (18. Dezember 2019)

»Sveistrup schafft einprägsame Charaktere und eine realistisch anmutende, finsterre Szenerie Kopenhagens. Pageturner in bester Nordic-Noir-Manier.«

Bücher (15. November 2019)

»Sie sollten fürs Lesen einen freien Tag zur Verfügung haben, denn die Geschichte wird Sie bis zum Ende nicht loslassen.«

NZZ am Sonntag, Bücher am Sonntag (01. Dezember 2019)

»Ein sensationelles Debüt. Eine Liga für sich!«

Metro

»Meisterlicher Pageturner.«

tv-media (08. Oktober 2019)

»Søren Sveistrup ist eindeutig ein Meister seines Fachs.«

Telegraph

»Genau so sollte ein Thriller gemacht sein. Unglaublich aufregend!«

Dagbladet

»Sveistrup hat seine Geschichte meisterhaft im Griff – und seine Leser.«

Jens Henrik Jensen, Autor von »Oxen«

»Ein rasanter Thriller in der Tradition von Stieg Larsson, von Atmosphäre getränkt und mit Adrenalin geladen. Schnallen Sie sich an. Sie werden jedes Wort verschlingen.«

A. J. Finn, Autor von »The Woman in the Window«

»Ein Thriller von höchster Qualität: faszinierende Charaktere, eine meisterhafte Story und nicht auszuhaltende Spannung. Ich bin hin und weg!«

Deon Meyer