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Das Steinzeit-Virus

Roman

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Wie viel Tier steckt noch in uns?

Kruger-Nationalpark, Südafrika: Von einem mysteriösen Virus befallen, mutiert ein Elefant innerhalb weniger Tage zu einer prähistorischen Spezies mit vier Stoßzähnen. Wenig später sind auch Affen, Zebras und andere Arten von der Epidemie betroffen. Während die französische Paläontologin Anna Meunier nach den Ursachen sucht, greift das Virus auf den Menschen über. Innerhalb weniger Tage wird die Zeit um Millionen Jahre zurückgedreht: Homo sapiens wird Homo erectus. Panik bricht aus in New York, Paris, Genf und bald auf der ganzen Welt angesichts dieser mit Fell überzogenen, stummen und unberechenbaren Gestalten. Meunier und ihr Team versuchen verzweifelt, die Regression der Menschheit zu stoppen. Und sie müssen sich die Frage stellen: Sind das noch Menschen oder Bestien, die es zu bekämpfen gilt?


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Französischen von Bernd Stratthaus
Originaltitel: Erectus
Originalverlag: XO Editions
Paperback , Klappenbroschur, 480 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-44095-1
Erschienen am  09. August 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Wow, was ein grandioses Buch

Von: nord_zeilen

20.09.2021

Dieser Roman hat mich ab der ersten Seite gefesselt und mitgerissen. Es gab kein Entkommen, sodass ich das Buch innerhalb eines Tages verschlungen habe. Die Mischung aus wissenschaftlichen Fakten und einer raschen Handlungsentwicklung lassen es einzigartig werden. Ich habe mit den liebevoll eingeführten Charakteren mitgefiebert, wollte unbedingt wissen, wie dieses Virus bekämpft wird. Von Anfang an war die Spannung hoch und die Dramatik spitzte sich bis zum Ende immer weiter zu. Besonders spannend war die Frage, ob der Homo erectus in der heutigen Zeit noch als Mensch oder eher als Tier betrachtet werden kann. Eine Mischung aus Politik, Aufständen und viel Chaos beantwortet letztendlich die Frage. Die Geschichte ist authentisch erzählt, immer wieder belegen Fakten die rasche Verbreitung der Seuche. Aus einer großen Grschichte leiten sich viele kleine Nebenhandlungen ab, die immer mal wieder weitererzählt werden und somit das Buch vielschichtig und interessant machen. Das Ende dieser Dystopie war sehr gelungen und verlangte Anna Meunier nochmal alles ab. Ein Wechselbad der Gefühle. Am liebsten hätte ich noch 100 oder 200 Seiten mehr gelesen. Ich bin restlos begeistert und hoffe, der Autor wird uns zukünftig mit weiteren tollen Geschichten überraschen.

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Was macht einen Menschen aus?

Von: bookishhearts

13.09.2021

"Das Steinzeit-Virus" von Xavier Müller hat mein Interesse aufgrund des schlichten, aber dennoch eindrucksvollen Covers und der Spannung versprechenden Klappentexts geweckt. Und spannend ist dieser Roman definitiv, wenngleich sich diese erst Stück für Stück aufbaut. Die Handlung beginnt, als in Afrika plötzlich ein Elefant innerhalb weniger Tage zu einem prähistorischen Vorgänger mit vier Stoßzähnen mutiert. Nach und nach "erkranken" weitere Tiere und Pflanzen an dieser unbekannten Seuche, so dass die französische Paläontologin Anna Meunier zu Rate gezogen wird. Während sie sich gemeinsam mit der Vertretern der WHO nach der Ursache der Seuche begibt, überträgt sich die Seuche plötzlich auf Menschen, die sich daraufhin in eine primitivere prähistorische Spezies, dem Homo erectus entwickelt, der mit dem jetzigen Homo Sapiens nur wenig gemeinsam zu haben scheint. Während die Welt versucht ein Heilmittel zu finden, entsteht die Grundsatzdiskussion, ob die Home Erectus mit Menschen der heutigen Zeit gleichzusetzen sind, oder ob diese vielleicht sogar eine Gefahr darstellt, die es gilt zu beseitigen. Zu Beginn des Romans verwendet der Autor erst einmal Zeit, um den Wandel Stück für Stück vollziehen zu lassen. Dabei nimmt er sich auch die Zeit wissenschaftliche Fakten sehr verständlich mit einzubauen, so dass auch absolute wissenschaftliche Laien diese verstehen. Zunächst kann man nur durch kleine Ereignisse erahnen, wohin der Roman sich entwickeln wird. Kapitel für Kapitel wird mehr Dramatik aufgebaut, bis diese kurz vor Ende in einem fulminanten Höhepunkt gipfelt, der seinen Figuren alles abverlangt. Zugleich muss ich aber auch gestehen, dass aus meiner Sicht die letzten Seiten des Romans hätten gekürzt werden können, da hier nochmals ein Wendung mit eingebaut wird, die nicht mehr notwendig war. Xavier Müllers Schreibstil ist zunächst ziemlich nüchtern. Aber gerade diese Nüchternheit sorgt dafür dass die Fakten passend vermittelt und verarbeitet werden können. Erst im Laufe der Handlung nimmt dessen Sprache mit den Geschehnissen an Dramatik auf, so dass immer mehr Spannung aufgebaut wird. Der Autor lässt die Handlung immer wieder durch den Blickwinkel der unterschiedliche Figuren erzählen, wodurch man einen sehr guten Gesamtdurchblick erhält. Selbst die Homo Erectus lässt er zwischenzeitlich zu Wort kommen, so dass man auch sich hier vorstellen kann, wie der Mensch vor Millionen Jahren gedacht haben könnte und was den früheren Mensch vom heutigen Mensch unterscheidet, aber auch verbindet. Dies ist einer dieser Romane, die wissenschaftliche Fakten perfekt in eine spannende Handlung mit einbindet und die Leser dazu auffordert beim Lesen selbst Stellung zu beziehen. Er wirft die Grundsatzdiskussion auf, ob die Vorgänger des Menschen uns ebenbürtig waren und ob diese (wie auch die anderen degenerierten Spezies) in der heutigen Zeit ihre Daseinsberechtigung hätten. Fazit: "Das Steinzeit-Virus" von Xavier Müller ist ein sehr origineller Roman, der den Leser vor Augen führt, wie die Welt sich entwickeln könnte, wenn die Spezies sich zurückentwickeln würden. Was dies mit der Menschheit machen würde. Der Autor bettet eine wissenschaftliche Möglichkeit perfekt in einen spannenden und abwechslungsreichen Thriller ein, der die Frage für die Leser aufwirft, was einen Mensch wirklich ausmacht. Meiner Ansicht nach hat dieser Roman eine unbedingte Leseempfehlung verdient, vor allem von Lesern von wissenschaftlichen Thrillern und Zukunftsromanen. Note: 2+ (💗💗💗💗)

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Vita

Xavier Müller ist Physiker und arbeitet in Frankreich als Wissenschaftsjournalist. »Das Steinzeit-Virus« ist sein erster in Deutschland veröffentlichter Roman.

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