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Blutrote Tulpen

Thriller

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Eine blutrote Tulpe für jedes Opfer - und ein grausamer Plan…

Mit der Idylle der baskischen Kleinstadt Gernika ist es vorbei, als ein perfider Killer die Region erschüttert. Drei vollkommen unterschiedliche Morde, die nur eins gemeinsam haben: Bei jedem der Opfer wird eine rote Tulpe gefunden. Julia wird als Teil einer Spezialeinheit einberufen, um den Fall zu lösen, doch jede der Spuren, die sie und ihr Team verfolgen, verlieren sich ins Nichts. Wo liegt die Verbindung zwischen den scheinbar willkürlich gewählten Mordopfern? Und was bedeutet die rote Tulpe? Schließlich führen sie die Ermittlungen zu einem alten Kloster an den rauen Klippen des Naturschutzgebiets - und in Julias eigene Vergangenheit…


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Spanischen von Anja Rüdiger
Originaltitel: La danza de los tulipanes
Originalverlag: Plaza & Janés
Paperback , Klappenbroschur, 512 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-42557-6
Erschienen am  12. July 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Baskenland, Spanien

Rezensionen

Sehr spannend

Von: Kathj

26.07.2021

Meine Meinung: In dem Buch gibt es immer mal wieder Zeitwechsel, der Leser liest im Jahr 2018, und verschiedenen Zeitphasen in der Vergangenheit - wobei 1985 wohl am weitesten von der Gegenwart entfernt ist. Dies fand ich bei diesem Buch so richtig spannend, es gab so noch mehr Nervenkitzel. So nimmt die Geschichte einen schnellen Lauf und bricht nie ab. Ich war gedanklich immer voll in der Geschichte und der Autor schaffte für mich ein gutes Bild von der Gegend, zeichnet aber auch die Autoren gut aus und beschreibt sie detailliert. Insgesamt hat mich Blutrote Tulpen auf ganzer Linie begeistert und mich immer wieder total in Erstaunen versetzt. Es gab so viele Wendungen mit denen ich nicht rechnete und konnte saß Buch somit kaum noch aus der Hand legen. Fazit: Ein super gut gelungener Thriller, der mir viele spannende lesestunden beschaffte.

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Superspannend

Von: Tina

24.07.2021

An einem sonnigen Freitag bereitet Santi die Abfahrt seines Zuges vor und bewundert die Schönheit seiner Umgebung. Nachdem er ewig lange die U-Bahn in Bilbao durch die dunkle Schächte gefahren hat, darf er jetzt die nach dem Reserva de la Biosfera de Urdaibai benannte Bahnlinie befahren. Er freut sich seines Lebens, denkt an seine Frau und glaubt an eine Halluzination als sie plötzlich vor sich auf der Bahnstrecke auf einem Stuhl gefesselt sieht. Er versucht zu bremsen - aber nichts kann verhindern, dass er mit voller Wucht seine eigene Frau überfährt Schockmoment Das unvermutete Auftauchen von Santis Ehefrau auf den Gleisen trifft mich als Leser beinahe mit derselben Wucht wie den armen Santi. Auch ich kann dem, was da nun kommt nicht mehr ausweichen, allerdings habe ich natürlich keinen persönlichen Bezug zum Opfer. Aber meine voyeuristische Ader will dem peinlicher auch gar nicht ausweichen - denn dafür kaufe ich mir ja solche Thriller. Das Opfer, die Ehefrau des Lokführers, heißt Natalia Etxano und ist eine genauso bekannte wie umstrittene Journalistin bei Gernikas Radiosender. In ihre Händen finden die Ermittler eine festgeklebte rote Tulpe, die für diese Jahreszeit in der wir uns hier befinden nicht gerade typisch ist. Livestream Schon bald entdecken die Ermittler aber noch etwas - sowohl der Mord an der Journalistin als auch die ersten Ermittlungen der Kripo werden live auf Facebook übertragen. An einem der Pfosten für die Oberleitung entdecken die Ermittler bald das Telefon, dass alles dorthin gestreamt hat. Die Kripobeamten sind genauso geschockt wie die Bevölkerung über diese unglaubliche Tat und deren Umstände und alle wollen wissen, wer sich so etwas krankes ausgedacht hat. Das dieses Verbrechen keine Tat wie jede andere ist, ist allen Beteiligten schnell klar und es wird eine Spezialeinheit für besonders schwerwiegende Mordfälle gegründet, die Unidad Especial de Homicidios de Impacto. Mir ist nicht ganz klar, ob diese Spezialeinheit eine dauerhafte Einrichtung sein sollen - dann wundert mich das schnelle Einrichten - oder ob es eine Einheit ist, die nur für bestimmte Fälle jedes mal neu eingerichtet wird. Aber grundsätzlich finde ich den Ansatz eine Truppe aus mehreren Polizeiwachen, einer Psychologin usw. zu gründen wirklich gut. Das unsere Protagonistin Ane Cestero mit ihren Mitstreitern hier ein Fall mit vielen Wendungen, alten Geheimnissen und vielen Überraschungen erwartet ist von Anfang an klar. Zeitenwechsel Die Geschichte pendelt zwischen der Gegenwart, also hier das Jahr 2018, und verschiedenen Zeitphasen in der Vergangenheit - wobei 1985 wohl am weitesten von der Gegenwart entfernt ist. Die Sprachstil ist zwar vergleichsweise einfach, aber durch viele wirklich lebensnahe Dialoge und ein allgemein ziemlich flottes Tempo nimmt die Geschichte schnell an Intensität zu. Zusätzlich schafft der Autor es aber auch ein sehr detailliertes Bild der Region um Gernika zu erschaffen und mich gedanklich immer mitten im Geschehen zu halten. Die oft sehr eindringlich geschilderte Schönheit des Gegend lässt das Verbrechen noch viel grausamer erscheinen. Charaktere Alle Charaktere des Buches sind sehr gut gezeichnet und ich kann mir jeden von ihnen bildlich vor meinem geistigen Auge vorstellen. Auch die Beziehungen im Team untereinander werden glaubhaft und nachvollziehbar geschildert, auch wenn Ane und Julia ganz unbestritten dieses Team anführen. Die männlichen Kollegen des Teams sind ebenfalls sehr zielstrebig und arbeiten sehr effektiv und setzen immer wieder einen Kontrapunkt zu Anas etwas unorthodoxen Methoden. Selbst der Bösewicht der Geschichte ist sehr gut gewählt, auch wenn ich bis kurz vor der Lösung keine Ahnung habe, wer hinter den Beschreibungen steht. Wendungen Insgesamt hat mich Blutrote Tulpen auf ganzer Linie begeistert und mich immer wieder total in Erstaunen versetzt. Es gab so viele Wendungen, so viele Verdachtsmomente, so viele Momente in denen ich sprachlos auf die Seiten starrte - ich fand es einfach grandios. Ich mochte das Ermittlerteam, ich mochte die Landschaft und gelegentlich mochte ich sogar den einen oder anderen Verdächtigen. Jetzt muss ich erst mal schauen, ob es von diesem Autor noch weitere, auf deutsch übersetzte, Bücher gibt. Mein Fazit: Blutrote Tulpen von Ibon Martín ist ein superspannender Thriller, der mich wirklich vollkommen begeistert hat. Wer Thriller liebt sollte sich dieses Buch auf keinen Fall entgehen lassen.

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Vita

Ibon Martín wurde 1976 in Donostia geboren. Er studierte Journalistik und begann seine literarische Karriere zunächst mit einem Reiseführer über das Baskenland, darauf folgten mehrere Kriminalromane. 2019 wurde er zu einem der herausragendsten Thriller-Autoren Spaniens gekürt. »Blutrote Tulpen« ist der Auftakt einer neuen Thriller-Reihe des Autors.

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