Nina Lykke: Alles wird gut

Alles wird gut, auch für Elin. Irgendwann. Mit viel Glück.

Wie konnte es so weit kommen? Elin – Mitte 50, Allgemeinärztin seit 20 Jahren und genauso lange verheiratet mit Aksel – ist kurzerhand in ihre Praxis gezogen. Während Aksel jede freie Minute mit Skilanglauf verbringt, schickt Elin eines Abends schon leicht angeschickert eine Nachricht an ihren Jugendfreund Bjørn – der antwortet prompt. Elin fühlt sich das erste Mal seit Langem wieder richtig lebendig. Aus Alltagsresignation wird erwartungsvolle Aufbruchsstimmung. Doch eine langjährige Ehe und das gutsituierte Leben im Reihenhaus lassen sich nicht so leicht abschütteln. Das ist die Ausgangssituation des vielfach ausgezeichneten Romans von Nina Lykke, die mit entlarvender Ehrlichkeit das Beziehungsleben der modernen Großstädter in mittleren Jahren unter die Lupe nimmt. Übersetzt wurde der Roman von Sylvia Kall und Ina Kronenberger.

»Nina Lykke ist eine moderne Jane Austen.«
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Kein Mensch kennt die unterschwelligen Strömungen in der Bevölkerung so gut wie ein Hausarzt. Ich habe alles durch, glutenfrei, laktosefrei, zuckerfrei, jede Schlagzeile in den Zeitungen und im Netz, die gesunden Menschen einredet, wenn sie kein Brot oder keinen Käse mehr essen, renkt sich alles wieder ein. Menschen mittleren Alters verstehen nicht, warum sie immerzu müde sind.

Das liegt daran, dass Sie alt werden, sage ich dann, aber sie denken, dass das mit dem Alter für sie nicht gilt, so wie sie auch denken, dass das mit dem Tod für sie nicht gilt. Dass in ihrem speziellen Fall eine Ausnahme gemacht wird. Für sie ist es selbstverständlich, dass ihr Körper einwandfrei funktioniert, und es überrascht sie, wenn er es eines Tages nicht mehr tut. Wenn der Stuhlgang eines Tages Zicken macht, sich der Schlaf nicht einstellen will oder die Muskeln nicht mitspielen.

Siebenundvierzig ist doch nicht alt, sagt der siebenundvierzigjährige Patient.
Doch, sage ich, siebenundvierzig ist alt genug, um nicht mehr so weitermachen zu können wie bisher.
Aber das wollen sie nicht wahrhaben. Sie wollen weitermachen wie bisher, und dann bestellen sie sich im Netz einen bestimmten Saft oder ein grünes Pulver, oder sie wollen eine spezielle Allergie oder Lebensmittelunverträglichkeit bescheinigt bekommen, damit sie doch so weitermachen können wie bisher, wenn sie nur diesen besonderen Saft trinken oder dieses spezielle Pulver schlucken oder irgendein Hauptnahrungsmittel weglassen oder sich von Pelztieren fernhalten.

Sie wollen nicht auf mich hören, wenn ich ihnen sage, sie müssten es etwas langsamer angehen lassen, zufrieden sein, sich ausgewogen ernähren und bewegen, in dieser Reihenfolge. Ich habe keine Lust mehr, das ständig sagen zu müssen, und sie haben keine Lust mehr, es ständig zu hören, aber es ist die Wahrheit, und sie ist langweilig.

Es ist Freitagmorgen, fünf vor acht. In fünf Minuten rollt die Lawine los. Schickt den Feind herein, wie ein Kollege es ausdrückt. Und selbst heute noch, nach all den Jahren, sitze ich manchmal hier am Schreibtisch in der Praxisgemeinschaft im zweiten Stock eines alten Wohnblocks am Solli Plass und verstehe plötzlich nicht mehr, warum draußen Leute darauf warten, zu mir hereinkommen zu dürfen. Sie haben sich in der Arbeit freigenommen, um hierherzukommen, aber warum? Mein Kopf ist still und leer. Auf dem Schreibtisch liegen ein paar Papiere, dort steht ein Computerbildschirm, daneben befindet sich ein Stethoskop, hier drüben ist eine Maschine auf Rädern, aber wozu wird das alles gebraucht, das ganze Zeug, und was soll hier drinnen passieren, was wird erwartet. Warum bin ich hier. Links das Fenster, hinter mir das Bücherregal mit Büchern und Zeitschriften, an der gegenüberliegenden Wand Poster mit Schaubildern von menschlichen Körpern – es sieht aus wie das Behandlungszimmer eines Arztes, aber wo ist der Arzt, hier bin ja nur ich. Wo sind die Erwachsenen, wie bin ich hier gelandet?

Das Ganze muss ein Missverständnis sein. Vielleicht kann ich mich einfach aus dem Staub machen. So tun, als müsste ich aufs Klo, mich an den Leuten vorbeischleichen, die draußen sitzen, und einfach verschwinden.
Aber schon rückt die Welt wieder in den Fokus, und ich gehe zur Tür, öffne sie und rufe den ersten Patienten herein, natürlich tue ich das, jetzt bin ich wieder im Flow, und kurz darauf steckt meine Hand in einem Handschuh, und ich reibe mir die Finger mit Gleitmittel ein, auf der Behandlungspritsche liegt ein Mann, die Hosen in den Kniekehlen, das weiße Hinterteil herausgestreckt, und als ich die beiden Pobacken auseinanderziehe, sehe und rieche ich, dass er sich bei seinem letzten Klogang nicht ordentlich abgewischt hat, ja dass er sich gar nicht abgewischt hat, obwohl er wusste, dass er aufgrund von Hämorrhoiden und Afterjucken einen Arzt aufsuchen würde, und ich habe kein Problem damit, professionell aufzutreten, die Hämorrhoiden zu beurteilen und anschließend in aller Ruhe einen Finger einzuführen und, wenn ich schon dabei bin, das Rektum und die Prostata abzutasten, dann den Finger herauszuziehen, den Handschuh wegzuwerfen, zum Waschbecken zu gehen, mir mit fast chirurgischer Gründlichkeit die Hände zu waschen und das Procedere mit dreimaligem Drücken auf den Desinfektionsspender zu beenden.
»Ich hoffe, es ist in Ordnung, dass ich das Fenster aufmache«, sage ich. »Ich muss hier mal kurz durchlüften.«
In der Zwischenzeit hat er sich angezogen. Jetzt sitzt er da und sieht aus wie ein stinknormaler Bürger, und die rötlich blauen Knubbel, die seinen ungewaschenen Anus umranken, sind wieder unter einer Hose mit Bügelfalten versteckt.
»Tut mir leid. Aber zurzeit traue ich mich nicht, mich ordentlich abzuwischen, ich habe Angst, dass was aufplatzt.«
»Ist schon okay.«
Ist es nicht, kommt es von Tore.
Tore ist ein menschliches Skelett in Lebensgröße, das in der Ecke zwischen Waschbecken und Tür steht. Es ist aus Plastik und mein einziger Zeuge für das, was hier im Raum passiert. Als ich es gekauft habe, habe ich ihm spaßeshalber einen schwarzen Herrenhut aufgesetzt, damals hatte ich noch Sinn für so was, die Bedeutung von Humor im Arzt-Patienten-Verhältnis, die heilende Wirkung des Lachens. Wie eifrig wir damals waren, wir wollten die Welt und das Gesundheitswesen verändern und den Patienten in seiner Gesamtheit sehen, bla, bla, bla.
Wir hielten uns für eine Ausnahme, für etwas Besonderes, diese Arztpraxis sollte etwas ganz Außergewöhnliches sein, und vielleicht ist es das, was uns alle am Ende antreibt und uns morgens aufstehen lässt, dieser unerschütterliche Glaube daran, dass wir etwas Besonderes sind, eine Ausnahme.
Es ist nicht okay. Ganz und gar nicht, fährt Tore fort, er hätte das Toilettenpapier anfeuchten und sich vorsichtig damit abwischen können. Es gibt ganz viele Möglichkeiten. Er hätte sich im 7-Eleven Feuchttücher besorgen und damit abwischen können, bevor er hierherkam.
Nichts davon hat er getan. Und wenn er dazu fähig ist, einem Menschen, den er nicht kennt, einen Hintern mit frischen Fäkalienresten ins Gesicht zu strecken, wozu ist er dann sonst noch fähig? Was hat er sonst noch zu verbergen, welche Leichen hat der Mann sonst noch im Keller?
(…)
Ich glaube, es geht ihm nicht so gut, schrieb Gro mir gestern, was sie auch gern von ihrem Exmann behauptete.
Und dann: Er braucht wirklich jemanden zum Reden.
Diese weibliche Ausrede, die viele Millionen Jahre alt ist und für alles herhalten kann: Er braucht mich.
Ich sehe sie vor mir, meine frühere Nachbarin und Saufkumpanin, allein in ihrer riesigen Villa, und dort sitzt Aksel allein im Reihenhaus, und erst jetzt erinnere ich mich, wie Gro sich jedes Mal auf ihrem Stuhl aufgerichtet hat, wenn Aksel in die Küche kam, wo wir meistens saßen. Ich glaube nicht, dass es ihr selbst bewusst war, denn wäre es ihr bewusst gewesen, hätte sie es besser kaschiert.
Was wirst du dagegen tun?, fragt Tore.
Wogegen?
Dass Gro vielleicht genau in diesem Augenblick neben Aksel liegt, in dem Bett, das du zur Hälfte bezahlt und mit ihm zusammen nach oben getragen hast.
Ich weiß es nicht. Mir fehlt es an Wettkampfinstinkt.
Käme es zu einer Hungersnot, wäre ich eine der Ersten, die dabei draufgingen.
Du musst etwas unternehmen, bevor es zu spät ist.
Was kann ich schon tun? Die Dinge gehen einfach ihren Gang. Wenn ich jetzt etwas unternehme, wird alles nur schlimmer. Dann sorge ich nur für die nötige Reibung, die es zwischen ihnen erst richtig aufflammen lässt.
Warte nur. Beide sitzen sie in ihrem jeweiligen Haus, verlassen von ihrem jeweiligen Partner. Passender könnte die Situation nicht sein. Der Tisch ist gedeckt. So eifrig, wie die Welt alle lichtscheuen Affären verdammt, die Papieren, Verträgen und Immobilien zuwiderlaufen, genauso begeistert wird die Welt applaudieren und befürworten, was sich jetzt zwischen den beiden anbahnt.
Na und.
Und Bjørn, bohrt Tore weiter, sichtlich unzufrieden, dass ich nicht reagiere. Was ist mit Bjørn?
Bjørn ist in Fredrikstad, zurück bei Linda, seiner Herrin. Was zeigt, dass ihre Abhängigkeit voneinander groß ist. Am größten ist der Drang zur Unterwerfung, der Drang zu Fesseln. Nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg waren viele Sklaven nicht gewillt, die Plantagen zu verlassen, was auch nicht weiter merkwürdig ist. Merkwürdig ist eher, dass sich so viele in etwas Neues und völlig Unbekanntes und möglicherweise sogar Schlimmeres begaben.

Mehrere Nachrichten stammen von Aksel. Ich kann den Anblick deiner Kleidungsstücke im Schrank nicht länger ertragen, schreibt er. Aksel ist ebenfalls früh aufgestanden, und es tut gut zu sehen, wie er sich von Nachricht zu Nachricht immer mehr aufregt. Ich ertrage es nicht, sie hierzuhaben, ich habe sie in Müllsäcke gepackt und in die Garage gestellt. Du kannst sie jederzeit abholen, komm aber nicht ins Haus.
Das Haus gehört ja jetzt ihm, fällt mir ein, und der Gedanke treibt nicht einmal meinen Puls in die Höhe.
All die Jahre, die ich mit dem Haus in Grenda beschäftigt war, mit Putzen und Renovieren und dem Ausbau von Dachboden und Keller, und jetzt sitze ich hier und habe es einfach weggegeben. Zwar mit einer Klausel, dass es direkt an die Mädchen übergehen soll und dass Aksel es nicht mit einer einzigen Krone beleihen kann, ohne sie vorher zu fragen, aber trotzdem.
Verhält man sich lange genug still und passiv, geschehen Dinge ganz wie von selbst, und bald geht noch eine Nachricht von Aksel ein, obwohl er aller Wahrscheinlichkeit nach auch bei der Arbeit ist, und jetzt kommt die Drohung zum Vorschein, wie ein Wurm kriecht sie aus ihrem Loch und streckt den Kopf zum Licht: Ida hat gestern angerufen und gefragt, wann wir im Sommer auf Hvaler sein werden.
Übersetzt heißt das: Wir müssen bald mit den Mädchen sprechen, ihnen erzählen, was vorgefallen ist. Wenn du nicht die Initiative ergreifen willst, werde ich es tun.
Und dann werde ich meine Version zuerst erzählen.
Ich antworte auch jetzt nicht. Erzähl ihnen nur deine Version zuerst, mein Lieber. Ich bin hier sowieso die Böse.
Tore: Aber früher oder später musst du antworten, reden, handeln. Und wenn du schließlich erzählst, was vorgefallen ist – wie lautet dann deine Version? Also deine endgültige Version?
Tore gluckst auf seine ganz spezielle Art und fährt fort, hilfsbereit wie er ist: dass du dir einen Liebhaber zugelegt hast, weil Aksel dich nicht wahrgenommen hat?
Dass du untreu geworden bist, weil Aksel sich so sehr fürs Langlaufen interessiert hat, war es so? Oder dass du dieses Verhältnis zu Bjørn eingegangen bist, weil du dich in seinem Blick als Zweiundzwanzigjährige wiedergefunden hast? Weil du Angst vor dem Sterben hast, weil wir nur dieses eine Leben haben, und sollen wir deshalb bloß …
Ach, sei still.
Oder weil du einfach die Schnauze voll hattest. Die Schnauze gestrichen voll zu haben ist ja sehr verbreitet, wir geben dem Kind bloß einen komplizierteren Namen, damit wir damit leben können. Habe ich was vergessen?

Ich antworte nicht, und Tore spricht weiter. Aksel und dir ging’s doch gut, oder etwa nicht? Denk mal an den Sommernachmittag, als die Kinder im Garten spielten oder durch Grenda streunten und ihr zwei nach dem Essen die Küche aufgeräumt habt, es war heiß, du hattest nur ein kurzes Kleid an, und dann hast du den Slip ausgezogen und bist auf die Küchenzeile gesprungen. Der Anblick deiner braunen Oberschenkel reichte für Aksel damals völlig aus, schon war er in dir drin. Ihr standet dort in der Küche, draußen die Nachbarn und die Kinder, jederzeit hätte jemand reinplatzen können – so war es damals, und hätte euch jemand in flagranti ertappt, hätte es euch nur noch attraktiver gemacht, ein attraktives Ehepaar, das es in der eigenen Küche stehend miteinander treibt, während die Kinder draußen im Garten spielen. Ihr habt den Abwasch Abwasch sein lassen und seid hinauf ins Schlafzimmer gegangen und habt es noch einmal gemacht. Sieh dir an, wie du dich in deinem früheren Leben bewegt und alles für selbstverständlich gehalten hast. Warst du nicht zufrieden?

Doch, ich war zufrieden. Und ich habe nichts für selbstverständlich gehalten, im Gegenteil. Und dennoch ist aus meinem Nicht-begreifen-Können, wie es so weit kommen konnte, ein Nicht-begreifen-Können, wie ich es so lange in Grenda ausgehalten habe, geworden. Alles, wovor ich immer Angst gehabt habe, ist eingetroffen, und doch wirkt es passender und richtiger, hier zu wohnen, jeden Abend den IKEA-Sessel auszuklappen und als Bett herzurichten, als alles, was ich je getan habe. Als wäre ich die ganze Zeit auf dem Weg hierher gewesen.

Leserstimmen

Alles wird gut, aber halt anders

17.09.2021

Meine Meinung

Als ich die ersten Zeilen gelesen habe, wusste ich sofort: Diese Geschichte ist was für mich. Elin ist Mitte 50 und denkt das, was viele von uns bei bestimmten Situationen auch denken. Dies so ungeschminkt zu lesen schockiert stellenweise. Elin kommt ziemlich resigniert rüber. In Rückblenden erfahren wir von ihrer Ehe. Die Allgemeinärztin hat die Nase voll und zieht kurzerhand in ihre Praxis. Spricht mit ihrem Deko – Skelett, das ihr immer wieder schonungslos die Meinung sagt. Ihr habt richtig gelesen. Sie spricht mit einem Skelett, welches mit ihr von Anfang an in der Praxis ist. Nach 20 Jahren Ehe ist es halt nicht so einfach den Mann zu verlassen und ihm das Haus zu überlassen. Ihr Aksel fährt nun noch mehr Ski und sie trifft sich mit ihrer Jugendliebe Björn. Mal schauen. Vielleicht hören die Gespräche mit ihrem fleischlosen Praxisgenossen bald auf.


Elin hat mich zum Lachen gebracht, mit ihren Patientengeschichten. Ihre Gedanken sind einfach köstlich. Ich denke mal, so unrealistisch sind sie nicht. Wir alle begegnen auch mal ungepflegten Menschen. Ich könnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, die Spalten dieser Muffeltiere zu erkunden. Da mag die eine oder andere Szene für manchen Leser zu ekelig sein. Aber das ist nun mal Realität.


Besonders deutlich wird, dass auch Ärzte nur Menschen sind. Elin gibt ihren Patienten gute Ratschläge, die sie selber nicht anwendet. Sie hätte es schon auch nötig. Aber es menschelt ganz gewaltig bei der Ärztin. Sie gibt Patienten mit Eheproblemen Ratschläge. Selbst betrügt sie ihren Mann mit ihrer Jugendliebe Byörn, den sie nach vielen Jahren bei Facebook aufgegabelt hat.

Abwechselnd erzählt Elin aus der Vergangenheit und Gegenwart, wie es bei ihr so weit kommen konnte. Ihrer Facebook und Whatsup – Sucht konnte ich beim Wachsen zusehen. Dem Alkohol spricht sie auch ordentlich zu. Betrachtet sich selbst als Säuferin. Ihre Patienten gehen ihr mächtig auf die Nerven. Der erste Eindruck spricht nicht unbedingt für diese Frau. Aber mal ehrlich, irgendwann ist doch auch der beste Arzt gefrustet, wenn Patienten keine Hilfe annehmen. Eine Heilung nur dadurch verhindert wird, weil viele Patienten keine Engagement aufbringen, mit einem Arzt zusammen zu arbeiten.


Das alles mag nach einer sehr oberflächlichen Frau klingen. Elin ist aber alles andere als das. Ich würde die zweifache Mutter sogar als harmoniesüchtig bezeichnen. Nachdem ich viel aus ihrer Kindheit und Ehe erfahren habe, konnte ich Elins Handlungen verstehen. Viel zu oft hat diese Frau Ja gesagt, wenn sie nein sagen wollte. Viel zu oft hat sie ihre eigenen Bedürfnisse hinten angestellt.

Fazit

Mir gefällt der humorvolle Schreibstil. Ungefiltert schießt die Ärztin Elin ihr Gedankengut auf den Leser*in. Man kann in Deckung gehen oder weiter lesen. Ich habe mich für das weiter lesen entschieden und nicht bereut.


Danke Nina Lykke. Nehmen sie eigentlich noch Patienten auf? 🙂

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Super

Von: Kimm
14.09.2021

Ein schöner Roman

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Nina Lykke: Alles wird gut

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Nina Lykke
© Agnete Brun

Nina Lykke

Nina Lykke, geboren 1965 in Trondheim, Norwegen wuchs in Oslo auf. Sie studierte Grafik in Kopenhagen, arbeitete als Grafikdesignerin und war von 1997 bis 2003 Redaktionsmitglied der feministischen Zeitschrift »Utflukt«. Ihren Durchbruch als Schriftstellerin hatte Lykke mit ihrem Roman »Aufruhr in mittleren Jahren«, der in Norwegen eines der am meisten besprochenen Bücher des Jahres war.

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