Sechs Fremde – eine Gemeinschaft

Julian ist es leid, seine Einsamkeit vor anderen zu verstecken. Der exzentrische alte Herr schreibt sich seine wahren Gefühle von der Seele und lässt das Notizheft in einem kleinen Café liegen. Dort findet es Monica, die Besitzerin. Gerührt von Julians Geschichte, beschließt sie, ihn aufzuspüren, um ihm zu helfen. Und sie hält ihre eigenen Sorgen und Wünsche in dem Büchlein fest, ohne zu ahnen, welch heilende Kraft in diesen kleinen Geständnissen liegt: Als das Notizbuch weiterwandert, wird aus den sechs Findern ein Kreis von Freunden. Monicas Café wird dabei ihr zweites Zuhause, und auf Monica selbst wartet dort das ganz große Glück …

Paperback, Klappenbroschur, 480 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-442-20628-5

Auch verfügbar als Hörbuch in der Lesung mit Jodie Ahlborn:

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Warum du dieses Buch lesen musst?


• Weil es ein Plädoyer für mehr Aufrichtigkeit im Leben ist.

• Weil man sich der Gemeinschaft im Buch zugehörig fühlt.

• Weil es eine perfekte Mischung aus Romantik, Humor und bewegenden Momenten bietet.

Lass dich von dieser Geschichte umarmen:

Monica

Sie hatte das kleine Notizbüchlein zurückgeben wollen. Kaum hatte sie es ganz allein auf dem Tisch liegen sehen, hatte sie es sich geschnappt und war seinem flamboyanten Besitzer nachgelaufen. Doch der war wie vom Erdboden verschluckt. Recht flink für sein Alter. Vielleicht wollte er aber auch nicht gefunden werden.
Es war ein schlichtes blassgrünes Schreibheft, wie Monica es früher in der Schule gehabt hatte. Darin hatte sie immer akribisch notiert, was sie als Hausaufgabe aufbekommen hatten. Ihre Freundinnen verzierten ihre Heftchen mit Graffiti oder Herzchen und Blümchen und kritzelten den Namen ihres jeweiligen Schwarms darauf, aber Monica war derartiges Gekrakel ein Graus. Gute Schreibwaren waren ihr heilig. Vorne auf dem Heft standen zwei Worte, fast wie gemalt, in kalligrafisch verschnörkelter Schönschrift:

Projekt Aufrichtigkeit


Unten in der Ecke das Datum: Oktober 2018. Vielleicht fand sich drinnen eine Adresse oder wenigstens ein Name, damit sie es seinem Besitzer zurückgeben konnte. Es wirkte zwar unscheinbar, strahlte aber trotzdem Bedeutsamkeit aus.
Sie schlug die schmale Kladde auf. Auf der ersten Seite standen nur einige wenige Absätze.

Wie gut kennen Sie die Menschen um sich herum? Wie gut kennen die Sie? Wissen Sie überhaupt, wie Ihre Nachbarn heißen?
Würden Sie es merken, wenn etwas mit ihnen nicht stimmte, wenn sie tagelang nicht aus dem Haus gegangen wären?
Ein jeder von uns erzählt Lügen über sein Leben. Was würde passieren, wenn man stattdessen die Wahrheit sagte? Die eine große Wahrheit, die Sie ausmacht, durch die sich alles andere zusammenfügt wie die Teile eines Puzzles? Nicht im Internet, sondern vor den Menschen aus Fleisch und Blut, denen wir täglich begegnen?
Womöglich würde gar nichts passieren. Oder aber die Geschichte könnte Ihr ganzes Leben verändern oder das eines
anderen Menschen, den Sie noch gar nicht kennen.
Ich möchte es herausfinden.


Auf der nächsten Seite stand noch etwas, und Monica konnte es kaum erwarten weiterzulesen, aber es war gerade Hochbetrieb im Café, und sie durfte die Zügel jetzt nicht schleifen lassen. Zum Wahnsinn führt der Weg. Entschlossen stopfte sie das Büchlein zu den Speisekarten und den Flyern diverser Zulieferer gleich neben der Theke. Nachher, wenn sie hier fertig war, würde sie es in Ruhe lesen.
In ihrer Wohnung über dem Café kuschelte Monica sich gemütlich aufs Sofa, ein großes Glas Sauvignon Blanc in der einen Hand und das vergessene Schreibheft in der anderen. Die Fragen, die sie heute Morgen gelesen hatte, waren ihr seither nicht mehr aus dem Kopf gegangen und hatten nachdrücklich nach Antworten verlangt. Den ganzen Tag hatte sie mit Leuten geredet, ihnen Kaffee und Kuchen serviert, mit ihnen über das Wetter geplaudert und über den neuesten Promi-Klatsch, aber wann hatte sie das letzte Mal irgendwem etwas erzählt, das wirklich wichtig war? Und was wusste sie eigentlich über diese Menschen, außer ob sie ihren Kaffee mit Milch oder ihren Tee mit Zucker tranken? Sie schlug das Heft auf der zweiten Seite auf.

Clare Pooley
© Caroline Firth

Die Autorin

Clare Pooley hat in Cambridge studiert und anschließend zwanzig Jahre lang in der Werbeindustrie gearbeitet. Später widmete sie sich dem Familienleben und wurde in Großbritannien mit ihrem Mama-Blog bekannt. Clare Pooleys Debütroman »Montags bei Monica« ist inspiriert von der Grundidee dieses Blogs, seine Schwächen und Probleme mit anderen zu teilen, statt sie hinter einer perfekten Kulisse zu verbergen. Denn nur so können wir Hilfe finden und uns in einer Gemeinschaft gegenseitig Trost und Halt geben. An ihren Büchern arbeitet Clare Pooley am heimischen Küchentisch. Sie lebt mit ihrem Mann, ihren drei Kindern, einem Hund und einem Afrikanischen Zwergigel in London.

Von der Bloggerin zur Schriftstellerin – was hat Sie zu diesem Schritt bewogen?

Ursprünglich habe ich nur für mich geschrieben. Ich schrieb einen Blog, weil ich dachte, dass dies modern ist. Aber ich habe nicht wirklich erwartet, dass mich viele Leute finden. Und eines Nachts hatte ich hunderttausende von Followern von überall. So hat das Schreiben begonnen. Nach ungefähr einem Jahr haben Leute, die meinen Blog gelesen haben und es hilfreich fanden, gesagt: ‚Weißt du, du solltest daraus wirklich ein Buch machen!‘ Es war nicht so, dass ich einen Schritt nach dem anderen geplant hätte. Die Dinge begannen Gestalt anzunehmen als ich anfing, meiner Leidenschaft zu folgen.

Das ganze Interview gibt es bei LEUCHTTURM1917:

Zum Interview

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Für alle Buchentdecker und Neuanmelder des Buchentdecker-Service: Beantworten Sie unsere Gewinnspielfrage mit Hilfe der Leseprobe und mit etwas Glück gewinnen Sie ein wunderschönes Notizbuch der Marke LEUCHTTURM1917 mit passendem Pen Loop und Drehgriffel Nr. 1.

Zu gewinnen gibt es insgesamt 20 Pakete bestehend aus unserem Roman sowie einem Notizbuch der Kollektion "Muted Colours" in der Farbe Salbei mit der Linierung "Dotted" und exklusiver Goldprägung (Projekt Aufrichtigkeit). Gemeinsam mit LEUCHTTURM1917 haben wir das Notizbuch aus "Montags bei Monica" für Sie kreiert. Dazu gibt es den passenden Pen Loop und einen Drehgriffel Nr. 1 in einem frischen, leuchtenden Rot.

Wer schreibt, gibt ab.

Wie befreiend es sein kann, einem Notizbuch die Wahrheit über das eigene Leben anzuvertrauen und wie viel Gutes man damit im Leben anderer Menschen bewirken kann, zeigt uns Clare Pooley in ihrem Roman. Schreiben mit der Hand ist Denken auf Papier. Aus Gedanken werden Worte, Sätze, Bilder. Erinnerungen werden zu Geschichten. Ideen verwandeln sich in Projekte. Aus Notizen entsteht Durchblick. Wir schreiben und verstehen, vertiefen, sehen, denken – mit der Hand.

Aufschreiben und loslassen!
Viele weitere tolle Notizbücher, Kalender und Journale von LEUCHTTURM1917 finden Sie hier:

LEUCHTTURM1917 entdecken

Einsendeschluss ist der 17.10.2021

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Das sagen die Leser*innen

Montags bei Monica

Von: Lesefee1982
15.09.2021

Montags bei Monica ist ein wunderschönes Buch. Monica hat ein kleines Café und findet dort das Buch von Julian in dem er darüber schreibt, dass sich die Menschen viel zu wenig kennen und umeinander kümmern. Monica ist selbst einsam und beschließt Julian aus seiner Einsamkeit zu helfen. Sie selbst schreibt ihren sehnlichsten Wunsch in das Buch und schickt es auf die Reise, die sogar bis nach Thailand führt.
Das kleine Buch von Julian führt viele Menschen zusammen und hilft Ihnen Ihr Leben zu verändern.
Mich hat das Buch sehr berührt. Hier werden die Charaktere liebevoll beschrieben, man kann sich sehr in die jeweilige Situation hineinversetzen und als einsamer Mensch erkennt man, das diese Schicksal viele Menschen teilen. Es wäre schön wenn es mehr Menschen wie Monica gibt, die aufgrund eines solchen Büchleins das Schicksal in die Hand nimmt und Leben einiger Menschen zum besseren verändert.

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Ein Roman wie seine Charaktere: nicht perfekt und trotzdem nett

15.09.2021

Ich mag Café-Romane und war deshalb sehr gespannt auf "Montags bei Monica".

Zuallererst steht aber nicht das Café von Monica im Blickfeld, sondern der 79jährige Julian Jessop, ein alternder Künstler - in meinem Kopf war er ein Dandy durch und durch. Julian hat sich einige Jahre zuhause eingenistet, liess niemanden an ihn ran, doch nun merkt er, dass er endlich sein Schneckenloch verlassen und wieder am Leben teilhaben sollte. Er schreibt sich alles von der Leber, in ein kleines Notizheft.

Das Heft lässt er spontan in Monicas Café liegen. Monica findet es natürlich, liest Julians Geschichte und es entsteht eine Kettenreaktion: auch sie schreibt ins Heft, lässt es liegen, es wird gefunden, der Finder schreibt hinein und so weiter...

Doch damit ist es nicht getan: denn Monica will Julian helfen, derjenige nach Monica will ihr und ebenso Julian helfen. Nach und nach lernen sich alle Schreiberlinge kennen, Drehpunkt ist Monicas Café.

Die Bandbreite der Charaktere ist generationenübergreifend: junge und alte Mütter, Singles, Senioren. Alle mit total unterschiedlichen Berufen und Herkunftsgeschichten. Clare Pooley bringt Figuren mit echten und alltäglichen Problemen aufs Podest. Zum Beispiel Hazard, der Name sagt es, ein unsteter Typ, unsympathisch auf den ersten Blick, er kann sich selbst auch nicht leiden und weiss: eine Veränderung muss her.

Diese Veränderung wollen alle, die ins Notizheft schreiben. In welche Richtung die Veränderung gehen soll, ist aber noch nicht allen klar. Bloss: aufrichtig sein ist die neue Devise, so hat es Julian vorgegeben. Mit dem neuen Lebensmotto verändern sich alle, freunden sich an, aber auch Unstimmigkeiten bleiben nicht aus.

Im Grossen und Ganzen ist "Montags bei Monica" ein weiser, fast schon kluger Roman, der gut unterhält. Der beste Leseplatz wäre eigentlich ein schöner Platz in einem gemütlichen Café, vielleicht klappt es ja zumindest für eine oder zwei Stunden.

Theoretisch eine tolle Geschichte, die aber einige langatmige Szenen aufweist. Besonders während der Vorstellung von Alice. Bei der Story um die junge Mama-Instagrammerin nervten mich die vielen "@". Nicht nur mich als Leserin übrigens, auch einige andere Figuren im Roman verdrehten die Augen. Etwas weniger davon wäre angenehmer gewesen, auch wenn die "@"'s wahrscheinlich mit voller Absicht von der Autorin platziert wurden, um zu versinnbildlichen, wie doof Alices Tun ist, denn der Plot ist auffallend gut durchdacht.

Fazit: Die Story ist wie seine Charaktere: nicht ganz perfekt. Sie kennenzulernen ist aber unbedingt empfehlenswert.
4 Punkte.

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