Von Bestsellerautor Mattias Edvardsson

Mikael ist mit seiner Familie in ein kleines Nest in Südschweden gezogen, wo er einen Neuanfang wagen will. Die Nachbarn sind ausgesprochen reizend, doch die heile Vorstadtidylle trügt: Jeder verbirgt dunkle Geheimnisse, heimliche Sehnsüchte und sogar kriminelle Schandtaten. Dann ereignet sich ein schrecklicher Unfall. Mikaels Frau wird von einem Auto angefahren und ringt mit dem Tod. Sein Verdacht erhärtet sich: Es war kein Unglück, sondern eine vorsätzliche Tat. Doch welcher Nachbar will Mikaels Frau tot sehen – und welches Geheimnis hütet er selbst?

Die Bosheit

Nach dem Sensationserfolg von »Die Lüge« ist der Bestsellerautor Mattias Edvardsson zurück.

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Leseprobe zu "Die Bosheit"

1. MIKAEL

Nach dem Unfall
Freitag, den 13. Oktober 2017

Schon als ich die Tür öffne, höre ich die Martinshörner. Ein Grüppchen Schüler, die noch auf dem Schulhof herumlungern, sehen in meine Richtung und winken.
»Schönes Wochenende!«
Ich klemme die Sporttasche auf den Gepäckträger und lege die Laptoptasche in den Lenkerkorb. Als ich in die Unterführung unter der Ringstraße einbiege, nehme ich die Füße von den Pedalen, und der Wind weht mir direkt ins Gesicht. Auf der Bordsteinkante sitzen zwei Mädchen, die ich von Bellas Kindergarten kenne. Sie formen die Hände zu einem Trichter und heulen wie zwei Eulen. Es hallt in der Unterführung wider, die Mädchen lachen.
Bergauf spüre ich meine Oberschenkelmuskulatur, aber ich trete trotzdem in die Pedale, bis mir der Schweiß herabläuft. Ein feuchter Lederball liegt vergessen auf der Gemeindewiese, und auf dem Spielplatz schwingen die leeren Schaukeln im Wind. Ich begrüße eine Frau, deren Pudel gerade an einem Laternenpfahl sein Hinterbein gehoben hat.
Die Martinshörner kommen näher. Ich werfe einen Blick nach hinten, sehe aber kein Blaulicht. Hier gibt es keine Autostraßen, unser grünes Wohngebiet ist von Gehsteigen und Radwegen umgeben. Das war auch einer der Gründe, der uns dazu bewogen hat, hierher nach Köpinge zu ziehen. Unsere Kinder können zur Schule und zu ihren Freunden mit dem Fahrrad fahren, ohne sich in den Straßenverkehr begeben zu müssen.
Ich atme tief durch und schlucke die frische Herbstluft. Ein Gefühl von Freiheit überkommt mich, ein ganzes Wochenende ohne Verpflichtungen liegt vor uns. Ich habe mich so danach gesehnt, loszulassen und einfach nur das Leben zu genießen. Mit meiner Familie zusammen zu sein. Vielleicht habe ich ein paar Stunden übrig und schneide wie versprochen die Hecke, aber das kann ebenso gut bis zum Frühling warten.
Als ich in den Radweg einbiege, der zu unserer Wohnanlage führt, kommen mir unsere nächsten Nachbarn Åke und Gun-Britt entgegen. Mit raschen Schritten, Arm in Arm spazieren sie den Weg entlang. Es ist einige Tage her, dass ich sie zuletzt gesehen habe. So ist das hier. Vom frühen Herbst bis zum späten Frühling schließen sich alle ein und ziehen sich zurück. Erst Ende April ändert sich das. Wenn der Nachtfrost vorbei ist und sich die Luft mit Pollen füllt, werden die Rasenflächen bevölkert von Roller fahrenden und Ball spielenden Kindern, eingeschmiert mit Sonnencreme und mit Sonnenhüten auf dem Kopf. Der erste Rasenmäher tuckert über das Gras, ein Nachbar stellt seine Leiter auf und reinigt die Dachrinnen, und dann geht es los. In einem Garten nach dem anderen tauchen Smartphone lesende Mütter mit hippen Sonnenbrillen und Väter mit schlaffen Bäuchen und zu kleinen Shorts auf. Für drei Monate verwandelt sich das Wohngebiet in ein Sommerland mit Gartentrampolinen und aufblasbaren Swimmingpools. Die Lautstärke steigt, die Tage werden immer länger. Bis Ende August, wenn die Schulen wieder anfangen. Wind und Herbstferien. Dunkelheit, Regen und Schweigen. Man vergisst die Blumen und das Sommerleben, und es fällt einem schwer zu glauben, dass das Licht jemals wiederkehren wird.
Sogar die Rentner nebenan schließen die Türen ab, wenn sich die Dunkelheit herabsenkt. Åke macht den Garten winterfest, spritzt die Terrassenplatten ab, reinigt jede Ecke von Spinnweben und packt die Gartenmöbel mit einer Sorgfalt in Plastik ein, die jeden Konservator vor Neid erblassen ließe. Und von Gun-Britt ist fast nur noch das neugierige Gesicht am Küchenfenster zu sehen. Sie ist die Bewacherin des Wohngebiets. Nichts entgeht ihr, nicht einmal eine vorbeiwirbelnde Plastiktüte.
»Hallo«, sagt Gun-Britt, als ich mit dem Fahrrad beinahe auf ihrer Höhe bin.
Ich frage mich, ob ich stehen bleiben und ein paar Worte wechseln oder einfach weiterfahren soll. Am liebsten würde ich direkt nach Hause zu meiner Familie fahren. Aber gerade als ich vorbeifahren will, tritt Åke auf den Radweg und zwingt mich zum Anhalten.
»Hast du den Knall gehört?«, fragt er.
»Wir glauben ja, dass es ein Unfall war«, sagt Gun-Britt.
Ich halte an.
»Ein Unfall?«
»Hörst du nicht die Martinshörner?«, erwidert Åke.
Gun-Britt zeigt in die Luft, als würde der Klang über uns kreisen.
»War es hier in der Nähe?«, frage ich.
»Schwer zu sagen.«
Åke nickt zu unserer Wohnanlage hinüber.
»Es ist aus der Richtung gekommen.«
»Vermutlich von der Ringstraße«, ergänzt Gun-Britt.
So nennen alle die Umgehungsstraße, auf der ein Tempolimit von sechzig Stundenkilometern herrscht und die ringförmig um Köpinge verläuft, vorbei an Ica und dem staatlichen Alkoholgeschäft und weiter zur E 6, wo die weiten Ebenen Schonens beginnen, mit dem Turning Torso von Malmö im Westen und dem Dom von Lund im Osten.
»Es kommt näher«, sagt Åke.
Wir lauschen. Er hat recht, das Heulen der Martinshörner wird immer lauter.
»Kein Wunder. Die Leute fahren ja auch wie die Irren«, sagt Gun-Britt. »Aber mach dir keine Sorgen. Bianca und die Kinder sind vor einer halben Stunde nach Hause gekommen.«
Bianca. Die Kinder.
Irgendetwas flattert in meiner Brust.
»Okay«, sage ich und setze mich eilig auf den Sattel.
»Dann ein schönes Wochenende«, sagt Gun-Britt, ehe ich weiterfahre.
Das letzte Stück bis zu unserer Wohnanlage rasen die Gedanken nur so durch meinen Kopf. Bianca wollte den Wochenendeinkauf machen, nachdem sie die Kinder abgeholt hatte, aber sie sind jetzt zu Hause. Zu Hause und in Sicherheit. Vermutlich sitzt William mit seinem iPad auf dem Sofa, und Bella hilft Bianca in der Küche.
Die Martinshörner hallen immer lauter zwischen den Gebäuden wider.
Meine Schenkel sind schwer, die Waden verkrampfen sich. Noch zwanzig Meter bis zu unserer Wohnanlage. Hinter einem Bretterzaun bellt ein Hund, und im selben Moment registriere ich, dass die Martinshörner verstummt sind.
Als ich um die Ecke biege, blenden mich die kreiselnden Warnleuchten. Der Asphalt, die Hecken und die niedrigen Zäune, alles ist in flackerndes Blau getaucht.
Ich atme nicht. Meine Füße treten und treten. Ich erhebe mich vom Sattel und starre direkt ins gleißende Blaulicht.
Mitten auf der Straße liegt ein rotes Fahrrad. Es sieht zerquetscht aus, die Räder sind deformiert, und der Lenker zeigt senkrecht nach oben. Daneben steht unsere Nachbarin aus der Nummer fünfzehn, Jacqueline Selander. Ihr Gesicht ist weiß. Ein Schrei ist auf ihren Lippen erstarrt.
Der Rettungswagen hat vor unserer Thujahecke angehalten, wo zwei grün gekleidete Sanitäter hocken. Auf dem Asphalt vor ihnen liegt Bianca. Meine geliebte Frau.

2. MIKAEL

Vor dem Unfall
Sommer 2015

Fabian und Jacqueline Selander begegnete ich das erste Mal kurz nach unserem Umzug. Bella hatte an dem Wochenende ihren dritten Geburtstag gefeiert, und ich wollte gerade einen neuen Kindersitz montieren, den ich für einen Spottpreis im Internet ersteigert hatte. Die Sonne verbrannte mir den Nacken, während ich gekrümmt wie ein Erdnussflip halb im Auto hing und am Sicherheitsgurt zerrte, der mehrere Zentimeter zu breit war für das erbärmliche Loch, durch das er laut Gebrauchsanweisung gesteckt werden musste. Zischend entwichen mir Flüche aus Nase und Mundwinkeln. Ich merkte nicht einmal, dass jemand sich hinter mir angeschlichen hatte.
»Das ist das neue R-Design, oder?«
Der Gurt rutschte mir aus der Hand, und der verdammte Kindersitz kippte auf die Seite. Als es mir gelungen war, den Oberkörper aus dem Auto zu schlängeln, und ich mir den schlimmsten Schweiß von der Stirn gewischt hatte, entdeckte ich einen Jungen in Shorts mit Hosenträgern und BMW-Cap. Er stand auf unserer Einfahrt und musterte das Auto.
»Das ist das Sportmodell«, sagte ich.
»War mir schon klar«, konterte der Junge. »R-Design.«
Wie alt mochte er sein? Zwölf, dreizehn?
»Diesel«, sagte er. »Plug-in-Hybrid, oder?«
»Stimmt«, erwiderte ich.
Der Junge lächelte.
»Natürlich stimmt das.«
Ich hatte eigentlich keine Zeit, wollte aber auch nicht unfreundlich wirken.
»Ich heiße Fabian«, stellte sich der Junge vor. »Ich wohne auch hier in der Anlage.«
Das Gebiet am Stadtrand von Köpinge war in kleine Wohnanlagen aufgeteilt. Sie bestanden aus einem asphaltierten Innenhof, um den sich vier mehr oder weniger identische Einfamilienhäuser aus der ersten Hälfte der Siebziger-jahre gruppierten. Jede Wohnanlage hatte einen niedlichen Namen aus der Welt von Astrid Lindgren bekommen: Bullerbü, Lönneberga, Saltkrokan und Kirschblütental. Wir wohnten in der Krachmacherstraße. Genau wie Lotta, hatte ich zu unseren Kindern gesagt, die mich verständnislos angeschaut hatten.
»Dann sind wir ja Nachbarn«, sagte ich zu dem Jungen, der Fabian hieß.
»Okay«, sagte er und streichelte mit der Hand über die Stoßstange, als wäre sie ein Haustier. »Du hättest dir lieber einen BMW kaufen sollen. Da hättest du mehr fürs Geld bekommen.«
Ich lachte, aber er blieb vollkommen ernst.
»BMW 530 Touring«, sagte er. »Der hat zweihundert-zweiundsiebzig PS. Wie viele hat deiner hier?«
»Keine Ahnung.«
Für mich ist ein Auto ein Fortbewegungsmittel. Ich brauche nicht viel mehr als eine Lackierung in einer einigermaßen neutralen Farbe und einen ausreichend großen Kofferraum.
»Zweihundertfünfzehn«, sagte der Junge.
Er wirkte sehr überzeugt.
Gerade wollte ich mit dem Kindersitz zurück ins Auto krabbeln, als eine Frau quer über den Innenhof kam.
»Da steckst du also, Fabian!«
Sie war von einem ganz besonderen Glanz umgeben. Die langen Beine in der kurzen Hose waren so sonnengebräunt, dass die zahnpastaweißen Zähne und himmelblauen Augen förmlich leuchteten.
»Er mag Autos«, erklärte sie.
»Das habe ich mir fast schon gedacht.«
»Ich mag BMWs«, präzisierte Fabian.
Die Frau, die die Mutter des Jungen zu sein schien, lachte und streckte ihre Hand mit den langen rosa Fingernägeln aus.
»Dann seid ihr also die Neuen? Nullachter, oder?«
Nullachter? Anscheinend gab es noch immer Leute, die Stockholmer nach ihrer Telefonvorwahl benannten. Dabei kannte ich niemanden, der überhaupt noch ein Festnetztelefon hatte. Bald würden Vorwahlnummern wohl genauso vergessen sein wie Wählscheiben und Bakelithörer.
»Ähm, ja, doch«, sagte ich und rieb mir die Handfläche an der Shorts ab, um die Nachbarin zu begrüßen. »Micke.«
»Ich heiße Jacqueline. Fabian und ich wohnen in der Nummer fünfzehn.«
Sie zeigte auf das Haus hinter einer Einfahrt, wo zwischen den Platten das Unkraut wucherte und der meterhohe Zaun mal wieder einen neuen Anstrich gebraucht hätte. An der Wand neben der Haustür hingen ein Hufeisen und ein Windspiel aus Holz, eine silberfarbene Eins und eine Fünf, die ein bisschen in Schieflage geraten war.
Die Metallziffern von unserer Hausnummer hatte ich schon von der Fassade geschraubt. Bianca hatte eingewilligt, in ein Haus mit der Nummer dreizehn zu ziehen, aber nur unter der Bedingung, dass wir die Unglückszahl gleich von der Wand nähmen.
»Dann hoffe ich, dass ihr euch wohlfühlen werdet«, sagte unsere neue Nachbarin Jacqueline. »Ihr habt auch Kinder, oder?«
Ich nickte. Der Schweiß lief mir von der Stirn, und das T-Shirt klebte in den Achselhöhlen.
»Bella ist gerade drei geworden, und William ist sechs.«
Fabian und seine Mutter wechselten einen Blick.
»Wir müssen weiter«, sagte Jacqueline und winkte. »Man sieht sich!«
Mit großen Schritten überquerte sie den Innenhof, gefolgt von Fabian, der eifrig versuchte, mit ihr mitzuhalten, und beinahe gestolpert wäre. An der Einfahrt zur Nummer fünfzehn drehte er sich um und starrte mich an. Ich antwortete mit einem Lächeln.
Sobald ich den Kindersitz montiert hatte, ging ich ins Haus und erzählte Bianca von unseren neuen Nachbarn.
»Jacqueline Selander? Die hat früher als Model gearbeitet und eine Zeit lang in den USA gewohnt.«
»Woher weißt du das denn?«, fragte ich.
Bianca legte den Kopf schief und sah aus wie in einer dieser Sommernächte vor acht Jahren, als ich ihren Sommersprossen und den Grübchen in den Wangen nicht widerstehen konnte.
»Aus dem Internet, Schatz.«
»Du hast unsere Nachbarn gegoogelt?«
Sie lachte. »Was denkst denn du? Man zieht doch nicht sechshundert Kilometer weit weg, ohne sich vorher zu informieren, was man für Nachbarn kriegt.«
Natürlich. Ich küsste sie in den Nacken.
»Was hat du noch herausgefunden, Lisbeth Salander?«
»Wenig. Die beiden älteren Leute in der Nummer zwölf heißen Gun-Britt und Åke. Sie sind Mitte siebzig und scheinen die typischen Rentner zu sein. Gun-Britt hat als Profilbild bei Facebook eine Blume und mag Schlagermusik. Åke scheint nicht in den sozialen Netzwerken unterwegs zu sein.«
»Aha.«
Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt immer in Wohnungen gelebt und konnte dieses Bedürfnis, alles über seine Nachbarn in Erfahrung zu bringen, nicht ganz nachvollziehen, aber laut Bianca war das in einer Einfamilienhaussiedlung etwas ganz anderes. Hier konnte man seinen Nachbarn nicht so aus dem Weg gehen wie in der Stadt.
»Ich habe ein paar Fotos von Jacqueline Selander gefunden, aber sie war offenbar im Ausland bekannter als hier. Jedenfalls scheint sie allein mit ihrem Sohn in der Nummer fünfzehn zu wohnen.«
»Und in der Nummer vierzehn?«, erkundigte ich mich.
»Da wohnt Ola Nilsson, der im selben Jahr geboren ist wie ich. Über den erfährt man im Netz fast nichts. Allerdings …«
Sie machte eine kurze Pause, ehe sie die Augen aufsperrte, um zu zeigen, dass sie etwas Sensationelles gefunden hatte.
»… habe ich ihn auf Lexbase gefunden.«
»Wie? Ein Krimineller?«
Denn nur dann landete man doch in der Datenbank von Lexbase, oder?
»Vermutlich nicht«, sagte Bianca. »Aber er ist wegen körperlicher Misshandlung verurteilt worden.«
»Und du hast das Gerichtsurteil gelesen?«
»Natürlich. Wir werden eng mit diesen Menschen zusammenleben. Du bist ein Stadtkind, Schatz. Du verstehst nicht, wie es in solchen Wohnsiedlungen läuft.«
»Vielleicht hätten wir uns doch für ein Häuschen in Lappland entscheiden sollen«, sagte ich.
»Meinetwegen gern. Wenn es da nur nicht so verdammt kalt wäre.«
Ich seufzte. Es war so typisch für Bianca, dass sie sich so viele unnötige Gedanken machte, aber sie hatte nun mal ein extremes Sicherheitsbedürfnis. Da war es kein Wunder, dass sie sich noch mehr Sorgen machte als sonst, jetzt, da wir in eine ganz neue Welt hineingeworfen wurden, in der wir kein Schwein kannten.
Aus vielerlei Gründen hatten wir umziehen müssen, und es war meine Aufgabe, für gute Stimmung zu sorgen. Das war ich Bianca schuldig. Und den Kindern.
Schonen war ein Neuanfang. Niemand durfte ihn zerstören, am wenigsten irgendwelche Nachbarn.
»Das wird schon alles«, sagte Bianca und legte ihre Hand auf meine. »Ich will dich nicht beunruhigen. Krachmacherstraße dreizehn. Was kann da noch schiefgehen?«

Die Bosheit - jetzt anhören

Das Grauen wohnt nebenan ... Was tust du, wenn deine Nachbarn versuchen, sich in deinem Leben einzunisten?

Das Hörbuch zum neuen Spanungs-Roman von Mattias Edvardsson

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Die Lüge

Lund, Schweden: Adam, Ulrika und Stella sind eine ganz normale Familie. Adam ist Pfarrer, Ulrika Anwältin und Stella ihre rebellierende Tochter. Kurz nach ihrem 19. Geburtstag wird ein Mann erstochen aufgefunden und Stella als Mordverdächtige verhaftet. Doch woher hätte sie den undurchsichtigen und wesentlich älteren Geschäftsmann kennen sollen und vor allem, welche Gründe könnte sie gehabt haben, ihn zu töten? Jetzt müssen Adam und Ulrika sich fragen, wie gut sie ihr eigenes Kind wirklich kennen – und wie weit sie gehen würden, um es zu schützen …

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Der unschuldige Mörder

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Mattias Edvardsson
© Carolina Andersson

Der Autor Mattias Edvardsson

Mattias Edvardsson lebt mit seiner Frau und den beiden gemeinsamen Töchtern außerhalb von Lund in Skåne, Schweden. Wenn er keine Bücher schreibt, arbeitet er als Gymnasiallehrer und unterrichtet Schwedisch und Psychologie. Mit seinen Romanen »Die Lüge« und »Der unschuldige Mörder« eroberte er auf Anhieb die Top 10 der SPIEGEL-Bestsellerliste und wurde nicht nur von den Lesern gefeiert, sondern auch von der Presse hochgelobt. Edvardssons Handwerk ist der Grusel im Alltäglichen – in seinem neuesten Roman »Die Bosheit«, der im November 2021 erscheint, führt er seine Leser zu einem Schauplatz mit ganz eigener Spannungsnote: die eigene Nachbarschaft.

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