Leserstimmen zu
1984

George Orwell

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Da ich mir vorgenommen habe, mehr klassische Literatur zu lesen, kam mir „1984“ von George Orwell gerade recht, vor allem auch in der hübschen neuen Aufmachung des Anaconda-Verlags. Ich hätte wirklich niemals gedacht, dass dieses Buch mich so fesseln würde. So schnell wie dieses Buch habe ich noch keinen Klassiker gelesen. Das lag vor allem daran, dass mich der Inhalt der Geschichte so sehr erschüttert und entsetzt hat. Schreckliche Absurditäten grenzen in „1984“ an noch schlimmere Absurditäten, bis man irgendwann merkt, dass sich Orwells Roman vielleicht doch nicht so fern der Realität befindet, eine Feststellung, die noch einmal schrecklicher ist. „1984“ liefert Denkanstöße am laufenden Band und hat mich wirklich zum Nachdenken angeregt. Vor allem die Ausführungen und Denkweisen über Krieg, Macht, Freiheit und politische Argumentationsweisen werden mir wohl noch lange im Gedächtnis bleiben. Denn obwohl George Orwell „1984“ bereits vor über 70 Jahren veröffentlichte, hat die Geschichte auch nach all dieser Zeit nicht an Aktualität und Aussagekraft verloren. Dieses Buch lässt sich sowohl auf die Vergangenheit, die Gegenwart und mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit auch auf die Zukunft der Welt und der Menschheit anwenden. „1984“ rüttelt wach, erschüttert und macht traurig. Für mich war dieser Klassiker der englischen Literatur absolut lesenswert und ich kann wirklich nur jedem empfehlen, sich mit diesem Buch, seinen Warnungen und seinen Abgründen zu beschäftigen. „1984“ hat mich wirklich nachhaltig beeindruckt und wird mich in jedem Fall noch lange beschäftigen...

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Der Schreibstil von George Orwell ist flüssig zu lesen und er ist sehr bildlich, sodass der Leser sich alles sehr gut vorstellen kann. Da das Buch im Original von 1948 ist merkt man dies natürlich auch dem Schreibstil an. Er ist nicht so leicht zu lesen wie bei neueren Büchern, aber ich finde dennoch, dass das Buch sehr lesenswert ist und man sich nicht vom Schreibstil abschrecken lassen sollte. Auch die Handlung kann vom Spannungsgrad nicht mit heutigen Dystopien mithalten. Stellenweise war mir die Handlung etwas langatmig und ab und zu auch sehr weit hergeholt, aber das passt gut zum Buch, da es auch die Leser aufwecken soll. Zu diesem Zweck muss die Handlung manchmal auch etwas überspitzt sein. George Orwell schaffte in “1984” eine wirklich beängstigende, aber auch sehr realistisch wirkende Zukunftsvision. Ich fand es beeindruckend, wie durchdacht und komplex das Buch ist. Es wurde sogar eine neue Sprache entwickelt (Neusprech). Diese wird am Ende des Buches sogar komplett erklärt. Ich habe mir die erklärung zu Beginn durchgelesen, aber das wäre auch nicht unbedingt notwendig gewesen. Ich denke man hätte auch so alles gut verstehen können. Durch die neue Sprache wollen Politiker steuern, was die Bevölkerung denkt und sagt. Dadurch haben die Personen durchgehend Angst etwas falsches zu sagen oder zu denken, weshalb sie dann lieber gar nichts sagen. Durch Kriege, Bombenabwürfe und die unterdrückte Bevölkerung herrscht eine düstere und beängstigende Grundstimmung. Grotesk wirkt allerdings, dass die Bevölkerung den Krieg feiert. Bedenklich fand ich auch, dass jeder jeden überwacht. Selbst Kinder werden zu Spitzeln ausgebildet. Sie verraten sogar aus Spaß ihre eigenen Eltern, obwohl diese gar nichts getan haben und die Eltern finden dies ok und loben ihre Kinder sogar dafür. Die Charaktere sind sehr vielschichtig, sodass alles abgedeckt wird. Durch den Protagonisten Winston Smith lernt der Leser die Welt kennen und bekommt mit, wie Winston immer mehr am Symstem zweifelt und auf der Suche nach der Wahrheit sein Leben aufs Spiel setzt. Seine Gedanken werden sehr gut dargestellt. Auch die anderen Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet. Mein großes Problem war, dass ich mich nicht in die Charaktere hineinversetzen konnte, nicht mit ihnen mitfühlen konnte und viele ihrer Handlungen nicht nachvollziehen konnte. Dies ist bestimmt so gewollt, aber mir hat dadurch leider etwas gefehlt. Ein sehr wichtiger Aspekt, der sehr gut ausgearbeitet wurde war, dass die Menschen nicht immer die sind, für die man sie hält und man in Winstons Welt keinem vertrauen sollte. Das Buch regt einen zum Nachdenken an. Man kann nur hoffen, dass dies alles nie eintritt und keine Wirklichkeit wird. Das Grundkonzept ist wirklich spannend, allerdings wurde es zwischenzeitlich etwas langatmig und ich hatte so meine Probleme mit den Charakteren. Durch meine Kritikpunkte gebe ich dem Buch ⭐️⭐️⭐️⭐️ Sterne.

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Ich war sehr neugierig auf das Buch, weil ich schon viele positive Meinungen dazu gehört habe und es zur aktuellen Situation sehr gut passt. Es kommen derzeit viele Ausgaben des Buches, bei verschiedenen Verlagen raus doch mir gefiel diese Aufmachung am besten. Ich mag das blau/schwarze Cover und finde die Preisleistung sehr gut. Ich habe bisher noch kein Buch des Autors gelesen, hatte es aber schon längere Zeit vor und mich deswegen sehr auf das Buch gefreut. Totale Überwachung ist denke ich eine Angst, die jeder nachvollziehen kann. Keinerlei Privatsphäre zu haben wäre einfach grausam. Genial wenn man bedenkt wann das Buch geschrieben wurde, welche Aktualität es hat. Dieses Werk lässt mich nachdenklich zurück und hat mich durch die realistische Schreibweise begeistert. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen und vielleicht gerade in Zeiten der Pandemie sehr lesenswert, auch wenn das nicht vergleichbar ist. Fazit Ein absoluter Klassiker, der mitreißt, nachdenklich macht und begeistert. Definitiv lesenswert und für jeden geeignet, der sich mal ernsteren Themen widmen möchte.

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