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Rezensionen zu
Der Wind singt unser Lied

Meike Werkmeister

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Herzerwärmendes Leseerlebnis

Von: Julia

14.04.2021

"Benommen ließ ich das Blatt auf den Schoß sinken. Mein Plan war gründlich schiefgelaufen. Verheilt war in der Ferne nichts. Gewandert war ich ab und an, hatte mit Yoga und Meditation angefangen und ein paar Stunden bei einer Amerikanerin verbracht, die als Coach arbeitete, aber nichts davon hatte große Wirkung gezeigt. Schließlich hatte ich weitergemacht, wo ich aufgehört hatte: surfen, jobben, feiern, verdrängen. Während hier zu Hause alle noch enttäuschter von mir waren als zuvor."~ Meike Werkmeister Toni reist in der Ferne, bis ein Anruf ihres Vaters sie wieder nach Hause an die Nordsee zurückkommen lässt. Ein Ort, welchen sie zu meiden versucht und sich nicht traut mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen. Zunächst einmal wurde ich von dem wirklich sehr schön gestalteten Cover angezogen. Als ich den Klappentext und die Leseprobe gelesen habe, hat es mir so sehr gefallen, dass ich unbedingt erfahren wollte, wie es denn nun weitergeht. Nun ich muss sagen, dass ich bei diesem Klappentext keine so tiefgründige Geschichte erwartet hatte. Ich wurde wirklich Positiv überrascht! Dabei ist dieser Roman mein erstes Buch von Meike Werkmeister. Die Protagonistin Toni war mir ziemlich sympathisch, auch wenn ich zugeben muss, dass ich überrascht war, als sich herausgestellt hat, dass sie über 30 ist. Ich habe kein Problem mit älteren Hauptcharakteren, dennoch fand ich es ein kleines bisschen gewöhnungsbedürftig, da sie sich für mich irgendwie viel jünger "angefühlt" hat. Auch das ganze Drama hat mich wirklich sehr überrascht. Nach den anfänglichen Kapiteln gab es in dem Buch immer wieder unerwartete Wendungen, welche ich wirklich sehr spannend fand. Was ich wirklich sehr schön fand, war zu lesen, wie Tonis Familie versucht Zusammenhalt zu finden und wie liebevoll sie miteinander trotz Schwierigkeiten versuchen umzugehen. Auch die Atmosphäre in dem Buch hat mir gefallen. Es war stellenweise lustig, nachdenklich und auch traurig. Es hatte für mich teilweise einen Wohlfühlcharakter mit einer wunderschönen Kulisse an der Nordsee. Toll fand ich, die Entwicklung und Selbstfindung von Toni mitzuerleben. Das Ende muss ich zugeben war sehr emotional für mich. Einerseits war es sehr schön, aber es hatte auch einen kleinen traurigen Nebengeschmack. Nichtsdestotrotz fand ich es sehr passend und es hat einen guten und runden Abschluss dargestellt! Zusammenfassend hat mir das Buch sehr gefallen und ich konnte gut nach St. Peter-Ording abtauchen. (Der Ort wurde wirklich sehr zauberhaft und magisch beschrieben.) :) Wer also ein Buch zum Abtauchen in einer wunderschönen Umgebung mit liebevollen Charakteren und einer gewissen Portion Drama sucht, ist mit diesem Buch perfekt für den Sommer ausgerüstet.

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Ein wohlig warmer Nordseeroman

Von: Christiane

13.04.2021

Als der Roman von Meike Werkmeister bei mir ankam und ich ihn zum ersten Mal in den Händen hielt, war ich sofort verzaubert von dem liebevoll gestalteten und wertig verarbeiteten Cover. Dieser Eindruck bestätigte sich auch während des Lesens, denn die Autorin beschreibt die Protagonisten und Szenen so detailverliebt, dass es einem sofort warm ums Herz wird und mir mehr als einmal die Tränen vor lauter Rührung in den Augen standen. Die Geschichte rund um Toni, die ein Aussteigerleben zu verfolgen scheint, baut sich langsam immer mehr auf und gewinnt nach und nach an Tiefe. Personen kommen hinzu, die Vergangenheit verwebt sich mit der Gegenwart und immer wieder werden an den Leser Fragen herangetragen, die er unbedingt beantwortet bekommen möchte. Unweigerlich führt dies dazu, dass man das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlingt! Doch keine Angst: Meike Werkmeister lässt den Leser nicht im nordischen Regen stehen, sondern liefert auf alle Fragen und Unklarheiten eine Erklärung. Mit viel Feingefühl und wunderbaren Ideen hat sie einen Roman gestaltet, der nicht schöner sein könnte. Vor der Kulisse der Nordsee, möchte man am liebsten sofort aufbrechen und den Familienhof rund um Petra, Wolfgang, Chris, Caro, Mads, Toni und natürlich Florian erkunden. Man möchte Teil sein dieser wundervollen Gemeinschaft und abtauchen in die Herzlichkeit an diesem schönen Ort. Am Ende des Buches schenkt uns die Autorin noch ein paar zuckersüße Extras, die mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben. Nicht zuletzt das Brötchenrezept von Wolfgang werde ich bestimmt das ein oder andere Mal ausprobieren! Ein Roman, der in jeglicher Hinsicht, sehr zu empfehlen ist und einem ein wohliges Gefühl in gemütlichen Lesestunden vermittelt.

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Alte Heimat, neuer Anfang

Von: Tanja

11.04.2021

Meike Werkmeister entführt uns mit ihrem neuen Roman nach St. Peter-Ording und dem "Familienhof Ferienglück", der Tonis Familie gehört. Aufgrund eines Anrufs ihres Vaters kommt sie hierher zurück, um ihre Familie auf dem Ferienhof zu unterstützen. Hierbei hat sie auch Einiges aus ihrer Vergangenheit aufzuarbeiten. Zudem kümmert sie sich auch noch um ihre Eltern, bei denen es ebenfalls einige Aufregungen gibt. Auf diesem Weg dürfen wir sie begleiten, lernen ihre Familie, sowie alte und neue Freunde kennen und sehen, wie sie sich ihrer Vergangenheit stellt. Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Es werden ernste Themen behandelt, jedoch kommt die Leichtigkeit auch hier nicht zu kurz. Ich konnte mir den Hof und die ihn umgebende Landschaft sehr gut vorstellen. Auch die liebenswerten Personen werden sehr bildhaft beschrieben. Ein Roman, wie ein Urlaub an der Nordsee.

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Schöner Roman

Von: Mimi

11.04.2021

Ein schöner leichter Roman für Urlaubstage am Strand. Abschalten und genießen!!

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Leseempfehlung!

Von: Schneckenpost

11.04.2021

Erst dachte ich, es handele sich um einen Urlaubsroman, um Strand, Liebe und gute Laune. Schnell wurde ich eines Besseren belehrt. Die Hauptperson Toni kommt nach einem Anruf ihres Vaters zurück aus dem Paradies, wo sie als Surflehrerin jobbt, nach Hause, nach St. Peter- Ording. Zunächst wird ihr eine heile Welt von Vater, Schwester und Schwager vorgegaukelt, komisch nur, dass sich die Mutter nicht blicken lässt... Der Roman zieht einen von Anfang an in seinen Bann. Die Geschichte entwickelt sich anders, spannender und ernster als ein reiner Liebesroman. Diese fehlt aber natürlich auch nicht. Hinter einem leichten Schreibstil mit einer schönen Geschichte verbergen sich ernste Themen, die es zu entdecken gilt! Ein unbedingt lesenswertes Buch!

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Toni hat schon oft ihren Rucksack gepackt und an vielen schönen Orten der Welt neu angefangen, aber so richtig glücklich ist sie dabei nicht geworden. Auch ihr Zuhause in St.Peter-Ording hat ihr nicht das Gefühl vermittelt, angekommen und daheim zu sein. Ein seltsamer Anruf ihres Vaters bewegt sie dazu, ihre Habseligkeiten in die Tasche zu stopfen und wieder zurück an die Nordsee zu gehen, denn irgendetwas scheint im Argen zu liegen. Als Toni auf dem elterlichen Ferienhof aushilft merkt, sie, dass ihr Familie und Heimat doch viel mehr bedeuten, als sie zugeben will... Meike Werkmeister entführt den Leser mit vielen Nordseebildern, dem Ruf der Möwen und einer steifen Brise auf den Ferienhof von Tonis Eltern und lässt ihnrdort am sehr komplizierten Familienleben teilhaben. Toni hat schon immer das Weite gesucht, wenn es Schwierigkeiten gegeben hat und sich in die weite Welt geflüchtet, anstatt mal den Mund aufzumachen und zu sagen, was ihr nicht passt. Dieses Phänomen des Totschweigens und Weglaufens scheint ein vorherrschendes familiäres Defizit zu sein, denn es steht so viel ungesagtes im Raum, das für einen negative und ziemlich gedrückte Grundstimmung sorgt. Das macht sich auch im Umgang mit den Figuren untereinander bemerkbar, denn es hängt immer eine unheilschwangere Wolke über dem Ferienhof, die nichts Gutes verheißt. Toni ist an und für sich eine ganz liebenswerte Frau in den Dreißigern, die erst noch ihren Platz im eben finden muss. Ihre unglückliche Jugendliebe hat tiefe Narben hinterlassen, die noch heute ihre Auswirkungen spürbar machen. Caro ist als große Schwester immer um das Wohlergehen von Toni besorgt, vergisst aber dabei ihre eigene Familie und vor allen Dingen den kleinen Mads, der in meine Augen als Prellball herhalten muss. Dieses Kind hat es verdient, mit in die Geschehnisse auf dem Hof und in seiner Familie einbezogen zu werden und nicht ständig mit falschen Versprechungen, Vertröstungen und fadenscheinigen Ausreden abgespeist zu werden. Die beginnende Alzheimer-Erkrankung von Oma Petra sorgt für Aufruhr, aber auch sie macht das, was in dieser Familie gang und gäbe ist - sie packt die Taschen, läuft vor den Problemen davon und sitzt es alleine aus. Erst auf den letzten 80 Seiten bekommt dieses Buch einen Wohlfühlfaktor und die Familie fängt endlich an, miteinander zu reden und die Sorgen und Nöte zu teilen. Und siehe da, es gibt zwar nicht für alles unbedingt sofort eine Lösung, aber wenn man zusammen an einem Strang zieht, hat man gebündelte Kräfte und muss nicht alles mit sich alleine ausmachen. Das Buch hat unglaublich viel Potenzial, um den Leser abzuholen. aber durch die Vielzahl der Problematiken und der fehlende Kompromiss- & Redebreitschaft der Hofbewohner wird das sommerliche Nordseefeeling erdrückt. Schade , ich kann hier leider nur 2,5 Sternchen vergeben.

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//Achtung! Diese Rezension könnte Spoiler enthalten// "Manchmal muss man eine neue Richtung einschlagen, damit aus Gegenwind Rückenwind wird" Der Wind singt unser Lied- die wunderbare und berührende Geschichte einer jungen Frau, die auf der Suche nach sich selbst, bald feststellt, dass es nicht immer das andere Ende der Welt sein muss, um Probleme zu lösen und das Gefühlschaos zu sortiert. Weltenbummlerin Antonia, die auf der ganzen Welt zuhause ist verschlägt es nach einem Anruf ihres Vaters nach vielen Jahren wieder zurück in ihre Heimat an die Nordseeküste, wo ihre Familie einen Ferienhof betreibt. Seit ihrem letzten Besuch auf dem Hof ist jedoch viel passiert und in ihr wird vieles wachgerüttelt. Ihre Mutter hat ihren Vater verlassen, das kleine Familienglück ihrer Schwester scheint zu bröckeln und nachdem ihr Vater einen Unfall erleidet und damit alles aus dem Ruder gerät, wird erst richtig klar, wie wichtig der Familienzusammenhalt ist und, dass Probleme einfacherer gelöst werden können, wenn über sie gesprochen wird. Die Geschichte, die Toni mit ihrem Exfreund David verbindet, zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und nach andauernder Spannung wird wird sie aufgeklärt. Meike Werkmeister hat mich mit ihrem Roman schnell in Urlaubsstimmung versetzen können- ich habe die frische und salzige Seeluft und den Nordseewind beim Lesen förmlich spüren können. Ihr Schreibstil ist schön und leicht zu lesen. Einmal begonnen, möchte man einfach weiterlesen und Toni auf ihrer Reise begleiten und mitfiebern. Die Protagonisten sind mit schnell ans Herz gewachsen. Der Roman regt zum Nachdenken an und nimmt einen mit auf eine emotionale Reise die nicht nur von Glücksgefühlen, Liebe und Familiensinn, sondern auch von Traurigkeit und Nostalgie geprägt ist. An der ein oder anderen Stelle habe ich sogar kurz mit den Tränen kämpfen müssen, da sie mich emotional sehr berührt haben und ich mich an Situationen meines eigenen Lebens erinnert habe. Meike Werkmeister erzählt hier eine wirklich ganz wunderbare Geschichte, die einem einmal deutlicher bewusst macht, worauf es im Leben tatsächlich ankommt und wie schnell sich das Leben ändern kann. Es hat mir großen Spaß gemacht den Roman als Rezensionsexemplar vorab lesen zu dürfen und ich kann meine klare Leseempfehlung aussprechen.

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Ein toller Roman voller Leichtigkeit, der Lust auf Urlaub an den Nordseestränden macht und dabei gleichzeitig auch tiefgründig ist. Zu Beginn der Geschichte wird das Leben der Hauptfigur Toni als Weltenbummlerin beschrieben. Zugleich baut die Autorin mit verschiedenen Anspielungen in Bezug auf ihre scheinbar schmerzliche Vergangenheit Spannung auf. Der größte Teil der Geschichte spielt im idyllischen, ruhigen St. Peter-Ording - eine Stadt direkt an der Nordsee gelegen. Beim Lesen habe ich Lust auf Urlaub in der Natur, auf einem Ferienhof mit vielen Tieren bekommen. Besonders gut hat mir an dem Roman gefallen, dass er nicht nur eine Liebesgeschichte beschreibt, sondern auf viele weitere familiäre Themen und Probleme eingeht, wie beispielsweise die Beziehung von Geschwistern oder auch familiärer Zusammenhalt in schwierigen Zeiten. Eine kleine Überraschung hat die Autorin am Ende auch noch für ihre Leser - leckere Rezepte und DIY-Anleitungen passend zur Geschichte. Ich würde das Buch jederzeit wieder lesen wollen.

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