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Rezensionen zu
Natur pur - Kosmetik selber machen. 20 Naturkosmetik-Rezepte für Hautcreme, Bodylotion, Shampoo, Duschgel, Haarseife, Deodorant, Abschminkgel, Badebomben, Zahnpasta u.v.m.

Sara Duménil

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Wenn man sich mit dem Thema Zero Waste auseinandersetzt, kommt man irgendwann auch an den Punkt, an dem sich die Frage stellt, ob man Produkte wie Cremes, Shampoo oder Deo, weiterhin in ihrer ursprünglichen Form kaufen möchte. Nicht nur das hier ein enormer Berg Plastik entsteht, oftmals ist noch nicht einmal wirklich klar was wir uns da ins Gesicht schmieren. Ein Grund mehr, mal einen Blick in dieses Buch zu werfen. Gleich vorab muss ich sagen, das ich noch keines der Rezepte im Buch ausprobiert, sondern nur gelesen habe. Wer in diesem Buch nämlich auf eine einfache und günstige Methode hofft Shampoo & Co. selbst herzustellen, der wird bei den Preisen für die Zutaten und Hilfsmitteln nicht schlecht gucken. Als Nachteil würde ich dies jedoch nicht auslegen, denn dadurch erfuhr ich erst, warum soviel Chemie in unseren Produkten ist. Die Herstellung biologischer Kosmetika ist tatsächlich einfach aufwendiger. Einmal begonnen, wollte ich immer mehr über das Thema wissen und war dabei richtig überrascht, wie viel ich aus diesem doch sehr schmalen Buch mitnahm. Die Autorin zählte nicht einfach nur ihre Rezepte auf und erklärte was zu tun war, sondern ermöglichte es auch die Kosmetika dem eigenen Haut- oder Haarbild anzupassen. Egal ob trockene Haut oder plattes Haar, man konnte sich die Rezepte den eigenen Bedürfnissen anpassen. Kein Wunder also das ich derzeit dabei bin, die Zutaten für ausgewählte Produkte zu erwerben. Neben den Rezepten und Anmerkungen zu Körperspezifikationen war es auch sehr interessant wie manche Stoffe selbst geborgen werden konnten. Dies klang auch für mich erst einmal komisch, aber die Rezepte beruhten stets auf Grundstoffen wie Gel, Balsam oder Emulsion, welche erst einmal hergestellt werden mussten. Anschließend wurden diese zu den jeweiligen Produkten verarbeitet. Was hier sehr kompliziert klingen mag, war leider auch im Buch etwas umständlicher und verwirrte manchmal auch. Dies lag einfach daran, das man neben der natürlichen Wirkung, auch die chemische Verwendung etwas genauer erklärte. Dadurch fühlten sich die Beschreibungen etwas überfüllt an und gaben Wissen preis, bei dem ich manchmal etwas ins Stocken geriet. Dies beschränkte sich übrigens fast nur auf die Herstellung der Grundstoffe. Die Verarbeitung zu den eigentlichen Produkten war sehr gut nachvollziehbar. Was ich aber noch loben möchte, ist die Optik. Trotz der knappen Anzahl von 80 Seiten fühlte sich dieses Buch einfach nur wertig an und überzeugte nicht nur mit tollen Fotografien, sondern auch mit einer allgemein sehr schön aufgemachten Seitengestaltung. Überall fanden sich kleine Illustrationen, welche mit ihrem Pastell-Look perfekt zum Cover passten. Auch die Aufstellung der Rezepte selbst war da ein Hingucker. Für so ein kleines Buch, wirklich nicht schlecht. Als ich dieses kleine Buch entdeckte, hätte ich nie gedacht das so viel geballtes Wissen in ihm hausen würde. Man stellte hier nicht einfach nur selbstgemachte Kosmetika vor, sondern zeigte, zu was die Natur eigentlich fähig ist. Zwar waren die anfänglichen Beschreibungen zur Herstellung der Grundstoffe etwas arg kompliziert, aber die späteren Rezepte machten einen angenehmen Eindruck, zumal für jeden Hauttyp die passenden Materialien aufgezeigt worden. Aus meiner Sicht ein tolles Buch.

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Das ganze Thema rund um alles Selbstgemachte ist wirklich total aktuell. Und besonders Kosmetik selbst ohne Plastik und Zusatzstoffe herzustellen ist eine tolle Idee. Und in diesem Buch findet man Rezepte für unterschiedliche Kosmetikprodukte. Die Einleitung ist wirklich sehr gut gelungen. Man erfährt einiges über die Ausstattung die man braucht, man kann die Beschaffenheit der Haut analysieren und auch sonst werden noch weitere wichtige Dinge erklärt. Die Rezepte selbst sind sehr übersichtlich gestaltet und man sieht auf einen Blick wie lange die Herstellung dauert, wie lange das Produkt hält und wie schwer es ist. Und auch sonst ist bei der Auswahl der Kosmetik alles dabei, was man benötigt. Das Buch ist übersichtlich und schön gestaltet. Durch die Fotos sieht man sehr gut in der Anleitung, was man tun muss und auch sonst sind die Fotos sehr schön und ansprechend. . Wer selbst Kosmetik herstellen möchte und nach einem guten Buch sucht, kann auf jeden Fall zu diesem Buch greifen.

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In diesem kleinen Buch sind nicht nur Rezepte von Kosmetikprodukten zum nachmachen, sondern auch allgemeine Anleitungen, sowie Tests bezüglich deines Hauttyps, und ganz viele Infos, die die Wahl der richtigen Zutaten erleichtern sollen. Meiner Meinung nach fehlt es hier an nichts. Zu jedem Rezept gibt es ein Bild, Anleitungsschritte und sogar Alternativvorschläge für die Zusammensetzung der Zutaten. Auch das Design ist wirklich schön und hat mir gut gefallen. Doch dann fing es an zu scheitern. Es hat mich fast alles gekostet, die Zutaten für meine ausgewählten Rezepte aufzutreiben, da man sie – zumindest hier, wo ich wohne – absolut nicht, niemals und nirgendwo bekommt. Niemals. Nirgendwo. Letztendlich musste ich sie übers Internet bestellen, wo es auch erst Komplikationen gab, bis es dann endlich geklappt hat. All das hat mich ehrlich gesagt schon relativ negativ gegenüber diesem Buch gestimmt. Zusätzlich finde ich es ein bisschen besorgniserregend, dass auf vielen der Zutaten, die in diesem natürlichen Kosmetikbuch genannt wurden, etliche Warnungen geschrieben stehen. Da heißt es „Verursacht Hautreizungen“ bei einem Produkt, das in eine Hautcreme reingemischt werden soll! Mein Fazit? Ich bin eher mittel-happy mit dem Buch. Die Zutaten anzuschaffen ist bei so gut wie jedem Rezept – außer dem der Badebombe (mehr dazu in meinem Rezensionsbeitrag)– eine Herausforderung und ich bin mir nicht sicher, ob es das wert ist. Natürlich muss man bedenken, dass ich Kosmetikprodukte ohnehin nicht oft verwende, und andere Leute vielleicht viel mehr Nutzen darin sehen. Wer Spaß daran und etwas mehr Talent hat (und außerdem einen größeren Geduldsfaden, wenn es um das Zutaten shoppen geht), der ist mit diesem Buch ziemlich gut aufgehoben.

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