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Rezensionen zu
Der Verdacht

Ashley Audrain

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€ 22,00 [D] inkl. MwSt. | € 22,70 [A] | CHF 30,90* (* empf. VK-Preis)

Das Buch "Der Verdacht" von Ashley Audrain ist am 29. März 2021 auf 320 Seiten im Penguin Verlag erschienen. Von kleinauf wird Blythe von ihrer Mutter misshandelt - emotional und auch durch körperliche Gewalt. Sie erfährt Kühle und Distanz, bis die Mutter die Familie von einem auf den anderen Tag verlässt. Als Blythe später selbst Mutter wird, spürt sie bereits nach der Geburt eine Abneigung gegen ihr Kind. Diese beruht auf Gegenseitigkeit - ihre Tochter Violet bestraft sie mit Missachtung und sagt dies auch. Dann geschehen verschiedene Unfälle mit Todesfolge, scheinbar durch die kleine Violet verursacht. Der Vater glaubt das alles nicht. Und dann folgt das Ausspielen des Vaters, mit dem sie stark verbunden ist, gegen die Mutter, bis der Vater schließlich eine Affäre anfängt und sich trennt. Blythe wird nach und nach in den Wahnsinn getrieben von ihrer Tochter, als diese etwas älter ist durch zielgerichtete, passende Sätze, die verletzen. Jeder sieht nur sie, wie sie scheinbar wahnsinnig wird. Denn Violet ist doch noch ein Kind... Das Buch hat mich gepackt, ich habe lange nicht mehr einen so guten Roman gelesen, von dem ich nicht wegkam und den ich schnell weiterlesen musste. Die Autorin stellt die Protgonisten super dar, man fühlt mit Blythe mit und fragt sich, warum der Vater nur wegschaut und sie selbst für wahnsinnig hält. Das Buch selbst ist in der Anrede an den Vater geschrieben aus der Sicht von Blythe. Von mir gibt es ⭐⭐⭐⭐⭐/5 mit einer gaaaanz klaren Leseempfehlung für jeden, den meine Rezension genauso gefesselt hat und der wissen möchte, wie die Handlung ausgeht.

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Spannend bis zum Schluss!

Von: Harry007

14.04.2021

Die Geschichte von Blythe und Fox und der Tochter Violet. Blythe hat von Anfang an Schwierigkeiten, eine persönliche Beziehung zu Violet aufzubauen. Ist Violet böse und hat Sie wirklich etwas mit dem Tod eines Nachbarn zu tun? Es gibt ständig Rückblicke in die Familiengeschichte von Blythe, auch Sie hatte eine schwierigen Mutter-Tochter-Beziehungen. Fazit - ein emotionales Buch, spannend bis zur letzten Seite.

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Der Debütroman Aschley Audrian „Der Verdacht“ ist angespanntes, psychologisches Drama. Das Buch ist in Form eines eigentümlichen Briefes der Hauptfigur an ihren Ex-Mann geschrieben. So erzählt sie ihre Version des Geschehens. Gut gemacht fand ich, wie die Erinnerungen an ihre Kindheit, Geschichten über das Schicksal ihre Großmutter und Mutter in den Roman eingebaut werden. Dies hilft, die Motive der Taten der Protagonistin und die Merkmale ihre Charaktere zu verstehen. Die Autorin lädt die Leser ein, über viele Fragen nachzudenken. Was ist mütterliche Liebe? Ist sie der unbedingte Reflex einer Frau? Kann ein Kind ohne mütterliche Liebe glücklich werden und seine Liebe anderen schenken? Wie ein Kind, das in einer wohlhabenden Familie aufwächst, zu einem Monster wurde? Die Erzählung beginnt mit einem schönen Weihnachtsbild einer glücklichen Familie – ein Mädchen, ihr kleiner Bruder und Eltern. Die Protagonistin beobachtet sie durch das Fenster. Später erfahren wir von den Ereignissen vor diese Szene. Zu viel möchte ich hier allerdings nicht verraten, da sonst die Spannung leiden wurde. Ich werde nur sagen, dass die Protagonistin einen Brief an seinem Ex-Mann schreibt, der versucht den Motiven ihren Taten zu erklären. Ihr Monolog ist eine Geschichte über ihr Familienleben. Sie erzählt ausführlich, ohne etwas, über ihre Erwartungen, Gefühle, über ihre guten und schlechten Taten zu verbergen. Ein großen Platz in ihrer Geschichten nimmt ihrer gemeinsame Tochter. Ihr Ex-Mann liebt das Mädchen und weigert sich, auf die negativen Seiten ihres Charakters zu achten. Das Ergebnis davon erfährt der Leser am Ende des Romans. Das Buch hält den Leser bis zum Ende spannend. Protagonistin scheint oft ein unzuverlässige Erzähler zu sein. Mehrmals fragt man sich beim Lesen, ob sie nicht betrügt, ob es sich um falsche Erinnerungen handelt. Aber das Ende des Buches ordnet alles an seinen Platz.

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Eine Mutter , die keinen Bezug zu Ihrem Kind findet und ein Kind, was völlig unberechenbar ist. Beim Lesen hatte ich so oft Gänsehaut, der innere Konflikt der Mutter so gut und nachvollziehbar erzählt. Und auch die Folgen aus den Handlungen. Wenn ich könnte, würde ich 10 Sterne geben. Selten hat mich ein Buch so berührt. Ein eigentlich sehr schwieriges Thema so geschrieben, dass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte.

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Packend

Von: Vicky

13.04.2021

Sehr gutes Buch. Ich habe schon lange kein vergleichbares gelesen. Es handelt über die Beziehung zwischen Mutter und Tochter auf drei Generationen. Das Leben von Frauen in der Familie von Blythe war nicht einfach und leider auch surch alle ihre Anstrengungen kann sie ihr Leben auch nicht verändern. Die große Frage ist, was ist vererbbar und was kann man selbst steuern. So bleibt ihr Familienglück ihr nicht lange erhalten , wenn auch viel länger als bei ihrer Mutter und Oma. Blythe wollte unbedingt gute Mutter für ihre Kinder sein, aber auch das will nicht klappen. Sie hat Angst dass ihre Tochter was böses in sich hat. Bildet sie sich das nur an? Oder kann ein Kind auch böse zur Welt kommen? Was beeinflusst uns? Sehr gute Erzählweise wenn auch man erst sich klar werden soll wie die Frauen und ihre Leben untereinander verbunden sind. Wichtige Punkte der Geburt und der Zeit danach, Zweifel und Ängste der jungen Mütter wurden angesprochen. Vieles unverblümt dargestellt.

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Mutterliebe

Von: marielu

13.04.2021

Zum Inhalt: Blythe ist glücklich mit ihrem Mann Fox, als endlich das ersehnte Baby auf die Welt kommt ist Fox ganz verzaubert von seiner Tochter Violet. Blythe jedoch kann keine großen Gefühle für ihre Tochter empfinden, denn Violet verhält sich ihr gegenüber immer ablehnend und macht ihr das Leben schwer sobald Fox das Haus verlässt. So kommt es, dass der Alltag für Blythe und Violet wie ein Kampf ums Überleben wird. Liegt das nun an Violet oder an Blythe, die selbst keine glückliche Kindheit hatte? Als Blythe ihren Sohn Sam zur Welt bringt erfährt sie die tiefen Muttergefühle, die sie sich bei Violet so sehr gewünscht hat. Auch der Alltag mit Violet bessert sich nun, bis eines Tages ein tragischer Unfall das Leben der Familie zerstört und Blythe sich mit einen schrecklichen Verdacht quält. Meine Meinung: Ein Plot, der ohne viele Protagonisten auskommt. Durch Rückblenden zu Etta, Blythes Großmutter und Cecilia, ihrer Mutter erfährt man was Blythes Mutter meinte mit dem Satz: „ Wir Frauen in der Familie sind anders“. Geschrieben ist die Story in der Vergangenheitsform, in der Blythe ihrem Mann Fox ihre Sicht der Dinge rückblickend erzählt. Die Autorin Ashley Audrain greift in diesem Buch ein Tabuthema auf, denn niemand erzählt einer schwangeren Frau, dass nicht immer sofort die tiefen Muttergefühle nach der Geburt entstehen. Man merkt hier auch Blythes verzweifelte Suche nach Müttern, denen es ähnlich wie ihr geht. Hatte ich zuerst das Gefühl, dass Violets Verhalten ihrer Mutter gegenüber daher rührt das Blythe sie irgendwie ablehnt, so sah ich mich jedoch im Laufe des Buches immer öfters mit der Frage konfrontiert ob es auch die Möglichkeit gibt das ein Kind von Anfang an manipulativ und böse sein kann. Der innere Zwiespalt in dem sich Blythe befindet ist authentisch dargestellt, sie liebt ihre Tochter auf ihre Weise, empfindet aber gleichzeitig wenig für sie da sie mit ihr nicht klar kommt. Dass sie aber zur Mutterliebe fähig ist, beweist sie bei ihrem Sohn Sam. Aber wie sieht es bei Violet aus? Hasst sie ihre Mutter oder ist sie psychopathisch veranlagt? Mit Situationen die man unterschiedlich interpretieren kann und kleine Andeutungen in gewisse Richtungen, damit spielt die Autorin gekonnt in ihrem Debütroman. Ein Buch das gleichzeitig berührt und schockiert und den Leser gleichermaßen in einen Zwiespalt seiner Gefühle stürzt. Düster und spannend geschrieben, fasst schon einem Psychothriller gleich wollte ich stets wissen wie es weiter geht und konnte deshalb das Buch nicht aus der Hand legen. Fazit: Debütroman mit einem Tabuthema das spannend und überzeugend umgesetzt wurde. Fesselnde Lesestunden garantiert.

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Der Klappentext hat mein Interesse an diesem Buch geweckt. Die Geschichte klang sehr spannend und interessant. Der Anfang zog mich auch in seinen Bann. Jedoch hat das Buch diese Spannung nicht halten können. Zwischendurch war die Spannung wieder mal da. Was mich am Anfang etwas verwirrt hat, war der Wechsel zwischen den drei verschiedenen Generationen "Etta, Blythes Großmutter", "Cecilia, Blythes Mutter" und "Blythe selbst". Die Geschichte wird aus der Sicht von Blythe in der "Ich-Perspektive" geschrieben. Sie erzählt ihrem Mann Fox rückblickend die Sicht der Dinge und wie alles geschehen ist. Blythe hat den Mann fürs Leben gefunden und wird geplant schwanger. Sie freut sich auf ihr erstes Kind und möchte eine gute Mutter sein. Als das Kind da ist, ist ihr Mann Fox ganz verzaubert von seiner Tochter Violet. Blythe kann dagegen keine großen Gefühle für ihre Tochter empfinden, denn schon als Baby lehnt Violet ihre Mutter ab. Immer wenn die beiden allein sind, macht Violett ihr das Leben schwer. Man hat das Gefühl, dass sie richtiggehend böse zu Blythe ist. Sobald Fox nach Hause kommt, ist sie wieder der Sonnenschein. Ihr Mann kann es nicht verstehen, wenn Blythe ihm von den Schwierigkeiten mit Violet erzählt. Dadurch entfernen sich beide voneinander, was später unweigerlich zur Trennung führt. Ob es an Violet oder an Blythe liegt, wird nicht geklärt. In den Abschnitten, in denen die Vergangenheit erzählt wird, kommt heraus, dass Blythe keine glückliche Kindheit hatte. Daher denkt sie auch oft, es läge an ihr, dass sie ihr Kind nicht lieben kann. Als ihr Sohn Sam zur Welt kommt, erfährt Blythe tiefe Muttergefühle. Leider passiert eines Tages ein tragischer Unfall, der das Leben der Familie zerstört. Blythe quält von da an ein schrecklicher Verdacht. Ashley Audrain stellt den inneren Zwiespalt in dem sich Blythe befindet authentisch dar. Sie liebt ihre Tochter, jedoch auf ihre Weise. Gleichzeitig empfindet sie wenig für sie, da sie mit ihr nicht klar kommt. Und teilweise hasst sie Violet sogar. Mit der Geburt ihres Sohns Sam beweist Blythe, dass sie zur Mutterliebe fähig ist. Aber was empfindet Violet? Hasst sie ihre Mutter? Ich fand das Ende sehr gut gelungen, wobei ich darauf schon eine ganze Weile darauf gewartet hatte.

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Vielen Dank an das @bloggerportal für die Bereitstellung dieses Buches Autorin: Ashley Audrain Verlag: Penguin Erschienen am: 29.03.2021 Wow, was für ein Debütroman! Zum Inhalt: Als Blythe und Fox ihr erstes Kind erwarten sind sie überglücklich. Ihre Tochter Violet ist ein absolutes Wunschkind. Doch was als Traum begann entwickelt sich in der Realität immer mehr zu einer unaufhaltbaren Katastrophe. Blythe spürt nicht diese bedingungslose Mutterliebe und es fällt ihr schwer, eine umsorgende und liebevolle Mutter zu sein. Je älter Violet wird, desto mehr lehnt sie ihre Mutter ab. Und dann geschieht etwas ganz schreckliches und Blythe kann ihrer eigenen Tochter nicht mehr trauen. Fazit: Ich bin sprachlos!!! Selten habe ich ein Buch gelesen, das mich so mitgenommen hat. Ich habe das Buch beendet, doch meine Gedanken dazu sind noch lange nicht beendet. Dieses Buch wirft so viele Fragen auf, die keine Antworten bringen. Was bedeutet es, Mutter zu sein? Was wird unbewusst an die nächste Generation weiter gegeben? Gibt es Muster, die immer wiederkehren? Wo muss Hilfe ansetzen? Ich könnte ewig weiter fragen. Ashley Audrain hat es geschafft, einen psychologisch raffinierten und spannungsgeladenen Roman zu schreiben, bei dem mir mehr als einmal die Luft ausblieb. Das Böse schleicht sich durch die Zeilen und ich wusste nie, mit wem ich gerade Mitleid haben sollte. Denn irgendwie sind hier alle Opfer und Täter gleichermaßen. Dieses Buch hat für mich alles, was ein Lesehighlight ausmacht. Daher eine absolute Empfehlung für diesen außergewöhnlichen Roman!

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