Rezensionen zu
Der Geheime Garten

Frances Hodgson Burnett

Hörbuch-Klassiker für die ganze Familie (18)

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Der Geheime Garten

Von: Melina Vogel

30.08.2020

Kinderbuch-Klassiker, der bezaubert! Nachdem ihre Mutter starb kommt Mary zu ihrem Onkel auf dessen Gut Misselthwaite. Dort entdeckt sie heimlich einen verborgenen Garten ihrer verstorbenen Tante und baut sich dort ihre eigene Welt auf und beginnt schon bald, sich zu verändern... Ein wunderschöner Kinderbuch-Klassiker genauso wunderschön erzählt, sollte in jedem Kinderzimmer zu finden sein! So schön erzählt, begeistert dieses alte Werk mit seiner schönen Sprache und fantasievollen Beschreibungen. Lädt auf jeden Fall zum Träumen und Fantasieren ein. Der Garten wird ausführlich und so schön beschrieben, dass man am liebsten selbst dort wäre. Absolute Lese- bzw. Hörempfehlung für Groß und Klein!

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Ich bin Hörbuchneuling, kann also nicht wirklich Vergleiche zu anderen Hörbüchern ziehen, denn bisher konnten mich Hörbücher einfach nicht begeistern. Die Thematik des Buches "Der geheime Garten" hat mich aber sofort in ihren Bann gezogen, da ich seit meiner Kindheit auch schon immer eine versteckte Tür zu einem Garten spannend fand und mir in meinen Gedanken oft vorgestellt habe. Ich war erst einmal ein bisschen erschrocken über eine Hörzeit von mehr als 5 Stunden, die Zeit erschien mir dann beim Hören aber doch recht kurzweilig. Die Geschichte konnte mich fesseln und ich war durchgehend gespannt auf das, was als nächstes passieren würde. Zum Inhalt will ich nur verraten, dass hier ein kleines Mädchen durch den Tod ihrer Eltern aus ihrem Alltag und ihrem Leben in Indien gerissen wird und bei einem Verwandten in England ein neues Leben beginnt. Sie stellt sehr schnell fest, dass sie in Indien eigentlich gar nicht wirklich gelebt hat. Es war vielmehr ein Dasein in einem goldenen Käfig, etwas, das an einem vorbeizieht. So kann man wahrlich nicht von einer glücklichen Kindheit reden. In England wird alles anders. Sie entdeckt alles um sich herum neu und gibt damit auch dem Zuhörer einen Anstoß gewisse Dinge um sich herum, die man oftmals gar nicht mehr wahrnimmt oder nicht mehr zu schätzen weiß, einmal mit anderen Augen bzw. aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Um uns herum gibt es unzählige Wunder. Wir sehen sie nur einfach nicht mehr. Und die Natur kann uns so viel Gutes tun. Man muss sich ihrer nur mal wieder bewusst werden und sich darauf einlassen. Dann ist quasi alles möglich und Wunder können geschehen. Die schönste Aussage des Buches für mich war, dass es da diesen Zauber gibt und der in jedem von uns ist und uns Stärke gibt. Das Buch hinterlässt bei mir einen sehr positiven Eindruck, eine Leichtigkeit, die neuen Mut macht. Freundschaft, Offenheit und die Schönheit der Natur können so viel bewirken, wenn wir uns nur darauf einlassen. Der vorgelesene Text war gut verständlich und ich konnte mir die beschriebenen Szenen sehr gut bildlich vorstellen. Alles ist ausgeschmückt und hübsch umschrieben, aber ich fühlte mich nicht erschlagen von zu vielen Informationen. Die Stimme von Iris Berben hat mir gut gefallen für dieses Buch. Das Tempo empfand ich als sehr angenehm, nicht zu schnell und nicht zu langsam und vor allen Dingen auch nicht hektisch. Die Stimmlage war herrlich ruhig, aber nicht monoton. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht ihr zu lauschen. Alles in allem bin ich sehr dankbar, dass ich diese Geschichte kennenlernen durfte und Gedanken daran werden mich noch lange begeiten. Grundsätzlich kann ich das Hörbuch allen Unentschlossenen und Interessierten ganz klar empfehlen. Es hat bei mir eine wohlige Wärme hinterlassen und ein Lächeln im Gesicht.

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Eine wunderbare Geschichte

Von: Brigitte Mutscher

30.08.2020

Ich kannte diese wunderschöne Geschichte noch nicht, obwohl bereits 1911 geschrieben und seither vielfach als Buch aufgelegt und sogar mehrmals verfimt. Die kleine Mary Lennox, eigentlich mit ihren Eltern in Indien beheimatet, verliert diese durch eine Choleraepidemie und wird zu ihrem Onkel mütterlichseits nach England geschickt. Dort angekommen, wird sie von der Haushälterin in Empfang genommen und zum Schloss Misselthwaite, eben dem Wohnsitz ihres Onkels Mr. Archibald Craven gebracht. Obwohl es ihr weder an Kleidung noch an Essen fehlt, fühlt sie sich dort bald sehr einsam. Sie darf sich nur in einem bestimmten Teil des Hauses aufhalten und schnell wird ihr klar, dass sich ihr ganzes Leben verändert hat. Mary wird von einem Dienstmädchen betreut und diese rät ihr, draußen zu spielen und die Umgebung zu erkunden. Während sie dort herumstreift, findet sie unversehens den Zugang zum geheimen Garten, der vor einem Jahrzehnt verschlossen wurde. Sie begibt sich auf Entdeckungsreise, lernt Dickon, den Bruder ihres Dienstmädchens kennen und seine Begabung, mit den Tieren zu kommunizieren. Obowhl verboten, bringt sie gemeinsam mit ihm diesen Garten wieder zum Blühen. Seit sie auf Misselthwaite lebt, hörte sie manchmal ein leises Weinen in den Gängen. Neugierig geworden, streift sie heimlich durch das Haus und entdeckt dabei den Sohn Colin von Mr. Craven, also ihren Cousin, welcher in ihrem Alter ist. Sein Vater und die Ärzte glauben, dass es Colin vorbestimmt ist, nicht sehr lange zu leben und demzufolge wird er stark behütet und darf sich auch nicht allzuviel bewegen. So lebt er die meiste Zeit in seinem Zimmer, ebenfalls sehr einsam. Doch Mary schafft es, aus ihm einen fröhlichen und lebendigen Jungen zu machen. Zum Schluss schafft sie es sogar, ihren Onkel mit seiner Vergangenheit zu versöhnen und er nähert sich wieder seinem eigenen Sohn an. Iris Berben als Vorleserin hat eine wunderbare Stimme, die in der Lage ist, den verschiedenen Personen in diesem Stück Leben mit eigenen Charakteristiken einzugeben. Das macht das Zuhören spannend und erleichtert die Zusammenhänge der Geschichte zu verstehen. Das viktorianische Zeitalter hat noch ganz deutliche Einflüsse in diesem Roman hinterlassen. Das Erzählen von Kleinigkeiten in aller Ausführlichkeit ist da ganz typisch dafür. Mir persönlich geht es so, dass ich beim Lesen solche Stellen gerne überfliege, was aber beim Hören schlecht geht und ich mir genau deshalb die gesamte Szene besser vorstellen kann. Die Person der Mary könnte man auch in die heutige Zeit versetzen. Sie war es nicht anders gewohnt, als ständig bedient und hofiert zu werden und auf einmal muss sie sich in einer zunächst lieblosen Welt zurecht finden. Aber sie lernt auf Menschen zuzugehen, von diesen zu lernen und durch sie auch die Liebe zur Natur zu entdecken. Man sollte zwischen den Zeilen lesen bzw. hören können, um den wahren Sinn zu entdecken. Das Hörbuch hat mir sehr gut gefallen und ich habe mich immer darauf gefreut, wenn ich morgens und mittags im Zug saß, weiter in die Geschichte einzutauchen. Ein Stoff fürs Herz, wohltuend in unserer unruhigen Zeit. Vielen Dank für die Berücksichtigung als Testhörerin und für dieses absolut hörenswerte Buch!

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Der geheime Garten Ich habe vor Jahren schon einmal das Buch zu dieser wunderschönen Geschichte gelesen und mir nun das Hörbuch gegönnt. Das Hörbuch ist eine gekürzte Lesung und bei mir hat es ein bisschen gedauert bis mich die Sprecherin Iris Berben eingefangen hat, aber es ging nicht lange und der Zauber der mich beim Lesen gepackt hat war da. Die Geschichte selbst hat mich wieder unheimlich berührt. Es ist einfach pure Magie wenn man diese Geschiche hört (oder liest) die einen umgibt und die so viele schöne Botschaften sendet.Man hat immerzu Bilder vor Augen und es ist als würde man irgendwo am Rande dabei stehen und alles mit eigenen Augen miterleben. Die kleine Mary ist ein verwöhntes kleines Mädchen das nach dem Tod der Eltern zu ihrem Onkel geschickt wird. Ihr Onkel lebt auf einem Landgut das etwas abseits liegt und in dem großen Haus gibt es viele verschlossene Türen welche Mary natürlich neugierig machen. Irgendwann entdeckt Mary eine versteckte Tür die zu einem verwilderten Garten führt und sie kann einfach nicht anders, sie muss ihn zum Leben erwecken. So kommt es das sie den Garten pflegt und hegt, nebenbei verändert sich das kleine Mädchen immer mehr und sie schliesst Freundschaft mit ihrem Cousin der es auch nicht leicht im Leben hat. So wie Mary verwöhnt war, ist er tyrannisch und auch etwas eigenbrödlerisch, was vielleicht daran liegt das er stets vor sich hin kränkelt und alles schwarz sieht. Mary lässt sich von ihm nicht unterkriegen, sie stellt sich ihm und das imponiert ihm immer mehr. Die beiden schliessen Freundschaft und auch Colin verändert sich immer mehr. "Der geheime Garten" ist nicht nur eine Geschichte, es ist eine zauberhafte und magische Geschichte die mich immer wieder in den Bann zieht. Sie berührt einen vom ersten Moment an und zaubert einem immer wieder schöne Bilder vor Augen. Themen wie Freundschaft, Vertrauen, Zusammenhalt und Liebe spielen eine große Rolle. Nebenbei erfährt man das der erste Eindruck nicht immer der richtige ist und am Beispiel von Mary, aber auch Collin erkennt man das sich Menschen ändern können, aber auch das Kinder über sich hinaus wachsen können. Iris Berben hat diesem Hörbuch Leben eingehaucht Ich brauchte anfangs zwar etwas bis sie mich gefangen genommen hat, aber danach hat sie mich überzeugt. Sie hat den Zauber und die Magie in ihre Stimme gelegt die ich mir für diese Geschichte gewünscht habe. Das besondere an dieser Geschichte ist das man sie in jedem Alter geniessen kann und auch eine der Geschichten ist die man sich immer wieder gönnen kann, man kann einfach nicht genug davon bekommen und möchte immer wieder in Marys und Collins Welt eintauchen. Es kommt nicht oft vor das mich Buch und Hörbuch gleichermassen in den Bann ziehen, aber "Der geheime Garten" hat es geschafft. Dafür gibt es eine absolute Hörempfehlung von mir und fünf Sterne.

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Der Zauber wirkt

Von: Teetrinker

30.08.2020

Der geheime Garten von Frances Hodgson Brunett, gelesen von Iris Berben. Die Geschichte vom geheimen Garten kannte ich vor dem Hörbuch schon als Film, den ich einfach wundervoll finde. Umso gespannter war ich auf das Buch, auf welchem der Film basiert. Das Buch spielt in der Kolonisationszeit Großbritanniens in Indien. Als dort die Pocken ausbrechen, verliert ein kleines Mädchen, Mary, seine Eltern an die Krankheit und wird zu Ihrem Onkel nach England geschickt. Mürrisch, verstockt, verzogen muss sie hier lernen, allein ohne ständige Bedienung zu leben. Dieses Mädchen, dass bisher weder mütterliche Wärme noch Freundschaft zu anderen Kindern kannte, lernt auf ihren Ausflügen in die Gärten rund um das Anwesen nicht nur einen ebenfalls mürrischen, alten Gärtner kennen, sondern findet auch einen versteckten, verschlossenen Garten, den sie von nun ab pflegt. Hilfe bekommt Mary dabei von ihrem ersten, echten Freund, Dickon, der im Moor mit seiner Mutter und vielen Geschwistern lebt und immer gut gelaunt ist. Und eines Nachts, als der Wind wieder einmal um das 600 Jahre alte Gemäuer heult, lernt Mary ihren Cousin Colin kennen, ein noch verzogeneres Kind als Mary selbst, dass es sich von klein an in den Kopf gesetzt hat, eines Tages bucklig zu werden und früh zu sterben. Und Mary vollbringt ein kleines Wunder... Ich wusste schon, bevor ich begonnen habe, dass Buch anzuhören, dass es einfach nur gut sein kann. Iris Berben hat eine wunderbare Stimme und die Geschichte kannte ich je bereits aus dem Film zum Buch, es konnte nicht schiefgehen. Und ich habe Recht behalten. Das Buch hab ich mittlerweile 2x angehört, weil ich mich richtig geborgen fühle in der angenehmen Sprechweise von Frau Berben und mir die ganze Geschichte einfach selbst gut tut. Ich bemerke, wie ich selbst die Augen wieder mehr durch die Natur streifen lasse und wie mich viele Dinge, die ich sonst vielleicht übersehen hätte, einfach erfreuen. Ein wunderbares Märchen über Freundschaft und wie die Liebe zur Natur kleine Wunder bewirken kann. Nicht nur für Kinder empfehlenswert, sondern auch oder gerade für Erwachsene.

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So schön, immer wieder!

Von: Franziska

29.08.2020

Ich habe diese Geschichte schon immer gemocht und diesmal konnten meine Tochter und ich zusammen dieses schöne und wunderbar gelesene Hörbuch genießen! Wenn man bedenkt, dass diese Geschichte schon 1911 geschrieben wurde, so hat sie absolut nichts von ihrem Zauber verloren, einfach klasse!

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Nach dem Tod ihrer Eltern wird die verwöhnte Mary auf das abgelegene Landgut ihres Onkels geschickt. Das große Haus mit seinen zahlreichen verschlossenen Türen weckt bald ihre Neugier. Eines Tages findet sie den geheimen Zugang zu einem verwilderten Garten und beginnt ihn heimlich zu pflegen. Mary verändert sich, und auch ihr kränkelnder, tyrannischer Cousin Colin kann sich dem Bann des Gartens und dem Zauber der Freundschaft nicht verschließen … Eine schöne Geschichte um Freundschaft, die wie ein Märchen erzählt wird. Dabei kommt sie ohne viele Effekte oder Mystik aus und erzählt einfach eine schöne Geschichte. Man könnte „Der geheime Garten“ als Aufforderung verstehen, sich dem Leben und der Freundschaft zu öffnen. Die Geschichte wird in einem guten Fluss erzählt, manchmal hätte ich mir mehr Ausführlichkeit gewünscht und weniger Kürzungen, um den Zauber länger zu erhalten. Wer die Geschichte hört, merkt schnell, warum es sich hier um einen Klassiker zum Immer-Wieder-Hören handelt. Dies ist mein erstes Hörbuch, das von Iris Berben gelesen wird. Sie hat mir außerordentlich gut als Sprecherin gefallen, ihre Stimme passt sehr gut zur Geschichte und verleiht jeder einzelnen Figur eine eigene Tonlage. Es ist angenehm, ihr zuzuhören und sie erweckt die Geschichte regelrecht zum Leben. Zu haben sind die vier CDs in einem Digipac aus Pappe, das im Inneren neben den Produktionsdaten auch kurze Informationen zu Autorin und Sprecherin enthält. Fazit Schöne Geschichte, die geradezu märchenhaft anmutet. Gelesen von einer mitreißenden Sprecherin, die Atmosphäre aufbaut. Von uns gern die volle Punktzahl für einen Evergreen zum immer wieder Hören.

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Tolles Hörspiel :)

Von: J.D

27.08.2020

Zuallererst möchte ich loswerden das die Erzählstimme von Iris Berben sehr angenehm ist. Man kann richtig mitfühlen wie sich die kleine Mary fühlt. Sehr gefreut hat es mich, dass Mary in der Geschichte einen Freund findet. Es gibt Höhen und Tiefen also seit gespannt. Auf jedenfall zu empfehlen :)

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