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Rezensionen zu
Abschied von Hermine

Jasmin Schreiber

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€ 16,00 [D] inkl. MwSt. | € 16,50 [A] | CHF 22,90* (* empf. VK-Preis)

Informativ und unterhaltsam!

Von: lorireads

14.04.2021

"Abschied von Hermine" ist ein Buch, auf das ich sehr gespannt war und mich echt darauf gefreut habe. Das Sterben und der Tod sind Themen, die in unserer Gesellschaft nicht wirklich beachtet werden, dabei wäre es so wichtig, beides als Teil des Lebens zu verstehen. Jasmin Schreiber stellt sich diesen Themen und versucht, sie dem Leser durch die Darstellung biologischer Vorgänge näher zu bringen. Dadurch soll man die Bedeutung und Wichtigkeit des Sterbens begreifen und für sich selbst besser akzeptieren können, dass der Tod eben dazu gehört. Für mich ein interessantes Thema, da ich schon immer Schwierigkeiten habe, dies zu akzeptieren und zu Angst vor dem Tod neige. Nach dem Ende des Buches muss ich wirklich sagen, dass die Ausführungen für mich sehr rund waren, nicht nur auf dieses eine Thema fokussiert, mit der richtigen Menge Humor und, Ironie und mir hat das Buch am Ende auch wirklich geholfen, mich etwas mehr mit der Vorstellung meines eigenen Todes zu versöhnen. Ich kann mir auch vorstellen, dass die nüchternen Beschreibungen des Lebenszyklus dem ein oder anderen bei der Trauer um einen geliebten Menschen helfen können. Zu Beginn habe ich mich teilweise ein bisschen zu sehr in meinen Biokurs in der Kursstufe zurückversetzt gefühlt, als es um das Leben an sich ging und plötzlich Zellbiologie an der Tagesordnung stand. Damit hätte ich so ehrlich gesagt nicht gerechnet und da war das Buch schon etwas langatmig für mich, aber das Buch wandte sich auch schnell wieder davon ab und nun wurde es für mich immer interessanter. Mit dem Buch wurden vor dem Sterben und dem Tod, der Trauer und dem Danach alle Themen abgeklappert und dies immer umspielt von den Geschichten lustiger Tierarten und deren spannender Fortpflanzungs- oder Nahrungsrituale. Ab und an erzählte die Autorin auch die ein oder andere Anekdote aus ihrem Leben, in denen es um ihre teils ungewöhnlichen Lebens- (und Sterbens-)Ansichten ging und um die außergewöhnlichen Haustiere und deren Anzahl. Dadurch kam sie auch als Erzählerin gut durch und war mir als Leserin sehr nahe. Auch den Schreibstil mochte ich sehr gerne. Anfangs hatte ich mich an der serifenfreien Schrift gestört, aber auch daran konnte ich mich schnell gewöhnen. Alles in allem fand ich das Buch aber total gut, es war anders, unterhaltsam, informativ und hat mich auch persönlich bereichert. Ich empfehle es gerne weiter!

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Ganz ohne genaue Vorstellung davon, was mich erwartet, habe ich dieses Buch begonnen. Die Autorin war mir zwar entfernt ein Begriff und ich wollte eigentlich immer mal das erste Buch "Marianengraben" von ihr lesen, doch bei dem Wunsch allein blieb es dann. Nun also las ich ihr zweites Buch. Der Titel allein lässt auf alle Fälle nicht erahnen, was man erwarten darf. Denn Titel und Covergestaltung sprachen für einen Roman. Der Klappentext hingegen klang nach Sachbuch. Bekommen habe ich die vermutlich spannendste Biologie-Stunde meines Lebens. Gespickt mit niedlichen Illustrationen zum Text war dieses Buch trotz des schweren Themas Tod ein kurzweiliges Leseerlebnis, das ich durchaus genießen konnte und bei dem man auch faszinierende Dinge aus dem Bereich Biologie gelernt hat. Der positive und lockere Schreibstil sowie die Hamsterdame Hermine schafften zudem einen positiven Zugang zum Thema und bauten definitiv die Hemmschwelle, sich mit dem Sterben zu beschäftigen, ab.

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Ganz anders und doch mindestens genauso grandios wie das erste Buch von Jasmin Schreiber.Anschied von Hermine ist eine tolle Mischung aus sachlichen Informationen zum Thema Tod und vielen Anekdoten zum schmunzeln. Ich mag den authentischen Schreibstil der Autorin und kann das nächste Buch kaum erwarten. Die kleinen Illustrationen im Buch sind einfach herrlich;so hätte Biologie in der Schule sein sollen!!!!!!

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Klappentext Wir Menschen, die Tiere im Wald und definitiv fast jede Büropflanze dieser Welt – alle müssen irgendwann sterben. Zieht der Tod in unserem Umfeld ein, bringt er Schmerz mit und hinterlässt Lücken in unseren Reihen und Herzen, die nur schwer oder gar nicht wieder zu schließen sind. Oft denken wir dann: warum, warum, warum? Und genau hier setzt dieses Buch an, denn als Biologin geht Jasmin Schreiber den Dingen gern auf den Grund. Sie sieht sich an, was Leben überhaupt ist und was mit uns im Laufe der Zeit passiert, wenn wir altern. Sie betrachtet die Zellen, aus denen wir bestehen, wir treffen mit ihr ungewöhnlich jung gebliebene Kiefern, schwimmen mit unsterblichen Quallen und durchschreiten gemeinsam das Tal der Trauer. Am Beispiel ihres verstorbenen Hamsters Hermine erfahren wir außerdem, was passiert, wenn ein Körper verwest. Und wieso dieser Prozess auch Chancen birgt – für andere. Denn es lebt und stirbt sich einfach besser, wenn wir verstehen, dass der Tod zwar unschön ist, wir ihn aber trotz allem brauchen. Meine Meinung Das Cover des Buches ist voller Liebe zum Detail gestaltet worden und stimmt auf das Thema des Buches ein. Auch im Verlauf des Buches finden sich immer liebevoll erstellte Illustrationen, die das Verständnis unterstützen. Das Buch handelt vom Lauf des Lebens – der Geburt, dem Altern und dem Tod. Zum Ende hin geht es zudem um das Thema Trauer. Besonders Tod und Trauer sind natürlich sehr emotionale Themen, die Autorin geht im Buch dabei auch sehr sensibel vor. Genial finde ich die Grundidee das ganze Thema anhand ihres Hamsters zu erklären, denn dadurch hat das Buch einen persönlichen roten Faden, der immer wieder den Kreis schließt. Natürlich findet die Autorin aber auch immer wieder den Bezug zum Menschen. Jasmin Schreiber erklärt die biologischen Aspekte sehr verständlich. Biologische Grundprozesse werden vereinfacht und ohne unnötiges Fachchinesisch dargestellt, sodass ihr wirklich jeder folgen kann. Der Schreibstil von Jasmin Schreiber ist sehr angenehm. Das Buch lässt sich locker-leicht lesen. Das Buch ist sehr humorvoll geschrieben, aber an den richtigen Stellen auch sensibel und ernst verfasst. Es hat sich beim Lesen fast so angefühlt als säße ich mit einer Tasse Tee neben der Autorin und würde das Thema mit ihr besprechen. Fazit „Abschied von Hermine“ ist eine interessantes, leicht verständliches und liebevoll illustriertes Buch über den Lauf des Lebens, dass ich empfehlen kann!

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Empfehlenswert

Von: Ulrike S.

13.04.2021

Vom Buch "Marianengraben" war ich total begeistert und so habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Natürlich kann man beide Bücher nicht miteinander vergleichen, das eine ein Roman das andere ein Sachbuch. Tod und Trauer sind für alle immer ein schweres Thema, aber dieses Buch führt einen auf eine "leichtere" Weise an dieses Thema heran. Schon die Optik des Buches ist ganz toll. Aber warum muss denn jetzt plötzlich überall gegendert werden!?? Das hat mich beim lesen tatsächlich sehr gestört und mitunter auch geärgert, leider.

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Abschied von Hermine

Von: Daniela S

13.04.2021

Ich fand das Buch sowohl sehr informativ, aber teils auch schwierig zu lesen. Auf keinen Fall für Menschen mit einem schweren Gemüt oder Hang zu Depressionen geeignet. Man muss beim lesen versuchen, sich vom Inhalt zu distanzieren und das ganze sehr steril zu sehen, was aber schwierig ist, da sich das Buch ja um was ganz essentielles handelt - unser Leben und unseren Tod und das ist doch oft sehr deprimierend. Die Autorin schildert hierbei in einem flotten, einfachen Ton alles, was man rund um das Leben, das Sterben und den Tod wissen muss (oder vielleicht sollte). Die vielfältigen Zeilen, was Leben eigentlich ist, fand ich richtig spannend und informativ geschrieben. Die Abschnitte zum Altern fand ich auch allesamt sehr informativ. Das es unsterbliche Wesen gibt war mir so nicht bekannt und ein sehr interessanter Fakt. Der Abschnitt über den Tod war am schwierigsten zu lesen. Will man diese Fakten wirklich alle wissen? Lebt sich ein Leben ohne diese Fakten nicht schöner? Das ist hier die Frage. Ich denke für viele Menschen wären so explizite Fakten einfach zu viel, vor allem ältere Menschen möchten sowas meiner Meinung nach eher nicht wissen und lesen. Fazit: Für Wissbegierige, abgehärtete Menschen und vor allem Menschen, die sich mit dem Thema Tod nicht so schwer tun und denen egal ist, was mit ihnen wann passiert, ist das Buch geeignet. Den anderen gebe ich den Tipp: Lest was schönes! Lest einen Krimi oder einen Liebesroman! Denn das Leben ist schon schwer genug, wer will dann noch so viele Details über den Tod explizit lesen? Manches sollte oder möchte man doch einfach nicht wissen. Vor allem über Sachen, die man sowieso nicht ändern kann.

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Abschied von Hermine - Ich bin begeistert!

Von: Mickys Bücherwelt

12.04.2021

In ihrem neuesten Buch widmet sich Jasmin Schreiber einem Thema, über dessen Existenz viele Menschen lieber den Mantel des Schweigen hüllen würden. Es geht um den Tod. Um genau zu sein, um die Prozesse, welche dahinter stecken, was sich im und außerhalb des Körpers abspielt und wie sich verschiedene Kulturen mit diesem Thema befassen. Wer jetzt erst einmal denkt „auf so ein deprimierendes Thema habe ich nun gerade in der jetzigen Zeit wenig Lust“ der sollte seine Meinung noch einmal überdenken und diesem wirklich tollen Buch eine Chance geben. Jasmin Schreiber schafft es nämlich, die ganze Thematik des Sterbens und die ganzen biologischen Aspekte – ja, Sterben hat viel mit Biologie zu tun – dem Leser auf eine sehr besondere, beinahe schon sympathische Weise näher zu bringen. Posthume Berühmtheit erlangt in diesem Fall unsere Hauptprotagonistin, der kleine Hamsterdame Hermine. Wir begleiten Sie auf ihrem letzten Weg und erfahren, was in welchem Moment wo innerhalb ihres Körpers geschieht. Klingt im ersten Moment kompliziert, aber glaubt mir, die Autorin schafft es, wie schon in Marianengraben, mit relativ einfachen Worten, große Gedanken zu erzeugen. Neben interessanten Fakten, welche den Biologie- oder auch Chemieunterricht während der Schulzeit wesentlich interessanter gestaltet hätten, zeigt Jasmin Schreiber auch ihre künstlerische Seite. Auf vielen Seiten wird das geschriebene anhand wirklich niedlicher, selbst gezeichneter Illustrationen dargestellt – einfach toll. Ich kann abschließend sagen, dass mich auch dieses Werk von Jasmin Schreiber total beeindruckt hat. Eine düstere Thematik so erfrischend zu verpacken, Chapeau und Hut ab. Von mir gibt’s eine absolute Leseempfehlung.

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Zäh

Von: Leser

11.04.2021

Leider wurde ich von diesem Buch enttäuscht. Mir war nicht bewusst das es sich eher um ein Sachbuch handelt. Zuviel Wissenschaft und zu trocken. Einzig ein paar stellen haben mich mitgerissen.

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