Rezensionen zu
Das Geheimnis der Themse

Susanne Goga

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Das Geheimnis der Themse von Susanne Goga ist die Fortsetzung zu "Der verbotene Fluss" von 2014, man kann dieses Buch aber auch ohne Vorkenntnisse und unabhängig vom ersten Buch lesen. Für mich ist es das erste Buch der Autorin und mir hat ihr Schreibstil sehr gut gefallen. Alles liest sich flüssig und man merkt die Leidenschaft der Autorin zu den historischen Details und das alles sehr gut recherchiert ist. Charlotte und Tom sind nach 2 Jahren glücklicher Ehe zwar immer noch kinderlos, nehmen dies jedoch recht gelassen hin, wenn die Gesellschaft nicht ständig was anderes erwarten würde und dadurch nicht doch der Wunsch nach Kindern immer lauter werden würde. Da kommt ein neues Projekt den beiden ganz recht, doch dabei geraten sie bei ihren Recherche Arbeiten zum neuen Buch ( es soll ein magischer Atlas über London werden) ungewollt in eine Reihe mysteriöser Vorfälle, die sich erst ganz zum Schluss zusammen fügen und auflösen werden. Man fiebert bis zum Schluss mit und ist gespannt, wo alles hinführen wird. An manchen Stellen hätte ich mir dann doch weniger Details gewünscht, da dies ab und zu zu ungewollten Längen geführt hat und somit manchmal die Spannung verloren ging. Dennoch ein tolles Buch und daher vergebe ich gern 4 Sterne.

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Auf den Spuren der Magie

Von: Bettina Müschen

02.03.2021

Die Autorin führt den Leser mitten hinein ins London des ausgehenden 19. Jahrhundert und in eine spannende Handlung. Der Journalist und Theaterkritiker Tom Ashdown erhält den Auftrag für ein Buchprojekt über die magischen Orte in London und seine Frau Charlotte unterstützt ihn bei der Recherche. Da die Themse viele okkulte Orte verbindet spielt sie in diesem Roman eine große Rolle. Als der kleine Strandsucher Archie, der sich seinen Lebensunterhalt damit verdient, bei Ebbe im Uferschlamm nach Schätzen zu suchen, eine Leiche am Fluss entdeckt und Charlotte und Tom versuchen, herauszufinden, was es mit diesem Todesfall auf sich hat, gerät Archie, ebenso wie Charlotte und Tom, in große Gefahr. Geheimbünde und Okkultismus gibt es immer noch in London, auch im Zeitalter der Industrialisierung und Wissenschaft und das Ehepaar Ashdown hat sich gefährliche Gegner zum Feind gemacht. Historisch fundiert und kenntnisreich schildert die Autorin die damalige Zeit und sicher wäre es durch die detaillierten Beschreibungen auch für heutige London-Besucher möglich, einige der beschriebenen Orte aufzusuchen und Geschichte und vielleicht auch ein wenig Magie zu spüren. Das Paar Charlotte und Tom Ashdown wird in diesem Roman erstaunlich aufgeschlossen und modern dargestellt, beide sind ihrer Zeit voraus und schaffen es sogar, mit den Spannungen in ihrer Ehe durch die ungewollte Kinderlosigkeit umzugehen – in der damaligen Zeit sicher etwas ganz besonderes. Auch wenn einige Wendungen der Handlung für mich vorhersehbar waren, so hat mich dieser Roman gut unterhalten und ich habe das Buch in kurzer Zeit durchgelesen Dass es sich bei diesem Roman um Band 2 der Reihe um Charlotte und Tom Ashdown handelt wusste ich vorher nicht. Es gibt zwar einige kleine Hinweise auf den ersten Band, das Buch lässt sich aber auch gut lesen, ohne dass man den ersten Band kennen muss. Da mir das Paar und seine Erlebnisse aber gut gefallen haben werde ich nun auch noch „Der verbotene Fluss“ lesen, um zu erfahren, wie Charlotte und Tom sich kennengelernt haben. Auch über weitere Erlebnisse des Paares würde ich mich freuen.

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Büchertipps

Von: Gabi Siefke

01.03.2021

Wie wunderbar dem Leser:innen die Zeit und die Geschichten und Mythen aus London vermittelt werden!! Die Story fesselt von der ersten Zeile und verlangt eindeutig nach mehr!

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Charlotte und Tom sind eigentlich seit zwei Jahren glücklich verheiratet, doch plötzlich legt sich ein Schatten auf ihre Ehe. Charlotte merkt, dass Tom etwas beschäftigt, doch mit ihr reden kann und will er zur Zeit nicht darüber. Gut, dass Tom einen neuen Auftrag erhält: ein Buch zu schreiben über die mystischen Orte in London. Tom stürzt sich in das Projekt und Charlotte hilft ihm begeistert. Dabei stößt Tom auf Alfie, der als Strandsucher an der Themse sein Geld verdient. Denn Alfie hat etwas Besonderes gefunden: die Leiche einer jungen Frau. So kommt es, dass Tom und Charlotte sich anscheinend immer weiter voneinander entfernen und nur noch die Aufklärung des Mordes im Mittelpunkt steht. Dies war mein erstes Buch von Susanne Goga, aber garantiert nicht mein letztes. Ich bin begeistert von dem packenden Schreibstil, der einem geradezu in den Bann zieht. Ich hatte Mühe, das Buch wegzulegen, da die Autorin mit ihren Worten eine fesselnde Geschichte erzählt. Mir kam es vor, als würde die Autorin mit einer Leichtigkeit die Geschichte erzählen, die aber mal so gar nicht leicht ist. Denn ein Mord hält die Protagonisten Charlotte und Tom in Atem. So wie ich den Schreibstil der Autorin mag, so mag ich auch die beiden Protagonisten Charlotte und Tom, die zwar schon zwei Jahre verheiratet sind und eigentlich glücklich scheinen, tief im Herzen aber wissen, dass etwas zwischen ihnen steht. Sie entfernen sich voneinander und nur der neue Auftrag Toms, ein Buch zu schreiben, gibt Ihnen noch die Hoffnung, sich nicht gänzlich zu verlieren. London ist ein Setting, dass sich für viele geheimnisvolle Geschichten eignet. So auch hier, denn der mysteriöse Mord an einer jungen Frau hält nicht nur deren Eltern, sondern auch Charlotte und Tom im Atem. Wer steckt hinter dem Ganzen? Als das Ehepaar auf Hinweise stößt, ist auch plötzlich deren Leben in Gefahr. Ägyptische Mythen verbinden sich mit der Themse, geheimnisvolle Vereinigungen halten Rituale ab, angebliche Freunde spielen gefährliche Spiele. Charlotte und Tom sind sehr sympathisch. Allerdings konnte ich nicht verstehen, dass die beiden nicht miteinander über ihre Ängste und Sorgen reden konnten. Sie sind weltoffen, führen eine sehr harmonische Ehe und respektieren einander. Charlotte hat - als Frau und zu der angesiedelten Zeit (1894) - sehr viele Freiheiten und an Geld mangelt es auch nicht. Tom bezieht seine Frau in seine Arbeit ein und legt Wert auf deren Meinung. Und doch gibt es ein Thema, über das sie nicht reden können, obwohl es ein sehr Wichtiges ist. Wie schon oben beschrieben, werde ich weitere Bücher der Autorin lesen, da sie mich einfach für sich eingenommen hat durch ihre Leichtigkeit der Worte. Meggies Fussnote: Eine spannende Geschichte mit viel Tiefgang.

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Charlotte und Tom Ashdown haben Probleme. Zwei Jahre nach ihrer Hochzeit haben sie immer noch keine Kinder. Statt darüber zu sprechen, gehen sie sich aus dem Weg. Da kommt der Auftrag für Tom, ein Buch über das „magische London“ zu schreiben, wie gerufen. Gemeinsam mit Charlotte begibt er sich auf Spurensuche. Die beiden stoßen dabei nicht nur auf mysteriöse Rituale, magische Orte und Geheimbünde, sondern auch auf mehrere Todesfälle. Susanne Goga („Der verbotene Fluss“) erweckt mit ihrem Roman „Das Geheimnis der Themse“ das London kurz vor 1900 zum Leben. Ihre Protagonisten sind liebenswert, die Orte und Geheimbünde gut recherchiert. Nicht nur für Londonfans ein Lesegenuss.

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Von einem früheren Mentor erhält der Journalist Tom Ashdown den Auftrag, ein Buch über Londons magische Orte zu schreiben. Gemeinsam mit seiner Frau Charlotte beginnt er mit der Arbeit an dem spannenden Projekt. Bald kristallisiert sich heraus, dass besonders von der Themse eine okkulte Faszination ausgeht. Hier wird auch die Leiche einer jungen Frau gefunden, die unter ungeklärten Umständen starb. Als Tom und Charlotte sich für den Hintergrund ihres Todes interessieren, stoßen sie auf einen geheimen Isis-Kult, und unversehens gerät das Ehepaar selbst in Gefahr. Der stimmungsvolle Roman ist im Jahr 1894 angesiedelt und bietet spannende Einblicke in die Londoner Geschichte und die Faszination des Okkultismus. Daneben erzählt er von gesellschaftlichen Erwartungen und den Belastungen, denen eine kinderlose Ehe ausgesetzt ist. Die Geschichte ist flüssig, einfühlsam und lebendig erzählt und wird vor allem gegen Ende sehr packend. Die beiden Hauptpersonen treten bereits im Buch „Der verbotene Fluss“ in Erscheinung, man muss es jedoch nicht kennen, um „Das Geheimnis der Themse“ mit Vergnügen zu lesen. Sehr empfehlenswert, nicht nur für London-Fans!

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"Die Themse ist ein heiliger Fluss"

Von: Tanja Rothert aus Velbert

25.02.2021

Es ist mein erstes Buch der Autorin und keinesfalls mein letztes. Sanft und ruhig führt uns die Autorin im ersten Abschnitt des Buches in die Geschichte mit den verschiedenen Handlungssträngen ein. Einfühlsam erfahren wir, wie belastend eine ungewollte Kinderlosigkeit für eine Ehe sein kann. Es kostet ein großes Maß an Überwindung, offen darüber zu sprechen, erst recht, wenn man sich des Grundes bewusst ist. Ende des 18. Jahrhunderts war das Thema „Kinder“ extrem wichtig zur Anerkennung der Frau in der Gesellschaft. Kraft schöpfen Charlotte und Tom aus der gemeinsamen Recherche für einen magischen Atlas über London und stellen dabei fest, dass Ihre Liebe über allem steht. Die Sichtung diverser Schauplätze und Wohnorte von Magiern, Astrologen und Alchemisten geht immer tiefer in die düsteren Machenschaften von Geheimbunden, die sich dem Okkultismus und der dunklen Magie zugewandt haben. Ein Muster zieht sich durch, alle Orte befinden sich unweit der Themse. Dann kommt der Fund einer Frauenleiche am Themseufer hinzu, deren Tod Rätsel aufgibt. Immer wieder stoßen Charlotte und Tom auf Hinweise, die auf das alte Ägypten hinweisen und die Göttin Isis. Gibt es den Bund der „Golden Dawn“ oder „Die Töchter der Isis“ wirklich? Werden aktuell noch Rituale praktiziert? Der junge Standsucher Alfie und der alte Ned werden in den Strudel der dubiosen Machenschaften hineingezogen und geraten ebenfalls in Gefahr. Einige Personen sind nicht das, was sie vorgeben, mehr mag ich an dieser Stelle nicht verraten. Die Spannung des Buches steigert sich von Kapitel zu Kapitel, die zahlreichen Puzzleteile setzen sich nach und nach zusammen und offenbaren die Wahrheit. Fazit: Mit Freude habe ich an der Leserunde dieses Buches teilgenommen. Geschickt vermochte die Autorin die verschiedenen Handlungsstränge zusammenführen. Ich werde von nun an die Themse mit ganz anderen Augen sehen und mich von ihrer magischen Ausstrahlung verzaubern lassen. Sollte ich am Ufer eine Ansammlung von Frauen und brennende Kerzen sehe, so werde ich das Weite suchen. Denn keinesfalls bin ich so mutig wie Charlotte und Tom.

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Das Geheimnis der Themse

Von: Gelinde aus Neresh.

22.02.2021

Das Geheimnis der Themse, von Susanne Goga Cover: Sehr schön und passend. Der Ausblick zeigt eindeutig London (Handlungsort) und die Kleidung und Accessoires zeigen uns dass wir uns in eine historische Zeit begeben. Inhalt: London 1894. Charlotte und ihr Mann Tom sind seit zwei Jahren glücklich verheiratet. Doch immer noch hat sich kein Nachwuchs eingestellt. Beide lieben sich und brauchen nicht unbedingt ein Kind um sich dies zu beweisen. Doch die gesellschaftlichen Normen erwarten anderes und so nagt der innere Zweifel an beiden und führt dazu dass sie sich entfremden. Genau in diese Zeit fällt ein neuer Auftrag für Tom. Er soll für ein Buch recherchierten. Geheime Mythen, Personen und magische Platze in und um London. Dabei hilft ihm Charlotte und gerät dabei sogar in tödliche Gefahr. Meine Meinung: Dies ist mein erster Roman der Autorin. Und wie ich beim Lesen auch gemerkt habe ein Folgeroman (1.Buch: Der verbotene Fluss), denn immer wieder kamen Hinweise auf „damals“ ohne genaue Erklärung, das fand ich schon irgendwie ärgerlich und störend, denn somit habe ich das Gefühl mir fehlt etwas an Information um die Personen Tom und Charlotte besser zu verstehen. Es geht viel um Okkultismus, esoterische Handlungen und Rituale. Die Recherchen von Tom und Charlotte sind für mich auch teilweise recht verwirrend, so war mir nicht immer klar, geht es gerade um die Recherche zum Buch oder zu der Leiche, einer jungen Frau, die ziemlich bald unter mysteriösen Umständen am Themseufer gefunden wurde. Es geht weit zurück bis ins alte Ägypten und hier spielt vor allem die Göttin Isis und der Glaubenskult um sie eine große Rolle. Wir erleben, dass mystischer Kult und daraus resultierender Wahn auch damals schon existiert hat und ausgelebt wurde. Eine Handlung die ich so noch nie gelesen habe. Krimi, historische Geschichte in der historischen Geschichte, und auch ein bisschen Liebes- und Familiengeschichte mit gesellschaftlicher Rebellion. Autorin: Susanne Goga wurde 1967 in Mönchengladbach geboren und lebt dort bis heute. Die renommierte Literaturübersetzerin und Autorin reist gern – mit Vorliebe auch in die Vergangenheit. Das spiegelt sich in ihren überaus erfolgreichen historischen Romanen wider. Mein Fazit: Ein historischer Roman um 1894 der in London spielt und in dem die Protagonisten noch weiter in die Historie zurückgehen, bis ins alte Ägypten. Von mir 4 Stern.

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