Leserstimmen zu
Das Knistern der Sterne

Claire Hoffmann

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Bei manchen Büchern versinkt man sofort in der Geschichte, bei anderen jedoch dauert es eine Weile, bis man "ankommt". So ein Buch war für mich "Das Knistern der Sterne". Wir erwachen mit Stella in einer Jugendherberge und stellen fest, dass ihr Leben gerade alle andere als perfekt ist. Bei der täglichen Suche nach Frühstück trifft sie auf den siebzigjährigen Balthasar, welcher sie auf eine Kreuzfahrt einlädt. Nach einigem Zögern, stimmt Stella zu. Nun ja, so merkwürdig, wie die Tatsache mit einem völlig fremden älteren Herren auf Kreuzfahrt zu gehen, ist auch der Rest der Geschichte. Deswegen nur 3 Sterne.

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Danke an den Diana Verlag und das Bloggerportal für die Zusendung dieses Rezensionsexemplares! Leider konnte mich diese Geschichte nicht überzeugen. Der Klappentext klang wirklich interessant und tiefgründig, während mich auch das Cover mit dem abgebildeten Kreuzfahrtschiff ansprach. Ich habe mir Tiefe und Ernsthaftigkeit in diesem Buch vorgestellt und wurde dabei leider enttäuscht. Die erste Begegnung der zwei Protagonisten Stella und Balthasar war unterschiedlich. Stella kam mir wie ein aufgeregtes, kleines Kind vor, das Mamas Lieblingsteller zerbrochen hat und sich jetzt versteckt. Sie flüchtet vor ihrem ehemaligem Leben und dabei dachte ich anfangs noch, dass es die Schuld anderer ist. Doch im weiteren Verlauf des Buches lernt man sie besser kennen und ihr Charakter bleibt weiterhin kindlich und impulsiv. Man lernt, was für Fehler sie in ihrem Leben begangen hat und dadurch wurde sie mir nur noch unsympathischer. Für vieles hätten einfache Taten gereicht, um diese wieder gerade zu biegen, aber auf diese Idee ist die Protagonistin gekommen. Balthasar war mir anfangs wirklich sympathisch und ich dachte an einen einsamen, aber lieben alten Mann, der nach etwas Gesellschaft sucht. Sein Angebot auf eine kostenlose Kreuzfahrt hätte ich allerdings nie angenommen, nachdem die beiden sich erst zweimal begegnet sind. Doch auch hier wurde mir Balthasar im Laufe der Geschichte immer unsympathischer. Nicht sein schwerwiegender Fehler war Schuld (den kann man nämlich wirklich verzeihen), aber seine Abweisung und seine begründete Scheu zur Außenwelt. Als ehemaliger Professor mochte ich allerdings seine Buchzitate, die Stella Einsicht gaben und wichtige Themen ansprachen. Ein Protagonist, den ich wirklich gemocht habe, war Luis. Der Arme leidet an einer Atemwegserkrankung und muss dementsprechend auf dem Schiff leben, zu dem auch seine Mutter als fester Bestandteil der Crew gehört. Mit der frechen Art, der Intelligenz und dem kindlichen Charakter brachte er Spannung und Witz mit in das Buch, weshalb ich mich immer freute, wenn er erschien. Wie schon erwähnt hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, die leider nur oberflächlich war und somit verloren ging. Leider wurden auch die Ausflüge auf den Kreuzfahrten fast gar nicht beschrieben, was ich etwas schade finde. Ich finde zu einer Kreuzfahrt gehört dies dazu und das hätte beschrieben werden sollen. Die Nebencharaktere hätten auch gute Geschichten bringen können, aber auch hier waren diese eher zweidimensional dargestellt. Vor allem an den Gesprächen beim Abendessen hat es mich gestört, dass es nur wörtliche Rede gab. Oftmals wurden die beteiligten gar nicht angesprochen, weshalb es für mich teilweise schwer erkenntlich war, wer welche Äußerung hervorbringt. Nichtsdestotrotz gab es immer wieder lustige Szenen und lehrreiche Zitate. Eigentlich ein wirklich schönes Buch mit einer guten Idee, nur an der Umsetzung mangelt es.

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Eine schöne Geschichte, mit viel Gefühl

Von: Verena Böck

06.05.2020

Die Handlung wird auf dem Buchumschlag schon treffend beschrieben. Ich habe das Buch über einen längeren Zeitraum gelesen und konnte der Geschichte trotz dessen gut folgen. Leider sind die Dialoge, die bei den Abendessen erfolgen oft schwierig nachzuvollziehen und ähneln eher einem Drehbuch, in dem die Bezeichnungen für die entsprechenden Personen fehlen. Die Geschichte, die sich zwischen diesen Gesprächen abspielt, finde ich schön leicht und abwechslungsreich. Die Handlung und die Entwicklung der Geschichte ist bis zum Ende fliesend erzählt und schlüssig. Mir fehlt, hier und da ein bisschen die Liebe zum Detail. Im Großen und Ganzen eine gelungenes Buch für einen lauen Sommerabend.

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Alle Enttäuschungen hinter sich

Von: Lille

24.04.2020

Der Roman beschreibt das Leben was eigentlich sinnlos geworden ist. Sie hat ja wirklich alles verloren und nur noch ihre 2 Koffer. Für sie ist das Angebot von Balthasar ja ein neuer Anfang. Aber es gibt auch viele Geheimnisse und sie wird dann mit der Wahrheit konfrontiert. Nicht sehr ecken frei geschrieben aber in einer Art doch fesselnd und interessant.

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sehr konstruiert, zu viel des Guten

Von: Leserin K

07.04.2020

Die Geschichte hat mich nach ihrer Beschreibung auf dem Klappentext sehr angesprochen, und ich hatte mich richtig auf das Buch gefreut. Leider hat es mich in der Umsetzung dann doch sehr enttäuscht. Der Erzählstil war mir zu flach, die Geschichte in weiten Teilen konstruiert und unrealistisch. Zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, dass die Autorin alle Sorgen und Themen dieser Welt unbedingt mit der Geschichte abhandeln wollte. Die Dialoge des "Gönners" mit der "gestrandeten Frau" und die vielen Protagonisten, die auf so wundersame Weise von Stella "bekehrt" werden, wirkten für mich sehr gesucht und gekünstelt. Mehrmals dachte ich beim Lesen "Auch das noch - jetzt wird es aber wirklich zu viel des Guten". Es hat mich schlichtweg nicht berührt, mir fehlte die echte Auseinandersetzung mit den Themen. Die Geschichte wirkte für mich eher wie ein unrealistisches Märchen mit platter Moralformulierung.

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Zum Nachdenken

Von: Diebecca

06.04.2020

In dem Buch Das Knistern der Sterne von Claire Hoffmann geht es um Stella, die den siebzigjährigen Balthasar trifft. Er lädt sie auf eine Kreuzfahrt ein, sie ist arbeitslos und frisch getrennt. Sie darf ihm keine Fragen zur Vergangenheit stellen. Sie sagt zu und genießt das Leben an Bord. Sie findet zu sich selbst zurück, doch Balthasar hat etwas zu verbergen. Auch Stella wird mit einer unbequemen Wahrheit über ihr Leben konfrontiert. Das Cover ist relativ dunkel, passt aber zum Titel. Beim Titel habe ich mich nach der Bedeutung gefragt. Das Buch ist flüssig zu lesen. Stella und Balthasar unterhalten sich viel, es geht viel um Literatur und Bücher, aber auch viel um das Leben. Sie tauschen Gedanken und Gefühle aus. Nur die Vergangenheit sparen beide irgendwie aus, da sie Geheimnisse haben. Beide Personen sind nicht gleich zu durchschauen, ich habe etwas gebraucht, um zu verstehen, was mit den beiden los ist. Dadurch ist es aber auch spannend. Es geht um Begegnungen und Bekanntschaften. Es geht darum anderen zu helfen, es geht aber auch darum, zu sich selbst zu finden. Das ganze findet auf einem Kreuzfahrtschiff statt. Ein Buch, das teilweise zum Nachdenken anregt, teilweise aber einfach nur verwirrend ist.

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Das Knistern der Sterne

Von: Klaudia Wanner

24.03.2020

Ein sehr einfühlsames Buch. Etwas für lange Abende.

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Sinn des Lebens

Von: Carmen

21.03.2020

Der Einband des Buches ist schön gestaltet und verlockt einen, das Buch zu lesen. Das Buch handelt von der Physiotherapeuti Stella, deren " Gabe " es ist, mittels ihrer Hände, das Leid der Menschen zu erfühlen und durch Massage zu behandeln. Allerdings verliert sie - impulsiv wie sie ist - diese Gabe, verliert ihren Arbeitsplatz und verlässt ihren Mann und ihre Wohnung, relativ zu Beginn des Buches. Durch Zufall kommt sie in einer Jugendherberge unter und lernt einen älteren Herrn namens Balthasar im Park kennen. Vorsicht Spoiler! Der ältere Herr lädt sie spontan zu einer bereits gebuchten Kreuzfahrt in getrennten Kabinen ein. Als Bedingung soll sie ihn abschirmen, keine Fragen zu stellen und ihm abends beim gemeinsamen Dinner vom Tag auf dem Schiff und den Ausflügen berichten. Sie lernt zu Beginn ihrer Reise den aufgeweckten Jungen Luis kennen, der Sohn einer Schiffsmitarbeiterin ist und gesundheitsbedingt auf dem Schiff lebt, wo er auch von seiner Mutter Yolande unterrichtet wird. Auf dem Schiff verkuppelt sie Paare und hilft auch anderen Menschen, zu sich selbst zu finden. Dabei entdeckt sie, dass sie ihre Gabe zurückerlangt und auch sich schließlich helfen kann. Sie zieht Schlussstriche, wo sie nötig sind und findet zu ihrem eigenen Ich wieder zurück. Sie kommt einem Geheimnis auf die Spur und am Ende findet sie ih Seelenheil auf Helgoland. Die Buchheldin mußte erst einmal durch das Tal der Tränen gehen und zu sich selbst finden, um besser wieder dazustehen und gestärkt mit neuem Mut durch eine neue Zukunft zu gehen. Das Buch ist liebevoll geschriebenen und hat einen schönen Zauber inne. Es liest sich gut und ist auch ein idealer Reisebegleiter.

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