Leserstimmen zu
A single kiss

Ivy Andrews

L.O.V.E. (4)

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Über die L.O.V.E-Reihe hatte ich im Vorfeld nur gutes gehört und war entsprechend neugierig. Als ich dann sah, dass man die Bände auch unabhängig lesen kann, war ich hocherfreut und dankbar, mich dem vierten Teil widmen zu dürfen. Die erste Überraschung war der Umfang des Buches, mir war im Vorfeld gar nicht bewusst gewesen, dass es sich um mehr als 500 Seiten handelt. Und die zweite war, dass die Bücher offensichtlich alle parallel spielen. Ich nahm an, die in den ersten drei Bänden behandelten Paare wären bereits zusammen, aber als ich sah, dass dem nicht so war, war ich zusätzlich beeindruckt von der Autorin. Vier Geschichten gleichzeitig am selben Schauplatz mit sich teils überschneidenden Szenen aus verschiedenen Sichten zu plotten und dabei keine Details durcheinander zu bringen, muss ein enormer Aufwand sein, vor dem ich einen höllischen Respekt habe! Und es hat meine Neugierde auf die verbleibenden Bände nur noch mehr gesteigert, als es die bloße Erwähnung der Figuren sowieso schon hat. Neben den Protagonisten spielen nämlich auch die Figuren der anderen Teile hier eine lebendige Rolle und ich liebte das Zusammenspiel der Mädels und ihrer Partner einfach! Die vier Protagonistinnen der Reihe bilden eine WG, wie sie bilderbuchhafter hat nicht sein könnte. Sie sind ein großartiges Team und werden von Mitbewohnerinnen schnell zu Freundinnen und Vertrauten, diese Dynamik war großartig mit anzusehen. Sie stehen füreinander ein und stärken einander den Rücken, wenn es schwierig wird, genau wie man es sich wünscht. Ella als Hauptfigur an sich gefiel mir meistens ganz gut. Sie wirkt auf den ersten Blick wie eine verwöhnte Göre, doch das Bild klärt sich recht schnell und man merkt, dass sie auch bodenständig kann. Ich konnte mich nicht zu 100% auf sie einlassen, dafür war sie mir einen Tick zu forsch. Aber ihre direkte Art gefiel mir, selbst wenn ihre französischen Bemerkungen mir manchmal Rätsel aufgegeben haben. Callum dagegen ist ein absoluter Schatz. Dass er schnell als Bad Boy abgestempelt wird, einfach nur aufgrund seiner äußeren Erscheinung, tat mir im Herzen leid, doch der Kerl ist einfach so geläutert und tiefenentspannt und weiß genau, was er will, dass man das Gefühl bekommt, keiner kann ihm was. Dieses Bild wankt später im Buch leider, was ich sehr schade und auch nicht passend zur Figur fand. Eben erwähnter Bruch mit Callums Charakter hat leider einen großen Teil der Storyline bedingt, er ist quasi der Grund für das entscheidende Drama des Buches. Ein großer Konflikt war in der Geschichte unvermeidlich, er wurde nahezu erwartet. Aber dass er auf so einer Grundlage aufbaut, hat mich enttäuscht. Was ebenfalls gewöhnungsbedürftig war, war die ellenlange Einleitung. Über 100 Seiten des Buches dauert es, bis wir in der eigentlichen Geschichte angekommen sind, bis dato trafen sich die Protagonisten noch nicht einmal. Es war zwar interessant, die beiden auch je für sich erst einmal „allein“ kennenlernen zu können, doch die lange Zeit, bis es losgeht sozusagen, hätte gekürzt werden können. Insgesamt ist das Buch für meine bisherigen New Adult Erfahrungen sowieso sehr lang geraten, da hätte man trotz des enormen Umfangs der Geschehnisse vielleicht noch ein wenig reduzieren können. Das hätte mir alles leichter verdaulich gemacht. Dennoch bin ich insgesamt sehr angetan von dem Finale der Reihe. Abgesehen von der Länge des Buches und einer wie ich finde unrealistischen Wendung habe ich das Buch gern zur Hand genommen und bin freudig mit Ella und Callum ihren Weg gegangen. Die intensive Miteinbeziehung der Nebenfiguren macht definitiv Lust, auch die anderen Bände zu lesen, besonders Oxana und Ellas Bruder Henri wurden in diesem Band mit thematisiert. Mein Fazit: Ich hätte mir einen Ticken mehr erhofft, aber alles in allem ein gelungenes Buch! Für New Adult schon ein ziemlicher Klopper. Von mir gibt es wohlgesonnene 4 von 5 Sternen.

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Autor/in: Ivy Andrews Titel: A Single Kiss Reihe/Band: L.O.V.E., Band 4 Genre: New Adult Erschienen: Dezember 2020 ISBN: 978-3-7341-0858-7 Transparenz Diese Rezension basiert auf einem Rezensionsexemplar, dass mir freundlicherweise vom Random House Bloggerportal zur Verfügung gestellt worden ist. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Klappentext Ein einziger Kuss kann dein Leben für immer verändern … Seit Ella denken kann, dreht sich alles um „French Chis“, das Mode-Unternehmen ihrer Familie. Während ihr Bruder Henri die Geschäftsleitung übernehmen wird, soll Ella eines Tages die Designabteilung der Firma leiten, etwas anderes stand nie zur Debatte. Dabei ist Mode in Wahrheit gar nicht Ellas Ding, das wird ihr während des Auslandsjahrs in Plymouth nur allzu bewusst. Viel lieber würde sie mit einer Kamera bewaffnet durch die ungezähmte Landschaft Cornwalls streifen oder sich in einer Dunkelkammer verschanzen. Doch dann läuft ihr Callum vor die Linse. Callum, der tätowierte Bad Boy, der ihr Herz in Aufruhr versetzt, der sie ermuntert, ihren Träumen zu folgen – der aber so ganz anders ist als der Mann, den ihre Eltern an der Seite ihrer Tochter sehen … Buch-/Reihentitel und Coverdesign Mittlerweile sind wir beim vierten und letzten Band der „L.O.V.E.“-Reihe angekommen. Nach „A Single Night“, „A Single Word“ und „A Single Touch“ trägt der letzten Band der Reihe den Namen „A Single Kiss“. Wieder einmal eine sehr intime und romantische Beschreibung einer Situation zwischen zwei Menschen… und wie immer habe ich gehofft, dass mich die Geschichte wird verzaubern können. Das Cover reiht sich nahtlos bei seinen Vorgängerbänden ein. Diesmal ist es farblich in blau gehalten. Ansonsten ist die Gestaltung identisch zu Band 1 bis 3, denn in der Covermitte wirkt es, als würden sich verschiedenen Stoffbahnen (evtl. Tüll) auftürmen. In Anbetracht, dass die Reihe größtenteils von Studentinnen des Fachs Modedesign handelt finde ich diese Darstellung immer noch sehr gut gewählt. Eine Zusammengehörigkeit ist auf jeden Fall erkennbar. Charaktere Emmanuelle Chevallier ist 22 Jahre alt und gilt überall als die französische Paris Hilton. Sie ist durch und durch eine Partynudel und landet immer wieder mit ihrem Leben in der Klatschpresse. Ihr ist es vorherbestimmt, dass Modelabel ihrer Familie „French Chic“ zu übernehmen, auch wenn das, im Vergleich zu ihrem Bruder Henri (Band 2), so absolut nicht zu ihren eigenen Wünschen passt. Während Emmanuelle, kurz Ella genannt, die Gerüchte über sich selbst hasst, ist sie jedoch trotzdem öfter dazu verleitet, Gerüchten über andere Menschen Glauben zu schenken. Mit ihrem Freund Etienne ist sie schon seit längerem zusammen, allerdings kriselt es gewaltig und trotz allem ist Ella vollkommen von ihm verblendet und klammert sich an dem Schein einer glücklichen Beziehung fest. Callum – über ihn konnten wir bisher noch am allerwenigsten erfahren – studiert in Plymouth Fotografie. Er kommt aus Schottland und wurde von seiner Nana, seiner Großmutter, großgezogen, da seine Eltern bei einem schweren Unfall ums Leben gekommen sind. Er ist auf dem ganzen Körper tätowiert, hat etwas längere Haare und gilt als absoluter Playboy, was seinen Frauenverschleiß angeht. Ein vermeintlicher Bad Boy, wie er im Buche steht. Er ist 24 Jahre alt und machte auf mich, trotz seinem angeblichen Ruf, einen sehr warmherzigen, hilfsbereiten und vor allem klugen Eindruck. Schreibstil und Handlung „A Single Kiss“ ist in der ersten Person aus den abwechselnden Perspektiven von Ella und Callum geschrieben, sodass man von beiden Gedanken und auch Gefühle mitbekommen kann. Das war für mich bei diesem letzten Band der „L.O.V.E.“-Reihe allerdings vom Schreibstil her auch schon der beste Aspekt, denn leider gab es viel zu viele Dinge, die mich gestört haben. Angefangen mit der Kapitellänge. Was hat man sich die Autorin denn dabei gedacht? Da hat man etwa bis Seite 200 gelesen und ist erst beim 5 Kapitel? Ich war entsetzt. Gerade auch durch diese Kapitellänge begünstigt, zog sich die Story elendig in die Länge. Es wurde schnell langweilig, denn es kamen nur unglaublich wenig neue Informationen zur Geschichte hinzu und somit ging es nur schleppend voran. Da die Bände der Reihe alle zeitgleich spielen hat man als Leser viele Szenen doppelt und sogar drei- oder vierfach erlebt. Selbst einzelne Erklärungen und Szenenbeschreibungen wiederholten sich, wenn man nochmal in die Vorgängerbände zurückblätterte. Eine Kürzung wäre definitiv notwendig gewesen! Wenn eine Geschichte zeitgleich spielt, dann braucht man nicht 4x 500 Seiten mit zu 75% identischem Inhalt. An der Geschichte von Ella und Callum sind gerade auch deshalb, meiner Meinung nach, wichtige Details und Themen verloren gegangen, die viel mehr hätten ausgeführt werden müssen. Stattdessen hat man sich in bereits bekannten Erlebnissen verrannt. Auch die Dialoge zwischen den einzelnen Charakteren waren nicht immer das Gelbe vom Ei. Mal war es humorvoll, mal ernst, aber manchmal auch einfach nur sinnloses Dahingerede ohne jeden Sinn und Zweck. Es war des Öfteren sehr frustrierend für mich. Die Handlung startet mit einem verhältnismäßig sehr spannenden Prolog, der als einziger Part der Reihe vor der Haupthandlung in Plymouth spielt. Man erfährt einiges über Ellas Leben, ihre Beziehung und natürlich auch, wie es dazugekommen ist, dass sie nach Plymouth geflüchtet ist. Cybermobbing – ein großes Thema, was in diesem digitalen Zeitalter auch immer sehr präsent ist – wurde an dieser Stelle leider einfach fallengelassen und ausschließlich als Grundangabe für Ellas Umzug nach Plymouth genannt. Daraus hätte man so viel machen können, aber diese Chance ist nun verstrichen. Inhaltlich hat man viele kleine Einblicke in die Fotografie und Cals Arbeit als Auftragsfotograf bekommen, was mir sehr gut gefallen hat. Dagegen gewirkt hat allerdings, dass wieder einmal Val (Band 3) in der Geschichte wesentlich präsenter gewesen ist als die eigentliche Protagonistin Ella. Generell muss ich zu den Protagonisten allerdings sagen, dass sie mir leider auch nur teilweise sympathisch gewesen sind. Ella ist ein wahnsinniger Sturkopf, die zu vorschnellen Entscheidungen neigt, die manchmal nicht gut durchdacht sind. Abgesehen mal davon war gefühlt das halbe Buch voll von ihrer ewigen Leier bezüglich der Beziehung zu Etienne. Ella ist überaus unzufrieden, aber auch das war in Anbetracht der Vorgängerbände absolut nichts Neues und erreichte hier für mich ein neues Level an Genervtheit. Ihre ständige Rumheulerei ging mir schon vorher auf die Nerven, weil sie selbst in der Lage wäre etwas zu ändern, aber es nicht tut. Mit Callum hatte ich ebenfalls ein paar Probleme. Grundsätzlich war er ganz anders, als die Gerüchte uns weißmachen wollten, was ich auch sehr gut fand. Nicht angemessen war allerdings, dass er über Ellas Beziehung urteilt und sie ständig offensiv anflirtet, obwohl sie ihn mehrfach klar und deutlich abblitzen lässt. Seine Hartnäckigkeit in allen Ehren und ich finde es an sich auch schön, wenn ein Mann um eine Frau kämpft, allerdings wirkte es hier auf mich sehr penetrant und anstandslos. Auch die Beziehungsentwicklung zwischen Ella und Callum war nicht ganz meins. Denn erst passiert Ewigkeiten nichts, da Ella ja noch in einer Beziehung ist und sich nicht trennen will, egal wie unglücklich sie sein mag, und auf einmal ist sie doch getrennt und will Callum – sofort. Am besten gestern. Es ging von 0 auf 180 und mir blieben dabei echte Gefühle auf der Strecke, denn es wirkte einfach zu gewollt, zu inszeniert. Auch am Ende, die Verwendung des klassischen Klischees des „nicht gut genug“-Seins, war einfach nur dazu da, nochmal richtig Drama aufflammen zu lassen. In meinen Augen vollkommen unnötig. Letztendlich war an der ganzen Reihe die Mädels-WG das allerbeste. Die entstehende Freundschaft mitzuerleben und von jeder Seite mal gesehen zu haben war, trotz Wiederholungen, wirklich schön. Der Zusammenhalt und die Treue, die sich untereinander entwickelte, hat das ganze restliche inhaltliche Chaos wesentlich erträglicher gemacht. Wer möchte nicht in einer WG leben, die nur so voller Liebe strahlt? Sie waren chaotisch, lustig und absolut liebenswert! Fazit Die „L.O.V.E.“-Reihe hat mich bereits vermehrt zwiegespalten zurückgelassen und trotzdem habe ich immer weitergelesen, in der Hoffnung, dass die Autorin irgendwann einsehen würde, dass jede Geschichte der einzelnen Paare es wert ist, die Seiten eines Bandes komplett für sie zu nutzen. Leider ist dies nicht eingetreten und so empfand ich diesen letzten Band „A Single Kiss“, der zu 75% aus Wiederholungen bestand und wenig neuen Input gab, leider als schlechtesten der ganzen Reihe. Bewertung: 2  von 5 Sternen

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Die Reihe hat mich schon länger angelacht. Ich wollte sie wirklich schon seitdem Band 1 erschienen ist, jedoch haben mich ein paar negative Meinungen von Bloggern, die ich sehr schätze, davon abgehalten. Zufällig bin ich dann beim Bloggerportal dann auf das Buch, also Band 4, gestoßen. Der Klappentext klang einfach so gut, dass ich es unbedingt lesen wollte und schließlich auch angefragt habe. Das Cover ist ziemlich schlicht und passt sich den anderen Covern der Reihe an. Mir persönlich gefällt es ziemlich gut. Etwas mehr hätte es schon gestaltet sein können, dann wäre es nämlich auch auffälliger und würde mehr aus der Masse herausstechen, aber trotzdem gefällt es mir insgesamt sehr gut. Die Handlung hat mir größtenteils auch ziemlich gut gefallen. Mein einziger Kritikpunkt diesbezüglich ist, dass es mir manchmal zu detailliert geschrieben war, wodurch es zu Längen gekommen ist. Außerdem fand ich, dass es ein wenig lang gedauert hat bis die beiden Protagonisten etwas mehr Zeit miteinander verbracht haben. Nichtsdestotrotz fand ich es sehr schön über Ella und Callum zu lesen. Ella war eine tolle Protagonistin. Sie ist sehr eigenwillig und hat ihre Wünsche genau vor Augen. Dies liegt wahrscheinlich an ihren Familienverhältnissen, aber trotzdem fand ich es toll. Außerdem war sie trotz ihres Reichtums sehr bodenständig, was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat. Callum ist ebenfalls ein toller Charakter gewesen. Er ist so ein perfekter Bookboyfriend. Er ist aufmerksam, geduldig und lässt Ella ihre Freiheiten. Mein Herz hat er sehr schnell erobert. Der Schreibstil der Autorin war an sich ganz angenehm zu lesen. Allerdings muss ich sagen, dass es mir teilweise zu detailliert beschrieben wurde. Dadurch kam die Handlung nur eher langsam voran, wodurch ich an manchen Stellen richtig gezogen hat. Dazu beigetragen haben vermutlich auch die langen Kapitel. 30 Seiten sind im Durchschnitt für mich einfach zu lang. Ich mag es einfach lieber, wenn Kapitel kürzer sind. Fazit: Ein sehr schönes Buch mit einer süßen Liebesgeschichte. Leider war es etwas in die Länge gezogen, aber ansonsten fand ich sie wirklich toll. 4 Sterne

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Ich habe mich sehr über den Titel "A single kiss" von Ivy Andrews gefreut, welchen ich im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks lesen durfte. Dafür habe ich vom Verlag ein kostenfreies Rezensionsexemplar zugeschickt bekommen, wofür ich mich auf diesem Wege nochmals bedanken möchte. Es versteht sich natürlich von selbst, dass dadurch meine Meinung zum Buch keineswegs beeinflusst wird. Auf die gesamte L.O.V.E.-Reihe bin ich schon recht früh aufmerksam geworden, dennoch tänzelte ich mehr oder minder um die Bände herum, die übrigens unabhängig voneinander gelesen werden können. Dadurch, dass ich nun das Glück hatte, den letzten Teil vorab lesen zu dürfen, bin ich aber nun richtig auf den Geschmack gekommen und werde mich alsbald den anderen Teilen widmen :) Es handelt sich hierbei um mein erstes Werk der Autorin Ivy Andrews. Die Geschichte handelt von der Protagonistin Ella (dem E. aus L.O.V.E.), einem IT-Girl aus Frankreich, bei der sich alles um Mode und das Ansehen ihrer Familie dreht. Doch eigentlich ist es die Fotografie, die Ella zum Strahlen bringt. Und schließlich auch ein ganz anderer Mann, als der, den ihre Eltern eigentlich für sie vorgesehen hatten... Ivy Andrews schreibt ihren Liebesroman aus den Sichtweisen der Hauptcharaktere Ella und Callum in der Ich-Perspektive im Präsenz, wodurch ich eine prima Zugang zu ihnen bekomme und in ihre Gefühls- und Gedankenwelt abtauche. Doch erst einmal ist es Ella, die ich näher kennen und verstehen lernen darf, sind die ersten Kapitel aus ihrem Blickwinkel erzählt. Ich bekomme Einblicke in die Welt der Mode und des Luxus, aber auch den fiesen Seiten, die solch ein Leben mit sich bringt und möchte wahrlich nicht mit Ella tauschen. Sie muss einiges ertragen und auch ihre Familie hatte es nicht immer leicht. So fühlt sie sich ihnen gegenüber verpflichtet gewisse Dinge zu tun, hadert dabei aber immer wieder mit sich selbst. Hier erlebe ich einen tollen Prozess was Ella's Denken und Handeln betrifft. Wo ich zu Anfang eher dazu tendiere den Kopf zu schütteln, baut sich nach und nach wirklich großes Verständnis für sie und ihre Situation auf und ich erlebe einen richtigen Aha-Effekt. Alle Puzzleteile fügen sich schlussendlich zu einem klaren Bild zusammen und noch besser, die Protagonistin entwickelt sich zudem noch weiter :) Das zu verfolgen ist wirklich schön. Callum ist ein richtiger Good Boy, ganz anders, als anfänglich, gerade wegen seines Äußeren, erwartet. Hach, ich mag ihn total und spüre richtig, wie er für seine Leidenschaft – das Fotografieren – brennt. Und obwohl sich er und Ella recht spät in der Geschichte kennen lernen, ist es um ihn schnell geschehen. Ein Mann, der das Herz einer Frau erobern will und dabei aber trotz gewisser, charmanter Hartnäckigkeit auch noch Rücksicht nimmt und Zeit gibt, wow <3 Sowas wünscht man (Frau) sich doch <3 Doch nicht nur die beiden Hauptfiguren versüßen mir das Lesen, denn sie liefern sich einfach die herrlichsten Wortgefechte :D Nein, auch die Mitbewohnerinnen von Ella, das L.O.V.E.-Team und auch Ella's Bruder tun es mir mächtig an :D sie sind allesamt so verschieden, aber all miteinander super lustig, loyal und wahnsinnig liebenswürdig! :) Der Schreibstil ist sehr flüssig und atmosphärisch, so bekomme ich einiges geboten, rund um Mode, aber auch gerade hinsichtlich der Fotografie. Ich als Grafikerin habe somit auch einen gewissen Bezug zur Thematik und finde mich immer wieder in bestimmten Szenen wieder, bei denen es beispielsweise um Belichtungen, Farbmodi, InDesign o. Ä. geht. Das ist schön und fühlt irgendwie ein wenig wie "zu Hause an" :D Als Mini-Kritikpunkte möchte ich allerdings noch die Länge der Kapitel, manche langwierigen Formulierungen und auch die Aussprache von Hashtags in Dialogen nennen, mit denen ich so gar nichts anfangen konnte :D deshalb gibts einen halben Stern Abzug. Ansonsten ist "A single kiss" aber wirklich schön und romantisch und bietet dem Leser ein paar Wendungen sowie viel Humor. Somit vergebe ich eine klare Lese- und Kaufempfehlung und 4,5 Sterne, die ich gern, sofern nicht anders möglich, aufrunde *****

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L.O.V.E - 4 Mädchen, eine WG in Plymouth. 4 verschiedene Geschichten, die doch alle irgendwie zusammen hängen. Ich habe heute "A Single Kiss" beendet... Das hieß aber auch Abschied nehmen von dieser tollen Reihe, voller Fashion, Fotografie und Freundschaft! 💙 Ich habe Band 4 gemocht, für mich war es allerdings das schwächste der Reihe. Ich weiß nicht wieso, aber ich bin mit den Emotionen von Ella und Callum gar nicht warm geworden. Beide sind unglaublich tolle Figuren und Ivys Schreibstil war, wie auch in den Vorgängern, wirklich locker und flüssig zu lesen. Die Szenen waren toll beschrieben und natürlich war Callum nicht der, den man eigentlich erwartet hätte. Dennoch bin ich einfach nicht warm geworden. Zusätzlich wurde es leider von Buch zu Buch etwas "lästig" viele der Szenen immer wieder zu lesen (nur aus anderen Blickwinkeln) dennoch hab ich auch Band 4 genossen und kann nun beruhigt Good Bye sagen! Das setting in Plymouth war wir immer wunderschön, die Thematik der Mode und Fotografie hat der Reihe etwas ganz besonderes gegeben.

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Das ist der vierte Teil der L.O.V.E. Reihe, kann aber unabhängig vom ersten gelesen werden. Ich kann es euch nur ans Herz legen, diesen nicht auszulassen, Libby und Jazz sowie auch Oxy und Henris als auch Val und Parker sind genial und reißen einen mit ihrer Geschichte mit. Hierbei geht es um Ella, eine der 4 Mädels, die die Rehe beherrschen und von ihrem Leben und Emotionen mitreißen. Das Werk spielt in der gleichen Gegenwart, so dass man aus Ellas Sicht nochmals Einblicke in die verschiedensten gemeinsamen Geschehnisse bekommt, sie aber trotz dessen intensiv und von einer neuen und anderen Sichtweise präsentiert bekommt. Ella glänzte schon im vorherigen Teil mit ihrer harten Fassade, die alles mögliche erdulden muss, sie aber auch viel stärker macht als man denkt. Im Bezug auf Callum will sie in erster Hinsich Val schützen als auch vielleicht ihr viel z u zerbrechliches Herz, was ja auch noch an Etienne gebunden ist. Besonders ist es aber die immer aufkeimende Liebe zur Fotografie die sie viel näher zu Callum bringt, als man geahnt hätte. Herausstechend jedoch ihre Bürde des Familienimperium als auch die vorgeschriebene Zukunft in der Welt der Mode in die Fußstapfen ihrer Mutter zu treten. Cullum im Gegensatz ist sich seines Talent und Leidenschaft für die Fotografie sicher, er ist ein begeisterter Künstler und herausragend in seinem Fach. Die Tattoos, das BadBoy Image generell sein Äußeres verwirrt vielleicht und verspricht mehr Leidenschaft als Sensibilität, doch genau macht sein Gemüt, seine Freundlichkeit und seine Fürsorge aus. Wie ihr merkt ist die Kombination der Protagonisten nicht die einfachste, doch das macht auch diese aus, denn sie ergänzen sich perfekt, geben einen ein unglaubliche Chemie und Dynamik miteinander aus. Ich habe die Protagonisten schon in den vorherigen Bänden ins Herz geschlossen, habe mich immer gefragt was Ella zu ihrem Wandel getrieben hat und was genau hinter ihrer starken Fassade verborgen ist und wie zwischen Cal uns ihr die Chemie und die knisternde Energie zustande kommt, war von ihrer Geschichte begeistert und erstaunt, nicht nur über ihre Stärke als auch über ihren Liebe zur Fotografie als auch die Kultur Paris. Dies ist ein Sahnehäubchen innerhalb des Buches, denn wer schon immer einen Einblick in die Erschaffung dessen erfahren wollte, ist hier genau richtig. Detailtier und voller Liebe bekommt man von der Wahl vom Objekt zur Linse, bis hin zur Entwicklung und Präsentation Idee bis zur Kreation alles geboten, wird teil der kreativen Welt ohne das man je geahnt hat, dass sein Interesse schon da war und wird übertroffen von der Raffinesse der jeweiligen Künstler. Herausstechend dazu natürlich der Schreibstil der einen einfach packt und die Geschichte verschlingen lässt. Der fließenden Lesefluss ergibt sich aus dem locker und leichten Schreibstil, der einen zwischen emotional, fesselnd als auch humorvoll wechselt. Die Erzählweise ist fließend und sehr bildlich, so das man emotional mit betroffen ist aber auch völlig in der Komplexität der Charaktere eintauscht und sich in deren Gedanken und dem Leid des Gefühlschaos verliert. Das Buch zog schon durch das Cover die erste Aufmerksamkeit auf sich, es wunderschön in blau, schlicht und doch harmonisch gestaltet und ergibt durch die komplette Reihe die wundervollen Initialen L.O.V.E die nicht nur die schicksalshafte Zusammenführung der vier Mädels präsentiert sonder auch der Botschaft der Werke. Der Gesamteindruck wird von der emotionalen Liebesgeschichte abgerundet, bietet aber ein ernsteres Thema, als auch eine tiefer Botschaft, wie erdrückend und gefährlich es ist ein Person der Öffentlichkeit zu sein, wie man den Mut findet zu seinen Gefühlen steht und diese auch mitteilt, wie man durch Rückhalt und Freundschaft aber auch zur Liebe der Kunst und Fotografie über sich hinaus wachsen kann. Die Geschichte von Ella und Cal ist mit ernster Ton unterlegt, spiegelt aber ihr Erlebtes als auch die Verletzlichkeit sowie den Zwiespalt wider. Ich vollkommen im Banne, habe bittersüß miterlebt wie Cal sich vom ersten Moment vollkommen in Ella verliert, ihr doch aber den Abstand gibt, den sie fordert, zeigt aber auch die Rückschläge, Abweisungen und Schmerz den er durchleben muss, habe mit ihnen gelitten und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Besonders natürlich die Kombination der Beiden, die man einfach nur ideal beschreiben kann, so dass man nervenzehrend am weiteren Verlauf teil nimmt und auf ein gutes Ende hinaus fiebert. Herausstechend natürlich die anderen Mitbewohnerinnen die mich wieder sehr entzückt haben, es war wie zu alten Freunden zurück zu kehren und diese wieder ein Stück ihres Lebens zu begleiten. Man fühlte sich Teil der Gruppe, hat sich sehr amüsiert über die Erinnerungen an Libbys und Jazz Geschichte als auch Oxys und Henri sowie Val und Parkers. Ein herzzerreißende als auch sehr gefühlvolle Geschichte, die mit den Persönlichkeiten einnimmt, amüsiert, ergreift und nicht mehr los lässt, mit der Hingabe und Liebe zur Fotografie und der idyllischen Umgebung Englands gewürzt ist. Ich hing wieder an den Lippen der Autorin und konnte die Buch nicht aus der Hand legen, war gepackt im Lesefluss und kann es nur jedem ans Herz legen. Herausstechend auch die Freunde, die einen genauso schnell wie die Protagonisten ans Herz wachsen. Die Mädelsgruppe, die so verschieden und doch so ergänzend perfekt zueinander stehen. Als Schlussanmerkung muss ich auch Cal und seine Leidenschaft nochmal erwähnen, wie er alle seine Gefühle in einen Kuss vermittelt, alles bis dahin erlebte vergessen lässt und uns zum seufzen bringt. Seine kreative Ader wird aber auch noch durch das wundervolle Lied präsentiert und uns mit seinen Sprüchen, Kosenamen in gälischer Sprache bittersüß gesteigert. Ich bleibe daher begeistert, ergriffen von dem steinigen Weg von Ella und Cal sehr eingenommen zurück. Ich verabschiede mich schweren Herzens von der wundervollen Reihe und darf ich übrigens, genau wie ihr sehr über die Bonus Geschichte freuen und noch in etwas in der Welt der vier beeindruckenden Frauen und ihren geliebten charismatischen Männer bleiben. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Verlag. Trotz der Bereitstellung hat dies in keiner Weise meine ehrliche Meinung zum Buch beeinträchtigt. #asingelkiss #IvyAndrews #Blanvalet #BloggerPortal #Rezension

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Vom LuxusGirl und ihrem BadBoy

Von: Sabinesuniversum

08.02.2021

Callum kam mir in den anderen Bänden immer recht unscheinbar daher, dabei ist er genau das nicht. Er sprüht vor Leidenschaft für die Dinge die er Liebt. Ich finde ihn wirklich toll! Ella revidiert schnell den ersten Eindruck den man von ihr hat. Ja, sie mag ein verwöhntes, reiches Mädchen sein, aber sie hat es nie anders gekannt. Auch, dass es manchmal wichtiger ist den Schein zu wahren, als auszubrechen und man Selbst zu sein. Ihre überstürzte Flucht endet eigentlich in der Suche nach sich selbst. Sie findet dann aber nicht nur zurück zu sich selbst, abseits von Glamour und Luxus, sondern auch Menschen die sie sehen und Lieben wie sie ist. Und trotzdem mischt die Vergangenheit stellenweise noch ordentlich mit. Mein persönliches Highlight ist allerdings Callums Nana ❤️... Sie ist einfach genau so, wie ich mir so eine resolute, alte Dame vorstelle. Sie lässt sich von niemandem auf der Nase rum tanzen und ist sowas von schlagfertig, gepaart mit einem riesigen Herzen aus Gold! Für mich im ganzen eine absolut gelungene Reihe, die eigentlich in keinem Regal fehlen darf!

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Ellas Leben ist geprägt von Skandalen und Paparazzos. Keiner ihrer Schritte bleibt unkommentiert. Als sie endgültig genervt von ihrem Leben ist, denn die meisten Skandale sind frei von der Presse erfunden, beschließt sie ein Auslandsemester in Plymouth zu absolvieren. Und zwar nicht als prominente Emmanuelle Chevallier, sondern einfach nur als Ella. Dort angekommen genießt sie ihr einfaches Leben. Ihr Freund Etienne hat sie dabei in Paris gelassen. Auch wenn sie an ihm hängt, läuft ihr Callum über den Weg, der ihr den Kopf verdreht und ihre Welt auf den Kopf stellt. Das Cover ist wieder wunderschön und passt hervorragend zum Rest der Reihe. Endlich ist das LOVE auf dem Buchrücken komplett. Mir gefällt die Idee total gut und sieht gemeinsam im Regal richtig toll aus. Auch in diesem Buch ist der Schreibstil wieder locker und leicht. Es ist emotional und rührend geschrieben. Ich kann mich gut in Ella und Callum hineinversetzen. Auch wenn das Buch ein wenig länger ist, liest es sich schnell. Lediglich die langen Kapitel haben mich etwas gestört. Ich gehöre zur Gruppe „Ich lese das Kapitel noch zu Ende“. Das dauert dann manchmal schon etwas länger. Ella ist ein französisches Mädchen, welches aus reichen Verhältnissen kommt. Ihre Leidenschaft schwankt zwischen Shopping und Fotografie. Callum ist ein schottischer tätowierter junger Mann, der bei seiner Oma großgeworden ist. Seine Passion ist die Fotografie. Obwohl die Beiden wohl nicht unterschiedlicher sein können und auch aus total unterschiedlichen Schichten kommen, passen sie einfach wie Topf und Deckel zusammen. Für die Beiden gibt es in ihrer Blase die ganzen Umstände nicht, denn für sie haben diese Umstände keinerlei Relevanz. Sie möchten ihr Leben so leben, wie sie es wollen – unabhängig davon, was Andere für sie vorgesehen haben. Vor allem Ella macht eine super Entwicklung innerhalb des Buches. Sie reißt sich von ihren Eltern los und entscheidet endlich für sich alleine. Sie zeigt Willen und Mut. Das hat mich wirklich sehr beeindruckt. Und auch die Unterstützung von ihrem Bruder ist wirklich super. Henri hat mir schon im andern Band richtig gut gefallen. Ich finde es gut, dass im Buch das Thema Cybermobbing angesprochen wurde, denn das wird gerade in der heutigen Zeit immer mehr. Mir hat der Umgang von Ella mit dem Thema gut gefallen. Das ist aus meiner Sicht sehr gut gelöst. Sie nimmt es sich zwar irgendwie zu Herzen und es trifft sie auch. Aber sie besinnt sich immer wieder darauf, dass es fremde Menschen sind, die sie nicht kennen. Daher ist die Meinung dieser Menschen im Grunde egal. Wichtig ist ihr die Meinung der Menschen um sie herum. Besonders witzig finde ich die Szenen mit Callums Oma. Sie hat mich sehr oft zum Schmunzeln gebracht. Sie redet nicht lange drum herum, sondern kommt offen und direkt auf den Punkt. Und dabei ist sie gnadenlos ehrlich. Vor allem die Szenen mit dem neuen Nachbarn sind genial. Das absolute Highlight der gesamten Reihe ist und bleibt die Freundschaft der Mädels. Diese WG ist ein Traum und würde sich wahrscheinlich jede/r so wünschen. Die Mädels sind alle verschiedenen und dennoch haben sie viele Gemeinsamkeiten. Alle geben sich gegenseitig Halt und helfen sich. Es ist einfach schön wie selbstverständlich und fürsorglich sie gegenüber einander sind. Der vierte und somit letzte Band der Reihe ist ein gelungener Abschluss. Vor allem der Epilog ist wunderschön und lässt mich guten Gewissens Abschied nehmen – auch wenn es schwer fällt.

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