Leserstimmen zu
A single word

Ivy Andrews

L.O.V.E. (2)

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Der Beginn dieses Romans mag für Oxana nicht so gut gewesen sein, für mich dagegen hatte die erste Szene einen Lachflash und ein Gefühl von "Ja, kenn ich! Fühl dich gedrückt, Oxana" ausgelöst, sodass ich umso glücklicher in das Buch abtauchen konnte. Zurück zu der vierer WG und in England, habe ich die Zeit mit Oxana und ihren drei Freundinnen und Mitstudenten genossen. Oxana ist eine starke Frau, die bisher alles selbst gemeistert hat, deswegen fällt es ihr schwer, sich auf andere zu verlassen, denn sie hat eines gelernt: willst du weiter kommen, vertrau nur dir selbst. Auch wenn sie in Valerie, Libby und Ella Freundinnen fürs Leben gefunden zu haben scheint. Freundinnen, die hinter ihr stehen und besonders zu Ella baut sie eine starke Bindung auf, sodass sie zu besten Freundinnen werden. So lernt sie auch Ellas älteren Bruder Henri kennen, als er diese besucht und ein Blick, ein Wort reicht und die beiden fauchen sich an. Wobei hier tatsächlich Henri die treibende Kraft ist, denn Oxana weiß nicht, was sie gemacht haben soll, um den Unmut und die schlechte Meinung Henris zu verdienen, dennoch lässt sie sich nicht ins Boxhorn jagen. Ein Missverständnis, dass sich durch das Buch bis zu einem bestimmten Punkt zieht und dann das große Aha bei den Charakteren fördert. Und auf einmal ist Henri gar nicht mehr so ein Idiot, wie er sich gegenüber Oxana andauernd verhalten hat. Henri ist ein wundervoller, charmanter Mann, der etwas tief in sich verschlossen hat, das jeden Tag ein bisschen mehr an ihm knabbert. Ein Ereignis, mit dem ich so nicht gerechnet habe und auch nicht mit dem darauffolgenden Konsequenzen für ihn. Denn es ist nicht das typische Klischee, das hier bedient wird, sondern etwas sehr viel traumatischeres, weswegen Henri letztendlich auch authentisch und kongruent in sich blieb. Sein dummes Verhalten, was am Anfang unverständlich war, ergab auf einmal Sinn und auch wenn es immer und immer wieder angedeutet wurde, hat er es doch erfolgreich verdrängt. Er tut nämlich das, was fast alle von uns tun würden: er flieht vor den Erinnerungen, den Gedanken, den Gefühlen, dem Geschehen an sich. Nicht dran denken, stattdessen stürzt er sich in die Arbeit, den Sport und feiert manchmal zu sehr, zeigt der Frauenwelt seine Liebhaberqualität und erschafft sich den Ruf eines Herzensbrechers, obwohl er eigentlich ein anständiger Typ ist. Ich liebe es! Diesen Roman, das Setting, die Charaktere. Und die Tiefe von ihnen. Oxana ist alleine, obwohl sie das nicht ist. Kein Kontakt zu ihrer Familie, keine Unterstützung, kein gutes Wort von dieser, dafür aber Freundinnen, die stets zu ihr stehen und ein alter Freund, er ihr so manches Mal aus der Patsche hilft, während sie ihren Weg sucht. Und dann Henri erst! Himmel, ich kann verstehen, warum die Frauen ihm ihre Herzen hinterher werfen, aber er findet sich selbst zu kaputt, zu sehr in Schatten eingetaucht, um auch nur eine von ihnen so nah an sich heran zu lassen. Nur Oxana scheint es durch seine Schutzwälle zu schaffen und dann doch wieder nicht, denn immer wieder gibt es da diesen Gummizug, der sie von ihm zieht und das ist alleine Henris Abwehrmechanismen im Inneren zu verdanken. Die Geschichte wird aus der Perspektive von beiden erzählt und man erhält so einen tiefen Einblick, einen, für den ich dankbar bin, sonst wäre ich Henri nie so nah gekommen und hätte nicht verstanden, warum er so ist, wie er nun einmal ist. Natürlich darf hier auch die Mode nicht zu Kurz kommen, ganz und gar nicht, denn immerhin ist sie ein zentraler Bestandteil, ohne dabei die sozialen Konflikte zu vernachlässigen, aber Mode bestimmt nun einmal das Leben von beiden. Die vier Bücher der L.O.V.E. Reihe laufen parallel zueinander und zuerst dachte ich, dass hier Szenen wiederholt werden würden, dabei ist das nicht der Fall. Man bekommt immer wieder neue Einblicke in das WG - Leben, in die Interaktion der Frauen miteinander und ihre gemeinsamen Probleme, aber auch die einzelnen. Und die Versuche, etwas voreinander geheim zu halten, was letztendlich doch scheitert, denn sie werden einfach zu einem eingeschworenen Team im Laufe des Jahres und stehen zueinander. Fazit: 5 Sterne! Liebe, Freundschaft, Vertrauen und der Versuch, seine Ängste, seine eigene Dunkelheit zu überwinden und wieder nach vorne zu schauen. Manchmal war mir das Buch zu viel, denn für jedes Buch gibt es meiner Meinung nach seine Zeit, also habe ich es ruhen lassen und später weiter gelesen, gleichzeitig war es aber, als würde ich in dem Buch etwas finden, was mich tief angesprochen hat. Ich kann es empfehlen, trotz dem komplexen Thema, das bei Henri stets mitschwingt und jede seiner Handlungen steuert.

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Toller zweiter Teil

Von: Dunkelbuntetraeume

09.01.2021

'A Single Word' ist der zweite Teil der L.O.V.E Reihe, von Ivy Andrews. Ich habe diesen zweiten Teil gelesen, bevor ich Band eins gelesen habe. Normalerweise mache ich das nicht und ich empfehle jeden der diese Reihe noch lesen möchte bei Band 1 zu beginnen. Zu aller erste war ich von der Dicke des Buches etwas überrumpelt. Das Buch umfasst ca. 500 Seiten und für ein New Adult Roman ist das schon recht viel. Der Einstieg in den Roman ist mir auf anhieb gut gelungen, der Schreibstil von der Autorin hat mir super gefallen. Ivy Andrews schreibt super bildhaft, leicht, flüssig sowie detailliert aber dennoch nicht langwierig. Die Charaktere empfand ich als unglaublich sympathisch. Oxy sowie auch Henri sind wirklich toll, allerdings haben sie mir nicht genug erzählt. Die Nebenfiguren, die allesamt interessant sind, haben viel Raum in diesem Buch eingenommen. Das fand ich sehr schade, denn so rückte die Geschichte rund um Oxy und Henri etwas in den Hintergrund. Trotzdem konnten mich die zwei Protagonisten von sich überzeugen. Den ersten Band werde ich jetzt noch nachholen und werde aufjedenfall die Reihe weiter verfolgen. Denn besonders Val finde ich unglaublich spannend und um sie geht es im dritten Band.

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Ich habe #asingleword von @ivyandrewsbooks gelesen und muss leider sagen, dass ich am Anfang echt total enttäuscht war. Der Anfang spielt zur genau gleichen Zeit wie Band 1, sodass man manche Sachen doppelt erlebt. Klar könnte man da sagen, dass es ja eine andere Sicht ist, aber ich lese auch nicht die ganzen Bücher aus „seiner Sicht“ Und irgendwie fand ich es bei dem Buch sehr anstrengend, dass ich, um weiter zu kommen, viel überlesen habe. Ab einem bestimmten Punkt, war dann die Geschichte von Oxy und Henri so weit, dass man die Geschehnisse nicht mehr kannte, und ab da wurde es wieder gut 🥰 wirklich tolle Geschichten und Ideen kommen aus der Feder der Autorin. Schon die Liebesgeschichte in Band 1 fand ich außergewöhnlich. Und auch Band 2 war wirklich wieder schön, emotional und lustig. Wenn man über das Problem des Anfangs hinweg sehen kann, lohnt es sich auf jeden Fall diese Reihe zu lesen. Auch ich werde trotzdem weiter lesen 😋❤️ ohne den Anfang gäbe es 4 1/2 🌟 doch so kann ich nur 3 🌟 insgesamt verteilen 🥺🙈

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Das Cover ist wie in Band eins einerseits schlicht gehalten, aber doch Ausdrucksstark. In diesem Teil geht es um Henri und Oxy, welche man im ersten Band bereits kennengelernt hat. Henri hat viel durchgemacht, was man ihm auch anmerkt. Man erfährt hier etwas mehr von den Hintergründen und auch warum er eben ist wie er ist. Auch Oxy gegenüber, obwohl er sie wirklich gern zu haben scheint. Für mich war es ein sehr emotional beschriebener Moment, als er sich endlich öffnen konnte. Das hat die Autorin ganz klasse rüber gebracht. Beide durchleben hier eine schwierige Zeit, aber das verbindet sie auch meiner Meinung nach viel mehr. Beide Charaktere sind sehr sympathisch und sind mir gleich ans Herz gewachsen, daher habe ich mich sehr gefreut in diesem Buch nun deren Geschichten zu durchleuchten und deren gemeinsame Geschichte zu lesen. Für mich war das wieder ein sehr gelungenes Buch was ich wirklich jedem nahelegen kann der gern Liebesgeschichten liest, die nicht immer nur einfach sind.

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Ich habe den ersten Band der Reihe geliebt und mich sehr auf die weiteren Bände gefreut. Leider hat der 3 Band mir nicht das gegeben was ich in den anderen Bände immer wieder erlebt habe. Ich habe keine Verbindung zu den Charakteren gespürt und bin nicht richtig in die Geschichte gekommen.  Der Schreibstil war flüssig, aber ich habe einfach keinen richtigen Lesefluss bekommen.

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Abgebrochen

Von: frau.zissynchen

09.10.2020

Erwartet habe ich eine süße Lovestory mit viel Mode, aber hier wurde ich leider enttäuscht. Mit den Protagonisten wurde ich nicht warm, der Schreibstil hatte viele Längen und die Story hat mich nicht packen können. Ich mochte es leider so überhaupt nicht und habe nach etwa 1/3 abgebrochen.

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A single world Handlung: Als Oxy den Bruder ihrer neuen Mitbewohnerin Ella kennenlernt, weiß sie sofort, dass Henri nichts als Ärger bedeutet. Denn der gut aussehende Erbe des Modeunternehmens »French Chic« steht nicht nur im Ruf, ein notorischer Frauenheld zu sein, er verhält sich auch wie der weltgrößte Rüpel. Was Oxy nicht weiß: Henri hütet ein dunkles, traumatisches Geheimnis. Gefühle will er nicht zulassen, und dennoch weckt die schlagfertige Oxy etwas in ihm – etwas, dem sich Oxy all seiner Sabotageversuche zum Trotz ebenfalls nicht entziehen kann … Schreibstil: Der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Er war flüssig und angenehm zu lesen und ich bin schnell durch dieses Buch gekommen. Das Thema Modebranche empfand ich als eine tolle Idee aber leider kann ich mich dafür nicht begeistern. Der zweite Band der Reihe läuft zeitgleich wie der erste. Man kann die Bücher unabhängig voneinander lesen, aber ich empfehle immer die Reihenfolge einzuhalten. Meine Meinung: Das Cover ist mal wieder ein Hingucker und macht einfach nur neugierig auf dieses Buch. Da mich der erste Band der L.O.V.E. - Reihe nicht so sehr umgehauen hat, hatte ich ein wenig Bammel vor dem zweiten Band. Aber der zweite Band hat mir viel besser als der erste gefallen und ich war an manchen Stellen begeistert von diesem Buch. Oxana ist eine zurückhaltende und ruhige Protagonistin, die schon früh gelernt hat auf eigenen Beinen zu stehen. Sie machte früh Ihre Ausbildung zur Schneiderin und kommt aus etwas ärmlichen Verhältnissen. Mir war sie auf Anhieb sympathisch und ich konnte mich an vielen Stellen in sie hineinversetzen. Henri ist das komplette Gegenteil von ihr. Er ist der absolute Frauenheld und Player. Er ist selbstbewusst und reich. Er ist immer misstrauisch und denkt immer erstmal das Schlechteste. Im laufe des Buches merkt man was für ein netter Kerl hinter dieser Fassade steckt. Die Entwicklung der beiden Protagonisten hat mir sehr gefallen, aber es gab immer wieder Stellen die sich gezogen haben und man hat gewartet bis etwas passiert. Jedoch waren Emotionen, Spannung und die Leidenschaft an der richtigen Stelle und ich habe dieses Buch genossen zu lesen. Fazit: Mir hat dieses Buch an sich gut gefallen. Die Emotionen und Gefühle waren am richtigen Fleck. Es gab jedoch immer wieder kleine Stellen die sich etwas gezogen haben und ich das Gefühl hatte, dass nichts passiert. Das fand ich sehr schade, da ich mir bissel mehr erhofft hatte, aber ich fand diesen definitiv besser als Band 1. Von mir bekommt dieses Buch 4/5 Sternen.

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Ivy Andrews ist eine Queen

Von: Justine

21.09.2020

Wer einmal Ivy Andrews gelesen hat, kommt nicht mehr von ihr los! Schon der erste Band der Reihe, hat mich aus den Socken gehauen. Sexy, wild und sprachlich gigantisch schafft es die Autorin auch im zweiten Band beides zu vereinen: klassische Lovestory und eine Priese Erotik. Noch dazu sind es hier die Frauen, die genau wissen was sie wollen. Feministische Liebesromane mit Erotik? Zumindest teilweise: Ja! Man spürt in jedem Satz, für welche Werte die Autorin steht. Auch wenn ihre Protagonisten mal struggeln. Eine absolute Empfehlung. Oxy und Henri sind ein Genuss für alle Sinne.

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