Leserstimmen zu
Terrorland

Christian v. Ditfurth

Kommissar de Bodt ermittelt (6)

(5)
(0)
(1)
(1)
(1)
€ 15,00 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Berlin stöhnt unter der unbarmherzigen Sommerhitze. Abgesehen von den Touristen, die auch 40 Grad im Schatten nicht vom Sightseeing abhalten. Bis ein vollbesetzter Touristenbus mitten in der Stadt in die Luft fliegt. Direkt vor der russischen Botschaft. Auch der Botschafter kommt dabei ums Leben. Während Kommissar Eugen de Bodt mit seinen Kollegen Salinger und Yussuf in ihrer inoffiziellen “Zentrale”, dem Café Eliza in Berlin, noch darüber spekulieren, ob der Anschlag in Wahrheit dem russischen Botschafter gegolten haben könnte und die unzähligen unschuldigen Touristen nur der Ablenkung dienten, explodiert über ihren Köpfen ein Feuerball. Schnell stellt sich heraus, es war ein Flugzeug, auf dem Weg von Tegel nach London. An Bord: ein hochrangiger Mitarbeiter der deutschen Sicherheitsbehörden. Nicht der letzte Tote aus diesem sensiblen Arbeitsumfeld. De Bodts These, wer warum hinter diesen Anschlägen stecken könnte, scheint anfangs völlig abwegig. Doch eine bessere hat auch niemand. Und Eugen de Bodt ist auch niemand, der sich von seiner Fährte abbringen lässt. Zumindest nicht, solange er keine sinnvollere Alternative sieht. Seine Hartnäckigkeit scheint sich auszuzahlen, bringt aber nicht nur sein eigenes Leben in Gefahr. HERRLICH SCHRÄGE SPANNUNG Terrorland ist mein dritter “de Bodt” (Zwei Sekunden habe ich aus irgendwelchen Gründen nicht verbloggt) und mein fünfter Thriller von Christian v. Ditfurth und ich war wieder entzückt. Den Begriff “entzückt” wähle ich gezielt, denn Christian v. Ditfurth hat mit seiner De-Bodt-Reihe einen ganz besonderen Stil entwickelt. Der kauzige Kommissar mit den flotten Hegel-Zitaten ist – egal wie brisant die Story sonst ist – immer wieder amüsant. Ich bin jedes Mal ein bisschen neidisch auf sein rigoroses Vorgehen, wenn er von seiner Theorie überzeugt ist. Ohne Rücksicht auf Verluste macht er alles platt, was sich ihm in den Weg stellt. Und tatsächlich liegt er damit wieder richtig. Zu meinem Entzücken hat auch die Wahl der Protagonisten beigetragen. Die ist sehr speziell, auch in der Namenswahl, die natürlich nur zufällig an aktuell lebende Politiker erinnert. Durch die realen Entwicklungen der letzten Wochen bekommt Terrorland nochmals einen neuen Drive. Lesen, grinsen, gruseln, aufatmen!

Lesen Sie weiter

In ihrer Aktualität kaum noch steigerungsfähig scheint die Politthriller-Reihe des Historikers Christian v. Ditfurth. Obwohl „Terrorland“, der im August veröffentlichte sechste Roman um den eigenwilligen Berliner Hauptkommissar Eugen de Bodt, bereits im Vorjahr geschrieben wurde, wirkt er jetzt nach der Wahlniederlage Donald Trumps und unter dem Eindruck seines Kampfes um das Weiße Haus noch realistischer. Man könnte leicht vergessen, dass es sich nur um Fiktion handelt. Wieder hat es Hauptkommissar Eugen de Bodt – wegen seiner unorthodoxen Arbeitsweise unbeliebt bei Vorgesetzten und Kollegen, aber Schützling der Kanzlerin – mit einer Reihe von Terrorakten in Berlin zu tun: Ein Touristenbus fliegt ausgerechnet vor der russischen Botschaft in die Luft, wobei auch der russische Botschafter ums Leben kommt. Ein Flugzeug explodiert bald nach dem Start am Berliner Himmel. Der neue Botschafter Russlands und dessen Familie werden ebenfalls ermordet. Steckt der Islamische Staat dahinter? Die deutschen Sicherheitsorgane sind ratlos. Kommissar de Bodt, der nichts von Vorschriften hält und gern selbst entscheidet, wann er vom Dienst suspendiert und wieder eingesetzt wird, vermutet bald, dass ein russischer Geheimdienst die Mitwisser einer groß angelegten Auslandsmission ausschaltet. Geht es um den amerikanischen Präsidenten Ronald Dump? Vor sechs Jahren lernten wir in „Heldenfabrik“, dem ersten Band dieser wohl besten Politthriller-Reihe eines deutschen Autors, den ungewöhnlichen Kommissar de Bodt kennen. Er löst seine Kriminalfälle statt nach Lehrbuch lieber mit Hegel und Nietzsche, mit deren Zitaten er seine Mitmenschen ebenso nervt wie seine Mitarbeiter Silvia Salinger und den türkischstämmigen Computerfreak Yussuf. Die überlegene Weisheit der Philosophen macht es de Bodt möglich, sich über das Augenscheinliche zu erheben, um mittels Spekulation die die Wahrheit zu finden. „Spekulation ist eine Philosophie, welche die Ganzheit einer Sache betrachtet“, erklärt er es mit Hegel. In Ditfurths neuem Roman dreht sich letztlich alles um den US-Präsidenten Ronald Dump. Allein schon die Namenswahl offenbart, wie der Autor zu Donald Trump steht, bedeutet doch das englische „dump“ so viel wie „Müllplatz“, umgangssprachlich sogar „Scheiße“. Mehrere Textstellen machen dies deutlicher: „Dump war ein unreifes Großmaul. Der auf dem Schulhof am Ende allein in der Ecke stünde, weil die Kameraden seiner überdrüssig wären.“ Bedenkt man, dass Ditfurth seinen Roman schon Monate vor Trumps Wahlniederlage abgeschlossen hat, erscheinen solche Textstellen fast prophetisch: „Wenn Dump die Wahlen verliert, gehen seine Anhänger auf die Straße. … Man muss das nur anheizen, Wahlfälschung und so weiter.“ In seiner Aktualität ist dieser Politthriller unübertroffen – nach der US-Wahl fast noch stärker als am Erscheinungstag. Der Roman kann es mit seiner in kurze Kapitel gegliederten und durch schnelle Szenenwechsel aktions- und temporeichen Handlung mit internationalen Bestsellern aufnehmen. Doch was diese niveauvolle Thrillerreihe zum besonderen Lesevergnügen macht, sind deren Ironie und Sarkasmus. Amüsant wie immer sind die in ihrer Schnoddrigkeit schon fast zu Kult gewordenen Dialoge zwischen Salinger und Yussuf oder die sich steigernde Wut des französischen Kommissars Lebranc auf seinen jungen, ihm geistig und kriminalistisch überlegenen Assistenten Floire. Nur Ditfurths allzu häufige Verächtlichmachung des US-Präsidenten stört in ihrer Übertreibung.

Lesen Sie weiter

REZENSION – In Aktualität kaum noch steigerungsfähig scheint die Politthriller-Reihe des Historikers Christian v. Ditfurth. Obwohl „Terrorland“, der im August veröffentlichte sechste Roman um den eigenwilligen Berliner Hauptkommissar Eugen de Bodt bereits im Vorjahr geschrieben wurde, wirkt er jetzt nach der Wahlniederlage Donald Trumps und unter dem Eindruck seines Kampfes um das Weiße Haus noch realistischer. Man könnte leicht vergessen, dass es sich nur um Fiktion handelt. Wieder hat es Hauptkommissar Eugen de Bodt – wegen seiner unorthodoxen Arbeitsweise unbeliebt bei Vorgesetzten und Kollegen, aber Schützling der Kanzlerin – mit einer Reihe von Terrorakten in Berlin zu tun: Ein Touristenbus fliegt ausgerechnet vor der russischen Botschaft in die Luft, wobei auch der russische Botschafter ums Leben kommt. Ein Flugzeug explodiert bald nach dem Start am Berliner Himmel. Der neue Botschafter Russlands und dessen Familie werden ebenfalls ermordet. Steckt der Islamische Staat dahinter? Die deutschen Sicherheitsorgane sind ratlos. Kommissar de Bodt, der nichts von Vorschriften hält und gern selbst entscheidet, wann er vom Dienst suspendiert und wieder eingesetzt wird, vermutet bald, dass ein russischer Geheimdienst die Mitwisser einer groß angelegten Auslandsmission ausschaltet. Geht es um den amerikanischen Präsidenten Ronald Dump? Vor sechs Jahren lernten wir in „Heldenfabrik“, dem ersten Band dieser wohl besten Politthriller-Reihe eines deutschen Autors, den ungewöhnlichen Kommissar de Bodt kennen. Er löst seine Kriminalfälle statt nach Lehrbuch lieber mit Hegel und Nietzsche, mit deren Zitaten er seine Mitmenschen ebenso nervt wie seine Mitarbeiter Silvia Salinger und den türkischstämmigen Computerfreak Yussuf. Die überlegene Weisheit der Philosophen macht es de Bodt möglich, sich über das Augenscheinliche zu erheben, um mittels Spekulation die die Wahrheit zu finden. „Spekulation ist eine Philosophie, welche die Ganzheit einer Sache betrachtet“, erklärt er es mit Hegel. In Ditfurths neuem Roman dreht sich letztlich alles um den US-Präsidenten Ronald Dump. Allein schon die Namenswahl offenbart, wie der Autor zu Donald Trump steht, bedeutet doch das englische „dump“ so viel wie „Müllplatz“, umgangssprachlich sogar „Scheiße“. Mehrere Textstellen machen dies deutlicher: „Dump war ein unreifes Großmaul. Der auf dem Schulhof am Ende allein in der Ecke stünde, weil die Kameraden seiner überdrüssig wären.“ Bedenkt man, dass Ditfurth seinen Roman schon Monate vor Trumps Wahlniederlage abgeschlossen hat, erscheinen solche Textstellen fast prophetisch: „Wenn Dump die Wahlen verliert, gehen seine Anhänger auf die Straße. … Man muss das nur anheizen, Wahlfälschung und so weiter.“ In seiner Aktualität ist dieser Politthriller unübertroffen – nach der US-Wahl fast noch stärker als am Erscheinungstag. Der Roman kann es mit seiner in kurze Kapitel gegliederten und durch schnelle Szenenwechsel aktions- und temporeichen Handlung mit internationalen Bestsellern aufnehmen. Doch was diese niveauvolle Thrillerreihe zum besonderen Lesevergnügen macht, sind deren Ironie und Sarkasmus. Amüsant wie immer sind die in ihrer Schnoddrigkeit schon fast zu Kult gewordenen Dialoge zwischen Salinger und Yussuf oder die sich steigernde Wut des französischen Kommissars Lebranc auf seinen jungen, ihm geistig und kriminalistisch überlegenen Assistenten Floire. Nur Ditfurths allzu häufige Verächtlichmachung des US-Präsidenten stört in ihrer Übertreibung.

Lesen Sie weiter

Terroranschläge erschüttern das sonnige Berlin. Vor der russischen Botschaft explodiert ein Touristenbus und Flugzeuge fallen vom Himmel. De Bodt ist alarmiert. Reihenweise sterben russische Diplomaten. Ein blutiger roter Faden spannt sich quer über den Globus. Während Yussuf und Salinger versuchen, Zusammenhänge unter den Opfern ans Tageslicht zu fördern, hat ihr Chef eine ganz andere Idee. Doch die schüttelt er erst einmal ab. So hanebüchen die Idee auch daherkommen mag, lässt diese sich vorerst auch nicht mit Hilfe Hegels belegen. Gewohnt spannend und mit etlichen Strippen versehen, folgt man De Bodts Ermittlungen. Dieses Mal greift De Bodt auf russische Ermittlungsmethoden zurück und schafft sich natürlich auf höchster Ebene Feine wie auch neue Freunde. Dithfurth versteht es ausgezeichnet, Action nach Berlin zu bringen. Mit Freude schlagen wir uns mit grünem Tee, zischenden Kaffeeautomaten und unerwiderter Liebe durch die kriminelle Welt. Dank der Unterstützung muffiger Franzosen, glühenden Tauchsiedern aus Moskau, Hegel, Hobbs und Marx fällt es leicht, das rasante Geschehen zu verfolgen.

Lesen Sie weiter

Gewohnt spannend und mit etlichen Strippen versehen, folgt man De Bodts Ermittlungen. Dieses Mal greift De Bodt auf russische Ermittlungsmethoden zurück und schafft sich natürlich auf höchster Ebene Feine wie auch neue Freunde. Dithfurth versteht es ausgezeichnet, Action nach Berlin zu bringen. Mit Freude schlagen wir uns mit grünem Tee, zischenden Kaffeeautomaten und unerwiderter Liebe durch die kriminelle Welt. Dank der Unterstützung muffiger Franzosen, glühenden Tauchsiedern aus Moskau, Hegel, Hobbs und Marx fällt es leicht, das rasante Geschehen zu verfolgen.

Lesen Sie weiter

Zum Inhalt: Kurz bevor ein Staatsbesuch des amerikanischen Präsidenten in Berlin ansteht, explodiert ein Stadtrundfahrtbus direkt vor der russischen Botschaft. Unter den toten Touristen sind auch Diplomaten aus Frankreich und den USA. Mehrere russische Diplomaten werden in Europa umgebracht. Das Team um Hauptkommissar de Bodt fragt sich, ob dies alles zusammenhängt ... Meine Meinung: Gleich am Cover erkennt man, dass Berlin der Hauptschauplatz dieses Thrillers ist. Im Vergleich mit anderen Büchern fällt auf, dass der Name des Autors deutlich größer abgedruckt ist als der Buchtitel. Bedeutet das, dass dieses Buch eher aufgrund des Autors gekauft wird? Hier wurden -genau wie im Vorgängerbuch „Ultimatum“- wieder sehr aktuelle Themen verarbeitet, die zusammen mit der fiktiven Story eine große Brisanz ausstrahlen. Ein Pluspunkt ist für mich ja immer, wenn eine Story in Berlin angesiedelt ist und ich daher mit den Schauplätzen vertraut bin. Dennoch konnte mich dieses Buch nur phasenweise fesseln. Zum einen brauchte ich gut ein Drittel bis ich mich an den Erzählstil gewöhnt hatte. Darüber hinaus empfand ich die Lektüre anfangs aufgrund der vielen Szenenwechsel und nicht erkennbaren Zusammenhänge als recht anstrengend. Auch die vielen philosophischen Zitate von de Bodt haben mich dieses mal durchgehend genervt. Ab der Mitte des Buches nahm die Dramatik Fahrt auf und es wurde interessant. Unbedingt erwähnen möchte ich folgende Stelle (Seite 152), bei ich ich sehr schmunzeln musste: „… Floire war wie Rotz beim Nasebohren. Der blieb auch immer irgendwo kleben, wenn man ihn wegschnipsen wollte. …“ Fazit: sehr aktueller und realistischer Thriller, der für mich leider nicht ganz das gehalten hat, was er versprach

Lesen Sie weiter

Ohne großes Vorgeplänkel startet die Geschichte gleich mit der Explosion des Busses richtig durch. Der einsetzende Medienrummel und die öffentliche Aufmerksamkeit bringen erst einmal die üblichen Verdächtigen wie z.B. Geheimdienste, IS-Attentäter und andere politische Fanatiker ins Spiel. Das BKA und das Team um de Bodt stehen noch recht ratlos da, denn keiner kann ein Motiv hinter der Tat entdecken. Kompetenzen Während die Behörden noch auf Motivsuche sind, werden aber  weitere Mordanschläge verübt. Es trifft hauptsächlich russische Diplomaten, die für den Geheimdienst arbeiten. BKA und LKA arbeiten in diese Sache, jedenfalls vordergründig, brav und sittsam miteinander, wobei das BKA sich widerspruchslos vom nachgeordneten LKA, genauer gesagt von de Bodts Team, führen lässt. Das halte ich dann doch für eher utopisch. Unübersichtlich Insgesamt wird die Geschichte schnell  immer unübersichtlicher und auch unglaubwürdiger. Es gibt jede Menge Wendungen und Spuren, die sich  jeder Logik entziehen und noch mehr Opfer, die scheinbar niemanden tatsächlich interessieren - auch den Autor nicht. Die Moskau-Connection des amerikanischen Präsidenten hingegen interessiert ihn und führt de Bodt dann direkt ins weiße Haus. Dort gibt es dann immer irrwitzigere Theorien und nicht mehr zu überschauende Intrigen und Mitspieler. Bashing Ich bin wahrlich kein Fan des derzeitigen amerikanische Präsidenten und hoffe auf baldige Abwahl,  aber irgendwann fand ich das Bashing - sorry, mir fällt echt kein anderes Wort dafür ein - eher nervig, vorhersehbar, unwitzig und nicht mehr spannend. Da halfen auch die kurzen Kapitel, die unzähligen Cliffhanger und die vielen verschiedenen Handlungsstränge nicht mehr weiter. Immerhin haben ich dann die unzähligen Hegel-Zitate als wohltuende Ruhepausen im Chaos der Story empfunden. Superheld Die Flut von Anschlägen und das Chaos zu Beginn des Buches setzt sich während der ganzen Geschichte fort und mündet in einem für mich vollkommen unglaubwürdigen, beinahe grotesken Finale. Terrorland wird für mich sehr rasch zu einer Art Marvel-Superhelden-Epos mit einem allwissenden und unbesiegbaren Eugen de Bodt als strahlendem Helden, inmitten eines Sumpfes aus Gemauschel aus Politik, Spionen und Verbrechen. Mein Fazit: Terrorland von Christian von Ditfurth ist ziemlich abgedrehter Thriller, der vor lauter abgedreht sein die Spannung vollkommen vergisst. Schade, denn bisher mochte ich alle Thriller mit Eugen de Bodt wirklich sehr.  Vielleicht war es als Satire gedacht, dann wäre es okay gewesen - aber als Thriller fand ich es einfach nur schlecht.

Lesen Sie weiter

Mitten in Berlin vor der russischen Botschaft wird ein Touristenbus gesprengt. Ein russischer Botschafter verliert sein Leben. Kurz darauf wird bekannt dass auch in dem Bus zwei Staatsdiener ums Leben gekommen sind. Wem genau gilt jetzt der Anschlag? De Bodt und sein Team ermitteln in der Sache. Sie bekommen von russischer Seite Unterstützung, weil Russland darauf besteht, dass der Anschlag ihrem Botschafter galt. Die Ermittlungen sind noch in den ersten Zügen, als ein Flugzeug über Berlin in die Luft geht. Nicht abhebt, sondern von einem Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt wird. Und wieder ist eine wichtige Person mit an Bord. Wer steckt hinter den Anschlägen und wem gelten sie eigentlich? „Terrorland“ ist der sechste Band der De-Bodt Thriller Reihe aus der Feder des Autors Christian Ditfurth. Der Plot an sich war schon spannend. Wer jetzt wie dahinter steckt und warum. Kann ich so schon sagen. Nur fand ich das Buch zu lange und zu voll gestopft. Ein bisschen weniger wäre hier wohl etwas mehr gewesen. Ich kann mit so viel überladener Problematik und Aktion nicht so viel anfangen. Gut fand ich zum Beispiel, dass es im Buch nur die Kanzlerin oder die Bundeskanzlerin hieß. Ich kann mich jetzt wirklich nicht erinnern, dass da ein Name gefallen wäre. Auch dass der amerikanische Präsident Dump hieß, war gut. Ich mag es, wenn man weiß wer es sein soll, aber die Namen nicht stimmen. Daher fand ich es dann doch etwas seltsam, dass Obama mit richtigem Namen genannt wurde. Leider ist de Bodt für mich sehr anstrengend und unsympathisch. Ich habe mal sehen wollen, ob sich die Figur irgendwann weiter entwickelt oder vielleicht etwas anders wird. Nein, er kommt mir genauso nervig, wie in den zwei Büchern, die ich schon gelesen habe, es wird einfach nicht besser. Zu viel war mir auch die ständige Stichelei zwischen Yussuf und Salinger. Man könnte sich auch mal wie zwei erwachsene Menschen benehmen und nicht immer wie zwei streitende Kinder. Des Weiteren fand ich befremdlich, dass auf Seite 308 einfach so das Wort Corona in den Raum geworfen wurde. Das hat mit dem kompletten Buch nichts zu tun. Ist das jetzt Mode, dass es eingeworfen werden muss, ein neues Accessoires für Bücher? Ein Must Have in heutiger Zeit? Ich fand, das ging komplett in die Hose und hat im ganzen Buch keinen einzigen Bezug. Wenn ich Lektorin gewesen wäre, hätte ich das fett heraus gestrichen. Ich bin eigentlich komplett unentschlossen bei der Bewertung. Eigentlich war es mir zu überladen, die Figuren kamen seit dem ersten Band nicht in Fahrt, de Bodt nervte ungemein und das Team war teilweise auch nicht besser. Fruchtbar fand ich auch den Schreibstil. Am Anfang gab es Sätze, die manchmal nur aus Worten bestanden. Mir kam es so vor, als würde der Autor kein Komma kennen. Dies änderte sich zwar im Laufe des Buches, ich fand es trotzdem anstrengend.

Lesen Sie weiter