Sie haben sich erfolgreich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.

Rezensionen zu
The Passengers

John Marrs

(39)
(17)
(4)
(0)
(0)
€ 15,99 [D] inkl. MwSt. | € 16,50 [A] | CHF 22,90* (* empf. VK-Preis)

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll...darum vielleicht am Anfang. Da werden nämlich die meisten Charaktere erstmal einzeln vorgestellt. Ich konnte diesen Kapiteln, als ich sie gelesen habe, nicht so viel abgewinnen, aber rückblickend waren sie echt interessant, da sie sehr viel verraten, ohne es zu verraten. Genial also, wie das ganze Buch. Nach und nach erlebt man dann mit, wie die Charaktere auf die Entführung reagieren. Die Geiselen in den Autos, aber auch gewisse andere Personen. Und dann nimmt die Handlung buchstäblich Fahrt auf... Ich kann jetzt nicht noch mehr erzählen, ohne zu spoilern, aber es war soooo spannend. Ich konnte den Druck, unter dem die Charaktere standen, selber spüren und die moralischen Konflikte sind an mir auch nicht vorbei gegangen, ohne Spuren zu hinterlassen. Das Buch schneidet einige gesellschaftliche Themen an und ist auch kritisch diesen gegenüber. Es lehrt einen auch, dass man nicht auf Grund von ein paar Fakten Entscheidungen treffen, sondern sich ein möglichst vollständiges Bild machen soll, bevor man ein Urteil fällt. UND DANN DIESE PLOTTWISTS!! Es war mal wieder eins der Bücher, bei denen ich seeehr oft laut "Ohmeingottohmeingott" und "Holy Moly, was ist da bitte los?!" gesagt habe. Es war alles so raffiniert und unglaublich gut durchdacht. Es ist auch eins dieser Bücher, bei denen es keine große Rolle spielt, ob man die Hauptfiguren mag, oder nicht. Libby mochte ich jedoch schon gerne. Aber bei diesem Buch definieren sich die Charaktere hauptsächlich über ihre Entscheidungen, und da diese alle unter extremem Druck (und moralisch überhaupt nicht vertretbar) getroffen werden, lernt man die Figuren auch nicht sehr gut kennen. Außer ein paar der Geiselen, deren Geschichte erzählt wird. Über das Ende möchte ich nichts sagen, da ich die Spannung, sowie die Hoffnung nicht rausnehmen will. Um ein Fazit zu ziehen, kann ich sagen, dass es ein sehr, sehr spannendes Buch ist, was definitiv zum nachdenken anregt und zielich überraschende Plottwists birgt. Ich habe auch schon meinen Eltern gesagt, dass sie es lesen müssen und würde es generell auch allen so ab 13 oder 14 weiterempfehlen!

Lesen Sie weiter

Ich war wahnsinnig gespannt auf »The Passengers«, weil ich seit 2018 »The One« erschienen ist gefühlt ausschließlich Gutes über John Marrs‘ Bücher gehört habe. »The One« habe ich auch seitdem auf der Wunschliste, aber jetzt hat es sich halt so ergeben, dass ich zuerst »The Passengers« gelesen habe. »The One« habe ich mir aber nach dem Beenden der Lektüre gleich auch angeschafft – beziehungsweise meine Mama, mit der ich das Buch zusammen gelesen habe und die ebenfalls sehr begeistert von »The Passengers« war. Seltsamerweise war mir gar nicht klar, dass der Autor noch mehr als die beiden Bücher geschrieben hat, da ich immer nur diese beiden sehe, aber gut zu wissen, dass es eine Backlist gibt, denn ich bin sehr, sehr angetan von »The Passengers« gewesen. »The Passengers« spielt wie gesagt ein wenig in der Zukunft. Es wird kein genaues Jahr genannt, aber man kann sich grob an Ereignissen, die erwähnt werden, orientieren. Die Zukunft, die der Autor dabei geschaffen hat, war sehr greifbar, nicht zu sehr Science-Fiction, aber doch genug, damit die Geschichte funktioniert. Ich fand die Idee mit den selbstfahrenden Autos gleichermaßen faszinierend wie gruselig. Praktisch, aber irgendwo muss eben auch ein Haken sein – und der wird im Buch ausgepackt. Denn die unhackbaren Autos sind natürlich nicht unhackbar. »The Passengers« ist so ein Buch, bei dem ich mir gar nicht sicher bin, was für einem Genre ich es zuordnen würde. Ich dachte immer es wäre ein klassischer Thriller, aber ich fand es las sich eher ein bisschen wie ein Action Film. Anfangs war ich durch die vielen Sichten noch etwas verwirrt, konnte mir nicht so recht merken wer wer war, aber das hat sich ziemlich schnell gelegt. Die Kapitel sind recht kurz, was ich total gerne mag. Dadurch kam super schnell dieses „nur noch ein Kapitel“-Gefühl auf; ich wollte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Beziehungsweise habe ich halt immer gesagt „nur noch fix ein Kapitel“ und zack hatte ich eine Stunde gelesen. »The Passengers« war wirklich ein absoluter Pageturner, es ist immer etwas passiert und nicht eine Seite war zu viel. Die Enthüllungen über die Figuren, die nach und nach kommen, waren teilweise Schocker, einige mehr als andere, aber der Autor hat es auch wunderbar geschafft einen ein wenig an der Nase herumzuführen. Das fand ich wirklich großartig, denn dieses Auf und Ab war einfach super unterhaltsam und hat dafür gesorgt, dass man sich nie ganz sicher war, ob nicht doch noch was kommt. Aber das Buch war nicht nur unfassbar spannend, ich fand vor allem auch interessant, wie mit Social Media umgegangen wurde. Social Media spielt eine mehr oder weniger große Rolle in der Geschichte, da die Entführung der Autos live übertragen wird und abgestimmt werden kann, welcher der Passagiere sterben beziehungsweise wer am Ende überleben soll. Das Verhalten auf Social Media war genauso, wie man es erwarten würde, gleichzeitig aber trotzdem schockierend mit anzusehen. Dabei war besonders toll, dass das Buch nicht nur Text ist, sondern auch Bilder als Medium nutzt, um Internetseiten oder Zeitungsartikel etc. darzustellen. Obwohl meine Erwartungen an »The Passengers« also hoch waren, konnte das Buch mich trotzdem vollkommen von sich überzeugen, was mich natürlich sehr freut. Ich bin immer etwas skeptisch, wenn Bücher – besonders Thriller – so gehyped werden, aber John Marrs‘ Art diese Geschichte zu erzählen hat mir wahnsinnig gut gefallen und ich freue mich wie gesagt schon auf mehr von dem Autor.

Lesen Sie weiter

Hallo, heute folgt die Rezension zu dem Roman "The Passanger" von John Marrs. Von diesem Autor hatte ich zuvor noch nichts gelesen, aber der Klappentext versprach purer Nervenkitzel! Klappentext: "Guten Morgen, Claire. Sie dürften bemerkt haben, dass sich Ihr Fahrzeug nicht mehr unter Ihrer Kontrolle befindet. Ab sofort bestimme ich, wohin Ihre Fahrt geht. Im Augenblick gibt es nur eines, das Sie wissen sollten: In zwei Stunden und dreißig Minuten sind Sie höchstwahrscheinlich tot.« Als die hochschwangere Claire Arden diese Worte aus dem Lautsprecher ihres nagelneuen selbstfahrenden Autos vernimmt, hält sie es zunächst für einen schlechten Scherz. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass sie tatsächlich in ihrem Wagen gefangen ist. Und sie ist nicht die Einzige - noch sieben weitere Passagiere sind in derselben Situation: Die Systeme ihrer Autos wurden geknackt, und nun befinden sie sich auf einem fatalen Kollisionskurs. Doch damit nicht genug: Der Hacker streamt das ganze live im Internet, und die Zuschauer entscheiden über Leben und Tod der acht Passagiere..." Cover: Das Cover ist sehr schlicht gehalten, was mir aber persönlich auch besser gefällt. Das Augenmerk liegt definitiv an dem mysteriösen, was durch die Überschrift unter dem Titel auch hervorgeht. Die große Überraschung des Buches ist aber wohl der blaue Buchschnitt, der für einen besonderen Flair sorgt und ein richtiger Hingucker ist. Da muss ich aber anmerken, dass dadurch ab und zu mal einige Seiten zusammengeklebt haben. Konnte man super lösen, bisschen lästig war es aber dennoch. Schreibstil: Der Autor schreibt sehr flüssig und auch die jeweiligen Kapitel haben eine angenehme länger und enden immer mit dem Gedanken, dem Trieb noch weiterzulesen, sodass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Rezension: Automatikautos sind ja für uns kein Fremdwort mehr, jedoch finde ich die Vorstellung gruselig das Autofahren komplett abzugeben. Zwar hat man dadurch auch einige positive Aspekte wie z.B schnell das Make-Up auffrischen, ein Buch lesen.. oder einfach nicht immer dem Verkehr die Beachtung schenken. Doch kann es trotzdem so sicher sein? Tatsächlich hatte ich Anfangs so meine Schwierigkeiten in das Buch hereinzukommen, es war doch ziemlich zäh und ich habe nur auf den Moment gewartet, bis die Spannung mich überrollte. Und das tat sie letztlich, aber ganz und gar nicht im negativen Sinne. Die Handlung wechselt in unterschiedliche Perspektiven und die Seiten flogen nur so dahin. Spannung, Action und der sogenannte Nervenkitzel kommen definitiv auf ihre Kosten. Wir erleben einige wirklich überraschende und auch schockierende Wendungen. Die Passagiere verbergen einige dunkle Geheimnisse, die nach und nach ans Tageslicht kommen. Zudem geht es um Gefahren der künstlichen Intelligenz, um Datenmissbrauch, Moral und Ethik und die Macht sozialer Medien. Der Leser muss sich selbst die Frage stellen, wie er in solch einer Situation handeln würde. Am Ende konnte ich das Buch auch nicht mehr aus der Hand legen. +Fazit: Anfangs etwas zäh, aber zur Mitte hin wurde es sehr spannend und auch die Thematik hat mir sehr gut gefallen, da sie so aktuell ist und vielleicht hat auch dies dazu beigetragen, dass ich dieses Buch mit Spannung gelesen habe.

Lesen Sie weiter

»Wir haben zugelassen, dass unserer Leben Tag für Tag von Entscheidungen bestimmt wird, die Systeme mit künstlicher Intelligenz für uns treffen.« Ein weiteres Meisterwerk von John Marrs, welcher im letzten Jahr mit seinem Bestseller „The One“ die Herzen zahlreicher Leser im Sturm erobert hat. In seinem neuen Roman befasst er sich mit künstlicher Intelligenz und autonomen Fahrzeugen. Selbstfahrende Autos können den Alltag um einiges erleichtern. Doch was passiert, wenn ein Hacker sich ins Netz einklinkt und eine Handvoll Autos samt ihrer Passagiere entführt? Plötzlich werden die Fahrzeuge zu kleinen Gefängnissen und die Passagiere bangen um ihr Leben. Nur einer von ihnen wird überleben, aber wer hat es am meisten verdient? »Schauen Sie jedes Mal in den Kofferraum, bevor Sie in Ihr Auto steigen?« »Nein, aber ich glaube, ich würde es merken, wenn da eine Leiche liegt.« Ein spannender Thriller, der sich absolut für eine Verfilmung eignet. Interessante Charaktere, Plottwists und besonders gut hat mir die kleine Verknüpfung zu seinem Roman „The One“ gefallen. 4.5/5⭐️

Lesen Sie weiter

Acht Passagiere von autonomen Autos steigen in ihre Fahrzeuge ohne zu ahnen welcher Albtraum ihnen bevorsteht. Kurz nach Fahrtantritt übernimmt ein geheimnisvoller Hacker die Kontrolle über die Systeme und kündigt an sie alle in den Tod zu schicken. Was alle zunächst für einen geschmacklosen Scherz halten, wird zur bitteren Realität. Ein wahrer Pageturner! Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, es war einfach zu spannend. Die Kapitel sind recht kurz gehalten und handeln abwechselnd von den verschiedenen Protagonisten. Beim Lesen ist es mir nicht nur einmal eiskalt den Rücken heruntergeladen. Die Vorstellung, die Kontrolle gänzlich abgeben zu müssen und absolut nichts bewirken zu können ist eine recht Angsteinflößende. John Marrs beschreibt auch sehr treffend wieviel Einfluss die sozialen Medien haben. Zwar spielt der Roman in der Zukunft, doch es gibt viele Themen, die den Nerv der heutigen Zeit treffen. Sehr gut finde ich, dass auch auf Geschehnisse des Vorgängerromans "The One" hingewiesen wird. Ich würde den Roman in die Kategorie "Politthriller", "Psychothriller" oder "Thriller" einordnen.

Lesen Sie weiter

Wieder einmal ist das Buch von John Marrs ein echter Hingucker, genau wie „The One“ ein Jahr zuvor. „The passengers“ macht sich im Regal neben „The One“ unheimlich gut. Schwarz und weiß vereint. Jeweils mit blauem oder pinkfarbenen Buchschnitt. Beide Bücher blicken thematisch in die Zukunft, und das nicht auf völlig abwegige Art und Weise. Ging es in „The One“ um das „perfect match“ im Liebesdingen, das per DNA bestimmt werden kann, so widmet sich J.M. in seinem neuen Buch den selbstfahrenden Autos: Eine klasse Vorstellung: Man setzt sich in seinen Wagen, gibt kurz ein, wo man hin möchte und das Fahrzeug macht sich von ganz allein auf den Weg. Aber wo es nützliche und praktische Computertechnik gibt, gibt es auch immer Hacker, die alles zu manipulieren versuchen. Der neue Roman von John Marrs thematisiert nicht nur selbstfahrende Autos, sondern auch die immer größer werdende Macht des Internets - im speziellen der sozialen Medien -, das Thema Datenschutz und die ethische Frage, ob ein Leben evtl. mehr wert ist, als das eines Anderen. Die Geschichte wird vorerst aus 8 verschiedenen Blickwinkeln erzählt und der Leser fragt sich wie auch schon in „The One“, wie diese wohl am Ende zusammengehören. Meiner Meinung nach ein gelungenes, neues Buch von John Marrs mit Blick in die Zukunft und dem Gedanken ob wirklich alles besser wird, wenn wir unser Leben zunehmend technologisieren…

Lesen Sie weiter

Genial

Von: Lee

12.11.2020

Dieses Buch ist eins meiner Jahreshighlights geworden! Die Story ist absolut interessant und spannend, kein einziges Kapitel ist langweilig. John Marrs Schreibstil trägt auch dazu bei, dass man das Buch einfach nur weiterlesen will, da es sehr leicht und flüssig zu lesen ist. Ich finde alles an diesem Buch gelungen und kann es daher nur wärmstens weiter empfehlen!

Lesen Sie weiter

Worum geht es? Acht Menschen, acht selbstfahrende Autos, ein Hacker und kein Entkommen. In einer Welt, in der autonome, selbstfahrende Fahrzeuge Normalität sind, werden plötzlich acht Menschen in ihren Fahrzeugen eingeschlossen. Sie kennen sich nicht und sind sich nie begegnet. Doch nun haben diese acht Personen eins gemeinsam: denn in 2 Stunden und 30 Minuten sollen ihre Autos ineinander kollidieren. Ohne Kontrolle über das eigene Fahrzeug rasen sie aufeinander zu und nur der anonyme Hacker hat die Möglichkeit dieses Desaster zu beenden. Doch so einfach will der Unbekannte es ihnen nicht machen. Eine Unfalluntersuchungskommission soll darüber diskutieren und entscheiden, wer von den Passagieren überleben und wer sterben soll. Und auch die Öffentlichkeit soll abstimmen, den der Hacker und die Medien streamen live das gesamte Geschehen. Meine Meinung zum Buch: Von Beginn an wird man in ein rasantes, spannendes und turbulentes Geschehen geworden, welches mich direkt von Anfang an gefesselt hat. Insbesondere das Zukunftssetting in Hinblick auf die autonomen Fahrzeuge hat mich begeistern können, gerade weil es eben nicht vollkommen fiktiv ist, sondern aktuelle Themen in diesem Bereich aufbereitet. Zudem werden immer wieder philosophische Fragen aufgeworfen: Welches Menschenleben ist mehr wert und kann man überhaupt das Leben eines Menschen gegen ein anderes abwägen? Gleichzeitig wird Gesellschaftskritik und Medienkritik in diesem Roman zur Sprache gebracht. Die Handlung ist rasant, dem Leser bleibt wenig Zeit zum Atmen. Die Geschichte überspitzt, übertreibt und pointiert – sie stellt den Leser permanent vor die Frage: „Wie hättest du entschieden?“ und gleichzeitig hält sie dem Leser einen Spiegel vor: „ja, auch du hast Vorurteile!“ Gerade diese Facettenvielfalt finde ich genial, weil man sich auf so vielen Wegen mit diesem Buch beschäftigen kann. So begeistert ich von all diesen Aspekten der Geschichte bin, so wenig überzeugend fand ich das Ende. Leider konnte es mich wenig mitreißen, auch weil ich die Motivation und die Handlungen gewisser Figuren zum Ende hin wenig nachvollziehbar fand. Daher nimmt es leider dem durchaus aufregenden Anfang und Mittelteil des Buches den Wind aus den Segeln und hat mich etwas ratlos zum Schluss zurückgelassen. Fazit: Insgesamt ein aufregender Thriller, mit hohem Erzähltempo, welches zudem philosophische Fragen und gesellschaftskritische Aspekte aufgreift und das in eine spannende Story verpackt, die allerdings in einem nicht ganz überzeugendem Ende mündet. 4 Sterne!

Lesen Sie weiter