Leserstimmen zu
Blutzahl

Thomas Enger, Jørn Lier Horst

Alexander Blix und Emma Ramm (1)

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9...8...7...

Von: Anni

14.02.2021

Blutzahl hat mich sofort angesprochen, was nicht nur an dem vielversprechenden Klappentext lag, sondern auch an diesem richtig schönen Cover. Die einsame Hütte am Wasser und die Farben harmonieren einfach perfekt miteinander. Irgendwie verbinde ich solche Hütten und „Einsamkeit“ immer mit Norwegen. Was nicht negativ sein soll, denn es passt irgendwie, also besser gesagt ich mag es total. In dem Buch geht es um die Autorin Sonja Nordstrøm, die am Tag ihrer Buchpremiere nicht auftaucht. Die junge Promi-Reporterin Emma Ramm, macht sich deshalb auf den Weg zu Sonja Nordstrøm ihrem Haus. Jedoch trifft Emma niemanden an, nur die Zahl „1“ ist an Sonja ihrem Fernseher angebracht, - und diese Zahl weckt Emma ihr Interesse. Als nächstes sieht der Polizist Alexander Blix die Zahl in Sonja Nordstrøm Haus, doch noch geht keiner von einem Verbrechen aus. Doch kurze Zeit später findet man an eine Leiche mit der Nummer „7“ in Sonja Nordstrøms Sommerhaus. Noch ahnen Alexander und Emma nicht, dass ein Countdown begonnen hat und das sie mittendrin sind. Das Autoren-Duo hat einen wirklichen angenehmen Schreibstil und schafft es durch die kurzen Kapitel, die ganze Zeit, die Spannung aufrecht zu halten. Besonders gut hat mir gefallen, dass das Buch immer wieder aus unterschiedlichen Sichten erzählt wird. So werden die einzelnen Charaktere großartig beschrieben und die unterschiedlichen Personen sind sehr gut ausgearbeitet. Schön fand ich, dass man als Leser nicht nur die Ermittlung miterlebte, sondern auch eine Portion Privatleben bekam. Das machte das ganze Buch einfach authentischer und zog mich als Leser einfach komplett in seinen Bann. Ich fand das Buch einfach durchgehend spannend! Man bekommt hier einen Thriller, der undurchsichtig ist, der großartige Charaktere hat und einfach mitreißend ist. Ich hoffe, dass von dem Autorenduo noch einige Bücher folgen werden.

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Im norwegischen Thriller „Blutzahl“ treibt der Countdown-Mörder sein Unwesen. An einem Tag, an dem die weltbekannte Autorin Sonja Nordstrøm in einer Show auftreten soll, um ihr neues Buch zu präsentieren, verschwindet die junge Autorin spurlos. Die Promi-Reporterin Emma Ramm geht der Vermisstenmeldung nach und sucht das Haus der Autorin auf. Sie fasst ihren Mut zusammen und tritt ins Haus ein. Dabei stößt sie auf eine am Fernseher angebrachte Zahl - die Nummer eins. Während sie am rätseln ist, trifft Alexander Blix, ein Ermittler, auf eine weitere Zahl, die auf der Leiche eines Mannes angemacht ist - die Nummer sieben. Emma und Alexander schließen sich für die Ermittlungen in einer indirekten Weise zusammen und wissen dabei nicht, dass ein Countdown am Laufen ist. Mit diesem Thriller starten die beiden Autoren eine neue Thrillerreihe um die beiden Protagonisten Emma und Blix. Da ich ein großer Fan von skandinavischer Krimi- und Thrillerliteratur bin, habe ich mich auf „Blutzahl“ sehr gefreut. Sehr früh lernt man die beiden Hauptfiguren kennen, die mir als Leser direkt einen sympathischen Eindruck hinterlassen haben. Sie wirken fortlaufend ungewöhnlich gut ausgearbeitet, da man nicht nur viel über ihr Arbeitsleben sondern auch über ihr Privatleben erfährt. Gelungen fand ich die kleinen Streitereien zwischen Emma und Blix, da diese teilweise eine humorvolle Note beinhalteten. An der Seite der beiden Figuren verfolgen wir die Jagd nach dem Countdown-Mörder. Diese Jagd beginnt recht träge, da die ersten 100 Seiten den Inhalt des Klappentexts widerspiegeln. Doch dann kriegt der Thriller die Kurve und es wird spannend. Die Zeit tickt, der Countdown läuft runter und die Handlung nimmt vom Tempo her zu. Ich war gefesselt und habe den Plot zitternd verfolgt. Die Autoren überzeugend mit einer düsteren Grundstimmung, die durchgängig im Buch vorzufinden wäre. Diese Stimmung wird insbesondere durch die detailreiche Beschreibung der Tatorte sowie dem laufenden Countdown verstärkt. Der Schreibstil kennzeichnet sich durch eine einfache, aber fesselnde Sprache aus. Kurze Kapitel mit größtenteils vorhandenen Cliffhangern sorgen für ein gutes Lesevergnügen. Mir hat der Thriller „Blutzahl“ um das neue Ermittlerduo gut gefallen. Die Autoren nehmen sich leider zu viel Zeit um das Buch einzuleiten, wodurch die Spannung in diesem Buch erst recht spät aufkommt. Die Idee mit dem Countdown-Killer erweist sich als nett. Ich freue mich auf den zweiten Band um Emma und Blix, der im Februar auf dem Markt kommen wird.

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Countdown-Mörder

Von: Annabell95

09.01.2021

Die Autorin Sonja Nordstøm verschwindet an dem Tag, wo sie eigentlich zur Premiere ihres Buches "Ewige Erste" erscheinen sollte. Die junge Promi-Reporterin Emma Ramm versucht sie daher zu Hause aufzusuchen. Doch das Haus ist verlassen. Nur auf dem Fernseher findet sie eine #1. Emma alarmiert die Osloer Polizei. Kommissar Alexander Blix und sein Team machen sich auf die Vermissetensuche. Nur wenige Zeit später finden sie eine männliche Leiche an Nordstrøms Sommerhaus. Die Leiche ist die Nummer sieben. Blix und Emma wissen nicht, das der Mörder in einem Countdown mordet.... "Blutzahl" ist der Auftakt in eine neue Thriller-Reihe mit dem Kommissar Alexander Blix und Journalistin Emma Ramm. Die Handlung ist in zwei unterschiedlichen Strängen aufgeteilt. Man begleitet Kommissar Blix in dem einem und in dem anderen Emma. Die Stränge laufen parallel nebeneinander her und an der ein oder anderen Stelle auch wieder auseinander. Die Perpektiven sind meist immer abwechselnd mit vielen Cliffhängern am Kapitelende. Das sorgt natürlich für immense Spannung, da man dazu verleitet wird immer weiterzulesen. Die beiden Hauptprotagonisten, der Kommissar Alexander Blix und die junge Journalistin Emma Ramm, sind beide total sympatisch. Beide schleppen ein Laster mit sich rum. Das Privatleben der beiden wurde sehr gut in die Handlung eingewoben. So hat man Stück für Stück etwas über sie erfahren. Die Ermittlungsarbeit war quasi ein Marathon. Das Team steht unter Zeitdruck und das bekommt man als Leser auch zu spüren. Mit jeder gelesenen Seite wurde das Buch spannender und am Ende gab es nochmal eine unerwartete Wendung für mich. Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd. Mein Fazit: Ein klasse Auftakt in eine neue Thriller-Reihe. Es wird mit jeder Seite noch spannender und ist ein MUSS für alle skandinavischen Thriller-Fans.

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Spannender Auftakt einer spannenden Reihe

Von: annithrill

30.12.2020

Drei, zwei, eins – wenn der Countdown-Mörder zählt, fließt Blut ... Der Auftakt einer neuen Thrillerreihe aus Norwegen. An dem Tag, als die Autorin Sonja Nordstrøm verschwindet, sollte sie zur Premiere ihres Buches »Ewige Erste« erscheinen. Dass sie nicht auftaucht, veranlasst die Promi-Reporterin Emma Ramm, Nordstrøm zu Hause aufzusuchen. Die imposante Villa ist leer, doch eine am Fernseher angebrachte Zahl weckt Emmas Neugierde: die Nummer Eins. Alexander Blix vom Osloer Dezernats für Gewaltverbrechen ist der nächste, der eine Zahl findet: die Nummer Sieben, und zwar auf der Leiche eines Mannes, der in Sonja Nordstrøms Sommerhaus gefunden wird ... Was Emma und Alexander noch nicht wissen: Ein Countdown hat begonnen, und er wird in Blut enden. In diesem Buch bekommt das Wort "Countdown" nochmal eine ganz neue Bedeutung. Für jede Zahl steht ein Opfer. Das Autorenduo hat mit diesem Buch einen durchweg spannenden Krimi geschrieben. Für den Begriff Thriller fehlt mir allerdings ein wenig der Nervenkitzel. Durch den Cliffhanger direkt am Anfang aus der Vergangenheit war ich sofort von der Geschichte gefangen und wollte wissen, wie alles miteinander zusammenhängt. Mir hat sehr gut gefallen, wie die Autoren nach und nach die Verbindungen aller handelnden Personen aufdecken. Alexander Blix vom osloer Dezernat und die Journalistin Emma ermitteln gemeinsam auf eine interessante Art und Weise. Die kurzen Kapitel und der Schreibstil lassen das Buch leicht und flüssig lesen - oft dachte ich: "ach komm, grad noch ein Kapitel." Es ist meiner Ansicht nach kein typischer skandinavischer Krimi, da die Landschaft in diesem Buch keine Rolle spielt, sodass der Mörder an jedem Ort sein Unwesen treiben könnte. Ich freue mich jetzt auf den 2. Band, der im Februar 2021 erscheint.

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Wenn zwei großartige norwegische Thriller-Schreiber ein gemeinsame Projekt starten wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit etwas richtig Gutes dabei herauskommen. Thomas Enger (Henning Juul-Reihe) und Jørn Lier Horst (William Wisting-Reihe) liefern mit “Blutzahl” den Startschuss zu einer Serie mit Polizist Alexander Blix und Journalistin Emma Ramm. Der Osloer Thriller stellt neben der Geschichte rund um einen Serienmörder auch die wichtigsten Charaktere in den Vordergrund, ihr Privatleben, ihre Vergangenheit und ihre Stärken und Schwächen. Das mag dem einen oder anderen etwas viel sein, ist aber natürlich Teil eines “Band 1” und wird sicher abnehmen im Lauf der Serie. In “Blutzahl” entpuppt sich die Entführung einer prominenten Sportlerin als kleiner Puzzlestein in einem perfiden, ausgeklügelten und selbstzerstörerischem Plan eines extrem von sich überzeugten Mörders. Die Spannung bewegt sich wie in Wellen durch das Buch, es gibt immer wieder auch Abschnitte wo man etwas durchatmen kann. Der Thriller hat natürlich alles was es braucht: klassische Ermittlungsarbeit, interessante Protagonisten, eine Story rund um den Mörder, Spannung, Blut und Action. Dennoch wird es nie übertrieben grausig. Dafür gibt es auch keine (unpassende) Romantik oder viel Humor. Die beiden Autoren zeigen ihre Stärken im Storytelling, in Empathie und im realistischen Setting. Nur als Beispiel: mehrere Szenen spielen in einem Fernsehstudio bei Live-Aufnahmen, das Drumherum wird sehr überzeugend geschildert. Man fühlt sich selbst im Studio, ist ebenso “live” dabei. “Blutzahl” ist der Start, weitere bisher geplante Bände sind “Blutnebel” (März 2021) und ein noch namenloser dritter für Herbst 2021.

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Meinung: Das Buch konnte mich mit dem Cover und dem Klappentext überzeugen und ich war sehr gespannt auf den Thriller, der in Norwegen Platz 1 der Bestseller erreichen konnte. Eine Frau verschwindet und ein Mann wird Tod bei dem Sommerhaus, der zuvor verschwundenen Frau gefunden. Die beiden stehen in einer Verbindung mit einer Zahl und somit werden auch die beiden Verbrechen miteinander verbunden. Doch die Zahl 1, die zu der Verschwunden Frau Sonja Nordstrøm und die Nummer 7 zu dem toten Mann, bleiben nicht die einzigen Zahlen und es beginnt für Alexander Blix und Emma Ramm ein Wettlauf gegen einen tödlichen Countdown. Der Klappentext klingt spannend und der Leser bekommt auch einen mindestens genauso spannenden Einstieg. Die Geschichte beginnt in der Vergangenheit mit einem schrecklichen Ereignis, welches mir schon die Sprache verschlagen konnte und die Erwartungen sind dementsprechend gestiegen. Danach geht es jedoch wie ich finde eher ruhig weiter. Durch den Klappentext weiß der Leser ungefähr was ihn erwartet und deswegen ist den Anfang nicht unbedingt sehr spannend. Dazu kommt, dass sich der Anfang sehr in die länge zieht und ich das Gefühl hatte, dass die Geschichte nicht so ganz in Fahrt kommt, was auch mit an den doch sehr ausführlichen Darstellung. Irgendwann hat die Geschichte aber die Kurve bekommen und es wurde zunehmend spannender. Mit dem Ablauf des Countdowns hat das ganze immer mehr an Geschwindigkeit zugenommen und es ging alles sehr schnell schlag auf schlag. Ich habe zuerst sehr stark mit dem Einstieg in die Geschichte gekämpft. Die Geschichte hat es irgendwie nicht geschafft meine Gedanken zu fesseln. Woran das genau lag, kann ich gar nicht richtig benennen. Zum einen hatte ich aber auch kleine Schwierigkeiten mit den Norwegischen Namen und musste mich daran erst noch etwas gewöhnen. Sprachlich war es aber ansonsten sehr angenehm geschrieben und nicht schwer zu lesen. Die Spannung fehlt am Anfang zwar im Sprachlichen, aber mit den Seiten hat sich das geändert. Die Kapitel wurden sehr kurz gehalten, was mir in dem Buch gut gefallen hat und die Umsetzung hat gepasst. Alexander Blix ermittelt mit seinen Kollegen in dem Fall und stehen vor einer großen Herausforderung. Emma Ramm wird zufällig Teil der Ermittlungen, ganz zum Missfallen von Blix Chef, da sie als Reporterin arbeitet und alle neuen Hinweise veröffentlich oder es tun könnte. Mir hat es dennoch gefallen, wie Emma an die Sache ran geht und obwohl sie als Reporterin eine andere Rolle spielt als Blix, hat mir die Gestaltung gefallen. Emma überlegt sich zweimal was sie an ihre Chefin weiter gibt und hat somit Sympathie Punkte bei mir gesammelt. Auch privat ist mir Emma sympathisch, da man einen guten Einblick in ihr Privatleben bekommt. Auch Blix hat mir gefallen. Er hat es bis jetzt an vielen Stellen im Leben Schwierig gehabt, aber bleibt mit dem Kopf trotzdem bei der Sache und ist fokussiert. Mir haben beide Hauptcharaktere sehr gut gefallen, aber auch die Nebendarsteller, wurden passend in die Geschichte eingebaut. Mir hat es auch gefallen, dass eine Reporterin und ihre Arbeit im Vordergrund einer Geschichte stand und hat aufjedenfall einen interessanten und neuen Blick in rein gebracht. Die Idee hinter der Geschichte hat mir Seite um Seite besser gefallen. Nachdem ich ab der Hälfte des Buches endlich in die Geschichte gefunden habe, bin ich förmlich über die Seiten geflogen. Die Spannung ist immer weiter gestiegen und auch das Tempo wurde angezogen. Obwohl mir die Geschichte sehr gut gefallen hat, fand ich am Ende manche Stellen unbefriedigend. Das Ende bleibt sehr lange unklar, aber nachdem alles aufgelöst war die letzte Seite auf einmal angebrochen. Obwohl man das Ende nachvollziehen kann, fand ich es aber dennoch zu kurz gehalten. Das Ende kam zu schnell und ich hatte das Gefühl, dass die Autoren das Buch schnellstmöglich beenden wollten. Fazit: Der Klappentext und das Cover konnten mich direkt für sich gewinnen. Ich war sehr gespannt auf das Buch, habe aber zunächst einen Dämpfer bekommen. Ich habe sehr lange gebraucht um in die Geschichte zu kommen, da ich mit meinen Gedanken immer wo anders war. Der Schreibstil war aber angenehm. Mit kurzen Kapiteln und einem steigerndem Tempo und Spannung bekommt die Geschichte einen Pluspunkt. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Die Privaten Seiten wurden ausführlich genug, aber auch nicht zu lang, eingebaut, was die Charaktere nahbarere gemacht haben. Die Idee hinter der Geschichte wurde mit jeder Seite mehr ausgeführt und mir hat die Idee zum Ende hin sehr gut gefallen. Am Ende fand ich die Gestaltung etwas zu kurz gehalten und das Ende kam zu plötzlich und zu schnell. Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn es kein Highlight ist. Es hat sich für mich aufjedenfall gelohnt, an dem Buch zu bleiben. Neben ein paar persönlichen Minuspunkte, kann ich das Buch aber dennoch empfehlen! Ich werde aufjedenfall zu Teil 2 greifen und bin gespannt wie es mit Blix und Ramm weitergeht.

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Die Promi-Bloggerin Emma Ramm plant, einen Beitrag über die 13-fache Weltmeisterin Sonja Nordstrøm zu schreiben sowie über ihre aktuell erscheinende Autobiografie. Doch weder zu dem geplanten Premiereninterview im Fernsehstudio noch zu einem im Anschluss beabsichtigten Radiointerview taucht die Leichtathletikikone auf. Emma, die verwundert über die Unzuverlässigkeit der berühmten Sportlerin ist, begibt sich zu deren Haus, um nach dem Rechten zu sehen. Dort angekommen findet sie neben einer offenen Haustür einen Zettel mit der Zahl 1 am laufenden Fernseher vor. Von Sonja allerdings fehlt jede Spur. Ein merkwürdiger Fall, den Alexander Blix vom Osloer Dezernat für Gewaltverbrechen übernimmt, ohne zu ahnen, dass er schon bald vor einer ganzen Serie an Verbrechen steht. Denn ein tödlicher Countdown fordert ein Opfer nach dem anderen und niemand weiß, wer das Nächste ist. „Blutzahl“ ist der erste Band einer norwegischen Thrillerreihe, die von den Autoren Thomas Enger und Jørn Lier Horst geschrieben worden ist. Thomas Enger, der einst in einer Online-Redaktion tätig war, ist den Krimilesern durch seinen Ermittler Henning Juul bestens bekannt, während der frühere Kriminalpolizist Jørn Lier Horst seinen Kommissar William Wisting erfolgreich Cold Cases lösen lässt. Ein interessantes Duo, das genau weiß, wovon es schreibt und sich in den beiden Hauptakteuren wiederfindet. So ist Emma Ramm als Online-Redakteurin bei einer unabhängigen Internetzeitung angestellt und Alexander Blix der leitende Ermittler der Osloer Polizei in dem aktuellen Fall. Zwei starke Charaktere, die sich früher schon einmal begegnet sind, als Emma noch ein Kind und Blix ein unerfahrener Neuling war. Kurze Kapitel, gut gesetzte Cliffhanger und der bis zum Schluss nicht zu durchschauende Fall sorgen für eine unablässige Spannung, die in diesem Thriller von der ersten bis zur letzten Seite vorhanden ist. Deshalb macht es Spaß, dem Ermittlungsmarathon zu folgen, der neben nervenaufreibenden Recherchen auch eine passende Portion Privatleben enthält. Hinzu kommen interessante Figuren, auf den Punkt gebrachte Dialoge und unterhaltsame Reibereien wie auch detaillierte Beschreibungen von Tatorten und Opfer und eine Grundstimmung, die von einem hohen Zeitdruck gezeichnet ist. Das alles wird unter Einbeziehung von aus verschiedenen Perspektiven heraus erzählt und sorgt dafür, dass sich der Leser stets ein gutes Bild von der jeweiligen Situation und den Ermittlungsergebnissen machen kann. Eine wunderbar plastische Art zu erzählen, die neben unterschiedlichen Sichtweisen auch vielfältige Meinungen in den Fokus der Handlung stellt und dadurch wunderbar zum Miträtseln geeignet ist. Fazit und Bewertung: Ein fesselnder Thriller, der mit einem undurchsichtigen Kriminalfall und glaubwürdigen Figuren überzeugt und ein gelungener Auftakt für eine Thrillerreihe ist, die hoffentlich noch viele Fälle zu bieten hat.

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Beide Autoren sind mir durch ihre spannenden Bücher bzw. deren Verfilmungen bestens bekannt. Um was es in ihrem gemeinsamen „Projekt“ geht, davon gebe ich nachfolgend einen kleinen Einblick: Achtung Spoiler: Emma Ramm, Promi-Reporterin und Bloggerin, die für eine Online-Zeitung arbeitet, bildet im Verlauf der Handlung ein ganz spezielles „Ermittler-Duo“ mit Kriminalhauptkommissar Alexander Blix von der Osloer Polizei, so dass aus unterschiedlichen Sichtweisen erzählt wird: Emma wundert sich warum die einstige bekannte Sportlerin Sonja Nordstrom nicht zur Premierenlesung ihres Buches erscheint. Deshalb macht sie sich kurzerhand auf den Weg um die Autorin in ihrer Villa aufzusuchen. Von Sonja Nordstrom keine Spur. Nur denn auf dem laufenden Fernseher klebt die Startnummer Eins… Kommissar Blix übernimmt den „Vermisstenfall“ Sonja Nordstrom. Während der Ermittlungen wird dann in deren Sommerhaus eine männliche Leiche gefunden, die ein Trikot mit der Nummer Sieben trägt… Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, es wird ein Countdown vermutet, den der Täter oder die Täterin mit den mörderischen Taten vorantreibt, den es nun zu stoppen gilt….. Spoiler Ende Das Buch liest sich gut und flüssig und die angenehm kurz gehaltenen Kapitel fördern dies noch. Wer hier sein Unwesen treibt, bleibt bis zum Schluss verborgen, was für mich schon immer ein großer Pluspunkt ist. Nur wer dann aus dem „Dunkel“ heraustritt und was die Beweggründe für das mörderische Treiben sind, fand ich etwas „unrund“ und hätte meiner Ansicht besser ausgearbeitet werden können. Die beiden Hauptfiguren nebst kleinem Einblick ins Privatleben sind gut „gezeichnet“, sie machen einen guten Job und kommen sympathisch rüber. Da dies ja sozusagen der „Debüt“-Thriller des Autoren-Duos ist, möchte ich diesen „Wacklern“ und „Unebenheiten“ in der Handlung nicht so große Bedeutung beimessen, denn nichtsdestotrotz ist den beiden Autoren mit diesem Thriller spannende Unterhaltung gelungen, Auch das nächste Buch der Reihe würde ich gern wieder lesen!

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