Leserstimmen zu
INSEL

Ragnar Jónasson

Die HULDA Trilogie (2)

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15 Jahre vor den Ereignissen in Band 1, "Dunkel", ist Hulda auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Ihr neuer Fall führt sie auf eine abgelegene Insel, auf der vier Freunde ein Wochenende in einer Jagdhütte verbringen. Nur drei von ihnen überleben das Wochenende. Hulda stellt bei ihren Ermittlungen fest, daß es bereits Jahre vorher einen ähnlichen Fall gab... Mit "Insel" erzählt Ragnar Jonasson die Geschichte Huldas in umgekehrter Reihenfolge, rückwärts!, weiter. Hier wird es sofort spannend. Der Mord in der Vergangenheit ist mysteriös und weist viele Spuren auf, so daß man als Leser sehr gefesselt wird. Hulda erscheint in diesem Buch erst nach einiger Zeit, was der Spannung nicht schadet. Jedoch wird es dann erstmal noch spannender. Besonders schön ist hier der Spagat gelungen, privates einzubringen ohne den Krimi aus den Augen zu verlieren. Man erfährt zwar viel über Hulda, hat jedoch nicht das Gefühl durch diese Informationen von der eigentlichen Handlung abgelenkt zu werden. Dies ist eine Kunst, die Ragnar Jonasson perfekt beherrscht. Man verliert nie den roten Faden und hat einen Spannungsbogen, der bis zum Schluß anhält. Hulda ist eine Frau, die weiß, was sie will und sich durchsetzt. Dabei hat sie es nicht keicht - was sie absolut sympathisch und authentisch erscheinen läßt. Ihre Entwicklung beeindruckt. Durch seinen perfekten, locker-leichten Schreibstil verschafft Ragnar Jonasson dem Leser Freude und Spaß an diesem Buch.

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Düster

Von: lolalametta

25.08.2020

Was bin ich froh, das Buch nicht lesen zu müssen sondern bequem zu hören - ich hätte sonst einige Probleme mit den isländischen Namen bekommen. Spaß beiseite: das Hörbuch ist sehr gut vertont, die Stimme von Katja Bürkle ist total angenehm. Band 1 habe ich leider noch nicht gelesen, aber auch ohne Vorwissen kommt man gut in die Erzählung rein. Die Geschichte fängt in der Vergangenheit an als Katla in der Ferienhütte ihrer Familie tot aufgefunden wird. Ihr Vater wird daraufhin als ihr Mörder verurteilt. Dann gibt es plötzlich einen großen Zeitsprung 10 Jahre später, von dem ich erst gar nichts mitbekommen habe und total verwirrt war. Danach bleibt es immer auf der gleichen Zeitebene und macht es einfach, die Geschichte zu verfolgen. Hulda klärt den Fall nach und nach auf und deckt dabei so einiges auf. Mir persönlich hat war es ein bisschen zu wenig Spannung und als Thriller würde ich es nicht bezeichnen, wohl eher als Krimi. Trotzdem war es interessant und fesselnd, Hulda auf dem Ermittlungsweg zu verfolgen und einen Täter zu ermitteln, mit dem ich nicht gerechnet hätte. Die Emotionen geben den Personen Charakter und man sie sich wirklich gut bildlich vorstellen. Allgemein herrscht eine recht düstere Atmosphäre, die hervorragend zur Geschichte passt. Sehr schön sind auch die Naturbeschreibungen - die machen richtig Lust auf (mordfreien) Urlaub auf Island.

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Vor Kurzem hatte ich schon den ersten Teil der Triologie gelesen und mehr oder weniger im Anschluss diesen zweiten Teil! Hervorragend! 😀 Vier Freunde verbringen ein Wochenende auf einer einsamen Insel. Ein 10 Jahre zurückliegendes schlimmes Ereignis wollen sie gedenken. Dann der Selbstmord von Katja, oder war es doch Mord? Hulda ermittelt spektakulär und rollt den alten Fall wieder auf. Dabei entdeckt sie nicht nur die Zusammenhänge zum aktuellen Fall, sondern auch was damals alles nicht so mit rechten Dingen zuging. Was eine Falschaussage oder Schweigen alles mit sich bringt.

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Eine junge Frau kommt unter mysteriösen Umständen zu Tode. 10 Jahre später treffen sich ihre besten Freunde in einer Hütte fernab der Zivilisation und es kommt zu einer Katastrophe. Kommissarin Huldar Hermannsdóttir hat in den letzten Jahren einige private und auch berufliche Schicksalsschläge ertragen müssen und versucht nun ihrer Vergangenheit und ihrem eigenen Ursprung auf den Grund zu gehen, als sie plötzlich mit einem neuen Fall betraut wird, der ihr einiges abverlangt. Der Schreibstil ist flüssig und stimmig. Die Story ist fesselnd und bietet immer wieder Spannungsbögen und Wendungen, die den Leser in ihren Bann ziehen und dazu führen, dass man regelrecht durch die Seiten fliegt. Die einsame, introvertierte Protagonistin zu begleiten, ihre Gedanken zu ihrem eigenen Leben, sowie ihre Ermittlungsarbeit mitzuerleben, war für mich als Leserin ein wahres Vergnügen. Nichtsdestotrotz besteht zwischen dem Leser und der Protagonist noch eine unterkühlte Distanz, die dazu führt, dass die Protagonistin für den Leser noch nicht wirklich greifbar ist, aber vielleicht ist genau das vom Autor so gewollt. Ich für meinen Teil freue mich bereits jetzt auf den dritten Band.,Eine junge Frau kommt unter mysteriösen Umständen zu Tode. 10 Jahre später treffen sich ihre besten Freunde in einer Hütte fernab der Zivilisation und es kommt zu einer Katastrophe. Kommissarin Huldar Hermannsdóttir hat in den letzten Jahren einige private und auch berufliche Schicksalsschläge ertragen müssen und versucht nun ihrer Vergangenheit und ihrem eigenen Ursprung auf den Grund zu gehen, als sie plötzlich mit einem neuen Fall betraut wird, der ihr einiges abverlangt. Der Schreibstil ist flüssig und stimmig. Die Story ist fesselnd und bietet immer wieder Spannungsbögen und Wendungen, die den Leser in ihren Bann ziehen und dazu führen, dass man regelrecht durch die Seiten fliegt. Die einsame, introvertierte Protagonistin zu begleiten, ihre Gedanken zu ihrem eigenen Leben, sowie ihre Ermittlungsarbeit mitzuerleben, war für mich als Leserin ein wahres Vergnügen. Nichtsdestotrotz besteht zwischen dem Leser und der Protagonist noch eine unterkühlte Distanz, die dazu führt, dass die Protagonistin für den Leser noch nicht wirklich greifbar ist, aber vielleicht ist genau das vom Autor so gewollt. Ich für meinen Teil freue mich bereits jetzt auf den dritten Band.

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Von Band eins "Dunkel" war ich schon mehr als begeistert. Ich hatte gehofft, dass der Auto an den ersten Band anknüpfen wird und ich wurde nicht enttäuscht. Da die Thriller-Trilogie (die ich persönlich als Krimi-Trilogie einordnen würde) mit dem Ende beginnt und mit dem Anfang endet, war ich total gespannt wie der Autor das ganze davor beschreibt und zum ausdruckt bringt. Es ist einfach alles wahnsinnig gut durchdacht und so geschrieben, dass man bis zur letzten Seite mit rätseln muss. Eine absolute Leseempfehlung von mir :-)

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... die deutlich aus dem Rahmen des "Normalen" herausfällt. Die besondere Erzählweise gepaart mit den verstrickten und spannenden Fällen sowie Hulda als herausragender Protagonistin, die in keine Schublade zu stecken ist, ist diese Trilogie einfach für jeden Thrillerfan ein Muss!!

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Vier Freunde auf einer entlegenen Insel, aber nur drei kehren zurück. Hulda Hermannsdóttir, Kommissarin bei der Polizei Reykjavík, ist auf dem Höhepunkt ihrer Karriere und wird zu einer abgelegenen Insel geschickt. Was ist dort in dem Haus geschehen, das von der Bevölkerung als das isolierteste Haus Islands bezeichnet wird? Huldas Ermittlungen kreuzen Vergangenheit und Gegenwart – und plötzlich ist sie einem Mörder auf der Spur, der möglicherweise nicht nur ein Leben auf dem Gewissen hat. Wie auch in Teil 1 ist Hulda eher eine zurückhaltende und leise Protagonistin. Das ist es aber gerade, was diesen Thriller ausmacht. Er spielt 15 Jahre vor Teil 1 und Hulda steht mitten im Berufsleben. Sie hat in dem eher männerdominierten Polizeiberuf keinen leichten Stand und fühlt sich oft ungerecht behandelt. Nichtsdestotrotz oder gerade deswegen stürzt sie sich mit Volldampf auf den Fall der toten jungen Frau auf der einsamen Insel. Klara, die mit ihren Freunden ein Wochenende zum Gedenken an den Tod der 10 Jahre zuvor ermordeten Freundin Katla verbringt, wird tot unter den Klippen gefunden. Ein Unfall? Selbstmord? Oder doch Mord? So nach und nach kommen die Zusammenhänge zwischen dem Mord damals und dem Fall jetzt zu Tage. Die Spannungen zwischen den vier Freunden, das viele Ungesagte und die traumatischen Erlebnisse vor 10 Jahren werden ruhig, aber eindringlich beschrieben. Ragnar Jónasson schafft es, mit Emotionen statt mit Action und viel Lärm eine wunderbar packende Spannung aufzubauen und zu halten. Es ist schön, nochmal ein bisschen mehr über Hulda zu erfahren und die Tatsache, dass die Trilogie rückwärts aufgebaut ist – also von der Gegenwart in die Vergangenheit spielt – ist einfach brillant. Mir haben auch die Beschreibungen der Landschaften sehr gut gefallen: kalt, abgeschieden, naturgewaltig und sehr beeindruckend. Teil 3 ist jetzt natürlich ein MUSS für mich – logisch! Hulda rules!

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Ragnar Jónasson: Insel Mit das Faszinierendste an Ragnar Jónassons Krimis – neben den wirklich außergewöhnlichen Covergestaltungen - sind die beeindruckenden Schilderungen von Islands Landschaften und der Stimmungen. Der Autor schafft es, in der Leserin Bilder zu wecken und sowohl die Schönheit wie auch die gleichzeitige Bedrohlichkeit der Natur so nahezubringen, dass es sich anfühlt, als wäre man dort, während man seine Bücher liest. Die Schwermut, die sich durch Dunkelheit und Kälte auf die Menschen legt, wird regelrecht greifbar. Die Handlung des Romans liegt viele Jahre vor der des ersten Bandes der Trilogie „Dunkel“. Hulda Hermannsdóttir ist zu Beginn des Romans mehr oder weniger glücklich mit Jón verheiratet und Mutter der 13-jährigen Dimma. Sie steht noch am Anfang ihrer Karriere als Kommissarin bei der Polizei Reykjavik, hofft auf den Chefposten. Der jedoch an ihren Kollegen Lýdur geht, nachdem dieser einen der seltenen Mordfälle in Island erfolgreich aufklären konnte. Mit diesem Fall beginnt der Roman, um dann zehn Jahre später wieder einzusetzen. Ein vermeintlicher Unglücksfall, zu dessen Aufklärung Hulda gerufen wird, führt dazu, den alten Fall wieder komplett aufzurollen. Involviert sind vier junge Menschen, die sich zu einer Wiedersehensfeier auf einer abgelegenen, einsamen und nur schwer zugänglichen Insel getroffen haben. Alle vier sind auf unterschiedliche Weisen mit dem alten Fall von vor zehn Jahren verbunden und jeder und jede hat davon Narben zurückbehalten. Es gelingt dem Autor, die innere Zerüttung der jungen Leute ebenso gut zu schildern wie die zerklüfftete und teils lebensgefährliche Beschaffenheit der Insel, auf der die Vier ganz allein sind. Bis es einen Todesfall gibt. Wie auch schon in „Dunkel“ gibt es eine Parallelhandlung um Hulda und ihr Privatleben. Sie beginnt, als ihre Mutter stirbt, nach ihrem unbekannten Vater zu suchen und reist dafür bis in die USA. Außerdem kämpft sie mit der andauernden Trauer um ihre Tochter, die sich mit 13 das Leben nahm und um ihren Mann, der kurz danach starb. Hulda ist keine nette Romanfigur, es fällt der Leserin nicht wirklich leicht, sie zu mögen oder mit ihr zu fühlen. Sie ist sperrig, verschlossen, man kratzt und stößt sich an ihr – und wünscht ihr dennoch Erfolg, sowohl bei der Aufklärung ihres Falles wie auch in ihren Familienangelegenheiten. Auch wenn die Spannung für einen Thriller mir eher gedämpft erscheint, versteht der Autor es geschickt, irreführende Spuren zu legen und die Leserin auf die falschen Fährten zu locken. Anderes scheint dann doch auch wieder vorhersehbar. Fazit: ein gut geschriebener, solider Kriminalroman in faszinierender Umgebung. Ich bin gespannt auf Teil 3, den im September erscheinenden Band „Nebel“. Ragnar Jónasson: Insel btb, Juli 2020 Paperback, 384 Seiten, 15,00 €

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