Rezensionen zu
DUNKEL

Ragnar Jónasson

Die HULDA Trilogie (1)

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Spannungsgeladen

Von: Silvia

15.01.2021

Ein Thriller der schon durch sein Cover hervorsticht, der Schreibstil ist flüssig und leicht zu Lesen. Die Story beherbergt viele Überraschungen und unerwartete Ereignisse. Die Protagonisten durchlaufen in der Geschichte eine anpassende Entwicklung. Die Handlung ist sehr gut nachvollziehbar. Mich hat dieses Buch von Beginn an in seinen Bann gezogen und ich musste es in einem Zug durchlesen, diese Spannung darin ist beim lesen fast greifbar. Absolut empfehlenswert!!!

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Für mich eine außergewöhnlich erzählte Geschichte!

Von: Alexa K. aus Bad Oeynhausen

13.01.2021

Zum Buch: Die Kriminalkommissarin Hulda Hermannsdóttir steht kurz vor ihrer Pensionierung. Da der Nachfolger schon an ihrem Stuhl kratzt, darf sie sich noch einen ungeklärten Fall aussuchen und soll dann ihren Schreibtisch räumen. Hulda ist verzweifelt, hatte sie doch nicht damit gerechnet, so schnell aussortiert zu werden. Aber sie hat schon einen Fall im Auge, der ihr nahegeht. Vor einem Jahr fand man die Leiche der asylsuchenden Russin Elena im Flussbett. Der Fall wurde als Selbstmord tituliert und schnell vergessen. Aber für Hulda ist das nicht stimmig und sie begibt sich auf die Suche nach neuen Erkenntnissen. Dabei stellt sie fest, dass der damalige Ermittler nicht besonders gründlich war… Meine Meinung: Mir gefällt der Schreibstil sehr gut, er ist nüchtern und faktisch und doch geht einem die Gefühlswelt von Hulda nahe. Denn der Leser erfährt auf seiner Ermittlungsreise mit ihr auch viel über ihre Vergangenheit. Da war ich teilweise sehr überrascht, weil ich niemals mit solchen Fakten gerechnet hätte! Die Protagonistin ist etwas schwierig im Umgang, aber ganz entziehen konnte ich mich ihr nicht. Denn nach und nach habe ich verstanden, warum sie so ist. Zugute halten muss man ihr auf jeden Fall ihre Hartnäckigkeit, ihren Sinn für Gerechtigkeit und ihren Mut! Ihr Werdegang nimmt viel Platz ein in dem Buch, was den Fall manchmal in den Hintergrund rückt. Das macht aber nichts, denn letztendlich wird der Fall doch von Hulda aufgeklärt. Das Ende hat mich einerseits traurig zurückgelassen, aber auch neugierig gemacht auf den zweiten Teil, den ich mir sofort besorgt habe! Mein Fazit: Für Fans von Island-Krimis kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen. Wer die etwas nüchterne Art mag, wird hier viel Lesespaß haben. Aber ich kann verstehen, wenn das Buch auf manche etwas langweilig wirkt. Aber das ist eben Geschmackssache, mir hat es auf jeden Fall gefallen!

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Dunkel

Von: Doris Rudolph

10.01.2021

Ein wirklich guter Auftakt einer neuen Reihe .Hulda ist eine originelle Ermittlerin und man kann gespannt sein, wie es mit ihr weitergehen wird. Nordische Krimis sind einfach immer gut.

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guter Auftag von einer Reihe

Von: Irrenmagnet

05.01.2021

sehr spannend, so dass man die anderen Teile auch lesen muss..

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Das Buch beginnt zunächst eher wie ein Krimie. Erst später kommen die Thriller Elemente dazu, die dann doch den Thrillerkick geben. Die Geschichte wird in 3 Erzählsträngen erzählt die sich Schritt für Schritt zu einem verbinden. Dadurch wurde bei mir Spannung erzeugt den natürlich endeten diese fast immer an Punkten wo ich dachte ach nö, warum jetzt. Das motivierte zum weiterlesen, da ich ja wissen wollte wie es dort nun weiter geht. Hulda selber war mir anfangs etwas suspekt, da sie sich anders als erwartet verhielt, was sich später jedoch durch ihre Vergangenheit erklärte. Mit den anderen Figuren bin ich nicht wirklich warm geworden, sie wirkten für mich leider austauschbar. Die Story an sich war gut auch wenn der Thrill auf sich warten ließ und erst ziemlich am Ende einsetzte. Die Kapitel hatten eine sehr gute Länge Der Spannungsbogen baute sich Schritt für Schritt auf. Das Ende war dann eine wirkliche Überraschung den damit hätte ich nie gerechnet auch nicht mit den Geheimnissen die dann ans Tageslicht kamen.

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Mühsamer Einstieg in eine interessante Handlung

Von: lolas_lesefieber

03.10.2020

Ich habe in der falschen Reihenfolge angefangen, habe also zuerst Band 2 gehört und danach Band 1. Das hat allerdings gar nichts ausgemacht, außer dass der besondere Aufbau der Reihe ein bisschen durcheinander gekommen ist. Denn man verfolgt die Kommissarin Hulda in Abschnitten ihres Leben, wobei der erste Teil zu Beginn ihrer Pension spielt und sie im Laufe der Reihe immer "jünger wird". Die Geschichte, in der Hulda den Mord an einer Asylantin verfolgt, den ihr Kollege nur unzureichenden erforscht hat, ist sehr fesselnd. Etwas verwirrend fand dich die komischen Zeit- und Perspektivenwechsel, die den Einstieg in die Handlung ziemlich mühsam gemacht haben. Erst ganz am Ende des Buches habe ich verstanden, was es damit auf sich hatte. Als Thriller würde ich auch diesen Band nicht bezeichnen, weil nur wenig Spannung vorhanden war. Die Story war interessant und den einzelnen Hinweisen nachzugehen war in Kombination mit Huldas Lebensgeschichte abwechslungsreich. Das ist es auch, worauf sich das Buch hauptsächlich konzentriert: Huldas Geschichte. Dabei wird Huldas Gefühlswelt sehr genau angesprochen und ist leider das ein oder andere Mal etwas anstrengend, weil sie in Selbstmitleid versinkt und sich recht viel über ihr träges Leben beschwert. Das ändert sich dann aber auch noch im Laufe der Handlung. Das Ende war für mich super unerwartet und hat mich nochmal sehr packen können. Der Aufbau der Reihe und vor allem dass das Leben der Protagonistin im ersten Band quasi endet und in den nächsten Bänden dann nochmal genauer und in jüngeren Tagen behandelt wird, finde ich außergewöhnlich und sehr gelungen. Es bleiben noch ein paar Fragen offen, die man gerne geklärt haben möchte und ich bin schon gespannt auf den letzten Teil, der mir ja jetzt als einziger noch fehlt. Die Vertonung hat mir sehr gefallen, die Stimme passt wunderbar zu meiner Vorstellung von Hulda. Das Tempo war genau richtig und man konnte der Geschichte gut folgen. Auch die einzelnen Charaktere ließen sich gut unterscheiden.

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Enttäuschung pur!

Von: Krimifan

14.08.2020

Krimifan am 14. 08. 2020 um 22:55 Ihr Kommentar wartet auf Modertaion. Als Spiegel Bestseller hatte ich mich auf die Lektüre gefreut, zumal die kurzen Klappenkommentare sehr vielversprechend klangen. Die Enttäuschung kam doch recht schnell auf. Der Inhalt zog sich mit ewigen Abschweifungen, die der Handlung rein gar nicht dienlich waren. Meine Motivation war die Hoffnung, dass es doch nun bestimmt gleich spannend wird und alles ein Ziel verfolgt. Nach der Hälfte des Buches, noch immer nichts, ich wollte aufgehen. Beendet habe ich den Roman dann doch, einfach um zu sehen, wie schlecht es noch werden kann. Kurz vor Ende dann wirklich eine unfassbar einfache und kurze Lösung. Seeeehr enttäuschend. Ein großes Minus bekommt auch die Aufmachung, man hätte so viel Papier sparen können. Permanent leere und halb volle Seiten. Teil 2 und 3…..kein Interesse!

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Hulda Hermannsdóttir ist 64 Jahre alt und steht kurz vor der Pensionierung. Einen letzten Fall, einen „cold case“ soll sich die isländische Kriminalkommissarin noch aussuchen, bevor sie aus dem Polizeidienst ausscheidet. Sie wählt kurz entschlossen den unaufgeklärten Todesfall der russischen Asylwerberin Elena. Seit einem Jahr sind die Ermittlungen dazu eingestellt und sehr schnell erkennt Hulda, dass die wenigen Ergebnisse ihres Kollegen Alexander lückenhaft und schlampig sind. Bei ihren Nachforschungen gerät Hulda selbst in größte Gefahr. Der isländische Journalist, Übersetzter und Anwalt Ragnar Jónasson hat schon mehrere Kriminalromane geschrieben. Mit DUNKEL, dem ersten Teil der Hulda-Trilogie ist mir dieser Autor erstmalig aufgefallen. Sehr gut aufgefallen, möchte ich sagen. Es sind drei Erzählstränge, die Jónasson langsam einander annähert. Huldas aktuelle Situation, die Notizen einer ermordeten Frau und Huldas komplizierte und schicksalhafte Familiengeschichte. Behutsam schreibt der Autor über die Nöte einer alleinerziehenden Frau im Island der 1950er, über die entwürdigende Situation von Asylwerberinnen und über die Ungerechtigkeiten, denen Hulda als alternde Frau im Polizeidienst ausgesetzt ist, in dem Solidarität unter Männern mehr wiegt als Kompetenz. „Vielleicht lag es an der Schnelligkeit, mit der die meisten Elena vergessen hatten, warum es Hulda so schwerfiel, die Sache auf sich beruhen zu lassen. Elena hatte in einem fremden Land Zuflucht gesucht und nur ein nasses Grab gefunden. Und niemanden kümmerte es. Hulda wusste, wenn sie diese letzte Gelegenheit, dem Rätsel auf den Grund zu gehen, nicht ergriff, würde sich nie wieder jemand die Mühe machen, und Elenas Geschichte geriete in Vergessenheit. Sie würde einfach das Mädchen bleiben, das nach Island gekommen und gestorben war.“ Jónassons Ermittlerin Hulda Hermannsdóttir ist keine gewöhnliche Protagonistin. Sie ist nicht mehr die Jüngste, arbeitet noch ganz nach alter Schule, hat ein gutes Gespür, Augenmaß und ist hartnäckig. Eigentlich könnte sie sich ein schönes Leben machen, mit ihrem neuen Bekannten Pétur eine Romanze beginnen, mit der Vergangenheit abschließen. Doch sie will nicht hinnehmen, dass sie aufs Abstellgleis geschoben wird, räumt nicht freiwillig für einen jungen aufstrebenden männlichen Kollegen das Feld. Vielleicht ist gerade ihre Hartnäckigkeit der größte Fehler, den sie je begangen hat. „Sie hasste es, Fehler zu machen. Sie hasste es wirklich, Fehler zu machen.“ Dieser Einstieg in eine Trilogie hat es in sich und diese wartet mit einem Finale auf, das unerwartet und ungewöhnlich ist.

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