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Rezensionen zu
Rückkehr in die Tuchvilla

Anne Jacobs

Die Tuchvilla-Saga (4)

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€ 12,00 [D] inkl. MwSt. | € 12,40 [A] | CHF 17,90* (* empf. VK-Preis)

Augsburg 1930. Marie und Paul Melzer sind glücklich, und ihre Liebe ist stärker denn je – gekrönt von ihrem dritten Kind, dem mittlerweile vierjährigen Kurti. Doch aufgrund der weltweiten Wirtschaftskrise und den schweren Zeiten muss Paul um das Überleben seiner Tuchfabrik kämpfen. Als er an einer Herzmuskelentzündung erkrankt, springt Marie ein, um das Unternehmen vor dem Ruin zu retten, denn es steht nichts anderes als das Schicksal der ganzen Familie auf dem Spiel. Wichtige Entscheidungen sind zu treffen, denn auf den Schultern der Familie Melzer lasten hohe Kreditschulden. Nur, wenn jetzt alle zusammenhalten, ist ihre geliebte Tuchvilla noch zu retten. Doch auf eines können sich alle verlassen: Wenn die Not am größten ist, ist die Hilfe am nächsten. (Klappentext Buch/Verlag) Ich hatte mich sehr gefreut, gelesen zu haben, dass nun ein vierter Band der Geschichte erschienen ist. Voller Vorfreude begann ich mit dem Lesen und man stellte schnell fest, ja es der Roman handelt von einer schwierigen Zeit. Es ist Wirtschaftskrise, es brodelt überall und man sieht in eine dunkle Zukunft. Was mich aber störte ist, dass es nur geschriebene Zeilen sind, die Protagonisten an sich (was auch zu dieser Zeit verständlich ist) Leben sehr unbekümmert für diese Zeit. Die Familie hat Sorgen und Nöte, die aber scheinbar null an Ihr kratzen. Mir fehlte hier die Umsetzung, dass auch wenn Sie reich sind, Sie deutlich Ängste um Ihre Existenz haben. Ein bisschen mehr Dramaturgie fände ich angebrachter in dieser Geschichte. Ein weiterer Punkt, der mich etwas gestört hat, war auch dass die Protas nach meiner Meinung sich nicht wirklich weiterentwickelt haben. Mag sein, dass man hier den Anschluss nicht verlieren wollte, aber ich denke jeder wächst mit seinen Aufgaben und der Zeit. Ansonsten fand ich die Geschichte Lesenswert, aber konnte mich jetzt nicht wirklich mitnehmen. Vielen Dank an das #RandomHousebloggerportal #Bloggerportal #Annejacobs #blanvaletverlag

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In diesem Band erfährt der Leser über das Vergangenheit des Küchenmädchens Lisl und die Schicksale der Dienerschaft. Auch diese Folge ist nach wie vor spannend und keineswegs langatmig. Genauso spannend, wie die drei Bände vorher. Es gibt immer wieder kurze Rückerinnerungen. Schade, dass diese Serie zuende ist, ich hätte gerne noch Weiteres über die Familie erfahren.

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Das Cover: Eine perfekte bildhafte und farbliche Anpassung an die vorherigen Bände. Sehr ansprechend und einladend. Zusammen mit dem Klappentext eine Buchpräsentation, die sehr stimmig ist. Die Geschichte: Die Geschichte schreibt sich 1930 fort. Paul und Marie kümmern sich um ihre Geschäfte. Doch die Wirtschaftskrise bringt alles ins Wanken, gefährdet die Tuchfabrik und auch Maries Modeatelier bekommt die wirtschaftlichen Verwerfungen zu spüren. Als dann auch noch Paul schwer erkrankt, muss Marie einspringen. Es geht dann gemeinsam darum, dass die ganze Familie zusammenhält, um die Tuchvilla zu retten. Meine Meinung: Ich war sehr gespannt auf das neue Buch rund um die Tuchvilla. Die Protagonisten waren schnell wieder vertraut und andere haben sich nahtlos eingeordnet. Die Figuren gestatten mir ganz nah zu sein. Mir hat auch dieses Mal sehr gut gefallen, dass die Geschichte nicht nur aus der Perspektive der Herrschaft erzählt wird, sondern ebenso die Gegensätze durch die Angestellten aufgezeigt werden, indem auch deren Leben weitererzählt wird. Die Schauplätze sind bis ins kleinste Detail beschrieben und die Zeitgeschichte ist auch in diesem Band wunderbar eingearbeitet. Ein paar mehr Rückblicke nach der längeren Pause, hätte ich als angenehm empfunden. Zahlreiche Perspektivwechsel halten den Spannungsbogen und die Lust am Weiterlesen hoch. Anne Jacobs schreibt in einer flüssigen und leicht lesbaren Sprache, die sehr angenehm ist. Eine sehr gelungene Fortsetzung rund um die Tuchvilla. Das Buch erhält meine ausdrückliche Leseempfehlung. Heidelinde von „friederickes buecherblog“

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Ich habe Jubelschreie von mir gegeben, als ich gesehen habe, dass die Tuchvilla Saga weiter geht. Eigentlich sollte ja nach dem 3. Teil die Saga beendet sein, aber nun ging es doch weiter. Dies war also schon der 4. Teil der Tuchvilla-Saga. Ich brauchte anfangs eine kleine Weile um wieder mit den Charakteren vertraut zu werden aber es gab auch immer wieder Rückblenden und Erklärungen zu den Charakteren, sodass ich dann doch wieder wusste wer, wer ist. Und dann hatte mich die Geschichte wieder in ihren Bann gezogen. Ich liebe die Saga und alle Personen und das hat sich auch mit dem 4. Band nicht geändert. Das Setting um die Augsburger Tuchvilla und deren Fabrik ist einfach toll. Das Buch hat immerhin über 600 Seiten und war zwischendurch auch mal ein wenig langatmig, aber vor allem zum Schluss war es wieder sehr, sehr spannend. Richtig toll fand ich, dass die Angestellten zwar nicht im Vordergrund, aber mindestens genauso wichtig waren, wie die Herrschaften. Sowohl die Geschichten um die Angestellten, als auch die Geschichten um die Herrschaften waren vielfältig und spannend. Ich glaube, das Ende könnte sogar noch einen 5. Band vermuten lassen. Da bin ich sehr gespannt. Außerdem glaube ich immer noch, dass man die Tuchvilla-Saga wirklich gut verfilmen könnte.

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Eine wirklich tolle Saga. Man hat beim lesen das Gefühl dass man mit dabei ist. Bereits Bekannte Charaktere tauchen wieder auf, die einem schon sehr vertraut sind. Da es sehr viele sind, wurden sie zur Unterstützung, falls sich jemand schwer tut, nochmal beschrieben. Die Charaktere muss man einfach mögen. Sie wirken authentisch, lebendig und greifbar. Jeder einzelne hat seine Besonderheit, was sie auf ihre eigene Art sympathisch machen. Marie mag ich besonders. Sie ist eine starke Frau, die ihr Herz am rechten Fleck hat. Und wie sie kämpft um das Unternehmen zu retten, hat mir sehr gut gefallen. Durch den flüssigen, gefühlvollen und sehr angenehmen Schreibstil taucht man wieder ruckzuck in die Geschichte ein und fiebert und fühlt mit den Charakteren mit. Die Geschichte wird aus der Sicht der Herrschaften, sowie der Angestellten erzählt. Das hat mir richtig gut gefallen. Dadurch entsteht nochmal ein ganz anderer Eindruck und man kann sich noch mehr reinversetzen. Was mir auch positiv aufgefallen ist, dass man sehr viel aus der früheren Zeit erfährt und die Autorin dabei sehr realitätsnah bleibt. Es ist wirklich ein Genuss diese Reihe zu lesen. Das einzige das ich beanstanden muss ist, dass es diesmal zwischendurch ein paar Längen gab, die sich etwas hinzogen. Ansonsten kann ich das Buch nur empfehlen und vergebe sehr gerne 4 von 5⭐️⭐️⭐️⭐️

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Der schwächste Band der Reihe

Von: Wolfhound

15.01.2021

Auch wenn die Reihe mit dem dritten Band eigentlich abgeschlossen war, folgte nun nach einigen Jahren noch ein vierter Band. Leider war dieser Band für mich der Schwächste. Dennoch, er hat mich gut unterhalten und ich habe der Geschichte gerne gelauscht. Ja, ich bin mal wieder bei einem Buch vom Print aufs Hörbuch umgestiegen. Und da liegt für mich der Knackpunkt. Die Printform war für mich anstrengend, dahinplätschernd und in einigen Phasen hat es sich einfach nur gezogen. Ich habe längere Lesepausen gemacht und musste mich zum Lesen zwingen. Mit dem Hörbuch flutschte es dann und das Buch war an einem Tag verschlungen. Mir fehlte ein wenig der Glanz der alten Zeiten, ja, wir sind mittlerweile in den 1930ern angekommen und haben den Ersten Weltkrieg mit allen Kosequenzen hinter uns, aber dennoch konnte in den ersten drei Bänden immer ein gewisser Glanz bzw. Zauber aufrecht erhalten werden. Auch wurde Marie zu einer absoluten Nebenfigur und ich habe mich jedesmal tierisch gefreut, als sie Raum bekommen hat. Der Erzählstrang mit Liesl hat mir ganz gut gefallen und lässt für weitere Bände noch viel Spielraum. Es scheint, als hätte die Autorin mit diesem Band den Weg für die zweite Generation und eventuell eine neue Trilogie ebnen wollen. Deshalb könnte ich mir gut vorstellen, dass auf jeden Fall noch ein fünfter Band erscheinen wird und vielleicht entwickeln sich dort die Charaktere der Kinder noch weiter. Dennoch, es hat Spaß gemacht, ich habe der Geschichte gerne gelauscht und auch der Schreibstil von Anne Jacobs hat sein Übriges dazu getan.

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Herzlich willkommen zurück in der Augsburger Tuchvilla! Inmitten der politisch unruhigen 30iger Jahre werden wir nun in einem 4. Band – nach längerer Wartezeit – wieder in das Leben rund um die Fabrikantenfamilie Melzer mitgenommen. Wobei seit dem letzten Band viel Neues passiert ist, was mich erst einmal nicht so leicht in die Geschichte zurückfinden ließ. Gut, dass es gleich zu Anfang ein Personenregister gibt ;) Aber im Laufe der ersten Kapitel bekommt man immer wieder Rückblenden bzw. typische Personeneigenschaften serviert, die nicht nur diejenigen mitnimmt, die die vorherigen Bücher kennen, sondern auch Neueinsteiger sicherlich in den Bann dieser außergewöhnlichen Familiensaga zieht. Neben der jungen Generation rund um die Melzer-Zwillinge Leo und Dodo, bekommen auch die Angestellte Liesl und die unglückliche Tante Tilly ihre eigene Geschichte, so dass erneut ein buntes Potpourri an Unterhaltung geboten wird. Geschickt verbindet die Autorin zeitgenössische Fakten mit einer erfundenen Geschichte, die sich vielschichtig Themen wie Scheidung, Berufstätigkeit der Frau und die Abhängigkeit zum Ehemann, starres Frauenbild und natürlich erstarkender Nationalsozialismus annimmt. Kluge Ausführungen in Verbindung mit einer bildhaften, humorvollen und vor allem unterhaltsamen Sprachführung haben mich quasi durchfliegen lassen durch die über 600 Seiten. Und ich gebe zu: mit Bedauern habe ich das Buch beendet... dabei bleibt aber die Hoffnung, dass es vielleicht doch eine weitere Fortsetzung gibt – ich würde mich freuen! Ein Wort noch zu dem Buchcover: Eigentlich mag ich ja die Aufteilung „Frau geht/schaut aus dem Bild“ ja nicht so, aber hier ergibt sich aus dieser Zusammenstellung ein guter Wiedererkennungswert und es sind so Kleinigkeiten wie der Mann auf dem Cover, welcher der Frau entgegenschaut – verbunden mit den wunderschönen Farben. Das Bild bietet einen interessanten Kontrast zu dem Covertext, der düster und schwer wirkt – das Bild erscheint eher fröhlich und positiv in die Zukunft gerichtet! Und somit schließt sich der Kreis: „Wenn die Not am größten ist, ist die Hilfe am nächsten.“ (Auszug Buchcover)... denn Teil 4 hat wirklich so manche Überraschung parat und zeugt von Zusammenhalt und Zukunftsperspektive – Hoffnung eben :-)

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Hach, es war wieder so schön zu lesen, wie es mit der Tuchvilla weitergeht. Wie auch schon in den vorangegangenen drei Bänden wird aus wechselnden Perspektiven erzählt, was die Menschen in den herrschaftlichen Räumen, aber auch in der Küche, im Garten und in der Fabrik so erleben. Dazu kommen noch Kitty und ihre Familie aus der Frauentorstraße, Tilly aus München und Großtante Elvira auf dem Gut in Pommern. Dieser Clan ist ziemlich groß, aber man weiß immer, wo und bei wem man gerade in der Geschichte ist. Anna Thalbach liest wieder wunderbar mit sehr unterschiedlichen Stimmen die vielen verschiednen Figuren.

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